VF7: Neue Idole für Nürnberg

 

Ignorieren wir kurz, dass auch dieses Blog den Anspruch hat, eine journalistische Distanz zu den Tigern, den Panthern und dem ganzen Rest zu wahren: Diese Mannschaft ist ein Geschenk für Nürnberg. Und wer in dieser Stadt nach neuen Helden sucht, weil es dem Lieblingsclub nicht gelingen mag, Pinola und Mintal vergessen zu machen, der kann die Suche jetzt endgültig einstellen. Yasin Ehliz, die Reimer-Brüder, Marius Möchel, Brandon Prust und all die anderen, die zum inneren Kreis dieser täglich größer werdenden Ice Tigers-Familie zählen, kämpfen bis zum letzten Blutstropfen für Nürnberg. Und Rob Wilson beweist in diesen Tagen eindrucksvoll, dass er vollkommen zu Recht zum Trainer des Jahres gewählt worden ist. Aber genug der salbungsvollen Worte. Es gibt nach diesem würdigen Serienfinale noch einiges zu tun. Welch ein Glück. Weiter lesen

1/52: Jetzt mal langsam

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Außer einer unheimlich heimlichen Vorliebe für den Synthie-Pop der 80er Jahren eint uns nicht viel. Trotzdem unterhalte ich mich schon immer gerne mit diesem unverwechselbaren Spielerberater, der mir heute einen Abriss der Nürnberger Nachrichten unter die Nase hielt. Über das nominell schwache Augsburger Torhüterduo hatte ich da geschrieben, wohlgemerkt „nominell“. In dem Gespräch danach (er redete ohne Satzzeichen, ich nickte immer mal wieder) aber offenbarte sich etwas, was mir zu diesem Zeitpunkt des Jahres leider völlig fremd ist. Der Spielerberater war auf eine ganz unschuldige und beneidenswerte Weise nervös. Er gestand das auch unverhohlen ein. Seinen Klienten JF Boutin bei dessen DEL-Debüt zu beobachten, versetzte diesen erfahrenen Eishockey-Menschen in eine beinahe kindliche Aufgeregtheit. Nach dem Spiel war er, abgesehen von Tray Tuomie und Boutin selbst, einer der zufriedensten Menschen in der Arena. Und so beginnt diese Blog-Saison mit Empathie für den Gegner. Interessant.

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