Spiel 40: Nichts Schlechtes von und über Patrick Reimer

Foto: Thomas Hahn/Zink

Ich hatte mich auf einen netten Eishockey-Nachmittag eingestellt, der für mich nicht unbedingt am Montag enden muss. Tja, vielen Dank, Ice Tigers. Vielen Dank, Patrick Reimer. Nach einem schnellen Reimer-Text für nordbayern.de, einem schnellen Text über das 4:1 gegen Ingolstadt für nordbayern.de, einem Kommentar für die Nürnberger Nachrichten, einem 108-Zeiler über Reimer für die Nürnberger Nachrichten (und weil ich nicht abgespeichert hatte, bevor mir das System abgerauscht ist: noch einen 108-Zeiler über Patrick Reimer) und einem 120-Zeiler über das 4:1 gegen Ingolstadt, kann ich mich jetzt endlich dem wichtigsten Text des Tages widmen.

Warm-up

  • Nürnberg ist Neunter – und dennoch scheint plötzlich wieder alles möglich zu sein. Also zumindest die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale. Die Ice Tigers haben nach dem Sieg im direkten Aufeinandertreffen sechs Punkte Rückstand auf den ERC Ingolstadt und bis zum Dienstagabend ein Spiel weniger. Bei 36 Punkten, die noch zu vergeben sind, ist das natürlich möglich.
  • Vor allem, wenn sich die Mannschaft weiterhin so entwickelt. Nach neun Niederlagen in zehn Spielen war das 3:2 in Düsseldorf der dreckige Sieg, den diese verunsicherte Mannschaft gebraucht hatte. Das 6:3 gegen Köln war wild und ein wenig glücklich. Das 3:2 in Köln noch ein wenig glücklicher. Beim 4:1 gegen Ingolstadt aber haben die Ice Tigers wieder an jene Mannschaft aus dem Herbst erinnert, die gemeinsam angreift und die gemeinsam verteidigt, die sich auf einen der besten DEL-Goalies verlassen kann und auf die Produktion ausgeglichener Reihen.
  • Nürnberg hat aber auch nur fünf Punkte Vorsprung auf Rang elf, den mittlerweile die Kölner Haie einnehmen. Am Dienstag trifft man sich schon wieder. Wo steht hier etwas von „richtungsweisend“?
  • David Elsner wurde sehr spät gedraftet. Aber die Nashville Predators sahen in dem jungen Mann aus Landshut immerhin so viel NHL-Potenzial, dass sie ihm 2010 in der siebten Runde ihren vorletzten Pick widmeten. In Nürnberg musste man drei Jahre später schon genau hinsehen, um erkennen zu können, was die Predators in Elsner gesehen hatten. Elsner hatte einen harten Schuss, er checkte hart und skatete schnell. Aber eben nicht in jedem Shift, noch nicht einmal in jedem Spiel. Elsner schien die Werkzeuge zu haben, es fehlte ihm nur an der Werkzeugbox. Sieben Jahre später ist er einer der besten Power Forwards der DEL. Seine positive Entwicklung kommt zu spät für Engagement in der NHL, es ist aber durchweg eine Freude, ihm zuzusehen – in jedem Spiel und beinahe sogar in jedem Shift.
  • Das gilt wohl auch für Maury Edwards – an diesem Sonntag aber nur bedingt. Im ersten Drittel hätte er beinahe ein spektakulär unspektakuläres Eigentor erzielt, im zweiten fälschte er Andreas Eders Schuss unhaltbar ab und wurde von Jack Skille mehrmals vorgeführt. Erst im Schlussabschnitt kam er zur Geltung und zu einer Vorlage, da war das Spiel aber bereits entschieden.
  • Apropos Skille, der Mann aus Madison hat schon seit zwei Spielen nicht mehr getroffen. Muss man sich Sorgen machen? Nicht, wenn er so spielt wie an diesem Sonntag gegen den ERC Ingolstadt. Skille war präsent, stets gefährlich, am schönsten aber war, wie er Brandon Mashinter auflaufen ließ – und zwar im Wortsinn. Nach ersten unbeholfenen Kontaktaufnahmen beiderseits wusste Skille, dass ihn Mashinter nur allzu gerne überfahren hätte; um einen Zeichen zu setzen; um Skille einzuschüchtern; für sein eigenes Selbstbewusstsein. Aber als Mashinter meinte, Skille in der 39. Minute in vollem Lauf zerstören zu können, krachte er nur in die Bande – direkt vor seinen Kollegen. Skille war schneller und hatte sich im letzten Moment weggeduckt. Danach hat man von Mashinter nur noch wenig gesehen.
  • In den Playoffs, wie es gerne heißt, hätte Joachim Ramoser schon wieder mitspielen können. Vielleicht spielt er sogar am Dienstag in Köln schon wieder mit. Kurt Kleinendorst mag das Tempo und die Wucht des Südtirolers. Austin Cangelosi wird es als zehnter Importspieler hingegen schwer haben, in die Mannschaft zurückzufinden. Kleinendorst sieht keinen Grund, sein Team zu ändern. Das gilt auch für Rylan Schwartz. Oliver Mebus erwartet er hingegen nach der Pause wieder zurück – im Spielbetrieb.
  • Kurt Kleinendorst hätte dann auch noch beantworten sollen, wann er seinen Vertrag in Nürnberg verlängert. Kleinendorst wollte dazu aber nichts sagen, wollte lieber über Spieler reden, mit denen Gespräche geführt werden, Spieler, deren Rückkehr „people get very excited about“.

