Spiel 25: Es ist schon wieder was passiert

Foto: Thomas Hahn/Zink

Ey, Geno! Was machst du? Patrick Buzas ging auf Eugen (Evgenij) Alanov zu, Alanov humpelte Buzas entgegen – und dann blickten sie erst einmal zusammen auf den Eisbeutel, der sich an Alanovs dünnes linkes Knie klammerte wie ein Sumo-Ringer an einen Stabhochsprungstab. Aus der Serie „Auf dem Eis Feinde, abseits des Eises Kollegen“ war Episode 3722 nur eines von vielen Beispielen dafür, dass sich die Eishockeywelt selbst nach den bittersten Niederlagen weiterdreht. Pit Köppchen hat Tom Gilbert erklärt, wie man auf 1002 Profispiele kommt (Gilbert fehlen dazu noch 157), Spieler schlappten in den Kraftraum und wieder zurück in die Kabine. Die letzten zehn Minuten fühlten sich an wie das Ende der Saison – am 3. Dezember. Aber es geht weiter, immer weiter, zumindest bis zum 3. März. Über ein 2:3, das Hoffnung gegeben – und noch mehr genommen hat.

Warm-up

  • Keine gute Idee: Einen Artikel nach dem 23. Saisonspiel mit „Eine Mannschaft ohne Stolz“ zu überschreiben. So stand es aber am vergangenen Freitag in den Nürnberger Nachrichten. Steigern lässt sich das kaum noch. Sehr viel schlechter als in Köln und Krefeld kann sich eine Mannschaft in dieser Besetzung aber auch kaum noch präsentieren.

    Foto: Thomas Hahn/Zink

  • Keine gute Idee: Sich als Journalist, der zuletzt im Frühjahr 2005 für eine Eintrittskarte zu einem Spiel der Ice Tigers gezahlt hat, über Fans zu schreiben, die sich ein wenig zu wichtig nehmen (und damit 2018 nicht alleine sind). Klaus Dörr hat auf Twitter zudem schon alles geschrieben, was man zum „Stimmungs“-“Boykott“ schreiben sollte.

  • Keine gute Idee: Vor Interviews den Bluetooth-Kopfhörer nicht zu deaktivieren. Von sieben Minuten Gespräch mit Patrick Buzas und sechs Minuten O-Ton von Martin Jiranek habe ich nur ein Grundrauschen auf meinem I-Phone behalten.
  • Und auch keine gute Idee: Sich als Trainer und Sportdirektor davon überrascht zu zeigen, wie viel Siegeswille die Mannschaft noch immer in sich trage (zu sehen im Ice Tigers-Magazin). Nach vier Toren in 240 Minuten Eishockey in Bremerhaven, Augsburg, Köln und Krefeld, von denen allenfalls die Mitteldrittel in Fischtown, Köln und Krefeld sowie in der Anfangsphase in Augsburg von Nürnberger Siegeswillen geprägt waren, sollte man sich als Trainer etwas anderes einfallen lassen.
  • Patrick Buzas sprach von Glück, Harold Kreis auch. Aber bereits in den ersten 40 Minuten war offensichtlich, welch großartigen Sommer die Düsseldorfer EG hatte. Olimb, Ridderwall, Deschenau machen nicht nur den künftigen Deutschen Meister (erwähne ich nur, um am Montag ganz sicher bei den Shorthanded News erwähnt zu werden #thestreak) besser, sondern auch die DEL attraktiver. In den abschließenden 20 Minuten zeigte sich dann auch, wie viel besser die DEG auch durch Gogulla (macht vor Bartas 1:2 alles richtig) und Ryan (nicht Rory) McKiernan (erstaunlich mean, sehr feiner Schuss zum 2:2) ist.
  • Die Ice Tigers gewinnen am Freitag gegen den deutschen Meister der Jahre 2016, 2017 und 2018. Die Rahmenbedingungen (Ehre für Reinprecht, Verachtung für Ehliz) könnten für einen inspirierenden Sieg besser nicht sein. Wenn sie nicht gewinnen, endet die Saison 2018/2019 in Nürnberg bereits am späten Abend des 7. Dezember.
  • Die Ice Tigers werden noch einen bis drei Spieler verpflichten – allerdings zunächst nur für den Spengler-Cup, bei dem bis zu drei Gastspieler nicht erlaubt, sondern auch erwünscht sind. Im besten Fall nutzt einer dieser Gastspieler die Gelegenheit, um sich nachhaltig für Einsätze in der Deutschen Eishockey Liga zu empfehlen. Jiranek sprach von free agents und von Spielern, die von Schweizer Klubs für den Spengler Cup freigegeben werden.
  • Dane Fox saß wohl nach seinem sehr überflüssigen Nachhaken Ende des zweiten Drittels beinahe das gesamte dritte Drittel in Martin Jiraneks Hundehütte. Bei 6-5 war er am Ende noch einmal auf dem Eis.
  • Max Kislinger hingegen hat nur vier Minuten mitspielen können, weil er sich im ersten Drittel verletzt hatte. Wie das passiert ist und wie lange er ausfällt, hat sich nicht eruieren lassen.
  • Der Vorführung mangelt es an Überraschungspotenzial. Der Twistman fühlt sich gut, so gut, dass er vor 4800 Menschen zum Bauchtanz inspiriert fühlt – am Ende zieht er sich das Sabres-Trikot vom Leib. Diesmal aber stand Ron McCool, dessen tatsächliche Geschichte sehr viel unterhaltsamer ist als seine Einlagen, neben Günther Hertel, einem jener Männer, die das Nürnberger Eishockey mehrmals gerettet hatten, der aber vor allem dafür in Erinnerung bleiben wird, dass er Thomas Sabo die Gelegenheit gegeben hat, ebenfalls in die Rolle des Retters zu schlüpfen. Der Twistman ließ die Hüften kreisen, erst ignoriert, dann fasziniert beobachtet von Hertel. Und tatsächlich war die Stimmung in der Arena in dieser Werbeunterbrechung (ohne Werbung) so ausgelassen, wie sie das angesichts der Tabellensituation nur sein kann.

Das Spiel

Patrick Buzas registrierte schmunzelnd, wie ihm erzählt wurde, wie robust seine Düsseldorfer EG gewirkt hatte und dass der Unterschied zwischen einer selbstbewussten und einer verzweifelt um Selbstbewusstsein ringenden Mannschaft darin besteht, dass die eine keine Angst vor eigenen Strafen hat, weil sie um die eigenen Stärken in den special teams weiß, und die andere vor allen Strafen Angst hat, weil sie sich weder auf das eigene Power-Play noch auf das eigene Penalty-Killing verlassen kann. Zu kompliziert? Buzas konnte ohnehin nicht zustimmen, weil Harold Kreis in der zweiten Drittelpause gerade das Körperspiel bemängelt hatte. Dabei hatte ich den Eindruck, dass gerade Marshalls und Picards Checks sehr viel wirkungsvoller waren als das Alibi-Körperspiel der Ice Tigers. So viel zu meiner Beobachtungsgabe. Das Engagement der Ice Tigers vom ersten Wechsel weg (aus mehr als einer Perspektive jedoch eine gute Idee: Alanov/Bassen/Kislinger als Starting Six zu bringen) wirkte zunächst arg aktionistisch. Das erste Drittel war gut, das zweite das beste, das ich in dieser Saison live gesehen habe. Erstmals dominierten die Ice Tigers auch eine funktionierende Mannschaft, kam zu einem Dutzend guter Chancen. Will Acton und Patrick Reimer legten Leo Pföderl einfache Tore auf (wie wichtig diese Treffer waren, zeigte sich danach in Pföderls Spiel). Und doch reichte auch dieses 2:0 nicht aus. Es war bitter, dass der immer und ehrlich engagierte Taylor Aronson sowohl am 1:2 als auch am 2:2 beteiligt war. Die Ice Tigers wirkten in diesen fatalen letzten zehn Minuten aber auch nicht mehr wie eine Mannschaft, die sich voller Überzeugung gegen die nächste Niederlage stemmt. Dazu zählt auch, dass sie es den Schiedsrichtern möglich machten, das Spiel entscheidend zu beeinflussen (dazu im nächsten Absatz mehr). Und natürlich war es Shawn Lalondes Schläger, der den Puck unhaltbar für den starken Niklas Treutle zum 2:3 abgefälscht hat. Alles, was schief laufen kann, läuft in dieser Saison für die Ice Tigers schief – oftmals, aber eben auch nicht immer selbst verschuldet. Es sieht allerdings auch so aus, als würde nicht jeder im gleichen Maße unter dieser Situation leiden. Martin Jiranek hatte Basti Schwele vor Warm-up ein Interview gegeben. Während des Warm-ups besuchte Jiranek Schwele noch einmal auf der Tribüne. Mir erzählte Schwele in der ersten Drittelpause von einem ihn beeindruckenden, weil leidenschaftlichen Vortrag. Ich kann das schreiben, weil es Schwele auch während der Übertragung erzählt hat. Und weil es zeigt, dass Jiraneks Optimismus und sein kämpferisches Auftreten keine Lippenbekenntnisse sind, sondern echt. Auf Twitter hat trotzdem ein in der Eishockeyszene keineswegs bedeutungsloser Influencer Jiranek als Laien bezeichnet. Da fällt mir dann auch nichts mehr ein.

Foto: Thomas Hahn/Zink

Der Moment

Auch keine gute Idee: Schiedsrichterschelte nach der Niederlage eines Krisenteams, das sich allein darin kreativ zeigt, immer wieder neue Wege zu finden, Spiele zu verlieren. ABER, alter Finne: Der FDP-Politiker Sirko Hunnius und der Finne Aleksi „We have a good goal!“ Rantala waren nicht gut., überhaupt nicht. Im ersten Drittel ließen sie Marco Nowak alles durchgehen (damit ist nicht seine Aktion gegen seinen Kumpel Reimer gemeint), Jason Bast hingegen musste gehen, weil er von McKiernan gehalten wurde (und, ja, auch selbst gehalten hat). Und immer weiter. McKiernans late hit gegen Dane Fox: übersehen. Eine klare interference von Dane Fox: übersehen. Mehrmals sechs Mann auf beiden Seiten: übersehen. Besonders schön: die wütenden Proteste der Ice Tigers in der 39. Minute, mit denen sie nur verschleiern wollten, dass sie selbst zu viele Leute auf dem Eis stehen hatten. Man kann auch schreiben, dass die Linie der Schiedsrichter sehr großzügig war – bis zur 55. Minute. Der Brown/Acton/Bast-Block war lange auf dem Eis, zu lange. Solche Druckphasen enden oft entweder mit einem Gegentor oder mit einer Strafe. Diese endete mit zwei Strafen. Martin Jiranek forderte in der Pressekonferenz dazu auf, ihm die dazugehörigen Fouls per E-Mail zu schicken, viele E-Mails wird er aber kaum bekommen. Beim vermeintlichen Beinstellen hatte Bast den Schläger auf dem Eis, Braden Pimm lehnte sich darüber und fiel. Ein Stockschlagen von Will Acton habe ich auch nach dreimaligen Studium des Wechsels nicht erkennen können. Wenn dann war auch dafür Bast verantwortlich. Was keine doppelte Unterzahl, sondern zwei plus zwei Minuten zur Folge gehabt hätte. Noch einmal: Nach dem 2:2 war allen klar, dass die Ice Tigers dieses Spiel verlieren würden. Die Schiedsrichter aber haben es ihnen nicht einfacher gemacht, diese Selbsterfüllende Prophezeiung doch zu verhindern.

