Spiel 7: Lebe geht weiter!

Foto: Thomas Hahn/Sportfoto Zink

Spiel drei nach Kevin Gaudet, Spiel zwei nach dem Check von Chris Rumble gegen Taylor Aronson, Spiel eins nach einem ordentlichen Auftritt beim Tabellenführer Düsseldorf. Was, der Meister aus München war zu Gast? Stimmt, hätte man in dieser aufgeregten Zeit beinahe vergessen können. Alles, was man über dieses 1:4 zwischen den Thomas Sabo Ice Tigers und dem EHC Red Bull München wissen muss. Und sehr wahrscheinlich noch mehr.

Warm-Up

  • In den vergangenen Jahren waren die Aufeinandertreffen zwischen Nürnberg und München große Eishockeyfeste, diesmal schienen beide Klubs noch nicht dafür bereit. Die von Red Bull alimentierten Spieler machten das, was eine Mannschaft mit dieser Klasse bei gleichzeitig kompliziertem Saisonstart machen muss: Gewinnen ohne zu glänzen. Die von Thomas Sabo unterstützten Spieler machten das, was eine Mannschaft mit diesen Verletzungssorgen bei gleichzeitig sehr kompliziertem Saisonstart machen kann: Dagegenhalten, sich durch gute Phasen Selbstvertrauen holen. Mehr war bei dieser Ausgabe Feiertagshockey nicht drin. Trotz der ordentlichen Kulisse von 5888 Zuschauern.
  • Martin Jiranek hätte an seinem 49. Geburtstag sicher gerne andere Dinge getan als Fragen zur Niederlage SEINER Mannschaft zu beantworten, aber der bisherige Saisonverlauf hat es eben nötig gemacht, dass er am 3. Oktober als Trainer und nicht nur als Sportdirektor eine schwierige Phase moderieren muss. Groß gefeiert wurde jedenfalls auch vor der Partie gegen München nicht. Immerhin: „Jeder hat gratuliert“, verriet Jiranek. Bei seinem Vorgänger wäre das möglicherweise keine Selbstverständlichkeit gewesen.
  • Nach dem überzeugenden Sieg gegen Bremerhaven, der zumindest kämpferisch ansprechenden Leistung gegen Düsseldorf folgte nun ein Auftritt, der… ja was eigentlich? Die 1:4-Niederlage als Rückschritt zu bezeichnen, wäre in Anbetracht der Umstände falsch. Niklas Treutle, der an diesem Abend ein guter, wenn auch nicht überragender Rückhalt war, sagte auf dem Weg in die Kabine: „Die Spiele sind eng, wir sind immer drin, wir kämpfen, der Einsatz stimmt und wenn wir weiter hart arbeiten, entscheiden wir diese engen Spiele auch wieder für uns.“ Da ist sicher etwas dran, bestätigen müssen es seine Kollegen und er nun in den nächsten Spielen, spätestens aber dann, wenn die Verletzten nach und nach zurückkehren. Seit vergangener Woche haben sie eine Ausrede weniger.
  • Apropos: Wie ist die Stimmung in der Mannschaft im Vergleich zu vor eineinhalb Wochen, Herr Jiranek? „Gut.“
  • Noch besser wäre die Stimmung natürlich, wenn die vielen Verletzten bald zurückkämen. Allzu viel Hoffnung macht Jiranek aber nicht: Nach Rouen ist „Gilbert vielleicht eine Möglichkeit.“ Vorerst werden es aber weiter auch die unerfahrenen Kräfte stemmen müssen. Die, das darf man an diesem Abend sagen, ihre Sache nicht schlecht gemacht haben, von denen man aber nicht erwarten darf, dass sie den Meister ärgern können.
  • Der Spielplan lässt nun erst einmal kaum Luft, um durchzuatmen. Fortschritte werden sie also nur im laufenden Betrieb erzielen können und nur kaum in Trainingseinheiten. Köln, Straubing, Champions League – es ist der Fahrplan einer Spitzenmannschaft, ohne im Moment den Kader einer Spitzenmannschaft zu besitzen. Dennoch: „Das Leben geht weiter“, sagt Jiranek in bester Dragoslav-Stepanović-Manier.

