Spiel 2: „Es gibt einfach nichts Besseres“

So, Nürnberg, lass uns ernsthaft miteinander reden, hier liest ja niemand mit: Elf Viertelfinalniederlagen prägen, das ist klar. Nach elf Viertelfinalniederlagen will man die ewigen Phrasen nicht mehr hören. Aber rechtfertigt das, nach einem erklärbar misslungenen Spiel alles, wirklich alles in Frage zu stellen? Den Kapitän, der noch vor zwei Wochen maßgeblich zum größten Erfolg in der Geschichte des deutschen Eishockeys beigetragen hat? Den Trainer, der die ewigen Viertelfinalversager zweimal in Folge ins Halbfinale gecoacht hat? Die Einstellung von Spielern, die mehrmals ihre Gesundheit dem Erfolg des Klubs untergeordnet haben? Hast du denn nicht aus den Jahren 2007, 2016 und 2017 gelernt, als die Ice Tigers jeweils das erste Playoff-Spiel verloren hatten? Was ist eigentlich los mit dir, dass dich diese Aura des Negativen umgibt? Warum reicht dir ein 1:4, um jegliche Hoffnung zu verlieren? Na? Egal. Damit soll es gut sein. Es sind Playoffs. Zweifelsohne die schönste Zeit des Jahren. Lasst sie uns genießen – so schwer das einem in Köln auch fallen mag. Weiter lesen