Three Stars

Die vierte Reihe funktioniert weiterhin sehr gut. Zweifelsohne. Eugen Alanov sollte trotzdem nicht in der vierten Reihe spielen. Punkt. Starkes Spiel. Zwischendurch Kreuzbandriss (bei aller Liebe für Buzas, für mich kein Beinstellen, sondern ein Kniecheck). Und trotzdem weiter. Irgendwann wird der Aufwand Erträge bringen.

In dieser Form ist Mathias Niederberger ein sehr, sehr guter Torhüter. Die Leistung des Düsseldorfer Torhüters hat mich sehr überrascht, Niklas Treutle überrascht mich nicht mehr. Sein Save gegen Deschenau in der 30. Minute war überragend, sein Stellungsspiel wie eigentlich immer fehlerfrei. Auch das reicht den Ice Tigers nicht, um ein Spiel zu gewinnen.

In welchem Spiel hat Brett Festerling diese vielen Chancen vergeben? War das Augsburg? Egal, es war ein Spiel, in dem er in der Offensive zu präsent war und defensiv nicht präsent genug. Gegen Düsseldorf hat sich das wieder umgekehrt. Dass Festerling nach seinen Verletzungen allmählich zu seiner verlässlichen Form findet, ist ein gutes Zeichen.

Und sonst?

Erscheint am Donnerstag, aus Gründen also ein Spiel zu früh, in der Stadtausgabe der Nürnberger Nachrichten (und der Nürnberger Zeitung) das Zwischenzeugnis. Perfekt wird das nur, wenn ihr mir dabei helft. Eine Vorlage für Noten (bitte) und kurze Texte (gerne):

Andreas Jenike

Niklas Treutle

Brett Festerling

Eric Stephan

Shawn Lalonde

Taylor Aronson

Tom Gilbert

Marcus Weber

Milan Jurcina

Tim Bender

Brandon Buck

Chris Brown

Jason Bast

Patrick Reimer

Max Kislinger

Brandon Segal

Will Acton

Daniel Weiß

Chad Bassen

Dane Fox

Philippe Dupuis

Leo Pföderl

Eugen Alanov

 

21 Kommentare in “Spiel 25: Es ist schon wieder was passiert

21 Comments
  1. Die ersten beiden Drittel fühlte man sich an die Ice Tigers der letzten drei Jahre erinnert. Da dachte man tatsächlich, dass jetzt gegen die DEG der Stein ins Rollen kommt. Aber jedem in meinem Umfeld war irgendwie mit dem 2:1 klar, dass man das noch hergibt. Zu angespannt sind derzeit wohl die Köpfe der Herren am Eis.
    Was ich mir aber gestern zwischenzeitlich gedacht hab: so ein Köppchen hätte uns ein weiteres Jahr aber auch nicht geschadet. Brutal, was für eine Eiszeit der gestern gefühlt runter gerissen hat.

    Fox in der aktuellen Lage dazu mit dem Ausfall von Kislinger in die Huttehütte zu verbannen halte ich persönlich aber für verkehrt. Es ist auch für mich kein gutes Zeichen in die Mannschaft hinein, wenn solche Aktionen aktuell getroffen werden. In der Krise wird jede Entscheidung des Trainers auch in der Mannschaft hinterfragt werden – anders als im Erfolgsfall. Auch nach Außen hin war es für mich nachvollziehbar.
    Interessant finde ich, dass die Strafen von Acton größer diskutiert wird als die vermeintliche von Festerling. Die war für mich mindestens genauso diskussionswürdig, da hier beide zu Boden gehen und eigentlich keiner von beiden ein Foul begeht. Nicht der beste Tag der Herren Rantala und Hunnius nimmt man den möglichen Penalty nach Foul an Dups mit in die Bewertung.

    Zu der Aktion der „Fankurve“ wie sie bei Telekomsport bezeichnet wurde: es ist schon ein Zeichen, wenn gefühlt die Süd danach lebendiger und auch „freier“ wirkte und trotzdem lautstark anfeuerte. Da sind einige gute und clevere Leute dabei, diese Aktion wird aber wohl ein Eigentor bleiben. Hatte was von Selbstinszinierung. Die Begrüßung der restlichen nach der Rückkehr war hoffentlich ein Denkanstoß. Danach auch gleich wieder die Führung übernehmen zu wollen, naja geschenkt.

    Nachdem die Ice Tigers erstmal über Verpflichtungen nachdenken räumt hoffentlich mit der Mär auf, dass man kein Geld mehr hat und auch, dass Sabo den Laden verkaufen will. Facebook kann zuweilen einem wieder hart treffen.

    Über das Interview von MJ mit Schwele fand ich zuerst, dass er richtig zickig auf hartnäckige und berechtigte Fragen reagierte. Das er danach aber wohl leidenschaftlich seine „Kinder“ verteidigt zeigt mir, dass es doch wohl noch stimmt im aktuellen Jahrgang.

    Womit ich beim Zeugnis angelangt bin – hier vergebe ich Noten in Zusammenhang mit der Erwartung:

    Andreas Jenike 2+ weiterhin stabil in der Leistung jedoch mit mehr Risiko im Stellungsspiel, manchmal ein Tick zu offensiv. Verteidigt aber weiterhin sehr gut seinen Torraum. Kann hoffentlich verlängert werden.

    Niklas Treutle 1+ etwas stärker wie Jenike. Spektakuläre Paraden zeichnen sein Spiel aus. Spricht offen über die aktuelle Lage und könnte in der möglichen Wende die feste Nummer 1 werden.

    Brett Festerling 2 guter Verteidiger, der selten negativ auffällt. Unsung Hero, fällt nicht durch Punkte aber die vielen Kleinigkeiten auf.

    Eric Stephan 3 unter Gaudet kaum beachtet bekam er unter Jiranek mehr Vertrauen. Das machte er meist gemessen an der Geschichte solide. Wird aber noch brauchen um in der DEL Fuß zu fassen

    Shawn Lalonde 3+ kam als „Blueliner Messias“ und zeigt das gelegentlich auch. Mit zunehmender Spielzeit wird sein Offensivdrang aber meist mehr zur Gefahr für das eigene Team – unnötige Puckverluste.

    Taylor Aronson 2 solider Verteidiger, der auch gerne Akzente außerhalb der spielerischen Fähigkeiten setzt. Zeigt auf dem Eis, dass er aus der Misere raus will. Gegen Oulu bestes Spiel in dieser Saison.

    Tom Gilbert 2- als er fehlte war es offensichtlich wie sehr Gilbert dem Team fehlt. Seine Aufbaupässe und Ruhe an der Bande sind sein größtes Plus.

    Marcus Weber 2+ legte nochmal eine kleine Schippe drauf im Vergleich zum Vorjahr. Bügelt oftmals Lalondes Ausfüge mit aus. Wirkt körperlich nochmal robuster in einigen Szenen.

    Milan Jurcina 4 nicht mehr der Jurcina der letzten Saisons. Man merkt deutlich, dass der Körper wohl nicht mehr will. Stellungsspiel und körperliche Präsenz leiden darunter.

    Tim Bender 2+ Bender spielt wie Festerling relativ unauffällig jedoch immer wieder mit guten Auge und Spielverständnis, hat noch Potenzial nach oben. Auf die nächsten Jahre gesehen wohl der beste Transfer von Martin in diesem Sommer.

    Brandon Buck 2 die vermeintliche „Diva“ zeigte von Beginn an wie wertvoll er für die Ice Tigers sein kann. Arbeitet auch nach Hinten mit. Damit hat wohl nicht jeder gerechnet. Wird noch wichtig werden.

    Chris Brown 3 startete stark und baute dann ab. Leidet wohl wie Bast unter der Form Actons.

    Jason Bast 3 startete wie Brown stark und baute ebenfalls ab. Zuletzt zeigte sich auch, dass er körperlich nicht ganz so robust ist.

    Patrick Reimer 2+ der Kapitän geht in der Krise gewohnt voran und spart nicht mit ehrlichen Worten. Weiterhin schnell und technisch stark, jedoch zollt er langsam dem Alter Tribut.

    Max Kislinger 2+. Ebenfalls wie Stephan Opfer von Gaudet. Mit Jiranek kam die Wende. Perpektivspieler mit Zukunft. Schreckt nicht zurück und könnte der nächste Leo, Yasin etc. werden, wenn er bei den Ice Tigers bleibt.

    Brandon Segal 3- bisher nicht der Segal der Vorsaison aber wohl der vielen Eiszeit unter Gaudet sowie der Leiste geschuldet. Weiterhin aber wichtiger Führungsspieler, der genau deswegen auch noch ein Jahr bleiben sollte. Leidete auch unter der Reihenrotation.

    Will Acton 5 stärkster Moment: das Heimspiel gegen Oulu. Ansonsten nicht der Will Acton Schwenninger Tage. Wirkt wie einst Pohl fremd im Team am Eis. Leidet wohl auch an fehlender Reihenchemie.

    Daniel Weiß 3+ solider Arbeiter der hin und wieder scort. Fühlt die Rolle des Möchel gut aus. Stellungsspiel aber verbesserungswürdig.

    Chad Bassen 2+ kam in der Not als Nachverpflichtung. Führt vierte Reihe an und schreckt auch vor körperlichen Zeichen nicht zurück, scort hin und wieder. Gute Nachverpflichtung

    Dane Fox 3 wie bei Segal nicht die Form des Vorjahres. Wurde auch schon mal rausrotiert. Das er mehr kann weiß er selbst. Wichtiger Reizfaktor beim Gegner, zuletzt aber wohl nicht der beste Freund Jiraneks. Gilt zu halten.

    Philippe Dupuis 3- kann deutlich mehr kommt aber nur schwer in Tritt. Die positive Aggressivität der Vorsaison fehlt fast komplett. Seine Form wird mit entscheidend sein, sollten die Ice Tigers die Wende schaffen.

    Leo Pföderl 4- die Leichtigkeit fehlt komplett. Im Kopf spielt der mögliche Wechsel wohl weiterhin eine Rolle. Zuletzt aber wieder mit Toren. Der fehlende Pföderlflüsterer fehlt bisher komplett.

    Eugen Alanov 2+ solider junger, deutscher Arbeiter, der auch körperlich zulegt. Sein Weg geht weiterhin nach oben. Könnte der nächste Ehliz werden. Wird schwer ihn zu halten.

  2. Mal wieder ein guter Blog und in vielen Punkten richtig gut geschrieben. Das Interview von Schwele mit MJ mein persönliches Highlight gestern. Und na klar ist MJ überzeugt von dem was er tut, trotzdem wäre meiner Meinung nach absoluter Handlungsbedarf, um hier die Arbeitslast anders zu verteilen.

    Gestern waren Drittel Eins und Zwei endlich das Eishockey was es schon lange gebraucht hätte. Man war endlich mal am Gegner dran, die Checks wurden oft leider aber nur halbherzig gefahren und bei Acton eher alibimäßig. Endlich war mal der Wille erkennbar, den ich bei den Spielen in Krefeld und Köln nicht gesehen habe, auch wenn es Spieler im Interview anders angegeben haben.

    Und dann kam wieder das letzte Drittel, man versucht wieder die Führung zu halten und geht nicht konsequent in die Zweikämpfe gut zu sehen an Patrick Reimer unmittelbar vor dem 2 zu 2. Die Schiedsrichter wollten anschließend auch noch wunderbar in das Spielgeschehen eingreifen, was ihnen ja auch gelungen ist.

    Katastrophal ist leider auch unser Powerplay welches nur von einem riesen Bock der DEG und einer Einzelspielerleistung von Patrick Reimer ein Tor hervorbrachte.

