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Diese Frau machte Berlin verrückt
Die Frau, um die es geht, heißt Frida Kahlo. Sie ist schon 1954 in Mexiko-Stadt gestorben. Aber ihre volkstümlich-surrealen Gemälde kann man noch bis 9. August in einer großen Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau besichtigen. Und das ist ein solcher Renner wie in den vergangenen Jahren nur die weit berühmteren französischen Impressionisten aus dem Museum of Modern Art in New York.
Jahrmarktsähnliche Zustände spielen sich an der Niederkirchner Straße ab. Fliegende Händler verkaufen Brezen und Getränke. Wie soll man es auch sonst stundenlang in der Schlange aushalten? Besonders gut gehen Regenschirme, wenn es zu nieseln anfängt. Und glücklich ist, wer daran gedacht hat, sich einen Klappstuhl und ein dickes Buch mitzubringen.
An den Veranstaltern liegt es nicht, sie tun ihr möglichstes, öffnen nun sogar täglich von 9 bis 22 Uhr. Nette junge Helferinnen und Helfer informieren die Wartenden darüber, wie lange es noch dauern wird.
Es ist eine gewisse Hysterie, eine Kahlomanie, die man rund um den Gropius-Bau beobachten kann. Übrigens: Zu der im selben Haus laufenden Schau des weltweit gefragten Künstlers Olafur Eliasson kommt man in der Regel, ohne auch nur zehn Minuten gewartet zu haben.
Fotos: Baumer / NÜRNBERGER NACHRICHTEN
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