Spiel 24: It’s a shame

Foto: Thomas Hahn/Zink

Im Fernseher spricht Matthias Brandt gerade über Klatschpappen. Und natürlich kann das kein Zufall sein, kurz nachdem ich ein weiteres Mal staunend beobachtet habe, wie glücklich Menschen sein können, wenn der DJ den Cotton Eye Joe auflegt und sie dazu ein raffiniert gefaltetes Werbeprospekt rhythmisch gegen ein beliebiges Körperteil schlagen dürfen. In Eishockey-Deutschland wird Nürnberg dafür belächelt. Beides, sowohl der Glücksgewinn durch pappklatschen als auch der Spott, irritiert mich. Wenn aber ein so ein kluger Schauspieler und Schriftsteller wie Matthias Brandt die Klatschpappe im „Literarischen Quartett“ thematisiert, dann muss ich meine Einstellung zu beidem noch einmal überdenken. Das gilt wahrscheinlich auch für die Beurteilung des 2:3 (0:0, 2:1, 0:2) der Ice Tigers gegen die Straubing Tigers.

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