    Das Zwischenzeugnis für die Mannschaft würde bei mir ähnlich wie bei Blackhawk ausfallen, lediglich bei Segal und Gilbert bin ich nicht bei ihm.

    Bei Gilbert ist meiner Meinung nach der Aufbaupass nicht so gut, wie er immer dargestellt wird, da ja gefühlt nur 50 Prozent ankommen. Des Weiteren verteidigt er vor dem Tor wirklich sehr schwach, darum gibt’s da bei mir lediglich eine 4.

    Und Segal ist für mich eine verschenkte Importstelle. Die Geschwindigkeit passt nicht mehr in die Del, daraus resultieren für mich auch die schlechten Zweikampf Werte. Auch technisch geht da nicht viel. Darum von mir ebenfalls eine 4.

    Den Rest würde ich so unterschreiben, für mich ist Bassen die größte Überraschung.

  3. Hallo das war Spiel Nummer 25 und wir haben 22 Punkte, und stehen auf Platz 12. Der Notendurchschnitt mit 2,6 ist da ja wohl nicht angemessen. Geht das so weiter, kommen wir noch nicht mal in die 1. Playoff-Runde.

    Bitte bleiben wir doch realistisch, mit dieser Leistung ist die Mannschaft mit einer 4 (ausreichend) bestens bedient.

  4. Andreas Jenike: 2-3, Sehr solide Leistung. In dieser Saison oft sehr unbeherscht und nicht immer das beste Stellungsspiel.

    Niklas Treutle: 1+ , An ihm liegt die Krise bestimmt nicht.

    Brett Festerling: 2, Unauffällig aber zuverlässige Leistung in der Abwehr.

    Eric Stephan: 2-3, Er ist einer der schnellsten in der Abwehr.

    Shawn Lalonde: 3, Ist gut gestartet , baut aber die letzten Spiele etwas ab.

    Taylor Aronson: 2, Einer der Besten.

    Tom Gilbert: 3, hat sich gegenüber dem letzten Jahr verbessert, ist aber in manchen Situationen einfach zu langsam.

    Marcus Weber: 2, hat sich gut weiterentwickelt seit er mehr Eiszeit bekommen hat.

    Milan Jurcina: 5, läuft ständig hinterher. Setzt seinen wuchtigen Körper zuwenig ein. Zu oft auf der Strafbank wegen Crosscheck.

    Tim Bender: 3, hat Höhen und Tiefen.

    Brandon Buck: 2, schießt Tore wie von ihm erwartet. Bring viel Geschwindigkeit ins Spiel.

    Chris Brown: 2-3, Am Anfang in der B- Reihe super , lässt etwas nach.

    Jason Bast: 3, siehe Chris Brown.

    Patrick Reimer: 2, bemüht sich ständig die Manschaft wieder aus der Krise zu holen.

    Max Kislinger: 2, wie auch seine Teamkollegen in der 4ten Reihe gibt er immer alles. Steht zudem oft richtig vor dem Tor.

    Brandon Segal: 3, Tut der Manschaft gut aber ist in vielen Situationen viel zu langsam.

    Will Acton: 5, läuft Schlittschuh!

    Daniel Weiß: 2-3, kämpft bis zum Umfallen und wirft sich in jeden Schuss.

    Chad Bassen: 2, kämpft und spielt mit Herz und Leidenschaft. Außerdem für sein Alter einer der schnellsten Skater . Er hat einfach Spaß am Spiel.

    Dane Fox: 3, kommt nicht so richtig in Schwung . Sehr viele überflüssige Strafminuten.

    Philippe Dupuis : 3, stehts bemüht aber oft zu Eigensinnig.

    Leo Pföderl: 5, irgendwie total daneben.

    Eugen Alanov : 2, Unverkennbar sein Laufstiel. Nach vorne gebeugt wie ein Rennradfahren. Gibt immer alles und gibt im Zweikampf nie einen Puck verloren.

  5. Den großartigen Sommer hatte die DEG, weil sie Harold Kreis verpflichtet hat und nicht weil sie alles überstrahlende Spieler verpflichtet hat. Nominell können die IceTigers Spieler mit dem DEG Kader mithalten. Die entscheidende Position ist eben die des Trainers. Wie auch bei Mannheim und München.
    Nicht das erste Heimspiel, in dem man einen 2 Tore Vorsprung vergeigt hat. Mir erscheinen die IceTigers eine der wenigen Mannschaften in der DEL zu sein, die im 3. Drittel nicht mehr zulegen können. An ein Comeback kann ich mich nicht mehr erinnern.
    Ernüchternd das Interview von Basti Schwele, bei dem die Dünnheutigkeit (die ich ja verstehen kann bei der Negativserie) aber auch die falsche Haltung von MJ offen zum Tragen kam: Nein, wir sind nicht die einzige Mannschaft, die permanent Verletzte hat. Und selbst wenn, dann muss mit dem Kader mehr erreicht werden als der drittletzte Platz. Nur, wer sich als Verein so in die eigene Tasche lügt (siehe auch das Interview von Herrn Gastner, mit dem Pech, das man gegen Schwenningen hatte), der verspeilt alle Chancen auf Besserung.
    Was mir der Twitter-Eintrag von Herrn Dörr sagen soll, weiss ich echt nicht: Zum einen ist er inhaltlich falsch (es gab auch nach George Pesut Zeiten dunkle Zeiten, 2011? bspw.), zum anderen werden Spieler uns Verantwortliche für ihr aktuelles Tun beurteilt und daran gemessen und nicht, weil es im Vergleich zu früher ja besser war. Fällt auch in die Kategorie Selbstbetrug (was mir eine ernstzunehmende Krankheit im Umfeld der IceTigers zu sein scheint)

    Andreas Jenike: 3, hat deutliche Schwächen gezeigt, gewinnt keine Spiele im Alleingang
    Niklas Treutle: 2, trotz einiger Fehler, die zu Toren geführt haben, der mit Abstand beste Spieler im Team
    Brett Festerling: 5, für die schlechten Defensivwerte und die Gegentorflut sind nunmal die Verteidiger mitverantwortlich (btw: auch im Fallen muss er nicht den Schläger ins Gesicht seines Gegners dreschen, somit klar berechtigte Strafe gestern und Bärendienst für die Mannschaft)
    Eric Stephan: 4, gute Ansätze, leider verletzt, wird undankbarer Weise im Zusammenhang mit den Gründen für Gaudets Entlassung erwähnt
    Shawn Lalonde: 4. als (teure?) Neuverpflichtung zwar mit viel Eiszeit, aber instabil in der Abwehr, einzelne Schlagschuss-Hämmer vertünchen einiges
    Taylor Aronson: 5, bereits in den play-offs letztes Jahr mit Leistungsabfall, nun erneut, ggf. Auswirkungen der Verletzung (was ich nicht beurteilen kann)
    Tom Gilbert: 4, wahrscheinlich auch durch die Verletzung gebeutelt; über den Zenit
    Marcus Weber: 3, nach gutem Beginn hat er sich der negativen Mannschaftsentwicklung angeschlossen, an mehreren Gegentoren maßgeblich beteiligt, aber weiterhin ein Mann für die Zukunft
    Milan Jurcina: 6, weit über den Zenit, fällt eigentlich nur durch cross-checks auf
    Tim Bender: 4, mit Potential, das er aber noch zu wenig abruft, viele Leichtsinnsfehler
    Brandon Buck: 2, viele Treffer, aber auch mit der unheilvollen Strafe gegen Rouen, das die Abwärtsspirale beschleunigt hat
    Chris Brown: 4, stark begonnen, inzwischen mehr ein Mitläufer
    Jason Bast; 4, Zwillingsbruder von Brown
    Patrick Reimer: 2, ihm rechne ich in erster Linie sein ehrliches Engagement an, dass er nicht mehr der Torjäger früherer Tage ist, ok.
    Max Kislinger: 3, positive Überraschung, mit Potential
    Brandon Segal: 5, Einsatz ok, aber limitiert und über den Zenit
    Will Acton: 5, hoffe auf ein Comeback wie bei Alexander Barta bei der DEG
    Daniel Weiß: 4, Licht und Schatten, immer mit viel Einsatz aber auch bei wichtigen Gegentoren auf dem Eis
    Chad Bassen: 4, besser als gedacht, aber auch keiner für die Zukunft
    Dane Fox: 5, eigentlich ein Totalausfall, wahrscheinlich aber stark limitiert durch die lange Verletzung, unbeherrscht
    Philippe Dupuis: 5, hat wohl seine beste Phase ebenfalls hinter sich
    Leo Pföderl: 5, häufig lustlos; so sehr sein Weggang auch irgendwie schmerzen wird, hat es wohl auch sein Gutes, auf dieser Basis macht es mit ihm keinen Sinn
    Eugen Alanov: 3, Mann für die Zukunft, mit Herz

  6. Mit dem Treffer von Barta ging das große Zittern los, eine Auszeit in dieser Phase hätte Sinn ergeben. Trotzdem hat man immer das Gefühl, die Mannschaft findet immer einen Weg, ein Spiel noch zu verlieren. 50 Minuten war das richtig gut, mit einem bitteren Ende nach 60 Minuten.

    Die Noten der einzelnen Spieler finde ich teilweise erschreckend, wir haben 11 Punkte Rückstand auf Platz 10, da sind mir bei der Benotung viel zu viele 2er und 3er dabei.

    Positiv sind für mich Weiss, Alanov, Bassen und Kislinger. Dann geht es bei mir schon mit Noten 4 und 5 los.

    Herausheben möchte ich noch Patrick Reimer, dem nicht alles gelingt, der aber in jedem Spiel an Vorbild an Einsatz und Leidenschaft ist.

    Ansonsten hoffe ich immer noch auf Platz 10, nur so richtig glauben will ich es inzwischen nicht mehr.

  7. Servus zusammen,

    ich möchte gar nicht mehr auf das gestrige Spiel eingehen, das irgendwie mal wieder ein Spiegelbild der gesamten verkorksten Saison war, sondern nur kurz mein Zeugnis loswerden.

    Eines noch vorweg: Ich bewerte hier eine Profimannschaft anhand ihrer bisherigen Leistungen in dieser Saison – und nicht etwaiger Verdienste in der Vergangenheit, Sympathiewerte, interner Erwartungen oder gar nachgesagter Charaktereigenschaften. Das steht mir überhaupt nicht zu, geschweige denn kann ich das beurteilen. Ich kann als interessierter Beobachter / Fan / Zuschauer / (Hass-)Liebhaber dieses Sports lediglich aus der Außensicht die Leistung auf dem Eis bewerten. Und die ist nunmal der relevante Maßstab, der zu folgendem Zwischenresultat führt: Platz 12, elf Punkte Rückstand auf den Tabellenzehnten bei einem mehr absolvierten Spiel. Das ist die traurige Realität – und die muss sich auch in den Bewertungen widerspiegeln.

    Andreas Jenike: 4. Leider heuer keine nahezu gleichwertige Nummer 1b mehr.
    Niklas Treutle: 2. Einige ungewohnte Patzer, die man ihm hinter diesem Abwehrtorso aber nicht großartig verübeln kann. Dennoch der mit Abstand beste Spieler des Teams.

