Wenn der Berliner mal wieder auf “Späti”-Jagd geht

Es soll  Spaghetti Bolognese geben und der Parmesan fehlt. Der gute Freund kommt überraschend zu Besuch und es ist kein Bier im Hause. Oder plötzlich dieser Appetit auf Magnum Classic. – Und das alles um Mitternacht oder am Sonntag. Für die Berliner ist das kein Problem. Sie haben ja ihre “Spätis”.

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Bahnhof-City: Ein Stadtteil nur mit Gleisen und Hotelbetten

Zunächst war da nur ein Bahnhof. Ein großer zwar, aber trotzdem nur ein Bahnhof. Jetzt ist er aus manchen Blickwinkeln gar nicht mehr zu sehen. Andere Gebäude verdecken ihn – und Berlin hat einen neuen Stadtteil: Bahnhof-City, von den Offiziellen auch “Europacity” genannt. Klar, denn darunter macht man es in der deutschen Hauptstadt nicht mehr.

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Drachensteigen for ever

In den nächsten fünf bis zehn Jahren wird sich nach dem eindeutigen Berliner Volksentscheid kein Politiker mehr an das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof wagen. An das eigentliche Flugfeld sowieso nicht, das haben die Berliner ja längst als Park für sich erobert. Hier eine Foto-Reportage von der Tempelhofer Freiheit… Weiter lesen

Selbstversuch: Für 15 Euro mit dem Fernbus von Berlin nach Nürnberg

Die Reise beginnt mit einer Schrecksekunde. Ich bin pünktlich am Berliner Busbahnhof nahe dem Funkturm, habe meine Fahrkarte dabei und führe nicht mehr als die maximal erlaubten drei Gepäckstücke mit mir. Aber nirgendwo auf den Hinweistafeln steht mein Zielort. Frankfurt ist zu lesen, Hamburg, Bremen, ja sogar Saarbrücken. Aber kein Nürnberg. Ist die Verbindung gestrichen? Habe ich für den falschen Tag gebucht? Weiter lesen

Zu Besuch bei Toten (13): Hildegard Knef

Als ich das erste Mal bei ihr zu Besuch war, vor etwa zwölf Jahren, da war sie gerade erst gestorben. Einen Grabstein gab es noch nicht. Nur ein sehr bescheidenes handgeschriebenes Schild. Und ein großes Gesteck des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Heute sieht alles anders aus.

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Die Berliner und die Touristen: Wo Schnelldurchlauf auf Zeitlupe trifft

Gestern ist es wieder passiert. Am oberen Ende einer Rolltreppe. Also genau dort, wo in der Hauptverkehrszeit alle paar Sekunden ein Mensch aus dem U-Bahn-Schacht ausgespuckt wird. Da standen sie, eine Frau und ein Mann, und entfalteten in aller Ruhe einen Stadtplan. Weiter lesen