Das Spiel

Das Spiel, das Spiel… warum verweisen wir an dieser Stelle eigentlich nicht einfach immer auf unsere Texte auf www.nordbayern.de, Kollege Böhm? Achso. Weil sie sich an dieser Stelle nicht durch 4000 Zeichen quälen wollen. Verständlich. Also in Kurzform: Im ersten Drittel hat München so ziemlich jeden Nürnberger Spielaufbau unterbunden, konsequenterweise waren sie dann aber nicht nur mit ihrer Defensivarbeit zufrieden, sie haben auch zwei Tore erzielt. Das erste fiel, nachdem Milan Jurcina seinen mächtigen Körper etwas zu offensichtlich an der Bande eingesetzt und einen sehr exklusiven Zuschauerplatz hatte. Das zweite nach einem Konter. Versteht man Jiranek richtig, hätten beide Tore verhindert werden können, wenn nicht müssen. Vor dem ersten Gegentreffer gab es die Chance zu klären, eine Zwei-gegen-Drei-Situation, erzählte Jiranek bei der Pressekonferenz, sollte nie entstehen, so der Plan vor dem Spiel, denn da „ist München tödlich“. Umso erfreuter war Nürnbergs Sportdirektortrainer dann aber darüber, wie seine Mannschaft zurückgekommen ist. Der Anschlusstreffer zum 1:2 durch Brandon Buck wird es in keinen Jahresrückblick schaffen, aber er war: purer Wille. Umso ärgerlicher, dass es seinen Kollegen nicht gelungen ist, 21 Sekunden später den dritten Münchner Treffer zu verhindern. Hinter der Bande haben sie dann darüber nachgedacht, dass Projekt „Jugend forscht“ für den restlichen Abend auszusetzen. Aber erstens ist es in dieser Saison bereits einem Nürnberger Trainer zum Verhängnis geworden, nur mit drei Reihen zu spielen, und zweitens, sagt Jiranek, muss man an den Gesundheitszustand denken. „Lieber ein junger, der fresh ist als ein übermüder erfahrener Spieler“, sagte er im Anschluss an die Pressekonferenz. Nicht die schlechteste Idee in der aktuellen Situation. War da nicht noch was? Ja, schon, aber man muss an diesem Abend sparsam umgehen mit dem Material, deshalb, Trommelwirbel, der Moment:

Der Moment

Vielleicht hatte Shawn Lalonde bereits zu diesem frühen Zeitpunkt geahnt, dass an diesem Abend kein Geburtstagsgeschenk für Martin Jiranek mehr drin war. Vielleicht hat Lalonde seine Emotionen nicht immer so ganz im Griff. Vielleicht wollte er auch einfach nur mal testen, was so ein Eishockeyhelm ab kann. Als Philippe Dupuis nach 35 Minuten seiner gegen Bremerhaven angeknacksten Schulter alles abverlangte und Daryl Boyle zur Rede stellte, verlor der Münchner seinen Kopfschutz, einsam lag er auf dem Eis, bevor er fachmännisch und abseits der Fernsehkameras von Lalonde mit dem Schläger zerklopft wurde. Zehn Minuten gab es dafür wegen unsportlichen Verhaltens – die Ausnahme in einer ansonsten diesmal sehr diszipliniert auftretenden Mannschaft.

Three Stars

Ein Tor, eine Vorarbeit, ganz klar: John Mitchell. Achso, der trägt ja nicht mehr das Trikot mit dem Tiger darauf. Schade eigentlich. Dann eben der einzige Nürnberger Torschütze an diesem Tag: Brandon Buck. Dafür, dass er diesen Angriff in der 24. Minute nie aufgegeben hat.

Man könnte jetzt wie fast immer den Torwart… Aber der kommt bestimmt am Freitag wieder zum Zuge. Stattdessen eine Auszeichnung, an diejenigen, die im Moment Lücken füllen müssen, die eigentlich noch zu groß für sie sind. Stellvertretend an: Eric Stephan.

Nein, der Pföderl Leo ist immer noch nicht so richtig in dieser Saison angekommen und gerade deshalb an dieser Stelle eine Nominierung als Motivation.

Und sonst?

Schon klar. Als Fan der Ice Tigers hat man es gerade nicht so mit Schiedsrichtern und allen anderen Repräsentanten der Liga. Zum Teil aus nachvollziehbaren Gründen. Was ich aber nie verstehen werde: Wie man einen Satz wie „Hängst sie auf, die schwarze Sau!“ skandieren kann? Nicht im größten Moment der Benachteiligung würde mir das einfallen. Aus verschiedenen Gründen. Das nur mal so am Rande.

