Spiel zwei: Aus dem Hintergrund müsste Mitchell schießen

Foto: Thomas Hahn/Zink

Der Mann, der Joe Sakic und Peter Forsberg zu Stanley-Cup-Siegern gemacht hat, schnallte sich einen sehr kleinen Rucksack auf seinen sehr breiten Rücken, sagte höflich „Auf Wiedersehen“, kämpfte sich durch die Hockey-Card-Sammler und Autogrammjäger, beobachtete interessiert einen pöbelnden Fan, und machte sich auf seinen Weg. Nach Hause, zum Dutzendteich, ins Hotel, aufs Volksfest? Ein Bus hatte jedenfalls nicht auf ihn gewartet, auch kein Taxi. Einen Leihwagen hätte er, wenn überhaupt, außergewöhnlich weit weg von der Arena Nürnberger Versicherung geparkt. Wo also ging er hin, so einsam im Widerschein des Vollmonds? Vielleicht wollte Uwe Krupp einfach nur allein sein, um noch einmal gründlich über dieses spektakuläre Eishockeyspiel nachzudenken. Jeder, der bei diesem 3:2 der Ice Tigers dabei war, wird den Coach der Eisbären verstehen können. Weiter lesen