Spiel 28: All the small things?

Foto: Thomas Hahn/Sportfoto Zink

Genau so war das doch für diesen Abend auch vorgesehen gewesen: Eine klare Führung als Resultat eindeutiger Überlegenheit. Und genau so kam es dann auch, allerdings nicht im Max-Morlock-Stadion, wo der 1. FC Nürnberg ein 2:0 gegen Dynamo Dresden souverän über die Zeit brachte, sondern gegenüber in der Arena Nürnberger Versicherung. Mehr über das 3:5 der Ice Tigers gegen EHC Wolfsburg nach dem Sprung.

  • Wie diese Anbiederung bei Eishockey-Fans ankommt, die jede Saison 500 bis 1000 Euro in das Vergnügen investieren, das Heimspiele der Ice Tigers versprechen, kann ich nicht seriös beurteilen. Offensichtlich aber hat es sich gelohnt, Club-Fans mit reduzierten Eintrittspreisen über die Karl-Steigelmann-Straße zu locken. Denn nach 4700 Besucher hatte es zu Beginn des Spiels gegen den EHC Wolfsburg nicht ausgesehen.
  • Karl Steigelmann war übrigens ein Schütze, der von den Schieß-Weltmeisterschaften in Luzern mit zwei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille zurückgekehrt ist (und angeblich auch Olympiasieger, das konnte ich allerdings nicht verifizieren). Von den Schieß-Weltmeisterschaften 1939. In den sechs Jahren danach wurde sehr viel mehr geschossen, allerdings nicht mehr bei Weltmeisterschaften.
  • Am Ende dieses Abends, der außer für die handgezählten dreizehn Wolfsburger Fans (keine Häme, vielmehr großer Respekt) so wenig Erinnerungswürdiges bereithielt, gab es doch noch eine gute Nachricht: Austin Cangelosi soll vielleicht zwischen den Jahren zumindest schon einmal wieder mittrainieren können (das war sie nicht). Tim Bernhardt kann vielleicht alsbald schon Spielpraxis in der zweiten Liga sammeln (das auch nicht). Und Jim O’Brien skatet wieder, spielt sogar schon wieder ein bisschen Eishockey und wird in dieser Saison aller Voraussicht nach noch im Trikot der Ice Tigers zu sehen sein. Im September hätte ich das nicht für möglich gehalten.
  • Über den Gesundheitszustand von Oliver Mebus gab es keine Neuigkeiten.
  • Kurt Kleinendorst und Manuel Kofler hatten die Schiedsrichter darum gebeten, sich das 0:1 noch auf einem Bildschirm anzusehen. Nur war es nicht Brent Aubins Schläger beim Abschluss zu hoch, sondern Garrett Festerlings Schläger beim Pass. Nur hätten die Schiedsrichter den Videobeweis lediglich anwenden dürfen, wenn Aubins Schlänger beim Torschuss zu hoch gewesen wäre. So wurde der Treffer gegeben, obwohl er irregulär erzielt worden war.
  • André Dietzsch wird sich die U20-WM in Tschechien ansehen, aber nicht mit Bowen Byram oder Quinton Byfield im Gepäck zurückkehren. Und wahrscheinlich wird er auch keinen Spieler aus der begabten deutschen Mannschaft dazu überreden können, im Sommer nach Nürnberg zu wechseln. Aber dass der Sportdirektor bei dem wichtigsten internationalen Eishockey-Turnier vor Ort ist, ist aus vielerlei Gründen (Kontakte, Weiterbildung, Gespräche mit eventuell langfristigen Nachwirkungen) eminent wichtig für die Ice Tigers.
  • Vielleicht will er gerade das in diesen Spielen beweisen. Aber nachdem ich den EHC Wolfsburg außerhalb der Spiele gegen die Ice Tigers eher zufällig sehe, kann ich mich nur auf diese Arbeitsproben beziehen. Die aber bestätigen mich in meiner Einschätzung, dass es ein Fehler war, Marius Möchel gehen zu lassen. Ein Spieler, der sich nicht zu schade dafür ist, auch mal seinen torhütenden Halbbruder umzufahren, würde dem Nürnberger Aufgebot durchaus guttun.
Foto: Thomas Hahn/Sportfoto Zink
  • Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend die Adler Mannheim mit 5:1 besiegt. Die Adler Mannheim hatten am Dienstag 7:2 in Nürnberg gewonnen. Am Sonntag (19 Uhr) treffen die Ice Tigers in Berlin auf die Eisbären. Tja.

