Spiel 22: So wenig Wolfsburg war noch nie

Foto: Thomas Hahn/Zink

Wolfsburger Eishockey-Fans können es nicht leicht haben. Der Häme über die Zuschauerzahlen im Baumarkt am Allersee und dem Unverständnis der Fans wahrer Eishockeyklubs (was auch immer das bedeuten mag) darüber, dass es einen Klub gibt, dessen Daseinsberechtigung allein in der Belustigung der VW-Belegschaft besteht, konnten sie immerhin noch die herausragende Bilanz des letzten Jahrzehnts entgegensetzen. Doch was ist das wert ohne Pavel Gross, ohne Tyler Haskins, ohne Erfolg? Trotzdem hatten sich 500 Fans (also alle?) am Sonntagmorgen auf dem Bahnhof versammelt, in der Hoffnung darauf, dass wenigstens der Sonderzug nach Nürnberg diesmal anhalten würde, und darauf, dass es bei den Ice Tigers zu einem Erfolgserlebnis reichen würde – weil die Ice Tigers dafür doch schon immer gut waren. Der Zug hielt an, fuhr ab, kam an. Aber die gute Laune darüber war spätestens verflogen, als Chad Bassen bereits in der 20. Minute das 4:1 erzielte. Einen solchen Auftritt hatten diese Fans nicht verdient. Noch mehr Empathie gibt es nach dem Klick. Weiter lesen