16 Kommentare in “Spiel 7: Lebe geht weiter!

16 Comments
  1. Na ja, die Aussage von Treutle „enges Spiel“ kann ich so nicht bestätigen. München war zumindest in den ersten beiden Dritteln ganz klar überlegen. Gedanklich und körperlich schneller, die Laufwege abgestimmter, in den Zweikämpfen besser. Das mag alles erklärbar sein (viele Verletzte, neuer Trainer, usw.). Eine weitere Ursache ist sicher aber auch, dass der ein oder andere Leistungsträger noch nicht in Form ist. Pföderl sicherlich, aber vor allem Acton wäre da zu nennen. Ihm gelingt mittlerweile so gut wie gar nichts mehr. Daher kann und muss man die jungen Spieler ruhig bringen, sie fallen da nicht ab.

  2. „Hängst sie auf, die schwarze Sau!“ zu skandieren ist in der Tat nichts wofür man stolz sein kann. Dass es dann aber auch noch bei einer ganz offensichtlich richtigen Entscheidung der Schiedsrichter gesungen wird, war leider peinlich.
    Sehr schwach war München übrigens gestern auf der Tribüne. Als Derby-Auswärtsmannschaft hätte ich da mehr erwartet. Aber auch das nur am Rande.

  3. Hallo,

    schon die Auswahl der Aktion von Lalonde zum „Moment“ zu machen, sagt alles über das Spiel.
    Wie gestern schon getwittert… Selten eine so chancenlose Mannschaft der Ice_Tigers gesehen. MUC war gut, sehr abgeklärt. Selbst wenn Stephan die riesen Chance in Unterzahl macht hatte man nie den Eindruck, dass MUC nicht noch zwei Gänge höher schalten kann. Mit den Verletzten sieht das wieder anders aus.

    Ich fand übrigens sehr gut, dass Kieslinger & Co. gestern durchgehend Eiszeit bekommen haben. Wie, wenn nicht so kann sich ein Team bilden! Wie, wenn nicht so können die Jungen an die DEL herangeführt werden. Die Eiszeit ist gut investiert. Bei der Reihe um Acton war das nicht so. Er ist noch nicht in Nürnberg angekommen, nicht integriert. Hoffe, das wird noch. Bei Pföderl wirkt das genau anders rum. Hoffe, ich täusch mich…

    Die Schiri – Ansetzung hat mich auch überrascht, Bauer ist doch Nürnberger oder täusch ich mich da? Haben zumindest gut gepfiffen. Denke die Empörung der Zuschauer nach den 10 Min. war der Tatsache geschuldet, dass viele der 5888 nicht zu oft vor Ort sind und wenig Ahnung von den Regeln haben.

    Hoffe, das Team kann sich bis Freitag etwas erholen und euphorisierte Hai wieder auf den Boden der (DEL) Tatsachen bringen 🙂

    Herzlicher Gruß
    Stefan

  4. Als Fan kann ich dem letzten Absatz, von Sebastian Gloser, bezüglich den Schiedsrichter-Gesängen nur zu stimmen. Geht gar nicht.

  5. gestern hat man einiges vermissen lassen, was gegen BHV zum Erfolg führte: Schnelligkeit im Kopf und in den Füßen sowie das Körperspiel. Hier wird man vielleicht doch in Düsseldorf Körner gelassen haben aufgrund des „kleineren“ Kaders.
    Die Eiszeit für die jungen Spieler wird sich ausbezahlen: Kislinger wirkt immer sicherer und traut sich mehr. Auch Grosse beeindruckte gestern, dass er sich nicht versteckt.

    Bei Acton hoffe ich nicht, dass er ein zweiter Pohl wird. Aber ein Spieler mit seinen Qualitäten sollte langsam mal zu liefern anfangen und auch seine Nebenleute eigentlich verbessern.
    Pföderl erinnert mich etwas an Ehliz vor seiner Verlängerung. Denke mit der Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier wird auch er wieder kommen. Mit voller Kapelle wird auch ggf. wieder Brown zum Center und wir erleben bis auf die Dupuis-Reihe komplett neue Reihen.

    @Bidole: jop, Bauer pfeift für den EHC80 außer hier hat sich was geändert. Evtl. fiel einer kurzfristig aus. Aber die DEL antwortet ja auf den Tweet vor lauter Geilheit über das Oilersspiel nicht ;).

    BTW: Wilson wurde in der NHL 20 Spiele gesperrt und muss über eine Million Dollar an einen Hilfsfond für ehemalige Spieler zahlen. So handelt man Checks wie von Rumble professionell ;).