    Brett Festerling: 5. War in den Vorjahren zuverlässigster Defensivverteidiger und Stabilisator, ist heuer eher Unsicherheitsfaktor und „Frustfouler“.
    Eric Stephan: – . Schwierig zu bewerten, zumindest einige gute Ansätze erkennbar.
    Shawn Lalonde: 4,5. Schießt viel und hart, streut dabei viel, verteidigt wenig und gern vogelwild. Jesse Blacker mit etwas weniger Talent und langsameren Beinen.
    Taylor Aronson: 4. Die Tatsache, dass sein Spiel kompletter und engagierter wirkt als das der Herren Festerling und Gilbert, rettet ihm gerade noch das „ausreichend“. Gemessen an seinem Können natürlich zu wenig. Positiv: Stemmt sich erkennbar gegen den Trend.
    Tom Gilbert: 5. Ich bleibe auch in dieser Saison dabei: Er wird den Erwartungen weiterhin nicht gerecht. Warum bei einem Verteidiger mit seiner Vita gerne jeder unfallfreie Aufbaupass gelobt wird, erschließt sich mir nicht. Defensiv auch kein überdurchschnittlicher DEL-Verteidiger.
    Marcus Weber: 3,5. Unter Gaudet besser als unter Jiranek (siehe auch BBB). Darf und muss in Zukunft eine noch tragendere Rolle übernehmen.
    Milan Jurcina: 5,5. Das hat körperlich nichts mehr mit Profisport zu tun. Schade, dass er nach seiner bärenstarken Anfangsphase in Nürnberg und den folgenden vielen Verletzungen den Zeitpunkt für ein ehrenvolles Karriereende verpasst hat.
    Tim Bender: 4. Potential ist definitiv da, ist aber noch zu unkonstant.

    Brandon Buck: 3. Torquote ist ok, hat Talent en masse, aber leider auch immer wieder Aussetzer.
    In einer funkitionierenden Mannschaft sicher ein Unterschiedsspieler. Mit ihm hätten die Ice Tigers in den Vorjahren mindestens einmal das Finale erreicht.
    Chris Brown: 3,5. Stark angefangen (auch unter Gaudet), deutlich nachgelassen. Dennoch häufig giftig und belebendes Element.
    Jason Bast: 3,5. Auch er überzeugte unter dem ungeliebten Kurzzeitcoach als starker Allrounder, baute unter Jiranek aber ebenfalls ab. Zuletzt quasi unsichtbar.
    Patrick Reimer: 4. Einstellung und Aufwand sind immer top, aber seien wir ehrlich: Er ist schon mindestens seit Herbst 2017 nicht mehr der Patrick Reimer früherer Jahre, quälte sich schon durch die letzte Saison. Und das ist nicht nur am fehlenden Scoring festzumachen.
    Max Kislinger: 2,5. Immerhin ein Hoffnungsschimmer am derzeit tristen Nürnberger Eishockeyhimmel. Wenn man den Jungen fördert und fordert, wird das ein richtig Guter.
    Brandon Segal: 5. Einsatzwille ist immer noch da, aber dann wird’s schnell dünn. Leider hat man auch hier die Verjüngung verpasst und eine Kontingentstelle verschenkt.
    Will Acton: 5. Unerklärlich, aber manchmal funktionieren Spieler bei einem Verein hervorragend und woanders überhaupt nicht. Absoluter Fremdkörper.
    Daniel Weiß: 3,5. Begann überraschend stark, arbeitet immer viel, scorte sogar gelegentlich. Steht allerdings auch häufig bei Gegentoren auf dem Eis.
    Chad Bassen: 3. Solider Arbeiter-Wandervogel, der in diesem Kader sogar positiv überraschen konnte.
    Dane Fox: 5. Lange verletzt, geht ihm heuer diese gesunde Nonchalance in seiner Spielweise aus dem Herbst 2017 ab. Wenn er auffällt, dann oft durch dämliche Aktionen.
    Philippe Dupuis: 5. Ein Schatten seiner selbst. Habe meine Zweifel, ob wir nochmal den Spitzencenter aus den Jahren 2016 und 17 sehen.
    Leo Pföderl: 5. Tut alles dafür, dass man seinen Wechsel nach Berlin nicht als so schlimm empfindet. Koan Bock? Jo mei…
    Eugen Alanov: 2,5. Noch ein Versprechen für die Zukunft. Hat Herz und noch genügend schlummerndes Potential.

  8. Dann gebe ich an dieser Stelle auch mal mein Comeback und beteilige mich am Zwischenzeugnis.
    Zur Saison: Ich habe erwartet, dass es holprig werden könnte nach dem großen Umbruch im Sommer. Dass uns so ein Siechtum erwartet, hätte ich trotzdem nie gedacht.

    Andreas Jenike: 2. Guter DEL-Torhüter, nicht immer fehlerfrei, insgesamt aber ein mehr als solider Rückhalt für eine Defensive, die ihre Rolle oft recht eigentümlich interpretiert.

    Niklas Treutle: 1. Ich war von der Verpflichtung Treutles nicht so angetan wie andere, darunter der Autor dieses Blogs. Böse Fehleinschätzung. Treutle spielt konstant in Top-Form.

    Brett Festerling: 4. Einstellung stimmt meistens immer noch. Die alte Sicherheit hat er jedoch zu oft vermissen lassen.

    Eric Stephan: 3. Musste viel mehr Verantwortung übernehmen als geplant. Hat sich dabei ordentlich verkauft.

    Shawn Lalonde: 4. Dumme Strafzeiten und vogelwilde Ausflüge scheinen in seiner DNA angelegt zu sein. Um das zu kompensieren, müsste er deutlich mehr Tore schießen.

    Taylor Aronson: 3. Bester Verteidiger. Manchmal zwar glücklos, bisweilen auch übermotiviert aber ihn scheint die sportliche Situation wirklich zu wurmen. Das finde ich sympathisch.

    Tom Gilbert: 3. Manchmal sieht man ihn noch, den Tom Gilbert, der über 650 NHL-Spiele absolviert hat. Gemessen daran zeigt er aber zu wenig. Tendenz aber aufsteigend.

    Marcus Weber: 3. Fällt mir meistens weder positiv noch negativ auf.

    Milan Jurcina: 4. In manchen Situationen ein sehr wertvoller Spieler. Die Anzahl dieser Momente sinkt jedoch stetig. Sein Körper scheint verschlissen, fällt vor allem durch schlechtes Stellungsspiel und Strafzeiten auf.

    Tim Bender: 3. Könnte mal ein Guter werden. Braucht aber noch ein bisschen. Vielleicht wieder ein Projekt a la Mebus?

    Brandon Buck: 3. Torgefährlich, schnell, jede Menge Talent. Ob er eine Mannschaft tragen kann, muss er in Nürnberg erst noch beweisen.

    Chris Brown: 3. Gibt sich Mühe und ist präsent. Sammelt bisweilen Strafminuten wie andere Bonusmeilen.

    Jason Bast: 2. Zuletzt nicht mehr ganz so torgefährlich, dennoch einer der weniger Lichtblicke in diesem Jahrgang der Ice Tigers. Spielt besser als man erwarten durfte.

    Patrick Reimer: 4. Ja, ich habe über eine Gnadendrei nachgedacht. Aber die vielen Puckverluste und die stetig nachlassende Torgefahr sind nicht zu leugnen. Die Einstellung stimmt immer, für einen Spieler seiner Qualität das aber zu wenig.

    Max Kislinger: 2. Vier Tore hat der 20-Jährige, der vor seiner Verpflichtung nur Insidern bekannt gewesen sein dürfte, bereits geschossen. Der Einsatz stimmt ebenfalls. Mehr kann man von einem Rookie kaum erwarten.

    Brandon Segal: 4. Auch an ihm nagt der Zahn der Zeit. Früher ein leuchtendes Beispiel wenn es um Zweikämpfe an der Bande ging. Heute unauffällig und bisweilen unterdurchschnittlich.

    Will Acton: 5. Konnte bislang nicht mal im Ansatz beweisen, dass er theoretisch zu den Top-Spielern dieser Liga gehört. An manchen Abenden drängt sich die Frage auf, ob er das überhaupt will?

    Daniel Weiß: 3. Ein solider Kämpfer, der stets mannschaftsdienlich spielt. Er ist nicht Schuld an Tabellenplatz 12.

    Chad Bassen: 2. Hat meine Erwartungen deutlich übertroffen. Strahlt Leidenschaft und – durchaus überraschend – auch Torgefahr aus. Einer der ganz wenigen im Team, die konstant ihre beste Leistung abrufen.

    Dane Fox: 4. War lange verletzt. Im Vergleich zur Vorsaison deutlich schwächer. Gehört dafür in Sachen Trashtalk zum engeren Kreis der Weltspitze.

    Philippe Dupuis: 4. Weit entfernt von seiner Topform. Immerhin ist ein ehrliches Bemühen erkennbar.

    Leo Pföderl: 5. Ein Schatten seiner selbst. Sein Weggang ist grundsätzlich ein herber Verlust, in dieser Form allerdings eher eine Randnotiz.

    Eugen Alanov: 3. Großes Herz, große Leidenschaft. Sollte man langfristig binden. Muss körperlich noch zulegen.

  9. Zum Spiel nur soviel:
    Ich glaube nicht, dass die wiederholten Einbrüche im letzten Drittel nur an einer Verunsicherung, oder mangelndem Selbstvertrauen liegen. Sehr auffällig, dass das Team nur selten im 3. Drittel noch zulegen kann, ganz im Gegensatz zur letzten Saison. Eine mögliche Erklärung wäre mangelnde Fitness. Aber das ist nur Spekulation.
    Im Großen und Ganzen wären gestern drei Punkte drin gewesen und wohl auch verdient. Und das, obwohl auch wieder sehr viel Stückwerk zu sehen war.

    Zu meinem Zwischenzeugnis:

    Andreas Jenike – 2,0
    Bisher noch nicht wieder die 1b, wie in der letzten Saison. Stellungsspiel nicht optimal; ab und zu aber auch starke Auftritte

    Niklas Treutle – 1,0
    An ihm kann man die Misere am allerwenigsten festmachen. Einer der wenigen, der seine sehr gute Form über den Sommer retten konnte. DEL-Top Goalie.

    Brett Festerling – 3,0
    Solider Defensivspezialist, leider offensiv mit zu großen Unzulänglichkeiten. Ist aber nichts Neues.

    Eric Stephan – 3,5
    Solide. Bräuchte mehr Spielpraxis um zeigen zu können, dass er das Potential zum gestandenen DEL-Verteidiger hat.

    Shawn Lalonde – 3,0
    Defensiv mit Schwächen, aber er schießt wenigstens sofort auf’s Tor, wenn sich die Gelegenheit bietet. Müsste im Powerplay öfter angespielt werden.

    Taylor Aronson – 2,5
    An guten Tagen unverzichtbar. Leider ist nicht jeder Tag ein guter.

    Tom Gilbert – 3,0
    Nicht mehr so souverän im eigenen Drittel, hin und wieder scheinbar unkonzentriert. Könnte in den Playoffs wohl noch zulegen, wenn es irgendwie noch dazu kommen sollte.

    Marcus Weber – 2,0
    Zweikampfstark, schnell, wenig Fehler. Mit einer Plusminusstatistik von +6 in diesem defensiv mäßigen Team überragend. Vertragsverlängerung war wichtig!

    Milan Jurcina – 4,0
    Noch etwas immobiler als in der letzten Saison. Kann noch einiges mit Routine und körperlicher Präsenz wettmachen.

    Tim Bender – 4,0
    Vor allem in der Offensive mit guten Ansätzen. Hinten allerdings öfter mal etwas orientierungslos und mit leichten Puckverlusten.

    Brandon Buck – 2,0
    Alles in allem bester Angreifer. Hat technisch alles drauf und glänzt auch mit Übersicht.

