Spiel 31: Mit Gustaf im Büro

Foto: Thomas Hahn/Zink

In einer Nacht, in der Tausende Menschen durch die Dunkelheit marschierten, in großen, unförmigen schwarzen Langarm-Shirts, ratlos, nachdenklich unterwegs nach Hause oder in die nächste Bar, um bei einem Schnaps dem Geheimnis dieser Sportart näher zu kommen, stehen 419 Kilometer entfernt im Landwassertal, in einem Eisstadion, das wahrscheinlich das schönste der Welt ist, zwei Männer in Anzügen und warten zunehmend nervös auf die Eistiger aus Franken. Sie tragen dunkelblaue Sakkos, die gleichen Einstecktücher, die gleichen beigen Chinos, die gleichen brauen Lederschuhe und Schweizer Namen. Einer nennt sich Marc Gianola, man sieht ihm an, dass er Eishockey gespielt hat. Einer heißt Fredi Pargätzi, so wie ein Zirkusdirektor und irgendwie passt das zu seiner Aufgabe… OKAY, Claas, ES REICHT. Wir wollten dir eine Chance geben, Resozialisierung, wir wollten an dich glauben, wenn dir niemand mehr glaubt, du solltest auf Tiger starren und nicht in den Spiegel. Aber so geht das nicht, die Leuten klicken hier weiter, weil sie seriös unterhalten werden wollen. Da brauchst du gar nicht so hysterisch zu lachen, Relotius. Schleich dich. Weiter lesen