Spiel 52: Lederhose, Erxleben, Allerpark

Foto: Thomas Hahn/Zink

Schluss jetzt mit der Kuschelberichterstattung! 51 Spiele und 58 Minuten habe ich mir das wohlwollend mitangesehen, habe Kurt Kleinendorst respektvoll zugehört. Nach diesem 3:2 gegen die Düsseldorfer EG aber kann ich den Cheftrainer der Ice Tigers als Eishockey-Instanz und als empathischen Menschen nicht mehr ernst nehmen. Warum hat er denn nach dem 2:2 nicht den Torhüter vom Eis genommen? Wusste er denn nicht, was da auf dem Spiel stand? Also, für uns oder eher: für mich. Ist ihm denn egal, dass wir am Freitag über Lederhose und Erxleben in den Allerpark fahren müssen? Wolfsburg! WOLFSBURG! Niemand will nach Wolfsburg. Danke, Kleinendorst. Die letzte Hoffnung liegt nun auf dem Gesundheitsminister. Was für ein bitterer Satz.

Warm-up

  • Platz acht – in ihrer DEL-Geschichte waren die Ice Tigers acht Mal schlechter und 16 Mal besser. Nach Punkten pro Spiel waren sie in 15 Jahren erfolgreicher. Sie haben 17 Mal mehr Tore geschossen und 16 Mal weniger Gegentore kassiert. Aber wie immer werden erst die Playoffs darüber entscheiden, ob diese Saison ein Erfolg war – oder nicht. Wirtschaftlich scheint diese Frage bereits geklärt zu sein (siehe Der Moment).
  • Nun also wieder Wolfsburg, zum fünften Mal seit 2013. Zum ersten Mal allerdings ohne Pavel Gross, Tyler Haskins und Mark Voakes (okay, war nur zweimal dabei), aber wieder mit Sebastian Furchner, Jeff Likens, Gerrit Fauser und Christoph Höhenleitner. Außer dass dieser EHC Wolfsburg am Freitag keineswegs furchterregend ausgesehen hat, fällt mir dazu vorerst nicht ein.
  • Daniel Fischbuch ist mit zehn Punkten Vorsprung Topscorer der Ice Tigers geworden und nach Thomas Greilinger und Patrick Reimer erst der dritte deutsche Topscorer in der DEL-Geschichte des Klubs. 19 Tore, 29 Vorlagen, 48 Punkte – ligaweit bedeutet das Platz acht. Lange galt Niklas Treutle als einziger Kandidat für die Wahl zum wertvollsten Spieler der Ice Tigers, mittlerweile würde ich mich für Daniel Fischbuch entscheiden, auch weil er sich gegen Ende der Punkterunde defensiv und offensiv noch einmal gesteigert hat.
  • Fischbuch könnte ihn Nürnberg bleiben. Derzeit sieht es danach allerdings nicht aus. Und, nein, das liegt wohl nicht am Geld allein.
  • Über den EHC Wolfsburg wollte Kurt Kleinendorst nicht reden, dafür hat er bereits den EHC München erwähnt. Erstaunlich.
  • Wirklich glücklich hat Joachim Ramoser auch in diesem Spiel nicht agiert: Zu schnell im Abseits, gefährlich spät beim krachenden Check gegen Zanetti, mit Problemen bei der Puckan- und bei der Puckabgabe. Sein 2:2 aber war wunderschön. Kleinendorst mag Ramoser (allerdings hat er das auch von Rylan Schwartz behauptet), Kleinendorst hat viel mit Ramoser geredet – vielleicht führt sein Tip-in dazu, dass er diese schwierige Saison mit zwei Verletzungen doch noch als Stammspieler beendet.
  • Zwei aus drei: einer von Bassen, Alanov und Ramoser wird am Mittwoch zusehen müssen. Vor dem Spiel hätte ich behauptet, dass Bassen bei Kleinendorst gesetzt ist. Nach einem Spiel ohne Bassen bin ich mir nicht sicher, ob der Coach wirklich auf die Energie von Ramoser oder Alanov verzichten will.
  • In der Verteidigung wird Kevin Schulze wohl zusehen müssen. Schade eigentlich.
  • Wer hat in den Playoffs 2019 mehr Tore für die Ice Tigers geschossen: Acton, Buck und Dupuis in 24 Spielen oder Weber in vier Spielen? Genau. Nach wirklich desaströsen Auftritten gegen Bremerhaven und Mannheim darf man bei diesen drei Kanadiern diesmal genauer hinsehen. Denn offensichtlich glaubt Kleinendorst eher daran, dass Dupuis zu alter Stärke zurückkehrt, als dass Austin Cangelosi noch einmal zeigt, dass er in der DEL ein Scorer sein kann.
  • Eishockey kann widerlich sein. Zum Beispiel, wenn ein junger Spieler schreiend auf dem Eis liegt. Für mich war der Check von Brett Festerling absolut sauber (was auch immer das bedeuten mag). Charlie Jahnkes Zweikampfverhalten war, nunja, denkbar unglücklich. Der junge Berliner tauchte ab und verdrehte sich den rechten Schlittschuh. Ich kann niemandem empfehlen, sich die Szene unter der Zeitlupe anzusehen. Nur das Beste, Herr Jahnke. #freecharlie
  • Dass sich Marco Nowak zu einem in jeder Situation verlässlichen Verteidiger entwickelt hat, zu einem souverän auftretenden Routinier, darüber darf man sich auch aus Nürnberger Perspektive freuen.
  • „Nicholas Jensen hatte es versucht, indem er sich Marcus Weber für eine Racheaktion aussuchte und den arglosen Ice Tigers-Verteidiger in die Bande checkte.“ Und: „Jensen fuhr nach seinem Check grinsend vom Eis, so, als hätte er seinen Job erledigt. Am Tag danach sperrte ihn die Liga für zwei Spiele.“ Diese zwei Sätze standen vor einem Jahr in meinem Text über das erste Playoff-Spiel gegen die Fischtown Pinguins [sick!]. Alfred Prey wollte mich danach unbedingt persönlich kennenlernen, um mir mitzuteilen, dass er sich an meiner Stelle schämen würde („Schammatadimi! Schamma!). An diesem Sonntag hat sich dieser Jensen mit so ziemlich jedem Nürnberger angelegt – und offensichtlich Spaß dabei. Jensen sorgt für Unterhaltungswert in einer ansonsten ziemlich biederen DEL-Mannschaft.