    Chris Brown – 4,0
    Starker Saisonstart, aber seit einiger Zeit nur noch Mitläufer. Gedanklich und körperlich zuletzt sehr behäbig.

    Jason Bast – 3,5
    Wie Brown mit gutem Start. Und wie Brown stark nachgelassen. Wenig Spielübersicht, aber meistens wenigstens mit Kampfgeist.

    Patrick Reimer – 2,5
    Seine allerbesten Zeiten sind wohl vorbei, was sicher auch daran liegt, dass Reino eben nicht mehr da ist. Aber in Sachen Einsatz immer ein Vorbild und damit ein unverzichtbarer Spieler.

    Max Kislinger – 2,0
    Überzeugt beinahe in jedem Spiel durch Kampfgeist und trifft auch noch. Müsste körperlich noch zulegen. Hoffnungsträger für die Zukunft.

    Brandon Segal – 4,0
    Möglicherweise wichtig für die Stimmung im Team. Aber auf dem Eis momentan kein Leistungsträger mehr. Technisch mit Defiziten und zu wenig Scoring.

    Will Acton – 5,0
    Gemessen an seinem Potential in jeder Hinsicht enttäuschend. Zu langsam, kein Körperspiel, zu viele Fehlpässe. Sollte das nicht schnell deutlich besser werden ein Fall für die Vertragsauflösung.

    Daniel Weiß – 3,0
    Kampfstarker Allrounder mit starkem Penaltykilling. Insgesamt eine positive Überraschung.

    Chad Bassen – 2,0
    „Lückenfüller, wenn mal einer verletzt ist“ dachte ich bei seiner Verpflichtung. Großer Irrtum! Belebendes Element im Angriff. Guter Leader für Alanov und Kislinger.

    Dane Fox – 3,5
    Kann natürlich mehr, als er momentan zeigt. Bräuchte wahrscheinlich wie kein zweiter starke Nebenspieler.

    Philippe Dupuis – 4,0
    Meilenweit von der Vorjahresform entfernt. Bei ihm spielt der Frust vermutlich eine große Rolle.

    Leo Pföderl – 5,0
    Natürlich fehlt ihm Steckel, aber noch mehr dürfte er bereits an das Saisonende und den dann anstehenden Wechsel nach Berlin denken.

    Eugen Alanov – 2,0
    Nimmermüder Kämpfer. Technik und Übersicht kann er noch verbessern. Erinnert mich an den jungen…wie war doch gleich sein Name? Hatte die Nr. 42…

  10. Treutle Note: 1

    Der einzige Spieler der ersten Saisonhälfte der bis auf einen Fehlgriff ein makelloses Spiel auf Top-Niveau gezeigt hat. Hat sich nie aus der Ruhe bringen lassen, egal wie schlecht die Situation war.

    Jenike Note: 3
    Gute aber schwankende Leistungen. Ist ehrgeizig wie ein Biest und will sich nicht mit der Situation als Back-Up abgeben, sondern weiter mind. 50%-50% rotieren. Evtl. zu ehrgeizig… Trotzdem super Torhüter, den wir gerne weiter halten sollten. Ich hoffe man denkt frühzeitig daran ihn ein Angebot zu machen.

    Proske und Sharipov können nicht bewertet werden

  11. Andreas Jenike 2 Hätte evtl auch eine 1 verdient – aber in Augsburg 2 x unnötig zu reklamieren geht
    gar nicht.

    Niklas Treutle 1 einfach nur super. Wäre schön wenn die Manschaft ihn besser unsterstützen würde.

    Brett Festerling 3-4 Ein guter Verteidiger ist, wenn man ihn selten wahrnimmt. Leider ist dies im Moment bei Bret nicht erkennbar.

    Eric Stephan 3 Ich sehe da Potential

    Shawn Lalonde 3 Achterbahnfahrer – mal oben , mal unten

    Taylor Aronson 2-3 Eigentlich ein guter Verteidiger, der dies hin und wieder mit fatalen Folgen vergisst.

    Tom Gilbert 5 zu langsam, ganz früher (ich meine vor Nürnberg) technisch mal gut, zu viele Strafzeiten mit folgen

    Marcus Weber 3 Die guten Tage werden mehr.

    Milan Jurcina 5 Viel zu langsam. Bei Frust zieht er zu viel Fauls. Im Moment verletzt, somit löst sich das Ausländerproblem von selbst

    Tim Bender 4

    Brandon Buck 2-3 Sollte in Nürnberg beiben, könnte uns in den Playoffs gut unterstützen.

    Chris Brown 4 Super Start, jetzt sitzt er gerne auf der Strafbank

    Jason Bast 4 Die ganze Schnelligkeit, Leidenschaft ist bereits verpufft.

    Patrick Reimer 2 Wieder schön ihm zuzuschauen. Viele schöne technische Lösungen eingebracht. Nur die Torgefährlichkeit und die Treffer fehlen noch

    Max Kislinger 2 Überzeut und er wird bei optimaler Förderung ein guter deutscher Spieler

    Brandon Segal 4 Was ist passiert?

    Will Acton 5 Für mich ein Totalausfall – Leider!! – Keineswegs ein Fehleinkauf, da man diese Entwicklung wirklich nicht voraussehen konnte.

    Daniel Weiß 3

    Chad Bassen 2 Sehr gut Nachverpflichtung. Unsere jungen Sipieler können was von ihm lernen.
    Er spielt in Nürnberg Eishockey mit Leidenschaft. Einer der wenigen.

    Dane Fox 3 Könnte viel mehr. Gerne einen guten Zweikampf. Aber nicht wenn man laut Tabelle an der Kellerdecke platziert ist.

    Philippe Dupuis 4 Leider ein Einzelkämpfer

    Leo Pföderl 5 Wo ist der Kampfgeist geblieben.

    Eugen Alanov 2 Super Entwicklung, spielt mit Freude, bitte mehr davon und
    gute Besserung

  12. Aronson 2+
    Konstantester Verteidiger im Line Up. Defensiv wie Offensiv stabil und der absolute Leistungsträger.

    Weber 2
    Aufgrund der vielen Verletzten mit viel Eiszeit bedacht, was er mit seiner unglaublichen Laufstärke mit viel Offensivaktionen und Punkten zurück zahlte. Seit Lalonde verpflichtet und Aronson wieder zurück ist, wieder defensiver eingesetzt und mit einigen kleinen Fehlern. Trotz alledem ein Lichtblick.

    Festerling 3
    Viel Licht und Schatten. Als klassicher Defensivverteidiger meist mit gutem Job und der bekannt zuverlässige Rückhalt. Offensiv mit unterirdischer Chancenverwertung und teilweise spielerisch im Aufbau haarsträubend. Gerade in der CHL bei höherem Tempo.

    Gilbert 3
    Ist sehr bemüht der Leader in der Abwehr zu sein und voran zu gehen. Die Seuche klebt hinten drin vor allem ihm am Schläger. Einsatz möchte ich ihm aber nicht aberkennen. Wenn er sich ähnlich steigert, wie während der letzten Saison, hat sich die Vertragsverlängerung über 2 Jahre gelohnt.

    Bender 3-4
    Sehr stark und überraschend begonnen. Ähnlich wie Weber mit viel offensivem Vertrauen und Eiszeit ausgestattet, sogar im Powerplay. Sehr gute Ansätze gezeigt. Seit die Leistungsträger zurück sind und er mehr defensive Aufgaben, sowie weniger Eiszeit hat, wieder unsicherer und schlechte Entscheidungen im eigenen Drittel. Potential vorhanden als Verteidier #7. Dürfte Probleme bekommen, wenn Mebus zurück ist.

    Lalonde 4
    Viel offensivdrang und klasse Schuss. Gerne auch mal ein harter Hit und kurze Zündschnur. Für mich mehr Schatten als Licht, da Defensivverhalten unterirdisch und offensive Präsenz nicht so groß, dass man die Versäumnisse hinten vergessen könnte. Muss seine Härte cleverer einsetzen und weniger Strafen ziehen.

    Stephan 4
    Spielt in seinen Möglichkeiten. Wenn alle fit sind, dürfte er in den Planungen absolut keine Rolle spielen. Die DEL2 ist wohl doch der richtige Platz für ihn.

    Jurcina 4-5
    Einer meiner Lieblingsspieler, der sein Körperspiel fast nicht mehr zeigen kann. Ebenso mit einem unglaublich harten Schuss gesegnet, den er aber kaum platziert aufs Tor bringen kann. Seine Zeit dürfte nach dieser Saison vorbei sein, auch aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit

    Grosse 4-5
    Hat mit Sicherhheit Talent. Seine Einsätze in der DEL kommen aber sicher noch 2-3 Jahre zu früh. Muss läuferisch und an Cleverness zulegen, insofern er hochklassiger mit seinen Körpermaßen spielen möchte.

    Oli Mebus + Colten Teubert ohne Bewertung

  13. JENIKE (4): Zwischen solide und teils vogelwild. Durch sein aggressives Spiel vor dem Tor, gibt er gegnerischen Stürmern – bedingt durch die wesentlich schwächere Abwehr dieses Jahr – ungewohnt viele Einschuss Möglichkeiten.

    TREUTLE (2): Bei der anfälligeren Abwehr dieses Jahr wird der Klassenunterschid zu Jenike noch viel offensichtlicher. DEL Top-Goalie.

    FESTERLING (4): Bisher ein Schatten der Vorjahre, verliert ungewöhnlich viele Zweikämpfe an der Bande. Scheint sich aber langsam wieder zu stabilisieren.

    STEPHAN (5): Konnte bisher noch kein DEL Niveau nachweisen, auch wenn die Beurteilung durch die wenige Eiszeit vielleicht unfair ist.

    LALONDE (4): Wo würde er spielen, wenn er seine Möglichkeiten nur ansatzweise ausnützen würde. Offensiv durchaus brauchbar, ist er hinten ziemlich anfällig. Bräuchte einen richtig stabilen Defensiv Verteidiger an seiner Seite. Dumme Strafen.

    ARONSON (3): Kam trotz der Gehirnerschütterung gut zurück und ist einer derjenigen, die alles tun um zu gewinnen. Teilweise unmenschlich viel Eiszeit, was hin und wieder zu Fehlern führt. Wehrt sich mit allen Mitteln.

    GILBERT (3): Wie stark er ist sieht man immer dann, wenn er nicht spielt. Einer der „most underrated Players“ in der Liga. Unglaublich clever an der Bande.

    WEBER (3): An ihm liegt es definitiv nicht. Einer der wenigen Lichtblicke, der von Jahr zu Jahr besser wird. Offensiver Output muss verbessert werden. Läuefrisch einer der wenigen, der mithalten kann.

    JURCINA (4): Hat sehr schwach angefangen, hat sich dann aber stabilisiert. Trotzdem weit weg vom Jurcina vergangener Jahre. Macht trotzdem viel durch Routine wett.

    BENDER (4): Offensiv durchaus akzeptabel, defensiv extrem anfällig. Versucht eher das spektakuläre als das einfache und effektive. Perspektivisch trotzdem eine gute Verpflichtung.

    BUCK (3): Scort und kann in einer funktionierenden Mannschaft den Unterschied machen. Wirkt eher wie ein Mitläufer. Kann reinprecht in Punkten ersetzen, nicht aber in der Bedeutung für das Team. Trotzdem einer, der „liefert“.

    BROWN (4): Hat stark angefangen, wirkt mittlerweile mehr mit sich selbst beschäftigt, als mit dem Spiel oder dem Gegner. Immer für eine „dumme“ Strafe gut. Trotzdem einer, der Potential für mehr hat.