  6. Wir Nürnberger Fans waren in den letzten Jahren durchaus erfolgsverwöhnt, darum ist jetzt umso bitterer. Der Jahrgang 2018/2019 der Ice Tigers ist keine Spitzenmannschaft, und das liegt meiner Meinung nach nicht nur an den verletzten. Wenn sehr gute Spieler, aus welchen Gründen auch immer, den Verein verlassen und man versucht diese durch Spieler aus Schwenningen, Iserlohn, Bremerhaven zu ersetzen dann spielt man auch nur um Platz 7-10 und nicht mehr um das Heimrecht in den Playoffs! Insofern sind die Icetigers aktuell dort wo sie hingehören, sollten die verletzten irgendwann zurück sein ist sicherlich Platz 7 bis 8 möglich, mehr nicht.
    Wenn man sich gestern die Pässe von Acton ansieht wären die beim Fussball sicherlich besser aufgehoben oder soll Leo den Puck ins Tor köpfen?

    Die Specialteams unter aller Kanone, dies wird sich durch den straffen Zeitplan sicher kurzfristig auch nicht ändern

    Herr Gloser sich über den Spruch wegen der Schiris aufzuregen, finde ich ehrlich gesagt daneben!

    Wann ist Sebastian Böhm zurück? Dann haben wir wenigstens wieder einen guten Blog, dieser ist wie das Niveau der Icetigers zur Zeit!

  7. Ich verstehe es nicht warum hier immer wieder nur die Fehler einzelner besonders erwähnt werden. Zumindest fällt mir das bei Milan Jurcina in letzter Zeit immer wieder auf. Selbstverständlich ist er nicht der Schnellste, aber ob dieser lächerliche Körperkontakt gestern wirklich ein Bandencheck war, wage ich doch sehr stark zu bezweifeln. Wenn wir schon über einzelne Spieler reden, dann war Treutle gestern mit Sicherheit kein Rückhalt. Komplett verunsichert, alles ist weggeprallt und auch die Körpersprache war nichts. Genauso das Überzahl und Unterzahlspiel absolut erbärmlich.

    Neben Acton und Pföderl muss man dann allerdings auch unseren Reimer erwähnen, der ja auch nicht gerade positiv auf sich aufmerksam macht.

    Und um den Schreiber dieses Artikels mal über den Unmut der Zuschauer bezüglich der Äußerung über den Schiedsrichter aufzuklären, ging es den Zuschauern zumindest in meinem Block nicht darum, dass man zehn Minuten gegen Lalonde gegeben hat, sondern eher darum, dass der Münchner Spieler trotz mehrmaliger Stockchecks gegen den Kopf von Dupius keine Strafe bekommen hat. Und das obwohl der Schiedsrichter freie Sicht hatte, da er unmittelbar daneben stand.

    Und der Gesang ist nicht schön und der Inhalt grenzwertig, trotzdem sollte man sich als Medienvertreter halt auch mal mit den Gründen beschäftigen und nicht einfach darauf losschreiben…

  8. In der aktuellen Zusammenstellung und Form wäre das Halbfinale diese Saison wirklich weit entfernt.
    Bast/Brown/Buck sind im wesentlichen Alleinunterhalter, was offensive Gefährlichkeit gegen einen Meisterschaftskandidaten angeht (das war und ist Bremerhaven halt nicht). Die Reihe Segal/Fox/Dupuis fehlt halt schmerzlich, dazu Pföderls Loch … und dann noch Acton … ähnelt in seiner Unauffälligkeit fatal an Andrew Kozek, den man vor zwei Jahren ja auch als Sniper verpflichtet hat. Da kann man nur hoffen, dass da nicht ein ähnliches Missverständnis draus wird.
    Und hinten fehlt Aronson an allen Ecken und Enden – der Erfolg gegen die Penguins war teuer erkauft für die Tiger.

  9. Die Personalie Acton erinnert mich fatal an einen gewissen Andrew Kozek, der vor zwei Jahren ebenfalls als offensiver Heilsbringer geholt wurde und sich letztendlich als großes Missverständnis entpuppte.
    Ansonsten fehlt hat die offensive Entlastung durch Segal/Fox/Dupuis – und dass Aronson schmerzlich vermisst wird, ist auch kein großes Geheimnis. Mit der Rest-Mannschaft sind wir gegen einen Meisterschaftskandidaten aktuell nicht konkurrenzfähig.

  10. Danke an Sebastian Gloser für den Beitrag. Bin immer dankbar, wenn Sebastain, Michael, Sebastian oder Christoph einen Beitrag schreiben, der etwas berichtet, was wir ohne diesen Blog nicht wüssten und der zu Diskussionen einlädt.
    Der Hinweis auf das Lied ist vielleicht verfehlt. Es ist ein anerkannter Song in Eishockey Stadien, und ist in einer sprachlich derben Art einfach der Hinweis an die Schiedsrichter, mit ihren Entscheidungen nicht einverstanden zu sein. Also alles nicht so schlimm.

