Spiel sechs: Piechaczek, immer wieder Piechaczek

Es gibt nur wenig gute Gründe für einen Journalisten, den VIP-Bereich eines Eishockeyklubs aufzusuchen. Ein Exklusiv-Interview mit dem Mann, der diesem Klub seinen Namen und das Leben geschenkt hat, zählt definitiv dazu. Dass man auf dem Rückweg im Vorbeigehen noch Kinder beobachten kann, die ihre Väter jetzt wieder rasiert und länger für sich haben, die sich von ausbleibenden Pfiffen und fatalem Schiedsrichterstellungsspiel die Laune nicht verderben lassen, die heute Abend wahrscheinlich die Tränen ihrer Väter getrocknet haben, und die nur nebenbei den seltsamen Namen eines deutschen Schiedsrichters gelernt haben, den sie für immer mit hässlichen, ihnen verbotenen Wörter in Verbindung bringen werden, war ebenfalls bereichernd. Diese Kinder (und, tatsächlich, Thomas Sabo) haben einen wieder daran erinnert, was man niemals allzu lange vergessen sollte: Es gibt wichtigeres als Eishockey. Zum Beispiel, dass Kinder und Jugendliche gesund und lachend aus einem Bus steigen. Zum Beispiel: Fairness, Respekt und Integrität. Für den vorerst letzten Blog-Eintrag vor dem ersten Champions League-Spiel muss das ja nicht alles gelten. Weiter lesen