    BAST (3): Stark angefangen, dann aber mit extrem viel Eiszeit „kaputt“ gespielt. Nimmt unglaublich viele einfache und billige Strafen. Ist nicht so schnell wie er wirkt. Als Deutscher für die IceTigers Gold wert.

    REIMER (2): Wehrt sich in jedem Spiel, gibt immer alles, erzwingt es im Alleingang wie am Sonntag beim 2:0. Vorbild für den Rest, würdiger Kapitän, nächstes Trikot unterm Dach.

    KISLINGER (3): Für mich die positive Überraschung, der mittelfristig das Potential hat, Pföderl zu ersetzen. Erstaunlich abgebrüht, cleverer Spieler, der weiß wo er hin muss.

    SEGAL (5): Bei ihm schwanke ich zwischen 5 und 6. Bisher mehr oder weniger ein Totalausfall. Die Geschwindigkeit und damit auch die Gefährlichkeit, ist weg. Seine Zeit scheint vorbei zu sein. Schade.

    ACTON (4): Ich sehe ihn nicht ganz so schlecht wie viele andere. Spielt in allen Situationen, sehr viel Unterzahl. Bester Punkte-Durchschnitt aller Nürnberger Stürmer in Überzahl. Und trotzdem irgendwie eine ziemliche Enttäuschung bisher.

    WEISS (3): Dass er die dritte Reihe centert, sagt viel über die Mannschaft aus. Trotzdem besser als erwartet, ihm sieht man den Siegeswillen an, kämpft, rackert, arbeitet im Rahmen seiner Möglichkeiten. An ihm liegt es nicht.

    BASSEN (3): Besser als erwartet. Arbeitsbiene, die dem Gegner gerne auch mal weh tut. Setzt sich immer voll ein. Positive Ergänzung.

    FOX (5): Leidet massiv unter seinen Reihenpartnern. Funktioniert, wenn seine Reihe funktioniert. Kann im Moment nicht ans Vorjahr anknüpfen, was auch an der langen Verletzung liegen mag. Wenigstens Grid.

    DUPUIS (5): Wieder einmal der Beweis, Kanadiern besser keine zwei Jahresverträge zu geben. Wirkt uninspiriert, Tendenz zu leichten Fehlern und unsauberen Pässen. Hat letztes Jahr Spiele im Alleingang entschieden.

    PFÖDERL (5): Scheint mit Nürnberg abgeschlossen zu haben, für mich DIE Enttäuschung bisher. Wirkt phasenweise phlegmatisch und lustlos. Bin gespannt, ob er in Berlin wieder in die Spur kommt. Unwürdiges Verhalten gegenüber dem Verein.

    ALANOV (3): Arbeitet, kämpft, stemmt sich gegen Niederlagen. Wird nie ein Scorer werden. Trotzdem wieder einen Schritt nach vorne gemacht.

  14. Gar nicht so einfach die Bewertung. Fällt dieses Jahr besonders schwer. Vor allem die Leistung/ den Einsatz von jungen Spielern in das Verhältnis zu gestandenen Spielern zu bringen. Auch die Erwartungen spielen da eine Rolle.

    Andreas Jenike – 4
    Vom Saisonstart an teilweise einfache Gegentore. Dann wieder mal ein starkes Drittel. Nicht immer sicher. Hat sich scheinbar von der Rücksetzung als Nummer 2 in letzten PO beeinflussen lassen

    Niklas Treutle – 2
    Sicherer und starker Rückhalt. Und dies hinter einer so verunsicherten Mannschaft. Chapeau

    Brett Festerling – 4
    Starker Saisonbeginn. Nach einigen Spielen in ein Loch gefallen. Und so richtig kommt er da nicht raus.

    Eric Stephan – 4
    Zu Beginn sehr unsicher (mangelnde Eiszeit). Mit mehr Eiszeit deutlich gesteigert. Kann sich noch steigern

    Shawn Lalonde – 4
    Offensive Schusspower, aber extrem viele ungenaue und leichtsinnige Pässe. Kann deutlich mehr.

    Taylor Aronson – 2,5
    Engagiert. Motiviert. In Unterzahl (besonders 3vs5) bärenstark. Gelegentliche spielerische Höhepunkte. Den ein oder anderen Fehler. Noch nicht in der Form des Vorjahres.

    Tom Gilbert – 3-
    Manchmal bester Mann auf dem Eis. Robust mit starken Aufbaupässen. Dann wieder ziemlich von der Rolle. Ihm fehlt die Konstanz.

    Marcus Weber – 2
    Hohe Geschwindigkeit. Immer mit vollen Einsatz. Checkt hart und schon sich dabei nicht.

    Milan Jurcina – 5
    Zu langsam. Dadurch immer wieder Fouls. Und im Aufbauspiel eine bedenkliche Passquote.

    Tim Bender – 5
    Unter Gaudet in den ersten Spielen ein echter Lichtblick. Aber danach total in der Versenkung verschwunden. Wirkt gelegentlich überfordert (vermutlich etwas viel Eiszeit wegen der Verletzten)

    Brandon Buck – 2
    Offensivpower. Hohe Geschwindigkeit. Die BBB Reihe hatte zwischendurch einen richtig guten Lauf

    Chris Brown – 3
    Sehr starker Saisonstart. Als guter Arbeiter in BBB auch prima gepunktet. Kurz vor der Länderspielpause schon mit auffallend vielen Fehlpässen in der Defensive.

    Jason Bast – 3
    Hat seinen Flow verloren. Richtig guter Saisonstart. Ähnlich wie sein Reihenpartner Brown aber mit dem Leistungsabfall.

    Patrick Reimer – 2,5
    Zu Beginn wenig Timing gehabt (falsche Entscheidungen, unglückliche Pässe). Geht aber immer voran, auch wenn das Glück nicht auf seiner Seite ist. Versucht wirklich alles. In den letzten Wochen auch deutlich verbessert. Würden alle mit der Einstellung spielen, wäre der Tabellenplatz ein anderer.

    Max Kislinger – 2,5
    Gibt in jedem Wechsel alles. Hat Talent in der Offensive, dass er auch zeigt. Weiter so.

    Brandon Segal – 4
    Durch die Verletzung zurückgeworfen. Hat leider nicht mehr die Präsenz auf dem Eis wie letzte Saison.

    Will Acton – 5
    Oft ist das Spiel für ihn zu schnell (Puck springt oft vom Schläger weg, ziemlich langsam auf dem Schlittschuh). Mehr Offensiv-Power erwartet. Es gibt wohl kaum noch einen Spieler in der DEL, der im Backcheck so viele Kringel dreht und schaut was die Mitspieler so machen (statt den Gegner zu stören). Fällt manchmal 60 min nicht auf.

    Daniel Weiß – 4
    Kämpfer in jedem Spiel. Blockt viele Schüsse. Recht viele Fehler, weil er den Kopf zu oft unten hat (dadurch Fehlpässe).

    Chad Bassen – 2,5
    Führt die 4. Reihe prima an. Kann mit seiner Geschwindigkeit auch andere Reihen unterstützen. Arbeitet auch solide nach hinten. Eine positive Überraschung

    Dane Fox – 5
    Fällt oft durch Provokationen und Stockfouls auf. Ist für die DEL einfach zu langsam (wohl durch die Verletzungen langsamer als letztes Jahr)

    Philippe Dupuis – 5
    Es macht einen traurig, den Dups so zu sehen. Viele ungewollte Slapstickeinlagen, Fehlpässe und Fehlentscheidungen. Der kann es sooo viel besser.

    Leo Pföderl – 5
    Belastet ihn das so sehr, dass er schon in Berlin unterschrieben hat und es nicht kund getan wird? Es läuft nicht und man merkt ihm nicht an, ob er sich ärgert oder ob es ihm egal ist. Höhepunkt der Gleichgültigkeit war das Pregame-Interview in BHV.
    (ich hoffe mein Gedächtnis trügt da nicht beim Spieltag)

    Eugen Alanov – 3
    Starker Arbeiter. Wirft sich unermüdlich rein. Da fehlt immer mal die Übersicht (Kopf zu tief). Strahlt etwas wenig Torgefahr aus.

  15. Servus Leute,
    für mich waren die Play-Offs (und damit die Saison) schon vor ca. zwei Wochen gelaufen.
    Die Abwärtsspirale ist bereits zu weit fortgeschritten, Fehler (kein Trainer – nicht mal übergangsweise) werden nicht korrigiert und der absolute Wille ist bei einigen Spielern (einigen zuviel !!!) zu selten erkennbar.
    Leider wird hiermit sehr viel, was in den letzten Jahren langsam aufgebaut wurde, zerstört. Die Dauerkartenverkäufe werden nächste Saison einbrechen, Spieler nach der Ehliz-Stellungnahme eher abgeschreckt (Vertragsdetails in die Öffentlichkeit zu bringen kommt bei Spielern und vor allem deren Beratern nicht gut an !!!)…einfach traurig diese Entwicklung…da würde mich doch Thomas Sabos
    Meinung dazu interessieren…
    Ein Letztes zur Causa Ehliz:
    Ich hatte zufällig ein Gespräch mit jemanden aus dem sehr engen Ehliz Dunstkreis. Da wurden einige Dinge natürlich anders dargestellt. Auch wenn ich nur wenig glauben möchte, so denke ich, auch die Tigers stellten alles für sie nur positiv dar und haben sich alles andere als professionell verhalten.
    Alleine zu Ehren von Steven Reinprecht und seinem Ehrentag sollten sich die Fans überlegen, wie sie mit Yasin Ehliz am Freitag umgehen.
    Zu den Noten wurde vieles richtig geschrieben, deshalb nur Benotung und Potenzialnennung:

    Jenike 2,5
    Treutle 1,5
    Festerling 3,0
    Stephan 3,5 Potential
    Lalonde 4,0
    Aronson 3,0
    Gilbert 3,0
    Weber 2,5 tolle Entwicklung mit noch mehr Potential
    Jurcina 5,0
    Bender 3,0 Potential
    Buck 2,0
    Brown 4,0
    Bast 3,0
    Reimer 2,5
    Kislinger 2,5 Potential
    Segal 4,5
    Acton 5,0
    Weiß 2,5
    Bassen 2,5
    Fox 4,5
    Dupuis 5,0
    Pföderl 5,0
    Alanov 2,5 Potential

    Grosse und Wenzel sollten in dieser Saison noch öfters Einsätze bekommen, könnten positiv überraschen…

    …jetzt gilt es die Leiden standhaft zu ertragen…hoffentlich nur diese Saison…und wünsche mir zu Weihnachten: für die nächsten Jahre wieder eine Mannschaft mit hohem Identifkationsfaktor…

  16. Hallo,

    das beste Spiel in der Saison. Trotz der Niederlage war die Leistung des Teams deutlich besser als erwartet. Wenn solch couragierte Auftritte auch Auswärts stattfinden würden, wäre vielleicht noch ein Funkt Hoffnung. So bleibt die Freude auf die Freunde/-innen vom Block.

    Andreas Jenike 3,5 – hat es nach ordentlichem Start nicht geschafft an die guten Leistungen des Vorjahres anzuknüpfen.

