Spiel 14: Mnnhm wrd Mstr, Nürnberg nicht

Foto: Thomas Hahn/Zink

Dieser Einstieg soll ein Neuanfang werden. Selbstbewusst vorgetragen, ein Beweis meiner fortgeschrittenen Fähigkeiten. Der erste Gedanke verläuft allerdings gleich… Gut, das war jetzt nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber an der Eignung liegt es nicht, schon gar nicht am Talent. Ups, auch den zweiten Gedanke vermasselt, aber das wird schon noch, irgendwie. Ist aber auch schwierig, diese Gedanken zu fassen, sind so verdammt schnell. Jetzt ist der Einstieg auch schon wieder vorbei. Nicht gut geworden, aber an meinem Talent lag es nicht. Beim nächsten Mal wird`s besser, ganz sicher. Der Text zum 1:4 gegen den Meister gegen Mannheim wird es auch. Versprochen.

Warm-up

  • Mannheim wird Meister 2019, davon bin ich seit den ersten Verpflichtungen überzeugt. Nichts an diesem Abend hat etwas an dieser Überzeugung geändert. Tiefer Kader, kluge Ergänzungen, die Finnen funktionieren, Eisenschmied funktioniert, Smith funktioniert, Pavel palavert. Nur Mannheim kann Mannheim aufhalten und das wird mit diesem Trainer nicht passieren.

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  • Pavel Gross ließ Thomas Larkin 18 Minuten und 14 Sekunden mitspielen, Tommi Huhtala war 13 Minuten und zwei Sekunden mit dabei. Alle anderen fanden sich dazwischen. Mannheim hat keine erste, aber auch keine vierte Reihe. Alle sind fit. Nur deshalb kann Gross so wechseln, am Ende der Saison wird sich das auszahlen.
  • Und trotzdem war es frustrierend, wie weit die Ice Tigers derzeit von den Adlern entfernt sind. Zuletzt war der Unterschied vor sechs Jahren so groß und selbst da haben sie sie zu Hause besiegt. 20:37 Schüsse aufs Tor, davon hatte Nürnberg nur jeden zehnten aus high-danger-scoring-areas abgegeben, Mannheim 32 Prozent. Nürnberg hatte also zwei Großchancen, Mannheim 12. Deshalb hab ich im Spielbericht für die Nürnberger Nachrichten geschrieben, dass dieses 1:4 sogar noch schmeichelhaft war.
  • Vorsichtige Frage nach dem Nürnberger Spieler mit der Nummer 91, auch nach beinahe zwei Jahrzehnten (also fast schon 28 Jahren!) in diesem Job bringe ich es noch immer nicht übers Herz zu fragen: Warum spielt der oftmals so großartige Philippe Dupuis eigentlich derzeit so schlecht? Martin Jiranek ist ausgewichen, aber nur ein wenig: „Es sind nicht nur ein oder zwei qualitativ gute Spieler, die momentan nicht ihr bestes Spiel bringen. Das geht eher so in Richtung vier oder fünf.“
  • Bei Dupuis hofft der Sportdirektortrainer, dass er mit viel Spielzeit, viel Verantwortung in Schwung kommt. Derzeit funktioniert das überhaupt nicht. Bis zu seiner Strafzeit hatte Dupuis die meiste Eiszeit von allen Stürmern, obwohl ihm überhaupt nichts gelingen wollte. Fehlpässe, Stockfehler, falsche Laufwege, es ist, als spielte der Linksschütze Dupuis mit einem rechtsgebogenen Schläger.
  • Dupuis kann man immerhin das Bemühen kaum absprechen. Das kann man nun von Will Acton überhaupt nicht behaupten. Jiranek erzählte danach, dass Acton ein Kandidat für die Tribüne war. Nur hatte ihm Dane Fox gegen Augsburg nicht gefallen, also entschied er sich für den jüngeren Kanadier. Auch bei Acton hofft er darauf, dass es Klick macht. Künftig aber wohl nicht mehr neben Dupuis, dem zweiten Problemfall im Sturm.
  • Jiranek hat angekündigt, die Reihen umzustellen. Nach einem, zudem nicht herausgespielten Tor in zwei Spielen bleibt ihm auch kaum etwas anderes übrig. Zumal nach dem Trainingsunfall von Chris Brown auch die Triple-B-Reihe ihr Mojo verloren zu haben scheint. Nach der erneuten Verletzung von Tom Gilbert (Sprunggelenk, noch keine Prognose) wird Max Kislinger in Berlin als 13. Stürmer auflaufen. Alles weitere wage ich nicht vorherzusehen.
  • Ich war ein bisschen aufgeregt. Kommt ja nicht allzu häufig vor, dass man einen künftigen NHL-Stammverteidiger in seinen ersten Profi-Spielen beobachten kann. Und genau das prophezeit man Moritz Seider bei normaler Entwicklung. Sechs Scouts aus der NHL waren in Nürnberg, um Mannheims Nummer 53 zu beobachten. Eine ganz normale Begleiterscheinung eines Mannheim-Spiels 2018/2019. Der/Die Draft entscheidet über die Arbeitsplätze der Spieler, sehr viel später aber auch über die Arbeitsplätze von general manager und den Scouts. Gerade potenzielle Erst-Runden-Picks werden da lieber einmal zu oft als einmal zu wenig beobachtet.
  • Und dass dazu nicht jeder geeignet ist, konnte man an sich selbst ganz gut beobachten. Seiders Start in das Spiel war bescheiden (es war allerdings auch Daniel Weiß, der ihn da… gut, lassen wir das). Über seine Einsätze in Unterzahl aber gewann er Sicherheit, er stoppte Patrick Reimer und Chris Brown und sogar Daniel Weiß, wurde immer mutiger und fiel durch einen schönen Pass in den Slot auf. Seider wirkte aber auch ein wenig langsam, noch etwas roh – war das nun NHL-Potenzial? Keine Ahnung. Einen solch guten 17-Jährigen habe ich in Nürnberg sicher noch nicht gesehen. Aber was bedeutet das schon.