Das Spiel

Harold Kreis ist froh, dass seine Düsseldorfer EG vorerst nicht mehr gegen die Ice Tigers spielen muss. Eishockey-Trainer sind sehr höfliche Menschen. Denn war dieses 3:2 nun wirklich „der perfekte Test“ für die Playoffs, wie es Kurt Kleinendorst formulierte? Was bedeutetet das 4:2 in Wolfsburg vom Freitag? Und warum hat der EHC Wolfsburg da bereits seine Zuschauer ausgesperrt? Okay, das war überflüssig und falsch. Bleiben wir bei den positiven Beobachtungen der letzten Wochen: das Tempo stimmt, die Ice Tigers haben in den letzten Spielen ihre Beine wiedergefunden (was im Deutschen selten albern klingt); mit Skille, Buck, Alanov und (wenn er denn spielen darf) Ramoser haben die Ice Tigers vier Spieler zur Verfügung, deren Geschwindigkeit Wolfsburg vor Probleme stellen sollte; bei Brown, Festerling, Summers, Weber (wenn er denn spielen darf) Ramoser und Alanov stimmt das Körperspiel; diese Ice Tigers lassen sich neuerdings nichts gefallen, das hat in dieser Saison nicht immer so ausgesehen; und Niklas Treutle darf man wieder in zeitlichen Zusammenhang mit Mathias Niederberger nennen. Vor der Playoff-Serie gegen seinen künftigen Arbeitgeber hat der Düsseldorfer noch einmal eindrucksvoll bewiesen, warum es auf die Frage nach dem besten Torhüter der Deutschen Eishockey Liga nur eine Antwort geben kann. Nachdem man aber in der Wiederholung erkannt hat, dass Chris Summers den Puck zum 0:1 ins Tor geköpft hat, durfte man feststellen, dass auch Treutle in guter Form in die Playoffs zu gehen scheint. Vor einem Jahr war er allein der Grund, warum Nürnberg ins Viertelfinale eingezogen ist und nicht Bremerhaven. Dazu überzeugt Patrick Reimer durch unbeschwerte Spielfreude und Präzision im Abschluss. Daniel Fischbuchs Körpersprache (Hey, Schiri!) stimmt ein wenig bedenklich, trotzdem bleibt er Nürnbergs auffälligster und produktivster Stürmer. Und auch die Verteidiger hatten in den letzten Spielen (ausschließlich gegen Playoff-Teams) kaum noch Probleme damit, den Puck schnell, präzise und sinnvoll zu den Angreifern zu bringen. So gewinnt man nach einem 0:2 noch gegen eine defensiv eingestellte Düsseldorfer Mannschaft mit einem beeindruckend starken Torhüter. So kann man sich in den Playoffs stellen. Vielleicht sogar aussichtsreich.