Das Spiel

Es muss ein berauschendes Gefühl sein, wenn man als Eishockey-Profi merkt, wie beim Gegner der Frust wächst; wenn man merkt, dass manche Spieler neue Aufgaben bekommen; wenn sie Zeichen setzen, Strafen provozieren und ihren Gegenspieler weh tun sollen. Nach etwa 30 Minuten führte dieses Gefühl offensichtlich zu den besten zehn Minuten Eishockey der Ice Tigers seit langer Zeit. Die Versuche von Mashinter, Hans Detsch und Colton Jobke, ihre Mannschaft durch Checks und Härte ins Spiel zu bringen, ließen die Ice Tigers an sich abtropfen. Möglich aber war das nur, weil Brett Festerling den Puck in der 13. Minute (nach einem energischen Einsatz und einem feinen Pass von Andreas Eder) nicht ins Fangnetz jagte, sondern über Jochen Reimers Fanghand hinweg ins Kreuzeck, weil Patrick Reimer sein Qualität als Scheibendieb vorführte und Will Acton Chad Bassen präzise einsetzte und weil Eder für seinen Fleiß belohnt wurde, indem Edwards seinen Schuss zum 3:0 abfälschte. Richtig überlegen aber waren die Ice Tigers erst danach. Erst da konnte man den Unterschied zwischen einer verunsicherten und einer selbstbewussten Mannschaft erkennen – sofern man sich noch an das 1:3 gegen Ingolstadt am 5. Januar erinnerte. Doug Shedden konnte das und bezeichnete die Ice Tigers „als völlig andere Mannschaft“. Entscheidend für den letztlich souveränen Sieg aber war, wie Nürnberg auf das unglückliche 1:3 kurz nach dem zweiten Wiederbeginn reagierte. Noch vor drei Wochen wäre der von Brett Olson abgefälschte Edwards-Schuss der Anfang vom Ende für die Ice Tigers gewesen. In dieser Verfassung aber ließen sie sich nicht mehr irritieren, vor allem ließen sie sich nicht mehr aus dem System bringen.

Der Moment

„Patrick ist genauso, wie man sich einen Kapitän wünscht. Und natürlich führen unterschiedliche Spieler auf unterschiedliche Weisen. Patrick ist kein Ra-Ra-Typ. Manchmal kriegt man nicht einmal drei Sätze aus ihm heraus. Und ich bringe ihn nicht dazu, irgendetwas Schlechtes über irgendjemanden zu sagen. Nicht dass ich das nicht versuchen würde. Aber wenn ich eine ehrliche Meinung über jemanden brauche, kann ich nicht zu Patrick gehen, weil er es mir nicht erzählen wird. Für ihn ist das Glas immer mehr als halbvoll – und genau das liebe ich an ihm. Er ist großartig und ich hätte mir nicht vorstellen können, dass er noch einmal für eine andere Mannschaft spielt.“

