Spiel 38: Shit happens

Foto: Thomas Hahn/Zink

Lasst uns über Fairness reden: Der Kapitän war es, der seine Mannschaft nach einem denkbar bitteren Spiel anwies, zum Handshake ausnahmsweise die Handschuhe anzubehalten. Was den Ice Tigers in diesen Tagen widerfährt, muss ja nicht auch dem EHC Wolfsburg widerfahren. Es gab Fist Bumps für die 7:0-Sieger, bis Dane Fox auf Marius Möchel traf. Der Wahl-Nürnberger versuchte, den gebürtigen Nürnberger zu umarmen, Möchel wehrte sich. Fox lachte. Möchel auch. Drei Spieler weiter hat sich Spencer Machacek nach dem Befinden von Brett Festerling erkundigt, via dessen Körper er das 7:0 erzielt hatte. Eishockeyspieler können 60 Minuten lang ziemliche Idioten sein, können sich absichtlich Schmerzen zufügen, können sich hart durchbeleidigen, aber mit der Schlusssirene ist das vergessen. Meistens. Besonders natürlich nach einem Spiel, das mit normalen Maßstäben nicht zu bewerten ist.

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