Der Moment

Es gilt auch weiterhin, was Jürgen Klopp kürzlich auf die Frage nach seiner Meinung zum Coronavirus geantwortet hat: „Menschen wie ich, ohne das nötige Wissen, sollten nichts sagen.“ Und ich sollte nichts darüber schreiben. Außer vielleicht, dass es irritierend ist, dass so viele andere Menschen, ohne das nötige Wissen, trotzdem etwas dazu sagen; oder dass es erstaunlich ist, dass sich die DEL der Empfehlung des Gesundheitsministers offenbar widersetzt, das aber am letzten Spieltag der Punkterunde nicht kommuniziert, obwohl sie sich angeblich auf genau diese Entwicklung vorbereitet hatte (Update: am Montag will die Liga noch einmal beraten). Die Ice Tigers werden also den EHC Wolfsburg am Mittwoch also vor Zuschauern empfangen. Also so lange ihnen das Dr. Pluschke vom Gesundheitsamt Nürnberg nicht doch noch verbietet. Dazu müsste er sich allerdings mal bei den Ice Tigers melden. Bislang ist das noch nicht geschehen. Anders als in Italien oder in der Schweiz hat man, ohne das nötige Wissen, den Eindruck, als traute sich in Deutschland niemand, den Menschen den Besuch von sportlichen Großveranstaltungen zu verbieten. Da wird empfohlen, aber nicht entschieden. Noch scheint man sich gegenseitig, den Schwarzen Peter (nein, nicht Peter Altmeier) zuschieben zu wollen. Ich kann mir, ohne das nötige Wissen, nicht vorstellen, dass es dabei bleibt. Und wirklich verantwortungsbewusst wirkt es auch nicht, wie sich die DEL-Klubs da verhalten. Es geht ja nicht um das Risiko eines jeden einzelnen, es geht um das Risiko einer Gesellschaft. Aber noch einmal und ganz im Ernst: Jürgen Klopp hat Recht. Auch ich sollte darüber nichts schreiben. Was aber darüberhinaus hochinteressant war: Die Ice Tigers müssten keine Blitzinsolvenz befürchten, wenn sie die wichtigsten Spiele der Saison ohne Zuschauer veranstalten müssten. Wolfgang Gastner spricht von „der wirtschaftlich erfolgreichsten Saison“ in der Geschichte des Unternehmens. In den Playoffs, sagte der Geschäftsführer, „würden wir Geld verdienen – noch mehr Geld“. Mit der kommenden Saison ohne Thomas Sabo muss das nichts zu tun haben, bemerkenswert ist es dennoch, weil einzigartig. Warum Wolfgang Gastner übrigens ein bisschen mehr nötiges Wissen mitbringt, das (und vieles mehr) steht in der Montagsausgabe der Nürnberger Nachrichten. Und dass die DEL ihre Gala bereits abgesagt hat, Playoff-Spiele aber austragen lassen will, ist absurd. Andererseits: Die Gala hätte am kommenden Samstag in Wolfsburg stattfinden sollen.

Three Stars

Foto: Thomas Hahn/Zink

Ein Spiel, das am letzten Spieltag in die Verlängerung geht, ist bei Berichterstattern ähnlich beliebt wie eine Playoff-Serie gegen Wolfsburg. Während in Ingolstadt die letzten Sekunden dahinrannen, ich meinen Artikel für nordbayern.de vollendete, verschwand Patrick Reimer bereits wieder in der Kabine. Schade. Ich hätte ihn gerne gefragt, was da eigentlich los war, so etwa drei Minuten vor dem Ende, als es ihm vier Mal in Folge nicht gelingen wollte, den Puck über wenige Meter zu einem Teamkollegen zu passen. Es sah aus, als hätte sein Schläger schon beim ersten Mal ernsthaften Schaden genommen, Reimer ließ sich aber keinen neuen reichen. Später hat er dann auf Vorlage von Daniel Fischbuch trotzdem ziemlich souverän den Siegtreffer erzielt. Basti Schwele hat kürzlich wohlwollend die Körpersprache des Nürnberger Kapitäns analysiert. Mein Beitrag dazu: So locker hat Reimer kurz vor Beginn der Playoffs selten gewirkt.

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Bei #bisslhockey habe ich kürzlich mit Bernd Schwickerath über Sinn und Unsinn von Checks gesprochen. Anschauungsmaterial dazu lieferten an diesem Nachmittag Chris Brown, Nicholas B. Jensen und Jack Skille. Am Ende einer Abfolge von Checks und Einschüchterungen und Beinahe-Fouls gönnte sich Jensen zwei Minuten auf der Strafbank. Es war nicht die einzige Szene, in der Skille Düsseldorfern unter die Haut fuhr. Im Abschluss fehlt es dem US-Amerikaner derzeit an Präzision, mit seinem Tempo und seiner Robustheit aber hilft er den Ice Tigers auch an solchen Tagen ungemein weiter. Noch so ein Spieler, den man möglichst lange in den Playoffs zusehen will.

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Niklas Treutle ist rechtzeitig zurück in Form. Nuff said.

22 Kommentare in “Spiel 52: Lederhose, Erxleben, Allerpark

  1. Wenn in der DEL oder der DFL die nächsten Spiele abgesagt werden sollten, dann sollten auch die Wahlen am nächsten Sonntag abgesagt werden. Ich als Wahlhelfer bin nämlich der Gearschte weil ich abends die ganzen Zettel anfassen muß, nachdem tagsüber die Leute mit an der Zunge angefeuchteten Fingern die Riesen Tapeten auseinandergefaltet haben. Bin mal gespannt welche Handlungsempfehlung mir das Wahlamt mit auf den Weg gibt. Ein Eishockeyspiel scheint mir da die harmloser Ansteckungsmöglichkeit zu sein.
    Das die Absage einer Wahl extrem unwahrscheinlich ist,ist mir auch klar. Aber wenn man ein Sportevent mit wesentlich kleinerem Ansteckungspotenzial absagt, dann sollte man….
    Zum Spiel hast Du alles gesagt. Keine Ergänzungen notwendig!