Das Spiel

Pasqualino Cortina sprach danach von einem „härte Kämpf“ seiner Mannschaft. Manuel Kofler und André Dietzsch sprachen von Kleinigkeiten, die letztlich zur sechsten Heimniederlage geführt hätten. Als Erklärung ist mir das zu wenig, weil im Eishockey ab einem gewissen Niveau generell nur Kleinigkeiten, Details, winzige Systemfehler den Unterschied machen. So war das auch bei allen acht Toren, die an diesem Freitagabend in Nürnberg gefallen sind: die mangelnde Standfestigkeit von Tom Gilbert und der übersehene hohe Stock vor dem 0:1, die Abfälschung vor dem 1:1, dass die Wolfsburger Rylan Schwartz vor dem 2:1 nicht aus dem Weg geräumt haben, der Aufenthalt Chris Browns im Torraum vor dem 3:1, das nicht geahndete Foul an Chad Bassen vor dem 3:2 (oh, nein, gerade im ersten Drittel zeigten die Schiedsrichter keine gute Leistung). Der fünfte Treffer war für den Co-Trainer der entscheidende, weil er die Ice Tigers ausbremste. Vielleicht kamen die Ice Tigers aber auch etwas zu einfach zu den drei Treffer zuvor. Vielleicht haben sie danach einfach nicht mehr mit der nötigen Konzentration weitergespielt, ganz ähnlich wie beim Sieg in Schwenningen und sicherlich auch, wie zu Beginn des Spiels gegen Mannheim. Natürlich darf man auch fragen, warum die Ice Tigers gar so fahrig auf das eher zurückhaltende Forechecking der Gäste reagiert haben; und warum sich außer dem Kapitän niemand mit voller Konsequenz gegen die Niederlage gewehrt haben. Denn spätestens nach einer letzten Druckphase im zweiten Drittel wollte den Ice Tigers auch offensiv kaum mehr etwas gelingen.

Foto: Sabine Hahn

Im Gegensatz zu Wolfsburgern, die durch Brent Aubin noch einen Lattentreffer hatten und in Anthony Rech den letztlich entscheidenden Spieler. Auf der Tribüne und später auch digital waren die Verantwortlichen da bereits gefunden: Oliver Mebus und Tim Bender, die statistisch nachweislich stabilsten Verteidiger dieser Saison, die gegen Wolfsburg aber zusammen bei drei Gegentreffern auf dem Eis waren. Aber auch das ist mir zu einfach, weil sich Oliver Mebus offenbar bereits im ersten Drittel wehgetan hatte; weil sich Tim Bender als Verteidiger, der auch offensiv Verantwortung übernimmt, immer dem Risiko aussetzt, negativ aufzufallen; weil es ein Stürmer gewesen wäre, der Anthony Rechs Siegtreffer hätte verhindern müssen; und weil gerade auch Ungenauigkeiten im Aufbau oftmals auf Fehler von Stürmern zurückzuführen sind.

Der Moment

Das Erkennen von zu vielen Spielern auf dem Eis gehört zum Standardrepertoire eines jeden fränkischen Nörgelfans. Bei jedem dritten Wechsel der Gästemannschaft schreit er deshalb voller Selbstbewusstsein „sechs Mann“. Wenn Mannheim oder Wolfsburg in der Arena sind, gilt das für jeden zweiten Wechsel. Als die Grizzlys aber für mehrere Sekunden zu Sechst durch das Nürnberger Drittel kurvten, sah das niemand in der Arena. Niemand, außer Thomas Schinko auf der Nürnberger Bank. Der Mann, der für die Ice Tigers so viel mehr ist als ein Physiotherapeut (was im Übrigen für so viele Physiotherapeuten gilt – nicht nur im Sport), gestikulierte, weshalb auch ein Hauptschiedsrichter mal nachzählte.