Kurt Kleinendorst über Patrick Reimer

Natürlich muss man Kleinendorst nicht immer ernst nehmen. Er liebt sie schließlich alle – mal abgesehen davon, dass er heute erzählt hat, schon einige „shitheads“ trainiert zu haben. So liebevoll wie der Cheftrainer aber sprechen alle über Patrick Reimer, also alle, die ihn ein bisschen besser kennen. Ich muss mir an dieser Stelle als Journalist nicht abermals die Blöße geben, vom Menschen, vom Spieler und vom Eishockey-Profi Patrick Reimer zu schwärmen. Aber natürlich muss man hier auf diese wichtige Vertragsverlängerung eingehen. Reimers Unterschrift „war als Signal gedacht für die Fans, soll als solches aber auch von potenziellen Geldgebern und Gesellschaftern verstanden werden“. So habe ich es gerade eben in meinem Kommentar geschrieben (in voller Länge samt zweier weiterer Texte in der Montagsausgabe der Nürnberger Nachrichten), weil man zwar glauben darf, dass die Ice Tigers eine Zukunft in der DEL haben, aber eben auch nicht glauben sollte, dass die Unterschrift eines Leistungsträgers allein bedeutet, dass es sicher und auf gewohnt hohem Niveau weitergehen wird. Wahrscheinlich hat vor jeder Insolvenz eines DEL-Klubs ein Leistungsträger seinen Vertrag verlängert und natürlich ist Reimer in der DEL nicht die einzige Identifikationsfigur, die ihren Vertrag verlängert hat, obwohl der Etat für die kommende Saison noch nicht zu 100 Prozent gesichert ist. Ich behaupte sogar, dass das in der DEL außerhalb von Mannheim und München der Normalfall ist. Noch einmal präziser: Es gibt keinen Grund, an Wolfgang Gastners Worten zu zweifeln, aber zu 100 Prozent werden die Ice Tigers die letzten Zweifel erst ausräumen können, wenn sie eine Gesellschafter-Struktur und neue Geldgeber präsentieren können. Bis dahin werden noch weitere Vertragsverlängerungen Mut machen.

Weil wir nicht in der NHL sind, kann man derweil über das Volumen von Reimers neuem Vertrag nur spekulieren. Und trotzdem weiß man, dass der Kapitän für die Ice Tigers billiger geworden ist. Reimer hat die Vertragsverhandlungen selbst geführt – nicht zum ersten Mal, zum ersten Mal war er dabei aber nicht mehr an einen Spielberater gebunden, weshalb auch kein Spielerberater mehr bezahlt werden muss. „Wir freuen uns, dass Patrick in Nürnberg spielt“, sagte Sportdirektor André Dietzsch zu diesem Thema. „Und ich glaube, dass wir uns um Patrick herum noch eine gute Mannschaft werden leisten können.“

72 Partien fehlen Patrick Reimer noch zur Aufnahme in den exklusiven 1000er-Kreis, 53 Punkte fehlen ihm noch auf Daniel Kreutzer, der in der DEL mit 799 Zählern den Punkterekord hält. Reimer wiederholt immer wieder überzeugend, wie wenig wichtig ihm Zahlen und Rekord sind. Aber man kann schon davon ausgehen, dass sich der DEL-Rekordtorschüte (aktuell 350 mit 80 Toren Vorsprung auf Sebastian Furchner, der in dieser Liste zwar nur Vierter ist, aber anders als Michi Wolf eben auch noch aktiv) ausgerechnet hat, dass es realistisch ist, dass er diese Marken in zwei weiteren Spielzeiten erreichen kann. Dass er Nürnberg dafür gewählt hat, darf man bei den Ice Tigers durchaus als Auszeichnung verstehen.

Three Stars

Foto: Thomas Hahn/Zink

Tom Gilbert war ein Problemfall. Ein alternder Verteidiger, dem Kleinendorst gerne Pausen gegönnt hätte – wenn er denn nicht jeden Spieler gebraucht hätte, der zumindest theoretisch auf DEL-Niveau mithalten konnte. Mit den vielen Spielen aber hat sich Gilbert wieder in Form gebracht. Beim 6:3 gegen Köln stiftete er erstmals wieder vor dem gegnerischen Tor für Unruhe, beim 4:1 gegen Ingolstadt überzeugte er als Allround-Verteidiger – zum Beispiel, als er den durchgebrochenen Matt Bailey souverän von der Scheibe trennte. Dass Gilbert allmählich in Playoff-Form kommt, ist ein gutes Zeichen für eine Mannschaft, die darum kämpft, an den Playoffs teilnehmen zu dürfen.