  2. Zuerst eine Randbemerkung zu Ralf (Jürgen Klopp und Sebastian Böhm mögen es mir verzeihen!) und zu Sars-CoV 2: Meines Wissens nach benötigen umhüllte Viren innerhalb von 15 Minuten eine feuchte Umgebung um nicht abzusterben, eine saubere Wahlurne in einem Gebäude mit dichten Dach – soll ja nicht bei jeder Schule in Bayern der Fall sein 😉 ) ist also kein Lieblingsort von diesem Virus! Ein zweiter Gedanke: laut dem wunderbaren Prof. Drosten – wer seine NDR-Podcast-Reihe „Das Corona-Virus Update“ über alle Folgen gehört hat, kann zeitnahe eine Prüfung zum virologischen Assistenten ablegen- hat am Freitag einen sinngemäß zitierten Satz gehört: „Ist es wahrscheinlich das sich bei einem BL-Spiel mit 40 000 Zuschauern einer ansteckt? Ja zu 100 Prozent. Ist es wahrscheinlich das du das bist: zu 0,1 Prozent!“. Da wohl mehr Wahlhelfer am kommenden Sonntag aktiv sein werden als Zuschauer bei einem Fußball-Profispiel, hoffe ich das in der Woche nach der Kommunalwahl jene 0,1 Prozent nur betroffen sein werden!

    Nun aber zum Spiel und zu den Playoff-Aussichten! Entgegen der auch hier geäußerten Ansicht bin ich der Meinung, dass den Icetigers keine besseres Wochenende vor dem Playoffs gelingen konnte: „“wir““ haben mit dem Sieg in Wolfsburg das Heimrecht geholt, Selbstvertrauen getankt und im Erfolgsfall das Ingolstadt auch das Viertelfinale erreicht wäre München und nicht Mannheim unser Gegner. Beides nicht Traumgegner, aber bei einem Hauptrundenverhältnis von 2:2 gegen das eine und 0:4 gegen das andere Team erschiene mir die regional nähere Mannschaft auch die angenehmere Variante (und das man selbst ein Über-Team wie München an den Rande einer Niederlage bringen kann, hat letztes Jahr Augsburg imposant demonstriert!).
    Ein zweiter positiver Aspekt war der Overtimesieg gegen Düsseldorf. Ich fand die Mannschaft von Harold Kreis hat sehr unangenehm und giftig gespielt. Ihre Defensive hat hoch verteidigt, sie waren konsequent in den Checks und hakelig an der Bande. Dazu ihr souveräner Umgang mit dem Puck (vor allem bei den beiden angekündigten Strafminuten im Mitteldrittel, als sie Niederberger vom Eis nahmen und lange sich im Drittel der Ice Tiger den Puck zuspielen und die beste Schussposition suchen konnten!). Ich bin vielleicht nach dem angenehmen Gespräch mit zwei Düsseldorfer Fans in der S-Bahn zum Hbf. etwas befangen (# Haltungzeigen), aber für mich ist Berlin noch lange nicht im Halbfinale!
    Positiv stimmt mich ebenfalls, dass „unsere“ Mannschaft nach einem fahrigen und nicht sehr gelungen ersten Drittel im Mittelabschnitt den Hebel umlegen konnte, die deutlich aktivere Mannschaft war (ich glaube Schussverhältnis lag bei ca. 17 zu 9) und im Endabschnitt sich beide Teams nichts geschenkt haben und nmM. ein Spiel auf Augenhöhe geliefert haben!
    Dazu sehr agile und gefährliche Angriffsreihen (vor allem die Reihe um Reimer und Fischbuch, bei dem ein Abschied aus Nürnberg ziemlich schade wäre!) und für mich auch gut zusammengestellte Verteidigerpärchen. An der Stelle muss ich leider wieder aus persönlicher Befangenheit – weil ich den Typ Tim Bender einfach toll finde – mal einen Verteidigungssatz für eine Verteidiger schreiben:
    ich finde eher ist wohl kein Nationalmannschafskanditat, aber seine oftmals tolle Spieleröffnung und seine Übersicht an der blauen Linie im Überzahlspiel lassen ihn für mich momentan als besten deutschen Verteidiger innerhalb der Nürnberger Mannschaft erscheinen!
    So zum Ende wollte ich mit gutem Beispiel vorangehen und nach dem aufrüttelten Artikel von Sebastian in der Samstags-Ausgabe der NN einen Link zu einem hintergründigen Artikel bezüglich der Finalserie der Frauen zwischen Planegg und Memmingen hier einfügen! Nur war es nach meiner Recherche nichts mit Beiträgen in der Regionalausgabe der Augsburger Allgemeinen. Der Memminger Regionalsport beschäftigt sich scheinbar auch nur mit den Memminger Indians und ihren Aufstiegschancen in die DEL 2. Auch für Planegg ist mir keine Regionalausgabe bekannt, die den Dauerbrenner im Fraueneishockey angemessen berücksichtigt hätten!!! Immerhin kann ich die Interessierten auf den ausführlichen Spielbericht auf der Seite: http://www.fraueneishockey-mm.de sowie den Stream auf Sportdeutschland.tv am kommenden Samstag, 14. März ab 17:00 Uhr hinweisen.
    (Ich weiß zwar nicht ob dieses Spiel kostenfrei sein wird, aber selbst die 1,99 Euro für ein Monatsabo von sportdeutschland.tv sind im Vergleich zu den Monatsgebühren für Magenta, DAZN oder Sky sehr überschaubar!
    Euch allen eine gesunde Woche!