Three Stars

Im sehr wohlmeinenden Zwischenzeugnis, das ich am Freitagnachmittag vielleicht 60 Spielminuten zu früh geschrieben habe, ist er als einer von lediglich zwei Spielern nicht allzu gut weggekommen. Am Abend war Rylan Schwartz dann einer der besten Nürnberger auf dem Eis. Schwartz hat Dominik Bittner zu einem überflüssigen Foul provoziert und ist dann nicht auf die Provokationen Bittners eingegangen. Schwartz hat seine Beförderung in eine Power-Play-Formation dazu genutzt, Chet Pickard vor Daniel Fischbuchs 2:1 perfekt die Sicht zu nehmen. Schwartz hat sehr gut in den beiden Unterzahlsituationen gearbeitet. Und Schwartz hat im Schlussdrittel mehrmals gut die Scheibe behauptet. Dazwischen war er stets aktiv. Das ist er oft, nur ist seine Fehlerquote dabei normalerweise vieler höher.

Anders als in den deshalb vollkommen missratenen Playoff-Spielen im Frühjahr glaubt Philippe Dupuis offenbar nicht mehr, die Ice Tigers alleine retten zu müssen. Seinem Spiel tut das gut. Und jedes weitere Spiel macht ihn nach seiner langen Verletzungspause ein bisschen besser.

Kaum ein Körper ist so auskunftsfreudig wie der von Patrick Reimer. Der hadernde Reimer schießt, aber erst nach einem Zögern. Der selbstbewusste Reimer erkämpft Pucks mit Leichtigkeit tief im gegnerischen Drittel, fährt den härtesten Check des gesamten Spiels, schießt, ohne zu zögern. Zuweilen aber ist selbst die perfekte Körpersprache eines Führungsspielers nicht genug, um ein Spiel für seine Mannschaft noch herumzureißen. 

Und sonst?

Will ich niemandem dieses Foto von Thomas Hahn vorenthalten:

Foto: Thomas Hahn/Sportfoto Zink

Muss man feststellen, dass ein Magen-Darm-Virus plötzlich nicht mehr ganz ätzend ist, wenn man ihn dazu nutzt, 14 von 16 Folgen „Killing Eve“ zu schauen. Was. Für. Eine. Serie! Ernsthaft: eine absolute Empfehlung.

Und frohe Weihnachten allen Menschen, die immer mal wieder ganz gerne auf Tiger starren.

6 Kommentare in “Spiel 28: All the small things?

  1. Guten Morgen,

    ich habe nicht mitgezählt, aber sehr auffällig ist bei unserem Team momentan, dass wir am Anfang des Drittels sehr schnell Gegentore bekommen. Mir fallen in den letzten Heimspielen mindestens 6 Gegentreffer ein, welche wir in den Ersten drei Minuten bekommen. Das würde ich eher auf mangelnde Einstellung schieben wollen.

    Wenn man sich die Spiele im Moment so ansieht muss man sagen, dass so gut wie keiner der Spieler bereit ist wirklich 100 Prozent zu geben. In der Verteidigung findet ein Körperspiel nicht statt, am Gegenspieler ist man sowieso nicht dran, das Einzige was man macht, ist dem eigenen Torwart die Sicht nehmen. Tom Gilbert fällt momentan mehr über das Eis, als er läuft und zu Tim Bender fallen mir wahrlich keine lobenden Worte ein. Fakt ist, die Verteidigung ist in allen Belangen überfordert und hat nun keinen Treutle an der Seite, der ihnen das Spiel rettet. Nach der Dienstagsniederlage wäre es eigentlich auch an der Zeit gewesen unserem Turtle eine Pause zu geben. Im Moment kann man nicht mehr sagen, dass es Kleinigkeiten sind, die das Team falsch macht. Es ist auch interessant zu lesen, was mit den Verletzten ist, aber Hallo es waren gestern vier Reihen und sechs Verteidiger. Mehr waren es bei Wolfsburg auch nicht.

