Spiel 34: Die Schuldfrage

Foto: Thomas Hahn/Zink

Eishockey ist nicht der geilste Sport der Welt. Genau so wenig ist Nürnberg die geilste Stadt der Welt. Und dass es Überraschungen, spektakuläre Spielverläufe und Spannung nur im Eishockey/Fußball/Badminton/Mölkky gibt, ist natürlich auch Blödsinn. Ich will aber behaupten, dass Eishockey der geilste Sport ist, den ich bislang ausgeübt habe. Ich will es behaupten und kann es auch begründen: Weil Eishockey sich selbst auf dem niedrigsten Niveau, auf dem es gerade noch als Eishockey zu erkennen ist, rasant anfühlt, hart und endcool. Ich hatte heute das Vergnügen, vor dem Spiel der Ice Tigers gegen Ingolstadt mit den Nürnberg Islanders aufs Eis zu gehen. Die Islanders sind eine junge Hobbymannschaft, die auf Social Media bislang erfolgreicher ist als auf dem Eis, die in der NEHL kurz vor dem ersten Torerfolg und sicher dann auch bald vor dem ersten Punktgewinn steht, die von Menschen gegründet und mit prallem Leben gefüllt wird, die Eishockey lieben. Von außen hat das, nunja, nicht besonders aufregend ausgesehen, @fetzi6 wird das bestätigen können, aber angefühlt hat es sich wie das Finale der U20-WM. Das war der schöne Teil des heutigen Blog-Eintrags.

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