    Niklas Treutle 2 – Meist sicherer Rückhalt, einer der wenigen die es geschafft haben, konstant gute Leistungen abzurufen

    Brett Festerling 4 – im Aufwärtstrend, aber noch weit weg von den Leistungen in den letzten zwei Jahren

    Eric Stephan 4 – Jung und vor seiner Verletzung daher phasenweise deutlich am / über seinem Limit. Bin gespannt, wie er zurück kommt

    Shawn Lalonde 4 – Anfangs stark, inzwischen zunehmend in der grauen Masse verschwunden. Für einen Top – Verteidiger kommen zu wenig Impulse

    Taylor Aronson 2,5 – Wenn er nicht spielt, fehlt es komplett am Aufbau. Einsatz und Wille waren ihm nie Abzusprechen. Dennoch mit mehr Fehlern als im Vorjahr

    Tom Gilbert 3,5 – Wie letztes Jahr mit Licht und Schatten in der Hauptrunde. Von der Vita ein Leader, auf dem Eis ist das oft nicht zu sehen. Leider.

    Marcus Weber 3 – Sehr auffällig in die Saison gestartet, in den letzten paar Spielen aber auch oft wieder versteckt. Dennoch ist Weber noch in der Entwicklung und ein Hoffnungsträger!

    Milan Jurcina 5 – Typ Lieblingsspieler aber zu verletzungsanfällig und von der Geschwindigkeit her selbst in der DEL inzwischen über dem Limit

    Tim Bender 4,5 – Ordentlicher Start, aber dann extrem nachgelassen. Viel zu viele Fehler. Verstehe den Hype mancher um ihn nicht.

    Brandon Buck 2,5 – Buck hat konstant gut gespielt und, entgegen seinem Ruf, sich in den Dienst des Teams gestellt. Für mich der beste Stürmer bislang

    Chris Brown 4 – Leider bringt er viel zu selten seine Talente ins Spiel ein. Was er kann war leider zuletzt nur selten, e.g. gegen WOB, zu sehen.

    Jason Bast 3,5 – Ordentlicher Start, zuletzt völlig unsichtbar. Hatte mir von Ihm eigentlich mehr Physis erwartet, OHNE ständig (berechtigte) Strafen zu ziehen.

    Patrick Reimer 3 – Unser Capitano spielt im Dauerplayoff – Modus. Bemühung und Einsatz sind immer vorhanden, Scoring Touch und Spielaufbau sind, wie in vielen PO – Runden, leider abhanden gekommen

    Max Kislinger 2,5 – Die ganze Saison ein Aktivposten und einer der wenigen Lichtblicke. Hoffe, er wird bald wieder zurück kommen, Aufklärung über die Verletzung gibt’s ja leider immer noch nicht

    Brandon Segal 4 – Lieblingsspieler, daher wohlwollend. Ist in der Saison noch nie angekommen. Will führen, verzettelt sich und kann das fragile Teamkonstrukt auf und neben dem Eis offenbar nicht stabilisieren.

    Will Acton 6 – Wenn jemand so unmotiviert auf dem Eis rumsteht, kann ich leider nichts besseres geben. Schlicht eine der größten Endtäuschungen der letzten 20 Jahre. Er mag ja mögen wollen, nur sehen tut man’s nicht…

    Daniel Weiß 3 – Macht mehr als erwartet und setzt in manch trostlosem Drittel wenigstens noch seinen unbedingten Willen dagegen. Danke!

    Chad Bassen 3 – hatte mir nicht viel erwartet, aktuell Center unserer konstantesten Reihe. Auch wenn nix geht, Bassen versucht alles.

    Dane Fox 4,5 – Nach dem üblen Kniecheck von Shepard ist er leider nicht mehr der Selbe. Aktuell fällt er mehr durch Provokation denn durch Spielwitz auf. Projekt Fox ist wohl mit dem Abgang von Wilson gescheitert.

    Philippe Dupuis 4,5 – Neben Acton wohl die endtäuschung der Saison. Dups konnte in kaum einen Spiel an die starken Leistungen der Vorjahre anknüpfen. In Topform der beste Center der Liga, so leider ein weiterer Ausfall

    Leo Pföderl 4 – Talentiert, jung, sympathisch. Vermute, der Eiertanz um den Wechsel nach BER lassen seine Leistung einbrechen. Dennoch einer der wenigen, die zuletzt noch die Kiste getroffen haben.

    Eugen Alanov 2,5 – Talentiert, jung, sympathisch. Hat sich in den letzten Monaten kontinuierlich gesteigert. Nach Buck unser bester Stürmer. Das sagt alles

    Gruß
    Stefan

  17. My 50 cents:

    wenn sich nicht kurzfristig einiges ändert, wird interessant sein, wie man sich für die nächste Saison aufstellt – angesichts der bisher gezeigten Leistungen haben sich nur eine Handvoll Spieler dafür qualifiziert, auch nächstes Jahr im Tigers-Trikot aufzulaufen (und das betrifft auch und vor allem jene, die noch längerfristig Vertrag haben).
    Natürlich muss man immer im Hinterkopf haben, dass manche Darbietung insbesondere was Zusammenspiel angeht unter einem anderen Trainergespann ganz anders aussehen könnte (ich bin immer noch guter Hoffnung, dass wir das in Bälde live erleben dürfen) – aber Stand jetzt müsste für 19/20 eigentlich fast die ganze Mannschaft ausgetauscht werden.

    das beste Spiel in der Saison. Trotz der Niederlage war die Leistung des Teams deutlich besser als erwartet. Wenn solch couragierte Auftritte auch Auswärts stattfinden würden, wäre vielleicht noch ein Funkt Hoffnung. So bleibt die Freude auf die Freunde/-innen vom Block.
    Bei meinen Bewertungen habe ich versucht, meine Erwartungen zu Saisonbeginn (respektive zum Zeitpunkt der Verpflichtung) mit den gezeigten Leistungen in Einklang zu bringen. Deswegen bekommt z. B. ein Kislinger eine 1 von mir.

    Andreas Jenike 4 – hat sich leider von der allgemeinen Unsicherheit anstecken lassen, kann Treutlich aktuell nicht das Wasser reichen

    Niklas Treutle 2 – konnte seine Vorjahresform halbwegs konservieren. Ohne ihn wäre die Lage wohl noch viel hoffnungsloser.

    Brett Festerling 4 – solide, aber nicht in der Verfassung der letzten Jahre

    Eric Stephan 3 – spielt genau so unregelmäßig wie ich das erwartet hätte, nicht fehlerfrei aber ausbaufähig

    Shawn Lalonde 5 – Defensiv vogelwild, Zielwasser recht schnell verloren

    Taylor Aronson 3 – leider auch fehleranfälliger als 17/18

    Tom Gilbert 5 – hat mich auch letztes Jahr nicht 100% überzeugt, dieses Jahr noch schlechter. Grandiose Übersicht wechselt mit hanebüchenden Fehlpässen ab, gerne mal falsch positioniert

    Marcus Weber 4 – siehe Festerling. Schade, von ihm hätte ich mir eine Weiterentwickling erhofft.

    Milan Jurcina 4 – sehe ich nicht ganz so schlecht wie manch anderer hier, trotz Verletzungsanfälligkeit und Trägheit. Wenn er auf dem Eis ist und auf den Gegner zuläuft, ducken sich dieselbigen immer noch reflexartig weg …

    Tim Bender 4 – solide, mehr nicht. Auf einem Level mit Weber.

    Brandon Buck 2 – mich würde mal interessieren, wie er in der Kabine auftritt und was seine Mitspieler über ihn denken. Was man bisher auf dem Eis gesehen hat war überzeugend.

    Chris Brown 3 – trotz Abwärtstrend einer der Wenigen, die sich reinhängen und Leistung abrufen.

    Jason Bast 4 – Guter Start, dann steil bergab.

    Patrick Reimer 3 – vor allem des Einsatzes wegen. Ich würde mir wünschen, wenn er recht bald hinter die Bande wechselt (und zwar unsere), vielleicht erst mal als Assistenztrainer. Ich traue ihm dort einiges zu – als Spieler Zenit überschritten.

    Max Kislinger 1 – ich hatte keine Erwartungen, die hat er übererfüllt 🙂

    Brandon Segal 4 – hin und wieder Lichtblicke, hat seine besten Jahre aber weit hinter sich.

    Will Acton 6 – sollte der Leader sein, ist bestimmt auch entsprechend kostspielig. Seit tatsächlicher Wert ist aber noch geringer als der eines gewissen Andrew Kozek von vor zwei Jahren. Weiterer Kommentar erübrigt sich.

    Daniel Weiß 2 – voller Einsatz, zurecht in den vorderen Reihen eingesetzt. Bringt sich im Rahmen seiner Möglichkeiten vorbildlich ein.

    Chad Bassen 3 – passt, genau der Richtige für Reihe 4

    Dane Fox 5 – Licht und (viel) Schatten, ich habe aber Hoffnung dass er noch aus der Krise rauskommt.

    Philippe Dupuis 4 – bei ihm sehe ich leicht aufsteigende Tendenz, aber noch lange nicht in der Verfassung die uns wirklich weiterhelfen würde

    Leo Pföderl 4 – sehr knape Vier, Gründe bekannt.

    Eugen Alanov 2 – Erwartungen voll erfüllt

  18. Sorry, da habe ich eben einen copy&paste-Textblock nicht weggelöscht… Der Absatz ‚das beste Spiel in der Saison …‘ stammt vom Vorredner

  19. Eine Person fehlt hier allerdings beim Zwischenzeugnis und dass ist Martin Jiranek, ist ja auch irgendwie für alles verantwortlich.

    Da bleibt als Note bestenfalls die 5. Er mag arbeiten und alles für einen Erfolg tun, dass streite ich gar nicht ab, nur gemessen am Erfolg und ich meine damit diese Saison war das mal gar nichts bis jetzt. Die Scoutingtour hätte er sich sparen können wenn lediglich Spieler aus der Del mit Ausnahme von Kislinger geholt werden. Da kauft man lieber einen Acton aus einem Vertrag raus. Verlängert wurde Gilbert um zwei Jahre für mich absolut unverständlich. Und nach den letzten Playoffs konnte ich Segal eh nicht verstehen. Bei Bast, Brown und Buck wusste man was man bekommt. Gemessen an den Abgängen, Steckel, Reinprecht, Mitchell und Ehliz, um mal einige zu nennen, hat man klar an Qualität verloren. War denke ich aber jedem klar. Dazu noch Gaudet, der ja auch kein Unbekannter war/ist. Und jetzt ist man seit der Entlassung von Gaudet jede Woche dabei neue Gründe zu finden warum es nicht läuft. Viele Verletzte, ja stimmt und trotzdem 4 Sturmreihen und 6 Verteidiger in der Regel. Es wurden ja auch Lalonde und Bassen nachverpflichtet, welche nie in der Rechnung von Martin Jiranek auftauchen. Hier lügt man sich schon selbst an.

    Um es kurz zu machen, es war als Sportdirektor nichts, hierbei muss man auch noch an Ehliz und Pföderl denken und es ist als Trainer gar nichts bis jetzt.

    Wenn ich da so drüber Nachdenke bin ich eher bei 5,5 als Note.

  20. Irgendwie amüsant wie gut manche Spieler wegkommen, da könnte man meinen wir spielen oben mit. 🙂

    Ich mach die Bewertung danach was man vor der Saison von jedem einzelnen erwarten konnte und was dann auf dem Eis gezaubert wurde.

    Jenike = 4+. Die Abwehr macht es einem nicht immer einfach. Aber er bringt auch nicht immer die nötige Ruhe ins Spiel hinein oder hält die Mannschaft im Spiel (Augsburg).

    Treutle = 2. Der beste Spieler im Kader, was sicherlich nicht schwer ist. Aber leider schafft er es auch nicht wie letzte Saison, enge Spiele mit einem zusätzlichen Big Save zu gewinnen.