Foto: Thomas Hahn/Zink

An dieser Stelle war bislang nur wenig über Markus Lillich zu lesen. Aus guten Gründen. Der letzte junge Spieler, dessen Potenzial hier herausgehoben wurde, spielt (mittlerweile nur noch selten und wenn sehr wenig) für Mannheim. Allmählich aber kann man immerhin feststellen, dass der Memminger ein weiteres Argument dafür ist, die Kontingentstellen in der DEL drastisch zu reduzieren. Lillich hat das Tempo, das Spielverständnis und das Durchsetzungsvermögen, um in der DEL eine gute Rolle spielen zu können. Er beweist es derzeit in jedem Spiel. Dass er dabei den lange Verletzten Max Kislinger aus der Mannschaft gedrängt hat, ist bitter für Kislinger, aber Teil des Profi-Geschäfts.

Foto: Thomas Hahn/Zink

Und noch einer, der hier sehr früh zu sehr gelobt wurde. Andreas Eder sah in Nürnberg wie der perfekte DEL-Stürmer aus. Groß, robust, schnell. Mit der Zeit aber zeigte sich, dass dabei nur wenig herauskam. Kleinendorst suchte vergeblich im Aufgebot nach einem passenden Platz für Eder. Gegen Ingolstadt aber bewies Eder, dass er vielleicht doch nicht vorschnell gelobt worden war. Spätestens nachdem er die Bande entlang gerumpelt war und Brett Festerling perfekt eingesetzt hatte, schien ihm genau das zu gelingen, was ihm in den Wochen zuvor noch regelmäßig misslungen war. 

5 Kommentare in “Spiel 40: Nichts Schlechtes von und über Patrick Reimer

  1. Das war ein schöner Nachmittag in der Arena. Gute Neuigkeiten, gutes Spiel.
    Ob es das beste der Saison war? Eher nicht, aber es war im zweiten Drittel die beste Phase der Ice Tigers in dieser Saison. Wenn es etwas zu kritisieren gibt dann das, dass man den Ingolstädtern doch zu viele sehr gute Einschussmöglichkeiten geboten hat. In der Verteidigung sah das nicht immer souverän aus. Deutliche und ermutigende Fortschritte dagegen endlich auch wieder im Angriffsspiel. Spieler wie O’Brien und Skille tun dem Team gut!
    Es ist sicher noch etwas zu früh, Will Acton hervorzuheben (die Vergangenheit wirkt noch zu stark nach…). Aber seit zwei, drei Spielen in Folge(!) tritt er weitestgehend so auf, wie man es sich bei seiner Verpflichtung wohl erhofft hatte. Ob das schon eine Trendwende ist wird sich zeigen. Es wäre beinahe sensationell!

  2. Der Verfasser des Blogs ist unter Druck (viele Texte samt abgestürztem Laptop) offenbar in der Lage starke Leistungen abzurufen. 🙂 Sehr viele interessante Infos samt kritischer Sichtweisen. Eine gute Abrundung des auf allen Ebenen gelungenen Tages für die Tigers. Patrick Reimer hat mit der Verlängerung sein Trikot quasi selbst unters Hallendach gezogen. Einzige Frage die noch offen bleibt. Ist die Hängung dann chronologisch 4, 7,12, 28,17 oder nach Zahlen aufsteigend, indem er sich zwischen die 12 und 28 einreiht. 🙂

  3. Guter Auftritt gegen einen guten Gegner. Zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Fällt das 3-2, wird es sehr eng.

    Defensive Wackler ja, aber die bleiben über 60 Minuten selten aus. Die Panther haben es mit Härte versucht, völlig erfolglos.

    Endlich wieder ein starkes Spiel von Eder, der doch einen Durchänger hatte.

    Vier ausgeglichene Sturmreihen sind aktuell Gold wert, die Tiefe tut uns sehr gut.

