Spiel 38: Thanks, Katie

Foto: Thomas Hahn/Zink

Jack Skille hatte keine Ahnung, was sie ihm da in die Hand gedrückt hatten. Das T-Shirt hatte er sich einfach über den Kopf gezogen. Den Mann aber, dessen Konterfei er dann auf seiner Brust über die Ehrenrunde fuhr, meinte er noch nie gesehen zu haben. Hatte er natürlich doch, weil Oliver Mebus ja auch dann kaum zu übersehen ist, wenn er nicht regelmäßig auf dem Eis herumfährt. „Ah, der Baum“, erinnerte sich Skille. Es schien, als ob er in diesem Augenblick erkannt hatte, dass es in Nürnberg nicht reicht, in sechs Dritteln drei Tore zu schießen, um zum Eishockeygott erkoren zu werden. Aber es reicht, um die Ice Tigers wieder zu einer ambitionierten Mannschaft zu machen. Zu einer Mannschaft, die plötzlich wieder überzeugend gewinnt, obwohl sie gar nicht über 60 Minuten überzeugend spielt. So wie beim 6:3 an diesem Sonntag im ersten Playoff-Spiel gegen Köln.

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