  3. Einige Gedanken bzw. Fragen meinerseits, eher nicht zum gestrigen Spiel:

    Fischbuch wohl weg (Düsseldorf, wie die EHN vermuten?). Woran, wenn nicht am Geld, könnte es sonst liegen? Am (Nicht-)Verbleib Kleinendorsts vielleicht?

    Auch ein Grund dafür, dass die Saison nicht noch besser platziert abgeschlossen werden konnte: Der Topscorer (und auf jeden Fall MVP) heißt Fischbuch und nicht Buck, Acton oder Brown. Überragende Saison von Fischbuch!

    Wirtschaftlich erfolgreiche Saison: Was konkret heißt das für die nächste Saison?

    Zuletzt nicht so treffsicher, aber Jack Skille zuzusehen ist eine Freude. Hoffentlich auch in den PO, und auch in der nächsten Saison.

  4. Ich bin immer wieder erstaunt, wie fast schon lässig wir schwere Verletzungen gegnerischer Spieler nach Fouls unserer ice Tigers erklären: maximal unglücklich, nach unten getaucht, halb ausgerutscht usw. Fehlt nur noch: er hat es ja darauf angelegt. Der Check von Festerling – an der Bande- ging gegen den Kopf. Bei umgekehrter Konstellation ginge wie immer ein Aufschrei durch das ice Tigers Fanlager. Insofern teile ich nicht die Prognose, dass Schulze am Mittwoch zusehen wird. Wer die Gesundheit der Spieler als schätzenswertes Ziel wiederholt benennt, sollte auch das Fehlverhalten eigener Spieler benennen. Irgendjemand wird wahrscheinlich noch antworten, dass Festerling nicht absichtlich den Spieler Jahnke verletzen wollte. Ändert aber nichts an dem klaren Foul.

    • Dein Kommentar stimmt mich nachdenklich. Ernsthaft. Wahrscheinlich kann man mir das tatsächlich immer wieder vorwerfen. Trotzdem ist das für mich kein Foul, schon gar kein klares: Arme angelegt, Ellbogen angelegt, der Regel nach sauber, macht sich Jahnke nicht klein, passiert gar nichts. In der Bewertung der Szene sollte man das meines Erachtens schon berücksichtigen. Mir deshalb die Aussage unterschieben zu wollen, Jahnke habe es darauf angelegt, ist allerdings maximal unfair, weil ich so einen Blödsinn nie behaupten würde.

  5. Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen, ich sehe den Check auch als relativ sauber an, in seiner Gesamtheit unglücklich. Eine Strafe wäre aber genauso vertretbar.

    Tja und was soll man sagen, es wäre einfach schade wenn Fischbuch auch noch geht. Es ist erschreckend wenn man sieht was im deutschen Sektor bei uns passiert. Alanov, Eder und Fischbuch weg, diese zu ersetzen dürfte fast unmöglich sein.

  6. Gestern hat man gesehen warum Düsseldorf die beste Defensive der Liga hat. Ja, sie haben den besten Torhüter, verteidigen aber auch einfach gemeinschaftlich verdammt gut und leidenschaftlich. Obwohl die DEG gestern nicht mehr „letzte Rille“ gespielt hat und ab der Hälfte des Spiels eher im Verwaltungsmodus war, sah es lange so aus, als würden die Ice Tigers mit 1:2 verlieren, bis Ramosers technisches Sahnestück noch die Verlängerung brachte.
    Diese Galligkeit, der unbedingte Wille, das eigene Tor zu verteidigen, das Schützen des Goalies, das geschickte Einsetzen des Körpers im Slot, all das fehlt mir bei den Ice Tigers nach Ende der Hauptrunde immer noch viel zu oft. Es gab einzelne Ausnahmen in wenigen Spielen, aber insgesamt war das defensiv zu wenig (siehe miserables Torverhältnis). Niklas Treutle hat eine gute Hauptrunde gespielt, trotz einer Schwächephase, die sicher auch der fehlenden Regeneration geschuldet war. Würde man Niederberger ins Nürnberger Tor und Treutle bei der DEG in die Kiste stellen, hätte ersterer etwas schlechter und letzterer etwas besser ausgesehen. Unter dem Strich hätte das aber nichts an der Platzierung der beiden Mannschaften geändert.