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Das Spiel

Es war kein gutes Spiel von und für Niklas Treutle. In einem Interview mit Joachim Meyer von den Eishockey News hat er das auch eingestanden. Alles andere wäre auch albern gewesen. Mit dem Eingeständnis hat er dann allerdings seine Analyse vom Zustand der Ice Tigers relativieren müssen. Treutle sprach wohl von der tatsächlich noch immer guten Stimmung in der Kabine, von einer Stimmung, die aber auch zu gut sein könnte. Auf dem Eis sind diese Ice Tigers 2018/2019 nämlich vor allem: zu brav. Nach diesem Saisonstart fehlt es allen Spielern an Sicherheit, an Selbstvertrauen. Das ist nachvollziehbar. Auch Jiraneks Hinweis, dass mit Oliver Mebus und Brett Festerling und nun auch noch mit Tom Gilbert drei Verteidiger fehlen, deren Stärke es war, den Nürnberger Aufbau unter Rob Wilson zu organisieren, ist nachvollziehbar. Es ist auch nachvollziehbar, dass die Formkrise von Dupuis, Acton und Leo Pföderl und das unglückselige Auftreten von Patrick Reimer Einfluss auf die gesamte Mannschaft hat. Nicht nachvollziehbar ist, dass sich eine an sich so stolze, so erfahrene und potenziell auch robute Mannschaft so rumschubsen lässt. Gerade im ersten Drittel hatten die Ice Tigers in den meisten Zweikämpfen keine Chance. Larkin, Wolf, Reul, Desjardins, Eisenschmied – Nürnberg konnte dagegen nur Brandon Segal aufbieten, der nach seiner Verletzung auch noch nach seiner Form sucht, aber immerhin ein paar seiner Checks zu Ende fuhr. Nach den unglücklichen, aber hochverdienten Gegentreffern im ersten Drittel (was genau macht da Milan Jurcina vor dem 0:1? Applaudieren, respektvoll Abstand halten, geleiten?) war es Taylor Aronson, der mit seinem übermotiviert wirkenden Vorstoß einen gefährlichen Konter provozierte und das 1:2 so erst möglich machte. Danach wehrten sich die Ice Tigers endlich, sogar Jurcina setzte seinen Körper ein. Das 1:3 aber nahm den Ice Tigers die Luft. Danach passierte nur das Übliche (Reuls Schläger landet in Actons Gesicht, die Schiedsrichter ignorieren Jiranek; Jurcina zerstört Huhtala an der Bande, Gross zitierte sofort einen Schiedsrichter zu sich; Wolf wollte sich mit Jurcina anlegen; Garrett Festerling erzielte das 1:4 mit der Rückhand). Nein, es war kein gutes Spiel.