    @Michl: durch den Zeitversatz zwischen der Aktion gegen Dupuis und dem Gesang war das nicht so klar heraus zu erkennen

    Einzelne Spieler braucht man bei dem Spiel nicht unbedingt ansprechen. München hat die Mannschaft einfach überfordert. Jedenfalls in den 40 Minuten die wichtig waren, um das Spiel zu entscheiden. Und wie Stefan geschrieben hat, hätten die wahrscheinlich noch zulegen können. Vielleicht. Aber egal

    Mund abputzen. Morgen ist ein neues Spiel. Auf ein neues…

  11. Ich denke, dass einfach viele die Aktion von Lalonde nicht mitbekommen haben und daher über die 10 Min echauffiert waren. Ich hab hingesehen und musste meinen Platznachbarn auch erklären was eigentlich war.

    Das Positive gestern waren Stephan, Kieslinger und Co … die müssen nur spielen.

  12. Man kann/darf bzw. in dieser Liga MUSS man gegen Entscheidungen unserer Schiris lauthals protestieren.

    „Hängst sie auf, die schwarze Sau!“ fand ich persönlich schon immer sehr grenzwertig. Anscheinend bin ich doch nicht der Einzige, dem es so geht. Danke!

  13. Da es scheinbar mehr um das Drumherum, als um das Spiel selbst geht, hätte ich auch ein paar Punkte zur Disussion bei zu tragen.
    Was hat die Arena bitte mit der Soundanlage angestellt?
    Unseren Stadionsprecher verstehen wir auf der Gegengerade fast gar nimmer….Bitte wieder auf alten Stand bringen.

    Und sich über Texte von alten Gesängen zu beschweren, empfinde ich als seltsam, wenn ich mir den Text des neuen Songs zur CHL so durchlese, weil beim Singen versteh ich nur am Ende „international“
    Sehr verstörend, wenn ich in einem Fangesang von „…dann die Oma tot…“ usw lese….

    Aber was soll’s… Fakt ist – Gestern gab es für unsere Tiger nix zu holen….das unsere Jungen spielen durften, wird sich auszahlen über kurz oder lang und das einige unserer Profis weit hinter ihren Möglichkeiten und Erwartungen nachhängen ist auch kein Geheimnis…
    Aber wie ein Vorredner bereits richtig sagte…..Mund abwischen und Morgen die Haie ärgern und ihnen zeigen, das das kein Showlaufen mehr ist, wie gegen die Oilers…

  14. Zu der aktuellen Situation bei den Ice Tigers kann man viel hinein interpretieren und vieles (wenn man den will) schlecht reden oder gar schwarz sehen.

    Man kann das aktuelle Auf und Ab der Mannschaft (geschuldet durch den falschen Trainer, der daraus resultierenden Entlassung, dem ungünstig engen Spielplan und den vielen Verletzten) auch von einer positiven Seite sehen.

    Mit der triple „B“ Reihe haben wir aktuell eine Top Reihe und wenn alle Spieler vom Krankenstand zurück kommen … können wir dieses Jahr sogar zwei Top Reihen unser Eigen nennen.

    Im Prinzip verfügt Nürnberg über eine Top 4 Mannschaft mit großem Potential. Wir können noch viel reißen in dieser noch jungen Saison, ob mit Jiranek oder einem neuen Trainer.

    Zur CHL, ich kann diesem Format wenig abgewinnen … alleine schon bzgl. der unnötigen Belastung zum Nachteil des Ligaalltags. Ein Ausscheiden zum jetzigen Zeitpunkt wäre vielleicht nicht schlecht wenn nicht sogar vorteilhaft.

    Was sonst noch: Dem rest der Liga dürfte bewusst sein, dass mit vollzähligen Tigers nicht mehr gut Kirschen essen ist.

  15. „Zur CHL, ich kann diesem Format wenig abgewinnen … alleine schon bzgl. der unnötigen Belastung zum Nachteil des Ligaalltags. Ein Ausscheiden zum jetzigen Zeitpunkt wäre vielleicht nicht schlecht wenn nicht sogar vorteilhaft.“

    Echt jetzt? Geh zu!
    International zu spielen war/ist das Ziel vieler Teams. Ist doch eine sehr gute Abwechslung von der Liga. Das es ausgerechnet gerade heuer wir so viele Verletzte in dieser Phase mit der CHL haben, ist nun mal Pech.

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