Spiel 31: Kein Gefallen

Foto: Thomas Hahn/Zink

Don Jackson muss in der Deutschen Eishockey Liga nichts mehr beweisen. Und schon gar nicht muss er in einer Pressekonferenz auf das persönliche Schicksal eines Kollegen eingehen, weil man das eben so macht. Jackson hat es gemacht, weil es ihm wichtig war. Und als die Mikrofone abgeschalten waren, hat er bei Manuel Kofler noch einmal genauer nachgefragt, weil ihn das Schicksal seines ehemaligen NHL-Kontrahenten Scot Kleinendorst tatsächlich berührt hat, weil er mitfühlt mit Kurt und der Familie Kleinendorst. Weil er als Stanley Cup-Sieger, erfolgreichster DEL-Trainer und Mensch schon lange erkannt hat, dass es Dinge gibt, die wichtiger sind als Eishockey. Jackson hat das nicht nur auf Twitter oder in irgendeinen Drunterkommentar geschrieben. Er lebt es einfach. Nur so viel zu vereinzelten Reaktionen auf das 1:5  gegen den Spitzenreiter in einer erstmals in dieser Saison ausverkauften Arena. Eine nüchterne Auseinandersetzung mit der Krise in 12.444 Zeichen gibt es nach dem Sprung.

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