46/52: Schießen, einfach schießen

Foto: Zink/Matthias Winter

Mit den Ice Tigers hätte man mal reden müssen. Weil sie so schöne Videos machen und weil sie den langen Weg aus dem Langwasser Helsinkis gekommen waren, um sich im Langwasser Nürnbergs ein Eishockeyspiel anzusehen. Ich war dann allerdings ungefähr 87 Bier zu spät. Juha, Antti und Petteri waren nicht mehr ansprechbar. Also geht es nach dem Klick doch nicht um die Ice Tigers aus Espoo, sondern erneut um die Ice Tigers aus Thomas Sabo. Weiter lesen

37/52: „Geschwindigkeit. Passen. Schuss.“

Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Gut, dass Rick Adduono wieder da ist. Der Trainer des Krefelder EV sagte Folgendes über das 0:5 bei den Thomas Sabo Ice Tigers: „Heute Abend war Nürnberg die beste Mannschaft: Geschwindigkeit, Passen, Schuss. Für ich hoffen, machen Playoff.“ Gut. Vielleicht gibt es doch noch ein bisschen mehr zu schreiben. Weiter lesen

Spiel 44: War doch klar!

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Foto: Roland Fengler

Gut haben sie ausgesehen in ihren fleckigen Unterhemden, mit ihren Vokuhila-Haarschnitten, unter ihren Schweißbändern, die an diesem Abend längst kapituliert hatten, in ihren Ballonseide-Säcken, hinter ihren grellen Sonnenbrillen und eben sonst so allem, was die Muttis an einem Sonntagmorgen in Crakau, Benrad oder Bockum aus dem Schrank kramen. Aber erst nach dem Eintauchen in diese kleine grölende Gruppe junger Männer war mir klar, warum sie von Beamten in täuschend echten SEK-Kostümen bewacht worden waren. Die Gäste-Fans sahen nach dem 1:3 für Krefelder noch immer großartig aus, hatten dabei einen Dunst entwickelt, der Hyänen ganz wild gemacht hätte. Wenn du also denkst, es kann gar nicht schlimmer kommen als dieses 1:3 gegen den Tabellenletzten – dann kommt dir dessen ausdünstender Gaudiwurm in 80er-Jahre-Optik entgegen. Entsprechend schlecht gelaunt geht es nach dem Klick weiter. Weiter lesen

Spiel 20: Eishockey, nur Eishockey

tsit_websVier Einstiege habe ich soeben wieder gelöscht, drei hatten sich mit Paris, Söder und Polizeipräsenz beschäftigt, einer mit der Definition des Begriffs Affront. Es ist gut, dass sie niemand lesen musste. Das ist ein Eishockey-Blog (vielleicht trägt er demnächst auch den Namen eines Eishockey-Blogs), nach dem Sprung geht es allein um Eishockey, noch dazu um ansehnliches Eishockey. Weiter lesen

Spiel 39: Da ist die Leidenschaft

Der Nachtbus kommt erst in zwanzig Minuten. Und weil es hinter dem Vorbau des Königpalasts gerade so lauschig ist (zwölf Grad, Nieselregen, bisschen Orkan), fange ich eben schon einmal das Tippen an. Oder, vielleicht noch einmal zurück zum Anfang. Das 6:3 der Ice Tigers in Krefeld ist gerade einmal eine halbe Stunde Geschichte (EINE HALBE STUNDE!) und hier fährt kein Bus mehr? GEHT’S NOCH? Ruhig, Brauner. Es gibt mal wieder Schönes zu berichten. Packen wir es an. Weiter lesen

Spiel 19: Remember Wayne Gretzky!

dutzendChristian Gerum war spät dran. Reemt Pyka, Herberts Vasiljevs und Francois Sills standen wahrscheinlich schon auf dem Eis, da radelte der Verteidiger in seinem weißen Schöller-Trikot und Hochwasserhosen noch den Dutzendteich entlang – langsam aber stetig dem dramtischen Sonnenuntergang über der Kongresshalle entgegen. Mit der schönen Erkenntnis, dass es in Nürnberg noch immer Fans gibt, die in einem Gerum-Trikot zum Eishockey gehen und der vagen Hoffnung auf die Wiederbelebung dieses Gefühls aus den Anfangstagen der DEL, ging dieser Nachmittag los. Er endete mit der Erkenntnis, dass Arbeitssieg nicht immer ein Euphemismus für miesen Sport sein muss. Manchmal ist ein Arbeitssieg tatsächlich ein hart erarbeiteter Sieg. Weiter lesen

Spiel 36: Mit Gefühl, schubidu

Wie würde dieser Eintrag wohl aussehen, wenn der Blogger dieselbe Leistung brächte wie zuvor die Thomas Sabo Ice Tigers? Ach, sind wir ehrlich: wahrscheinlich auch nicht anders. Dieses Nullsechs kann man erst nach dem Freitagsspiel gegen Wolfsburg seriös bewerten (womit dieser Text ähnlich aufregend beginnt wie der Dienstagabend mit dem Krefelder EV). Weiter lesen

Spiel zwölf: Aumüller rein!

Ja, is klar: Da darf der Kollege viermal in epischer Länge von der Schönheit der Ice Tigers-Spielfreude schwärmen und dann überlässt er es mir, den NN-Lesern von der ersten Heimniederlage zu erzählen und an dieser Stelle zu erklären, warum Roland Aumüller daran ausnahmsweise keine Schuld hat. Ach… legen wir los: Weiter lesen

Spiel 44: Golf statt geil

Die einleitenden Worte habe ich mir für den Schluss aufgehoben: Mein Sohn hat gerade seinen Schnuller aus dem Gitterbett geschmissen, gerade soweit, dass er nicht mehr hingekommen ist. Das rückt einen solchen Abend natürlich in eine ganz andere Perspektive. Es gibt Schlimmeres als demotivierte Eishockey-Spieler, die in den Golfclubs von Florida, British Columbia, Mallorca und Ontario wahrscheinlich längst ihr Kommen für Mitte März angekündigt haben. Weiter lesen

Spiel 12: Welche Krise? Diese Krise!

Ein Sieg aus acht Spielen. Sechs von möglichen vierundzwanzig Punkten. Überforderte Leistungsträger. Leichtsinnige, einfache und auf Krawall gebürstete Journalisten würden diesen Zustand als Krise bezeichnen. Differenzierende und behutsame Journalisten auch. Weiter lesen