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Erste Einblicke in die neue Berliner Hitler-Ausstellung
Selten hat eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin schon vor ihrer Eröffnung ein so großes Medieninteresse gefunden wie “Hitler und die Deutschen – Volksgemeinschaft und Verbrechen”. Über ein Dutzend Kamerateams war gerade eben bei der Vorbesichtigung für Journalisten. Russische, englische und japanische Stimmen waren zu hören.
Vor Jahren hatte es schon einmal einen Ansatz zu einer solchen Ausstellung gegeben. Damals war das Projekt vom wissenschaftlichen Beirat gestoppt worden – der Focus hatte zu sehr auf der Person Hitlers gelegen. Nun nahm man, unter der Federführung des bekannten Historiker Hans-Ulrich Thamer, den Aspekt der Volksgemeinschaft hinzu. Eines war damit aber auch nicht zu ändern: dass einem auf Schritt und Tritt Porträts des Diktators begegnen. Hans Ottomeyer, der Chef des DHM, ist trotzdem überzeugt, dass er damit keine Neonazis auf den Plan ruft: ”Diese Ausstellung ist ein wissenschaftliches Untersuchungsinstrument, das sicher nicht die falschen Leute anlockt.”
Nun einige Eindrücke vom ersten Rundgang durch die Ausstellung. Ein ausführlicher Bericht darüber folgt morgen in den “Nürnberger Nachrichten”. Fotos: Baumer