  4. Moin,

    ich kriege echt langsam Angst, wie oft meine Meinung mit der von Seb (Kürzel) übereinstimmt!
    In Bezug auf Gilbert, in Bezug auf Festerling (endlich wieder mal ein Tor von ihm), in Bezug auf Eder, usw. usw…!
    Im großen und ganzen gesehen war es gestern wirklich ein toller Nachmittag, wobei man auch nicht ganz Vereinsblind sein darf und alles schönreden kann. In der Abwehr waren schon wieder einige wilde Aktionen dabei die einem das Spiel kosten können, wenn nicht gestern Treutle wieder einen Sahnetag erwischt hätte.
    Es ist jedenfalls bemerkbar das auch wieder etwas mehr Power zurück ist, denke da nur an den ersten Check von Summers der glaube ich die Bande ruiniert hat.
    Lillich…da bin ich echt mal gespannt was man mit diesem Jungen macht! Ich plädiere klipp und klar dafür ihn nicht wieder nach Bayreuth abzuschieben, das hat er mit diesen nahtlosen Top-Leistungen echt nicht verdient.
    Wenn man mit etwas Abstand zu gestern das Spiel nachwirken lässt, muss man sagen, das erste und das letzte Drittel war gut von beiden Seiten.., keine klare Dominanz von einem Team..vielleicht ein Ticken mehr von unseren Jungs…!
    Wenn man aber dann das zweite Drittel betrachtet…, muss ich echt sagen, hat Ingolstadt nicht wirklich statt gefunden, das war schon sehr gut geführt und beherrscht von den Ice Tigers.
    Was ich aber nicht verstehen kann (mal wieder…), wie man den m.M. nach zumindest 2-Minuten Würdigen Bandencheck gg. Brown nicht geben kann…aber dafür 2min gg. Brown wegen übertriebener Härte (berechtigt!!) gibt. Ich bin hier nur froh das diese Szene nicht irgendwie das Spiel beeinflusst hat.
    Natürlich war der Moment des Tages gestern mit Patrick vor Spielbeginn, der sich auch wirklich als Gänsehautmoment bezeichnen lassen darf!!
    Trotzdem will ich hier nichts überbewerten, was die Zukunft angeht, mal sehen was da noch an Neuigkeiten auf uns zukommt!
    Es wäre natürlich super wenn die Jungs mit den ganzen Steinen die sie im Laufe der Saison aus dem Weg zu schaffen hatten, die direkten PO´s schaffen würden.., aber wir wollen doch mal nicht gleich wieder ausflippen ob der kleinen Serie!
    Ich für meinen Teil freue mich auf kämpfende Ice Tigers, denen ich dann auch nicht böse bin, wenn es nichts mit der Direktteilnahme wird!
    Weiter so Jungs kann ich da nur sagen!

  5. Nach der sehr langen Negativserie nun ein erfreulicher Positivlauf – und schon ist man wieder ganz dick im Geschäft im Rennen um Platz 6.

    Wenn beim Nachholspiel morgen in Köln Punkte mit in die Heimat wandern, sehe ich uns sogar deutlich im Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Die Ice Tigers haben vor dem Hauptrundenendspurt ihre Krise schon hinter sich, während andere mittendrin stecken oder überhaupt keine Konstanz aufweisen.

    Im Gegensatz zu den beiden Duellen mit den Haien (besonders beim 6:3 im Heimspiel hatte man 45 Minuten lang überhaupt keinen Auftrag) hatte ich gestern zu keinem Zeitpunkt das Gefühl dass Nürnberg das Spiel verlieren könnte. Man hat auch endlich einmal wieder ein Spiel durch Scheibenbesitz kontrolliert. Es stimmt zwar dass man in der Defensive schon noch etwas zuviel zulässt, allerdings waren das sowohl gestern als auch am Donnerstag oftmals Schüsse aus ungefährlichen Positionen und nur wenige Hochkaräter. Ansonsten müssen wir uns damit abfinden, dass das mit diesem Kader und im System Kleinendorst einfach dazugehört.

    Wesentlich und sehr beruhigend ist außerdem, dass wir bei allen Siegen das Torhüterduell klar gewonnen haben. Niklas Treutle nähert sich wieder deutlich seiner Bestform an.

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