    Es ist mit Sicherheit von Vorteil eine U20 WM zu beobachten, hilft aber nichts wenn man den jungen Spielern keine Eiszeit gibt. Denn wenn wir ganz ehrlich sind. Mehr Fehler als ein Gilbert oder ein Mebus, weniger Körperspiel als ein Summers, kann ein Junger auch fast nicht machen. Aber den jungen Spieler bringt es vielleicht weiter wohingegen ein Gilbert sein Potential ausgeschöpft hat und man sich eher fragt, ob er nicht Jahrelang über seinem Potential gespielt hat.

    Ich hoffe die Trainer finden die richtigen Worte und sind in der Lage die richtigen Schlüsse zu ziehen, denn so wie es im Moment ist sind wir auf viel Glück angewiesen.

  2. Auch ich will meinen Senf hier im Forum dazugeben. Immer wieder lesenswert wie unsere Troika Böhm- Fischer- Gloser es schafft aus mittelmäßigen Spielen Highlights zu machen. Respekt meine Herren. Ich muss ihnen eingestehen viel Freude bereiten mir diese Ice Tigers nicht. War am Anfang noch die Euphorie bei mir und meinen Platznachbarn angesichts des Trainer und Manager Wechsels groß (nach allen Unstimmigkeiten) so schwindet diese immer mehr und Enttäuschung macht sich breit. Wir sitzen da schauen uns das Spiel an beklatschen die Tore und gehen nach Spielschluss nach Hause. Das interessante im Vorspann ist die Vorstellung des Teams von 98/99 und der Faustkampf Prust- Wolf, da kommt bei den Zuschauern mehr Begeisterung auf als beim Spiel des Teams. Dieses Team besetzt mit selbsternannten Stars Al’s spielt absolut körperlos von einem Zweikampfverhalten ist nichts aber auch gar nichts zum Spüren. Viele Spieler scheuen den Zweikampf wie der Teufel das Weihwasser. Meine Nachbarn meinen sie Spielen nur noch um neue Verträge bei anderen Vereinen und wollen deshalb das Verletzungsrisiko minimieren. Ob da was dran ist? Ansonsten gilt nach der Halbzeit der DEL hoffen wir alle dass wir nicht nach unten durchgereicht werden und die Pre-Playoffs oder die Playoffs noch erreichen. Es fällt mir schwer zu den einzelnen Spielen der Tigers die passenden Worte zu finden, es ist irgendwie freudlos.

  3. @Otto

    Kann ich nicht nachvollziehen. Wir spielen seit Beginn mit 6 oder 7 AL und meist recht kurzer Bank.

    Wie kann man da von der Mannschaft enttäuscht sein? Sicher, Wolfsburg war kein gutes Spiel und Mannheim über weite Strecken ein Klassenunterschied, aber enttäuscht bin ich von dieser Mannschaft bestimmt nicht.

    Der Ansatz war doch, wieder auf ein läuferisch starkes Team zu setzen, weg von den schweren Jungs. War klar, dass wir keinen Gegner aus der Halle wuchten.

    Mir macht dieses Team großen Team, ebenso alle Verantwortlichen ums Team herum.

    Wenn wir am Ende unter den ersten 10 landen, war es ein gutes Jahr und für mich wertvoller, als mit dicker Kohle und einem Luxuskader im Halbfinale zu verlieren.

    Habe fertig, frohe Weihnachten.

  4. Das sehe auch so. Sicherlich waren die letzten beiden Spiele nicht optimal, vor allem, was die Defensive angeht.
    Aber wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, man steht bei der Halbzeit auf Rang 9 nur 5 Punkte hinter Platz 4, mit allen PO-Chancen, hätte ich das sofort genommen.