Die Momente

Patrick Reimer lässt den Puck auf dem Weg zum 2:3 im Schnee liegen. Wolf rutscht aus, verliert den Puck, drei Nürnberger versuchen, ihn zu erreichen. Am Ende ist es der Mannheimer Mark Katic, der sofort den Gegenangriff einleitet. Wolf hält Weber, Weber muss auf die Strafbank. Reimer hätte in die Mitte ziehen können, versuchte es stattdessen mit einem langen Querpass auf Leo Pföderl, der gleich am ersten Mannheimer Schläger hängenblieb. Das 0:2, das 1:3. Lalonde verweigert den schnellen, langen Pass auf Segal, geht stattdessen selbst, schießt noch vor der blauen Linie. Brown und Lalonde behindern sich gegenseitig im Power-Play. In Nürnberg kann man derzeit den Wahrheitsgehalt von Phrasen aus dem Fußball überprüfen. Haste Scheiße am Schlittschuh, haste Scheiße am Schlittschuh. Oder, wenn du unten drin stehst, kommt zum fehlenden Glück auch noch Pech dazu. Stimmt alles – und hat alles nichts mit dem Mann zu tun, der da hinter der Bande steht. Diese Diskussion kann man sich ohnehin sparen, die Ice Tigers suchen nicht nach einem neuen Trainer. Aus diesem Tal kann sich die Mannschaft nur selbst herausziehen. Dazu braucht es nur eine Kleinigkeit, einen Check, einen Block, ein TOR. Diesen einen Moment gab es aber auch gegen Mannheim nicht. Diesen Moment muss man sich erarbeiten, noch sind dazu nicht alle Ice Tigers bereit.

Foto: Thomas Hahn/Zink

Three Stars

Eugen Alanov fiel auf, aber eben nicht nur durch sein Tor und seine Unnachgiebigkeit, sondern auch durch Fehlpässe. Tim Bender wollte Verantwortung übernehmen, aber auch er verkrampfte dabei. Selbst Treutle fällt diesmal aus. Bleibt Taylor Aronson. Das einzige Nürnberger Tor ist das Ergebnis seines Willens (und des Fehlers von Chet Pickard). Aronson spielte hart, meistens schnell – er zeigte die Leistung eines Nummer-eins-Verteidigers und das unter komplizierten Umständen.

Pascal Grosse hatte immer den Kopf oben, versuchte sich (vergeblich) an schwierigen Pässen und sicherlich nicht der schwächste Nürnberger. Nur reicht das natürlich nicht, um in die Three Stars aufgenommen zu werden, die damit ausnahmsweise mal One Stars bleiben.

18 Kommentare in “Spiel 14: Mnnhm wrd Mstr, Nürnberg nicht

18 Comments
  1. Hallo,

    guter Kommentar der mehr als traurigen Lage.
    Vieles sehe ich genauso. Es fehlt ein großartiger Moment, Peinlichkeiten gibt’s in jedem Spiel.
    Konstant starke Spieler… Fehlanzeige.
    Mannheim war stark, hätte aber wohl jederzeit noch 2 Gänge rauf schalten können.

    Bleibt die Hoffnung auf ein „Klick“ im Team. Hoffnung war noch nie ein guter Trainer.

    Gruß
    Stefan

    PS: den Hype um Saider, ja 17 ok…, verstehe ich immer noch nicht, auch nach dem 3. Drittel. Aber ich dachte auch vor der Saison, dass wir ein hochveranlagtes, geiles Team haben…

  2. Stimmt alles
    Man muss auch mal Jiranek Fragen was er sich dabei gedacht hat?
    Solche 2.Liga zu holen zb Bassen im letzten Jahr als Stürmer NULL Tore geschossen den aus Krefeld immer verletzt! Das war er auch immer in Krefeld und die anderen neuen?die ziehen auch keine Wurst vom Teller
    Da heuer Zuschauer zu sein und das mit Dauerkarte! Da bekommst nur noch Schmerzen

  3. Kann man schon sagen, dass man mit dem 1:4 noch gut bedient war. Mannheim ganz klar besser. Das Problem ist nur, dass man in der derzeitigen Verfassung wohl mit jedem Gegner Probleme hätte.
    Jetzt war eine Woche Zeit, um zu trainieren. Aber was hat es gebracht? In der Defensive z.B. war das im Vergleich zum letzen Heimspiel ein klarer Rückschritt, auch wenn der Gegner diesmal ein anderes Kaliber hatte. Man muss sich nur die Entstehung der Gegentore anschauen. Selbst vor dem 1:3, das natürlich auf Treutle geht. Aber wie sich Weiß da vorher durch eine simple Körpertäuschung aus dem Spiel nehmen lässt…
    Dass man zur Zeit keinen Trainer sucht halte ich nach wie vor für einen fatalen Fehler.
    Und daran, dass es nur diesen Klick braucht, dieses Tor, diesen Moment, um das Blatt zu wenden, daran zweifle ich immer mehr.
    Es sind einfach zu viele Baustellen.

