Spiel 33: Fraser fehlt (und noch viel mehr)

Sportfoto Zink/Matthias Winter

Sportfoto Zink/Matthias Winter

Über Nacht kam der erste Schnee. Das Jahr so neu, voll guter Vorsätze. Über 6000 Zuschauer wieder in dieser Arena beim Eishockey. Ja, es war alles angerichtet für einen großartigen Abend bei den Thomas Sabo Ice Tigers, für eine Kehrtwende, dafür, dieses riesengroße Versprechen, das diese großen Namen mit sich herumtragen, nun endlich einzulösen. Doch es wurde dann doch wieder ein Auftritt, so schlampig, als hätte man als Sportredaktion vor der Saison zwei Durchfahrtscheine erhalten und beide schon an Spieltag 33 verschlampt. Ein Auftritt, so beschämend, als würde man Jahresrückblicke fürs Wochenmagazin schreiben. Ein Abend, so verbraucht, wie der Kaffeesatz drüben, ein Raum weiter, im Abfluss der Spüle, wie er traurig auf der Seite liegt und braune Tropfen langsam ins Abflussrohr rinnen. Doch es wäre alles nur halb so schlimm, könnte man einfach akzeptieren, dass es in dieser Saison doch wieder nur für die Pre-Playoffs reichen wird und dann für ein Ausscheiden im Viertelfinale, einfach weil diese Mannschaft es nicht drauf hat. Weil sie zu schwach ist, zu brav, zu weich, zu langsam, zu unerfahren, zu klein, zu dick, zu dünn. Aber dann kommen diese fünf, sechs Minuten im Schlussdrittel und man liest das Etikett dieser Cola noch einmal, man guckt in die Packungsbeilage der Grippetabletten, und Chrsitoph Benesch und Sebastian Böhm fragen sich: Crystal Meth? Koks? Da drin? Weiter lesen