    Festerling = 4. generell solide, er läßt sich aber leider auch von seinen Nebenleuten anstecken. In den letzten Spielen, vorallem in Köln und Krefeld offensiv immer mit der falschen Entscheidung oder erbärmlichen Abschluß.

    Stephan = 3. Wenn er mal ran durfte war das insgesamt solide.

    Lalonde = 4. Könnte viel mehr und vorallem fehlerfreier spielen wenn er das Spiel einfach halten würde. Durch seine Arrogante Art und immer das besondre zu wollen, macht er sich sehr viel kaputt.

    Aronson = 3-. Kämpferisch ein Vorbild für alle. Gibt immer alles. Spielerisch kann er aber mehr. Und seine Selbstüberschätzung in manchen Situation ist nicht immer hilfreich, siehe DEG.

    Gilbert = 4. Er schont sich wohl wieder für die PO. Da weiß er wohl mehr wie wir alle? Mal gut, mal schlecht. Zuviele Schwankungen die eigentlich nicht sein sollten.

    Weber = 2. Kam gut in die Saison und war in einer miserablen Abwehr noch der Lichtblick. Daran merkt man aber wo es bei uns am meisten hakt, wenn er der solideste Verteidiger ist.

    Jurcina = 5. Leider ist er körperlich durch. Wenn er seine Stärken mit dem Körperspiel nicht mehr einsetzt, kannst du ihn fast schon vergessen weil er sonst nur durch dumme Fouls auffällt. Wenn alle AL fit sind, werden wir ihn nicht mehr oft in unsrem Trikot sehen.

    Bender = 3. Begann sehr stark, baute aber auch wieder ab, aber generell sehr solide auch nach vorne.

    Buck = 3+. Machte das was man von ihm erwarten konnte. Da ist aber trotzdem noch viel mehr im Tank. Wenn er sein Potenzial abruft, einer der besten Spieler der DEL.

    Brown = 3. Starker Start in der BBB Reihe. In der letzten Zeit kam da nicht mehr viel und er geht mit der Mannschaft leider unter. Nimmt mir zu dumme Strafen manchmal. Dennoch als 3 Reihenspieler vor der Saison eingeplant mit einer soliden Saison bisher.

    Bast = 3. Siehe Brown. Dennoch solide alles weil die Erwartungen Reihe 4 waren.

    Reimer = 3. Kommt langsam besser in Fahrt. Kämpferisch immer ein Vorbild. Hoffentlich geht es weiter so.

    Kislinger = 2+. Macht seine Sache sehr gut. Ihn muss man in den nächsten Jahren aufbauen.

    Segal = 4. In einer Mannschaft die funktioniert, fällt er nicht ab. In einer Mannschaft die nicht funktioniert, fällt alles auf was ihn nicht auszeichnet. An Punkten darfst du ihn nicht messen. Körperlich fehlt da aber doch einiges nach seiner Verletzung. Aber solche Spieler braucht jede Mannschaft und nicht nur Scorer.

    Acton = 5. In sehr vielen Spielen merkt man nicht mal das er dabei ist. Das ist so ziemlich das schlimmste was man über einen Spieler sagen kann. Punktemäßig sieht das nicht mal so schlimm aus. Aber was die Präsenz auf dem Eis angeht, ist das einfach viel zu wenig.

    Weiß = 3. Gibt immer alles und muß eine andre Rolle einnehmen als geplant. Macht das sehr solide.

    Bassen = 2. Wie so viele über die Verpflichtung geschimpft haben. Macht das richtig gut und gibt immer Gas. Das Alter sollte egal sein. Solche Typen braucht man wenn man was gewinnen will.

    Fox = 5. Kommt nach seiner Verletzung noch nicht wirklich in Fahrt. Fällt zu oft durch dumme Strafen auf.

    Dupuis = 5. Traurig zu sehen was mit unsrem Phil gerade passiert. Ein Sinnbild dieses Jahrgangs wie es gerade läuft.

    Pföderl = 4-. Er ist keiner der vorangeht wenn es nicht läuft. Er geht eben mit unter wenn die Mannschaft nicht funktioniert. Lebt viel von seiinen Nebenleuten wie die letzten Jahre. Den Torriecher hat er schon noch.

    Alanov = 2. Wie bei Kislinger macht er seine Sache gut. Da ist noch viel Potenzial nach oben.

    Auch wenn immer alle auf die neuen schimpfen wie schlecht doch Jiranek eingekauft hat was totaler Schwachsinn ist, sollte jeder doch mal erkennen das nicht unsre neuen das Hauptproblem sind, sondern eher die alten Leistungsträger aus den letzten Jahren.
    Es läuft alles gegen die Mannschaft und sie macht einfach zu viele Fehler und macht sich viele Sachen selbst kaputt. Für mich entscheidet sich am Sonntag die Saison. Verliert man in Straubung war es das mit den PPO.

    Generell sollten wir aber alle von diesen hohen Erwartungen runter kommen. Wir sind nicht mehr diese Top 4 Mannschaft wie die letzten Jahre. Auch wenn das auf dem Papier vielleicht noch so aussieht wenn man sich die Spieler anschaut. Aber wie wir hier schön sehen, sind unsre besten Spieler eben nicht mehr diese besten Spieler aus den letzten Jahren. Und dann fährt man eben nicht mal schnell nach Augsburg oder Köln und gewinnt mal schnell. So lange deine besten Spieler die schlechtesten sind, wird es schwer mit vielen Siegen.

    Und zu Jiranek. Er ist die ärmste Sau. Man erkennt auf dem Eis Veränderungen. Wer das nicht sieht, ist selber Schuld. Aber gegen die individuellen Fehler wie am Sonntag von Aronson ist jeder Trainer dieser Welt machtlos. Es liegt ganz allein an der Mannschaft. Sie muß liefern. Es kommt einfach zu wenig von ihr. Man verpennt so oft den Anfang eines Spiels und rennt dann immer hinterher. Für eine Mannschaft die eh nicht viel Selbstvertrauen hat, macht es die Sache nicht einfacher. So bekommt man auch das gewisse Scheibenglück auch nicht zu sich. Ich bleib dabei. Die Mannschaft muss sich da selbst raus ziehen und ist gefordert.

  21. Jenike = 3. Hat teilweise sehr gute Phasen, teilweise verfällt er in alte Muster zurück. Dieses Jahr leider nicht die Konkurrenz zu Treutle wie letztes Jahr. Ich hoffe man kann ihn verlängern, er kann wesentlich mehr als Momentan geht.

    Treutle = 2. Stand jetzt der beste Spieler im Kader, macht nur selten Fehler ( was ein Wunder ist, so wie sich alle anderen davon anstecken lassen)

    Festerling = 3. Defensiv ganz solide, Offensiv null Gefahr, aber dafür ist er ja nicht da.

    Stephan = 3. Hat Potenzial

    Lalonde = 4. Habe mir leider mehr erwartet, strahlt auch nicht mehr die Torgefahr aus wie am Anfang.

    Aronson =3. Stemmt sich mit aller Kraft gegen die Krise, ist vielleicht noch etwas gehemmt durch die Verletzung, bestes Spiel war gegen Oulu. Sollte man auch unbedingt verlängern.

    Gilbert = 3. Gefällt mir besser als letzte Saison ( Hauptrunde). Aber ob die 2 Jahre Verlängerung nicht doch etwas verfrüht waren?

    Weber = 2. Macht den konstantesten Eindruck in der Abwehr, Verlängerung war wichtig.

    Teubert= 1. Für den großen Willen, mit den ganzen Problemen, die er hat, zu kämpfen und durchzuhalten. Großen Respekt dafür.

    Jurcina = 5. Hat zu meinem großen Bedauern leider sehr abgebaut, ist wahrscheinlich den ständigen Verletzungen geschuldet. Ich mag ihn sehr, nur leider fällt er fast nur noch durch dumme Fouls auf. Er sollte glaube ich seine Karriere beenden.

    Bender = 3. Hat mich zu Beginn positiv überrascht, leider auch zunehmend Fehleranfällig. Wird man bestimmt noch gut weiterentwickeln können.

    Buck = 3. Macht seinen Job, aber da geht noch viel mehr bei ihm.

    Brown = 3. Starker Saisonstart, vor allem gegen Oulu. Hat leider auch nachgelassen, wird sich aber denke ich wieder steigern, wenn sich das ganze Team fängt. Ich mag ihn und seinen Spielertyp.

    Bast = 3. Siehe Brown, dennoch besser als ich gerechnet habe. Verlängerung ist sinnvoll.

    Reimer = 2. Stemmt sich mit aller Kraft gegen die Krise, geht mit sehr gutem Besispiel vorran. Fehlen nur noch die Tore.

    Kislinger = 2. Hat viel Potenzial, sollte man unbedingt verlängern und weiterentwickeln.

    Segal = 4. Hat leider auch enorm abgebaut, wird viel zu langsam und kämpft nicht mehr so viel ( vielleicht durch die Verletzung noch gehemmt). Ist für das Team enorm wichtig als Person, aber wird denke ich auch nicht mehr lange Eishockey spielen.

    Acton = 6. Gemessen an den Erwartungen und Preis glatt durchgefallen. Wer weiß an was es liegt, es nimmt ihn selber offensichtlich mit, aber da muss deutlich mehr kommen.Ansonsten war das der teuerste Fehlkauf den ich kenne ( kann man Jiranek natürlich nicht vorwerfen, wer konnte sowas schon ahnen).

    Weiß = 3. Hatte keine Erwartungen an ihn ( habe mich nie beschäftigt mit ihm), hat mich sehr überrascht.

    Bassen = 2. Siehe Weiß.

    Fox = 4. Verletzungsbedingt wahrscheinlich noch gebremst, wird sich denke ich noch steigern in nächster Zeit, sollte man nochmal ein Jahr eine Chance geben.

    Dupuis = 4. Sehr traurig wie er sich gerade präsentiert, wahrscheinlich alles nur Kopfsache.

    Pföderl = 5. Absolut enttäuschend bisher,in dem Zustand fällt sein Wechsel überhaupt nicht auf und das tut mir weh sowas zu schreiben. Wirkt sehr lustlos ( ist wahrscheinlich nur seine Art, mit seinem Frust umzugehen). Ob es an der Wechselgeschichte liegt, keine Ahnung, es fehlen ihm bestimmte Reihenpartner, allen voran Steckel. Den Wechsel werde ich ihm nicht vorwerfen, er will sich weiterentwickeln.

    Alanov = 2. Gefällt mir gut, muss körperlich noch zulegen, könnte aber ein Spieler mit Zukunft bei uns werden.

    Jiranek= Kämpft mit aller Macht, ist mit vollem Herzen dabei, sein Team zu retten. Er stellt seinen guten Ruf freiwillig aufs Spiel, um seinen Fehler zu richten, das muss man ihm hoch anrechnen. Jetzt zu sagen, die Transfers waren scheiße, ist absolut nicht fair, man konnte so etwas nicht vorhersehen, vor allem bei unseren gestandenen Spielern. Ausser Gaudet kann ich persönlich keinen Fehler sehen als Sportdirektor.
    Als Trainer sieht die Sache schon anders aus, er ist leider nicht mehr als eine Übergangslösung, es gibt kleine Schritte nach vorne, aber spätestens nach der Saison muss ein Trainer mit mehr Erfahrung her. Ich will nicht ausschließen dass er sich als Trainer noch entwickeln kann. Aber wenn kein Geld für einen neuen Trainer da ist, muss man es einfach akzeptieren und ihn weiter unterstützen.

    Autoren dieses Blogs: 1. wie immer =)

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