  4. Kurzes Fazit zum Spiel. Erschreckend!!ich kann mich nur Gebetsmühlenartig wiederholen, ein Reimer ohne Partner, Dupuis ohne Partner, Pföderl ohne Partner und B-B-B funktioniert auch nicht mehr. Und wenn nach dem kurzen 1-2 ein kapitaler Fehler von Treutle das 1-3 möglich macht, sich dann das Spiel erledigt hat sagt das viel über die derzeitige Verfassung des Teams. Die Reihen jetzt umstellen wird nicht viel bringen, scheinbar sind einige mit ihren Partnern nicht kompatibel, anders kann ich mir die zum Teil desolaten Vorstellungen nicht erklären. In einem gebe ich ihnen vollkommen recht Herr Böhm recht , wie sich die Mannschaft ängstlich rumschubsen lässt das ist schon fast beschämend, von einem Faustkampf während dieser Saison wage ich nicht einmal zu träumen. Wo sind die Spieler (Platil- Printz- Prust) es sind die neueren (die Armada um Momesso will ich gar nicht aufzählen) die dem Gegner Respekt abverlangen und für die vorsichtig ausgedrückt sehr Zweikampfscheuen Kollegen in die Bresche springen. Fehlanzeige für die gesamte Saison. Nichtdestotrotz gebe ich die Hoffnung auf Besserung nicht auf, glaube immer noch an die Qualität im Team und das es sich nach der Länderspielpause neu erfindet. In diesem Sinne in die nächsten 4 Spiele der DEL. Es kann nur noch besser werden.

  5. Grausamer Abend gestern. Da passte wenig gestern und man muss es wohl sagen: ohne sensationellen Lauf und gleichzeitigen Ausrutschern der Konkurrenz ist die direkte Play-off-Qualifikation seit gestern Geschichte. Bei dem Potenzial des Kaders fast schon eine Sensation.

    Warum Jiranek nicht in dieser Phase auf die vertraute Dupuis Reihe vertraut bleibt mir ein Rätsel. Evtl. würde so auch Dups wieder ins Laufen kommen. Bei ihm vor vermisse ich diese positive Aggressivität mit der er die Gegner nervte.

    Prinzipiell fällt mir wie gestern schon länger auf, dass die Spieler öfters mal hinfallen/ausrutschen aber das ist nur eine kleine Randnotiz. Erschreckender war gestern, dass man selbst an der gegnerischen blauen Linie den Pass zurückspielte als hineinzuspielen. Beängstigende Entwicklung.

    Die PK danach zeigte die Ratlosigkeit Jiraneks in der aktuellen Situation. Das ist nicht gut und gibt mir als Fan das Gefühl, dass es erstmal so weiter geht.

  6. „Diese Diskussion kann man sich ohnehin sparen, die Ice Tigers suchen nicht nach einem neuen Trainer.“

    Diese Diskussion sollte man sich gerade eben nicht sparen. Keinen neuen Trainer zu suchen war/ist m. E. die größte Fehlentscheidung dieser an Fehlentscheidungen reichen Saison.

  7. Blinder Aktionismus ist nicht gut, siehe die Verpflichtung von dem „Ich habe 28 Jahre Erfahrung“ Trainerimitat.
    Weiter so zu wurschteln – sorry, aber nichts anderes ist das im Moment – ist im Hinblick auf die nähere Zukunft mindestens genauso falsch.
    Ich verstehe das alles nicht mehr. Diese unfassbar fatale Fehlerkette und kein Ende, kein Hoffnungsschimmer in Sicht.

    Sollte das wirklich stimmen, dass aktuell kein Trainer gesucht wird kann zweierlei bedeuten:
    1. Es gibt schon einen Neuen für nächste Saison. Dann doch bitte kommunizieren, um Ruhe reinzubringen. Muss ja auch kein Name genannt werden.
    2. Es gibt noch keinen und man sucht tatsächlich keinen. Dann wäre man von allen guten Geistern verlassen. Und vor allem, wer hat etwas davon?!

    Ich kann mich natürlich täuschen, aber der Klub wirkt derzeit in allen Belangen dermaßen wild und kopflos. Und die Probleme sind auch noch größtenteils hausgemacht.
    Statt mal deutliche Worte zu finden, verliert man sich im Lamentieren und zeigt der zahlenden Kundschaft als Sahnehäubchen lieber den Mittelfinger.
    Das ist derzeit nicht mein Klub, dem ich noch im April voller Euphorie nach Berlin nachgefragten bin.