    Was die kommenden Playoffs anbelangt, bin ich ehrlich gesagt relativ emotionslos. Es gibt einfach wichtigeres, nämlich ob (scheint positiv geklärt) und wie (viele Fragezeichen, Kader?, Trainer?) es in der nächsten Saison weitergeht. Das ist mir persönlich viel wichtiger als die drölfzigste Viertelfinalteilnahme.
    Ob man in der Qualirunde den Wolfsburg-Fluch besiegt? Ich bin mir nicht sicher, aber es ist zumindest nicht existentiell wichtig. Wenn die Aussagen von Gastner stimmen, ist man längst nicht mehr auf die zwei Heimspiele gegen München oder Mannheim angewiesen. Dass man im Viertelfinale realistische Siegchancen gegen einen der beiden Großen hätte, sorry, so viel Fantasie hab‘ ich nicht.

  7. Erstmal vielen Dank an die Blog-Schreiber. Für mich war es jedesmal ein Vergnügen und auch informativ den Blog zu lesen. Ich freue mich schon auf die Playoff-Ausgaben.

    Die für mich wichtigste Personalentscheidung wird die auf der Trainerposition sein. Klar, wäre es schade, wenn ein Fischbuch geht und gleichzeitig gehört das nunmal zum Geschäft. Da wir wohl auch in nächster Zeit nicht zu den zahlungskräftigsten Vereinen gehören, haben andere da natürlich „leichtes“ Spiel. Umso wichtiger finde ich, dass wir einen erfahrenen Trainer haben werden, der auch bereit ist hier in Nürnberg zu bleiben und mittel- bis langfristig was aufzubauen.

    In Straubing und Bremerhaven hat man ja auch nicht jedes Jahr die Trainer gewechselt und ist deshalb so erfolgreich in dieser Saison. Ob Kleinendorst da für uns der Richtige wäre weiß ich nicht. Aber die sclechteste Wahl, wäre er meiner Meinung nach, mit Sicherhait nicht.

  8. Ja, Charlie Jahnke machte sich klein, dennoch muss ein gestandener Spieler wie Festerling absehen können, ob er mit einer Aktion den Gegenspieler verletzen könnte. Auch Patrick Ehelechner hat es sich mehrfach angesehen und kam zu dem Ergebnis, dass es mehr Foul als nicht gewesen ist. Nun hat sich Jahnke nicht am Kopf verletzt, sondern einen Wadenbeinbruch zugezogen und wird sich einer Operation, einer langen Heilung und einer sehr langen Reha unterziehen müssen. War es das wert, Herr Festerling?

  9. Zum Festerling Check von gestern bzw zu Checks in der DEL allgemein: Ich bin der Meinung, dass Körperangriffe wie gestern zu diesem Sport dazugehören. Natürlich tuts mir auch Leid, dass Jahnke sich dabei verletzt hat.

    Als Spieler muss ich doch aber damit rechnen, dass ich vom Gegenspieler angegriffen werde besonders in der Näher der Bande. Dann muss ich mich halt so verhalten, dass mir nichts (oder nur wenig passiert).
    Ich hab mir die Szene ein paar mal angesehen und finde, dass sich Jahnke duckt und sich gegen Festerling stemmt. Tut mir Leid, aber da muss ich mich als „Puckführender Spieler“ anders verhalten. (Kopf nicht auf Hüfthöhe des Gegenspielers)

    So, und jetzt könnt ihr mich für diese Ansicht steinigen! 😉

  10. Meine spontane Reaktion gestern war „kein Foul“ und auch nach mehrmaligem Ansehen der Fernsehbilder bleibe ich dabei. Jahnke bringt sich selbst in eine „vulnerable Position“, wenn er oben bleibt, passiert ihm gar nichts.
    Festerling jetzt für Jahnkes „falsche“ Bewegung (und in Konsequenz Verletzung) verantwortlich zu machen, halt ich für ziemlich fragwürdig. Patrick Ehelechner sehe ich dabei weniger als Referenz, der ist mittlerweile eher für Klamauk verantwortlich …

  11. Der Check von Festerling war hart, keine Frage. Aber er wollte mit Sicherheit Niemanden verletzen. Es ist und bleibt ein Kontaktsport, Verletzungen gehören da leider dazu. Es ist schlimm, was Jahnke passiert ist, aber dass er mit dem Bein so unglücklich an der der Bande hängenbleibt ist am Ende des Tages einfach Pech. Gute Besserung nach Düsseldorf.

    Ansonsten leider wieder keine guten Transfernews, wenn das so weiter geht mit unseren deutschen Spielern, wird das echt dünn.

  12. Bandenchecks sollte man generell viel mehr Beachtung schenken und härter bestrafen, da ist es in meinen Augen völlig unerheblich, wie die Spieler vor dem Checks stehen. Bei solchen Checks kann so viel schief gehen, des ist nicht feierlich!
    Da finde ich sogar die Checks von hinten „harmloser“, wenn man das Wort in diesem Zusammenhang überhaupt verwenden darf.

