HF5: Bis Freitag!

Schönen Sommer sagt niemand nach einem solchen Eishockeyspiel. Bis Freitag, sagen sie alle, die Ordner, die Statistiker, die Betreuer, die Kollegen von der NZ, von den Eishockey News, vom BR und Thomas Häberlein, der Nürnberger vom Sportinformationsdienst. Bis Freitag, das klänge stark, selbstbewusst und siegessicher – hätte man es nicht schon 2016 und 2014 gehört, ohne dass man sich am Freitag/Dienstag/Sonntag wieder in Nürnberg oder Wolfsburg gesehen hat. Auf einen Sieg in Spiel fünf folgten ein 3:8 und ein 1:3. Soll heißen: Die größte Herausforderung stellt sich den Ice Tigers erst am Dienstag um 19 Uhr. Dieses 4:1 hat aber auch gezeigt: Die Mannschaft ist stark, selbstbewusst und siegessicher genug, um diese Herausforderung zu bewältigen. Weiter lesen

HF4: Keine adipöse Dame in Sicht

Foto: Zink/cp24

„We’re not ready“, hat Rob Wilson gesagt, bevor er den schwarzen Bus der Thomas Sabo Ice Tigers bestiegen hat. Und wer den Glauben an die Gerechtigkeit, die DEL und eine ordentliche Schiedsrichterei noch nicht verloren hat, der darf tatsächlich glauben, dass die Geschichte dieser stolzen Eishockey-Mannschaft am Sonntag noch nicht auserzählt sein wird. (Und wer an dieser Stelle schon lange einmal wieder angemessen empörte Kritik an Schiedsrichter lesen wollte, der sollte ebenfalls schnell auf „weiter lesen“ klicken). Weiter lesen

Viertelfinale, Spiel eins: Zwei. Sieben. Acht.

Wieder ruht der Laptop auf meinen Knien. Wieder rasen wir durch die Nacht. Diesmal auf der A6. Wieder lassen wir eine Niederlage hinter uns. Und wieder war ich der Berichterstatter, so wie in Mannheim vor zehn Tagen und so wie in Berlin. Aber kann es tatsächlich an mir liegen, dass diese Ice Tigers auf fremdem Eis ohne Mut, ohne Tempo und ohne den unbedingten Glauben an den Sieg auftreten? Dass diese vor zwei Tagen noch so mitreißend und leidenschaftlich aufspielende Mannschaft die große Chance auf einen big point so leichtfertig hat liegen lassen? Tja, wahrscheinlich liegt es an mir. Eine sinnvolle Erklärung für den gravierenden Unterschied zwischen Auswärts- und Heim-Ice Tigers drängt sich schließlich kaum auf. Weiter lesen

Spiel 15: Spitzenspiel mit Klauwn

Das Zweite Deutsche Fernsehen war da, mehrere Kollegen von der ARD auch. Die Nürnberger Nachrichten berichten auf ihrer ersten Sportseite (und auf Seite 25). Und, das hat es meines Wissens in einer DEL-Vorrunde noch nie gegeben: Die deutsche presseagentur hat einen Fotografen geschickt. Für 60 außergewöhnliche Minuten erachtete Mediendeutschland dieses zweite Treffen von Eistiger und Hai als wichtig. Mediendeutschland hat sich wieder anderen Dingen zugewandt – dieses schöne 3:5 aber bleibt. Weiter lesen