Viertelfinale, Spiel vier: Stark, aber nicht stark genug

Foto: Zink/Matthias Winter

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Liam Klubertanz wollte unbedingt hinein in diese Kabine. „I said: no“, mahnte seine Mutter und Liam Klubertanz, so etwas wie der coolste Junge unter den Ice-Tigers-Kindern, schmollte, diesen grünen Zettel in seiner Hand. Aber Liam Klubertanz ist nicht nur der coolste, er ist auch der cleverste Ice-Tigers-Junge. Und so näherte er sich immer näher an die offene Kabinentür an, indem er so tat, als wolle er dem klatschnassen, glatten Betonboden noch mehr Quietschlaute in allerlei Tonhöhen mit seinen neuen Turnschuhen entlocken. „Liam“, mahnte seine Mutter von hinten wieder, „you will not go inside.“ Und dann sah er ihn durch seine große, schwarze Brille: seinen Papa, in langen Unterhosen und Flipflops schlappte er Richtung Kabinenausgang und winkte Liam heran. Und Liam Klubertanz zeigte, dass er wahrscheinlich auch das schnellste Ice-Tigers-Kind ist: ein kurzer Sprint und schon lag er in den Armen von Kyle Klubertanz, Verteidiger der Ice Tigers, der gerade eben Spiel vier der Viertelfinalserie gegen die Adler Mannheim mit 0:3 (0:0, 0:2, 0:1) verloren hatte. Liam Klubertanz konnte Trost gebrauchen, immerhin hatten die Ice Tigers die stärkste Partie dieser Serie gezeigt – aber trotzdem verloren. Wenig später aber konnte Kyle Klubertanz schon wieder lächeln: Liam reichte ihm nämlich den grünen Zettel, auf den er seinen Papa gemalt hatte mit dieser Glatze und dem rauschigen Vollbart, wie er gerade ein Tor schießt. Das Tor schießt. Wir werten es nun einfach als Zeichen und hoffen: Liam Klubertanz ist auch das Ice-Tigers-Kind mit den hellseherischen Fähigkeiten (eine Gemeinschaftsarbeit von Christoph Benesch und Sebastian Böhm). Weiter lesen