Spiel 37: Ey!

Foto: Thomas Hahn/Zink

Es soll mit einem Eingeständnis totalen Versagens beginnen: In keiner mir bekannten Sportart ist der Zwiespalt zwischen den nicht selten aberwitzigen, teils schockierenden, oftmals unterhaltsamen Vorkommnissen und den Aussagen dazu größer als im Eishockey. Die einschüchternde, schockierende, lässige, oftmals unterhaltsame Sprache auf dem Eis haben Profis, Trainer und Manager abseits des Eises in dem Moment verlernt, in dem sie einem Berichterstatter gegenübertreten. Von den Gags, den Pranks und den Party-Geschichten erfahren wir erst, wenn die Beteiligten ein keinem Abhängigkeitsverhältnis mehr zum Eishockey-System stehen. Und ich bin offensichtlich nicht in der Lage, irgendetwas daran zu ändern. Wir fokussieren uns jetzt erst einmal auf Wolfsburg. Nürnberg begegnen wir immer gleich, egal ob sie Erster oder Letzter sind. Meine Tore habe ich nur meinen Reihenkollegen zu verdanken. Tja. So klang das 4:3 gegen den Krefelder EV, mit dem die Ice Tigers den Playoffs wieder ein bisschen näher gekommen sind, obwohl sie dabei nur wenig Playoff-Reife vermittelten. Weiter lesen