    Ich denke aber auch, dass gerade jetzt eine schwierige und vorentscheidende Phase ansteht. Nach oben nur wenig Punkte, aber den Anschluss sollte man jetzt nicht verpassen, bei schweren Spielen in Berlin und Augsburg und gegen die RB-Blechdosen.

    Ein die ganze, bisherige Saison überragend haltender Treutle gewinnt nun auch keine Spiele mehr alleine (sollte auch niemand ständig von ihm erwarten!) und bräuchte m.E. dringend eine Auszeit. Genauso wie der ein oder andere Defensivspieler (Gilbert, Summers…). So rchtig überzeugt hat mich die letzten Spiele keiner aus der Abwehr (Resultat: die letzten 7 Spiele wenn ich jetzt richtig gerechnet habe durchschnittlich 4,29 Gegentore!).

    Denke, jetzt sind auch deswegen die Trainer gefordert (Start für Langmann, wann?, Verteidigerpaare umstellen?, wie verteidigen die Stürmer besser?…). Hoffentlich hat Mr. Kleinendorst momentan nach all den privaten Problemen dafür auch den Kopf frei. Ich wünsche es ihm und uns und allen trotz allem frohe Weihnachten!

  5. Sehe ich auch nicht so, dass es momentan nur an Kleinigkeiten fehlen würde. Aber so eine Phase hat wohl jedes Team während einer langen Saison.
    Nach dem starken Auftritt in Ingolstadt ging die Formkurve nach unten. Einige potentielle Leistungsträger (Brown, Mebus) sind zur Zeit einfach nicht in Bestform. Das Defensivverhalten ist ziemlich bedenklich, die Angriffsbemühungen wirken unstrukturiert. Geht schon mit den Aufbau(fehl)pässen aus dem eigenen Drittel los. Einige Spieler wirken müde, oder unkonzentriert. Dass einige Spieler ohnehin nicht mit überdurchschnittlichem Talent ausgestattet sind, konnte bisher durch eine sehr gute Teamleistung kompensiert werden. Daran haperte es zuletzt, weil es einfach zu viele Baustellen sind. Der dünne Kader lässt leider kaum personelle Varianten zu, was das Überwinden der „Krise“ sicher nicht einfacher macht.
    Ich rechne eher nicht mit einer raschen Verbesserung, lasse mich aber sehr gerne vom Gegenteil überraschen.

    @Otto,
    die jüngste Entwicklung sorgt auch bei mir nicht gerade für Euphorie, aber den bisherigen Saisonverlauf würde ich keinesfalls als enttäuschend bezeichnen. Erst recht nicht, wenn man die letzte Saison zum Maßstab nimmt. Die im Vergleich zu den letzten Jahren veränderten Rahmenbedingungen müssen dagegen schon berücksichtigt werden. Und dass das heutige Eishockey in mancherlei Hinsicht nicht mehr so viel „Spektakel“ zu bieten hat wie „früher“, ist aus meiner Sicht auch nicht zu übersehen, aber nicht nur in der DEL.
    Ich persönlich schaue mir allerdings nach wie vor viel lieber ein mäßiges Eishockeyspiel an, als woanders völlig überbezahlten und überbewerteten „Stars“ beim Traben über den grünen Raden zuzusehen.