  13. So, nachdem der Check so viele Befürworter findet, gehöre ich dann nochmal zu denen, die den Finger heben. Ich finde, das sah im TV schon ganz schön böse aus. Und ich kann mich an letzte Saison erinnern, da wurde verdammt oft geschimpft, wenn unsere Spieler den Kopf unten hatten und dann gecheckt wurden. DA hieß es oft genug: Da kann der Andere so nicht rangehen, der nimmt ja in Kauf, dass Unserer verletzt raus muss und länger fehlt.
    Klar, fällt oft schwer, aber wer so oft (gefühlt?) benachteiligt wurde, der sollte einfach mal still sein und Genesungswünsche gen Düsseldorf schicken.

    ICH persönlich jedenfalls freu mich über WOB
    a) kann ich „meine“ Jungs am Freitag nochmal sehen (als Exilant in der Golfsburger Region )
    b) ist Pavel nimmer da, ich hoffe, dadurch werden die Grizzlys zu Tedddys 🙂

    Und was die Zukunft betrifft, vertraue ich einfach mal auf die aktuelle sportliche Leitung, wir Fans können eh nicht wirklich so viel daran ändern.

  14. Für mich ist die Aktion von Festerling ein Foul. 2 Minuten, nicht mehr und nicht weniger. Die böse Verletzung im Anschluss ist Pech. Das Argument das sich der DEG-Spieler duckt ist für mich kein entlastendes Argument.
    Soll er versuchen aufrecht an Festerling vorbeizukommen? Das hätte nicht funktioniert, daher verstehe ich das Verhalten von Jahnke.

    • Sorry, Torsten, ausgerechnet bei Dir brauche ich so lange, bis ich Deinen Kommentar freischalte. Dafür darfst du jetzt immer, wann du willst – also wenn wieder Eishockey gespielt wird. Im September 2025.

  15. Check hin Check her, mein erster Eindruck bei Magenta war „kein Foul“ von Festerling. Je mehr slow motion gezeigt wurde, um so stärker hätte man (wie Meister Spaßig-Kühlbox himself und sein Co-Moderator ) für Foul votieren können. In der Rückschau und nach Bekanntwerden des schlimmen Verletzungsgrades tendiert man naturgemäß zum Foul. Es war am Bildschirm extrem unglücklich. Den Check gegen den Kopf, wie von manchem auch bei Magenta gemutmaßt, habe ich so nicht gesehen, die Hände gingen für mich gegen die Schulter. Festerling hat nicht mit seinen Knien gegen Jahnke gearbeitet! Anyway beste Genesungswünsche nach Düsseldorf an Jahnke!!

    Ehelechner und Reporterkumpels waren insgesamt sehr “strange“, wollte man da P. Reimer mit der Information zum empty net goal für die Grizzlys in Ingolstadt hinters Licht führen und den Eindruck erwecken, dass Wolfsburg ausgeglichen hat? Die Antwort von Patrick, nachdem ihm offenbart wurde, dass die Reise doch nicht nach Augsburg geht, war einfach genial. Und man freut sich sowas von ernsthaft riesig für Family Reimers!

    Wolfsburg oder Augsburg, egal, eine Top-Leistung muss her, das ist klar. Psychisch sind die Grizzlybären angezählt, das wäre bei Augsburg anders, die sind im “flow“. Wenn überhaupt, dann ist das aber nur ein instabiler Vorteil, siehe Haie-Krupp. Deshalb muss zwei- bzw. drei Mal eine Top Leistung abgerufen werden. Und dann gehen die richtigen Playoffs los. Keep on going.

  16. Wenn man die Kommentare nach dem letzten Hauptrundenspiel in eine x-/y-Grafik einordnen würde,
    so käme am Anfang der Grafik ein hoher Ausschlag beim Thema Sars-CoV 2 Virus, dann eine gewisser Anteil zum Thema Transfer von Daniel Fischbuch und zuletzt wäre eine durchgehend hohe Linie beim Thema Bandencheck Jahnke-Festerling zu verzeichnen.
    Da sich in dem gestrigen Podcast der Shorthanded News ein großer Anteil über das mögliche Ende der Saison spekuliert wurde, nehme ich es zum Anlass das Thema „Corona“ nochmals aufs Tablet zu bringen!
    Es sind wohl fast alle Argumente pro und contra Großveranstaltungen >1000 Zuschauer/ Teilnehmer abzusagen schon besprochen worden. Natürlich kann man mit Fug und Recht sagen, dass ein möglicher Ausfall der Play-offs nicht so hoch bedeutsam ist, wie die Gesundheit weiter Teile unserer Gesellschaft!
    Gleichwohl ist es aus meiner Sicht ein gefährliches Spiel mit vielen Unbekannten! Kann man die Epidemis tatsächlich auf diesen Weg so niedrig halten? Was ist mit früheren Viruskrankheiten- warum wurde da nicht mit ähnlichem Eingriffen gehandelt, könnte eine längerfristige Aussperrung bei Großveranstaltungen nicht einem unterschwelligen Rassismus befördern (und damit meine ich nicht nur den hustenden Pizzabäcker, sondern auch das Kleinkind mit der Schniefnase, dem älteren Herren in der Kirchenbank mit seinem Schweißperlen auf der Stirn, der Asiatin in den öffentlichen Nahverkehr ect. ect.)?
    Und kann man wirklich die wirtschaftlichen Folgen für alle halbwegs solidarisch abfedern? Die Shorthanded News haben ja gestern richtiger Weise nicht nur die Vereine oder die Veranstalter der Multifunktionsarenen im Blick gehabt, sondern auch auf die Ordner, Reinigungsdienste, Essenverkäufer…. geschaut!
    Also ich möchte die Entscheidung nie und nimmer treffen müssen, aber tendenziell wäre ich nach einer ein-/ zweiwöchigen Unterbrechung für die Fortsetzung der Play-Offs und auch aller anderen gesellschaftlich relevanten Veranstaltungen!
    Nun bin ich gespannt ob die Anzahl der Kommentare bei 16 stehen bleibt, oder ob es noch die eine oder andere „Nachmeldung“ zu meinem Eintrag geben wird!?
    Euch allen wünsche ich alles Gute – und bleibt ruhig, wie auch immer die offizielle(n) Entscheidung(en) aussehen werden!

