Montag, Januar 30th, 2012 von Harald Baumer

Wer will sehen, wie unseren Abgeordneten ein Licht aufgeht?

Einer der schönsten Orte des Bundestages ist das Casino im Paul-Löbe-Haus. Das hat mehrere Gründe. Erstens sitzt man hier direkt – nur durch eine Glasscheibe getrennt – an der Spree. Nirgendwo sonst kommen sich Passanten (am Uferweg, siehe unten) und Bundestagsbeschäftigte (im Casino) so nahe wie hier. Was natürlich alberne Zeitgenossen dazu führt, von draußen irgendwelche Grimassen aufzuführen und so um Beachtung zu betteln. Aber daran gewöhnt man sich. Der zweite Grund, warum das Casino ein solch angenehmer Platz ist, ist das Kunstwerk des Kubaners Jorge Pardo. Es besteht aus Dutzenden von transparenten, farbig getönten Glaslampen (siehe Fotos). Wer mehr Erklärungen zu dem Kunstwerk will, der kann sich auf der Internetseite des Bundestages informieren. Einfach so reingehen und dort essen darf man als Normalbürger leider nicht. Man muss mindestens einer Besuchergruppe angehören, die dort offiziell Station macht, oder noch besser von einem Abgeordnetenbüro als Gast eingeladen sein. Aber auch von draußen, vom Fußweg an der Spree aus, kann man alles gut sehen. Am besten, wenn die Lampen auch brennen. Aber das ist ja im Winter fast ganztägig der Fall.

 

 


Kategorie: Politik / Stadtleben
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1 Kommentar

Februar 1, 2012
schobberle

sehr hübsch; vielleicht sogar geeignet, es Zuhause nachzuahmen.


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