  6. Ich wollte ja noch eine Halbzeitbilanz mit Noten erstellen. Hier ist mein Versuch:

    Treutle 2
    Teilweise sehr starke Leistungen. Wirkt etwas überspielt. Somit in den letzten Spielen nicht immer ganz auf der Höhe
    Langmann – keine Bewertung
    Zu wenig Spiele für eine Note. Mache in den wenigen Spielen aber einen prima Eindruck. Sollte mehr Eiszeit erhalten.
    Festerling 3-4
    Relativ solide. Im immer schneller werdenden Spiel hat er mit der Geschwindigkeit so seine Probleme
    Gilbert 4-5
    Einige solide Leistungen bei seinem Saisonbeginn. Nach der Länderspielpause mit vielen Problemen im Zweikampf und im Aufbaupass. Für mich wirkt er nicht 100% ig fit
    Schulze 3-4
    Stark zu Saisonbeginn sowohl in Offensive und Defensive. In den letzten Wochen oft zu weit vom Gegenspieler weg.
    Mebus 3-4
    Hatte einen ordentlichen Saisonstart. In letzter Zeit bringt er den Puck in Bedrängnis oft nicht aus dem Drittel oder mit sauberem Pass zum Mitspieler. Ist beim Puckverlust öfter mal der letzte Spieler im eigenen Drittel. Wirkt im Zweikampf auch viel weniger sicher als letzte Saison
    Weber 3
    Spielt überwiegend im Sturm. Viel Energie. Man merkt ihm aber an, dass er kein gelernter Stürmer ist. Mir fehlt er in der Verteidigung wegen seiner harten Checks.
    Summers 3
    Hätte bis zur Länderspielpause eine 2 bekommen, weil Timing bei den Checks und Arbeit mit dem Stock wirklich prima waren. Auch die Aufbaupässe sind ok. Verzichtet leider inzwischen fast ganz auf das Körperspiel.
    Bender 3-4
    Auch mit gutem Saisonstart, trotz des in jedem Spiel üblichen Querpass zum Gegner im eigenen Drittel. Ist mit Mebus auch bei den Icings führend (gefühlt, nicht gezählt). Viele Scorerpunkte
    Buck 2-3
    Viel Geschwindigkeit und Torgefahr bringt er auf das Eis, egal welche Gegner er hat. Auch der Einsatz stimmt diese Saison. In der Defensive die ein oder andere Schwäche
    Brown 2-3
    Ist ein Leader auf dem Eis. Scort beständig und arbeitet defensiv auch gut. Wirkt in den letzten Wochen gelegentlich etwas müde
    Schwartz 4
    Arbeiter. Prima in Unterzahl. Aber viele Fehler in der Puckannahme und beim Passspiel
    Reimer 2
    Offensiv wie defensiv ein Leader auf dem Eis. Hat etwas gebraucht um sich zu finden, scort nun aber beständig.
    Kislinger 5
    Deutliche Rückschritte zur letzten Saison. Zu langsam, vor allem im Kopf
    Ramoser 3
    Bringt viel Energie. Arbeit auch im Backcheck ordentlich. Leider viel verletzt
    Acton 4
    Steigerung zu letzter Saison. Auch besseres Zweikampfverhalten. Zu viele Fehler bei der Puckannahme, zu viele Fehlpässe und ein teilweise schwaches Defensivverhalten (2. Reihe wirkt in der Defensive auch teilweise unkoordiniert)
    Bassen 3
    Arbeitet immer sehr intensiv. Klasse Geschwindigkeit, die dazu beiträgt, das die 4. Reihe wenig Gegentore bekommt. Stark auch in Unterzahl.
    Fischbuch 2
    Scort sehr beständig. Klasse Schuss. Macht viele gute Spiele. Hatte nach der Länderspielpause einen kleinen Durchhänger.
    Cangelosi 3-4
    Wenig Spiele, was die Einschätzung etwas schwer macht. Wirkt quirlig aber auch etwas fahrig.
    Dupuis 3-4
    Hat als Center gefehlt. Er braucht noch etwas Zeit. Ich glaube er kann sich weiter steigern nach der langen Pause. Leider zu viele unnötige Fouls
    Alanov 3
    Klasse Forecheck. Erobert viele Pucks und hat den Kopf oft oben um den Pass zum Mitspieler zu bringen. Hat einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht.
    Eder 3
    Viel Einsatz. Viel Energie. Mal zu Eigensinning. Dann wiederum nicht nicht egoistisch genug um abzuschließen. Macht Spaß ihm zu zu schauen

Kommentare geschlossen.