  8. Hallo zusammen,

    diesmal kann ich einige Einschätzungen leider nicht teilen. Ich denke schon, dass der Mann hinter der Bande einiges dafür kann, dass es momentan nicht läuft. Eine taktische Ausrichtung ist nicht erkennbar. Das einzige was die Mannschaft gestern vom „Wilson-System“ umgesetzt hat, war keinen Körper zu spielen. Ein Spielaufbau und Spielzüge sind nicht erkennbar.

    Wenn man mit einer Leistung des Schiedsrichters nicht einverstanden ist muss man halt einfach mal aggressiv zur Bandentüre gehen, so wie es der Pavel gemacht hat, dann kommt der Schiedsrichter schon.

    Wir spielen Standpowerplay. Fox auf die Tribüne zu setzen weil er ihm gegen Augsburg nicht gefallen hat? Wann bitte hat ihm denn Acton gefallen?

    Und immer nur das gleiche Lied. Viele Spiele, viele Verletzte usw. Man könnte auch sagen, kein System, keine Wille und keine Mannschaft. In diesem Team stimmt es mit Sicherheit nicht. Dazu müsste man gestern nur Mebus, Mieszkowski und Fox auf der Tribüne anschauen. Jeder saß für sich alleine. Keiner spricht mit dem Anderen, sehr seltsames Verhalten.

    In der Mannschaft steht auch niemand für den Anderen ein. Ein Wolf hat gestern sofort zumindest Verbal reagiert nachdem es seinen Mitspieler erwischt hat. Bei uns steht nur jeder auf dem Eis rum und schaut ob der Verletzte (Acton) wieder aufsteht. Wenn es nicht läuft sollte man meinen, das Team versucht es über den Kampf und zeigt den unbedingten Willen gewinnen zu wollen. Dies könnte ich gestern bei einigen, allen Voran Acton, Pföderl, Dupius und Reimer, nicht feststellen.

    Die einzige Reihe die es gestern probiert hat war die Reihe um Bassen.

    Das Interview von Treutle sagt auch einiges aus, dass es dem Team anscheinend zu gutgeht wenn viel gelacht wird, oder lachen sie sich gegenseitig aus?

    Es wäre an der Zeit als angeblich professioneller Verein, auch die dafür benötigten Rahmenbedingungen zu schaffen und dazu gehört einfach ein Trainer und keine Personalunion.

  9. @Michl: Mebus und Fox haben gestern im zweiten oder dritten Drittel angeregt miteinander über eine Spielsitustion diskutiert. Im Team stimmt es menschlich aber nicht spielerisch.

  10. Servus miteinander,
    man kann dem Kommentar von @Michl nur vollends zustimmen. Ich kann es nicht mehr hören wie gut die Stimmung in der Mannschaft ist. Das bringt mir keine Punkte. Die sollen sich endlich auf das konzentrieren wofür sie bezahlt werden. U.a. Kein Zweikampfverhalten. Lassen sich wie eine Schülermannschaft rumschubsen Warum wehrt sich denn keiner??? Wir sind momentan die Lachnummer und der Punktelieferant der Liga.
    Für Acton bleibt nur ein Platz-die Tribüne. Fox spielt wenigstens aggressiv.
    Zum Thema Trainer: WOB schmeißt seinen Trainer raus und findet in der Schweiz sofort Ersatz. Wenn man sich drum kümmern würde findet man auch einen. Das ist in Nürnberg dringend notwendig
    Herr Sabo funken Sie dazwischen.

  11. Es ist dieses unerträgliche, eigensinnige Trainergetue von MJ. Kein Verein, außer N, würde ihn in der DEL als Trainer beschäftigen. Krefeld, Frankfurt ( waren glaub ich ca in 32 Spielen ungeschlagen, MJ fährt den Aufstieg gg die Wand) waren ernüchternd. Nach dem Motto, wenn mich keiner will, mach ich mich selber zum Trainer. Erst nachdem MJ endlich die Bank räumte konnte Wilson erfolgreich sein.
    Er war ein guter Spieler, als sportlicher Leiter oder Trainer hat er nichts vorzuweisen. Sabo hat ihm die Chance gegeben, die er sonst nirgendwo erhalten würde. Er konnte sie nie nutzen, Sabo und Nürnberg müssen nun für das bezahlen.

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