  17. Norbert,
    über den Sinn eines Veranstaltungsverbots kann man sicher streiten. Dürfte mMn keinen oder keinen großen Einfluss auf die weitere Verbreitung des Coronavirus haben, aber ich bin auch kein Experte (die wiederum genau das fordern).
    Aber was sollte eine zweiwöchige Unterbrechung an der Situation ändern? Die Zahl der Infizierten dürfte in diesem Zeitraum weiter erheblich ansteigen, weitere Todesfälle sind zu befürchten. Die Grundlage für diese Entscheidung wird sich vermutlich also noch verstärken.
    Also: wenn jetzt entschieden wird, die Spiele nicht, oder ohne Zuschauer (für mich nicht vorstellbar) auszutragen, dann wird es wohl dabei bleiben.

  18. Hallo Norbert,
    ich weiß das ist hier der Tiger-Blog und nicht das „Norbert-Diskussions-Forum“ (vielleicht sollten wir in der neuen Saison am Rande eines Heimspiels dann einen eigenen Stammtisch abhalten *zwinker*), aber da nun die Entscheidung der DEL offiziell ist möchte ich noch einmal meine Zweifel kurz !!! darlegen: Wir alle können die Richtigkeit einer solchen Entscheidung nicht abschätzen und ob es dieser oder ein anderer Weg ist, der die Weiterverbreitung niedrig hält wird man wahrscheinlich selbst rückwirkend nicht endgültig beurteilen können. Da wir als Menschen aber dazu neigen immer irgendwo einen Schuldigen zu suchen – und der Virus als solcher nur bedingt dazu geeignet ist – befürchte ich, dass die Einschränkungen die uns allen Stück für Stück auferlegt bzw. abverlangt werden auch einen Widerhall in der Gesellschaft haben werden!
    Es steht außer Frage das man bei einem Waldbrand der Feuerwehr und nicht einem (Straßen)Bauunternehmer oder Land-/ Forstwirten die alleinige Verantwortung über den Löschvorgang geben sollte.
    Anders verhält es sich nmM. in dem Sars-CoV 2/ Corona-Fall: letzte Woche viele Publikums- und Fachmessen, diese Woche Kultur-und Sportveranstaltungen, eventuell nächste Woche Kitas und Schulen, dies alles belastet eine komplexe Gesellschaft wie die unsrigen in Europa und ich finde diese Entscheidungen sollten nicht allein (!!!) durch die Empfehlungen von Virologen und Gesundheitsexperten getroffen werden (wobei das kein Virologen Bashing ist).
    Vielleicht ergibt sich ja in Folge des plötzlichen Saison-Endes hier oder an einer anderen Stelle von Nordbayern.de noch die Möglichkeit das ganze etwas differenzierter zu diskutieren!?

  19. Liebe Männer die auf Tiger starren,

    nachdem das Ende der Saison von der DEL besiegelt wurde und inzwischen auch die NHL die Saison vorübergehend aussetzt, möchte ich nach dem ersten Schock die Gelegenheit nutzen, um mich für den Blog bei allen Beteiligten wieder sehr herzlich zu bedanken! Es macht mir immer wieder eine Freude, hier die Einschätzungen, Zusammenfassungen und Kommentare zu lesen. Daher hoffe ich zur neuen Saison seid ihr wieder da. Bis dahin bleibt alle gesund!

    Vielen Dank und bis hoffentlich bald!

  20. Da jeder von uns wahrscheinlich bald genug Zeit haben wird…
    Gibt es diesesmal kein Abschlusszeugnis?
    Ich fand das immer sehr interessant zu lesen.

    Danke auch diese Saison für die Blogs Sebastian und Team.

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