Spiel 5: Das hässliche Gesicht des Pinguins

Foto: Thomas Hahn/Sportfoto Zink

Sechs Tore, nur zwei Gegentore, der zweite Sieg dieser Saison. Dieser Freitagabend bot allerdings viel mehr als das – und wird wohl auch noch etwas länger Gesprächsstoff sein. Warum? Die Antwort liegt einen Klick entfernt.

Warm-Up

  • Der Blick auf das Line-Up war einigermaßen überraschend. Am Mittwoch haben der Kollege Florian Jennemann von der Nürnberger Zeitung und ich lange mit Martin Jiranek über diverse Themen geredet – als das Gespräch auf das Heimspiel gegen Bremerhaven kam, sagte Jiranek, er wolle nur einige Feinheiten ändern. Die Spieler sollten nicht zu viel Neues in kurzer Zeit lernen müssen, auch die Center sollten nicht plötzlich mit zwei neuen Außen spielen müssen. Und dann? Abgesehen von den Mittelstürmern wurde munter durchgetauscht, Philippe Dupuis durfte in seinen einzigen 20 Minuten mit Patrick Reimer und Daniel Weiß spielen – gegen Ingolstadt hatte er das noch mit Jason Bast und Brandon Segal getan.
  • Die Kombination Brown-Buck-Bast hat Jiranek am späten Abend kurz erklärt. „Eigentlich ist Jason Bast mehr ein Center“, startete er, „aber ich glaube, dass er und Back gut zusammenpassen, weil sie ungefähr die gleiche Geschwindigkeit haben.“ Mit Chris Brown wollte er diesem Duo einen „größeren Spieler mit einem guten Schuss“ zur Seite stellen.
  • Als wir über die Stürmer sprachen, fiel natürlich auch der Name Pföderl. Auch gegen Bremerhaven gelang ihm nicht so viel, vor allem kein Tor. „Leo hat seinen Weg noch nicht gefunden“, befand sein Trainer. „Jeder Spieler hat solche Phasen, aber ich bin mir sicher, er wird sich auch wieder steigern.“
  • Und Will Acton? Ein Tor gelang ihm, die hohen Erwartungen erfüllt er bislang aber noch nicht. Für Martin Jiranek ist er ein Fall von „Fleisch und Kartoffeln“. Hm? Wie bitte? „Er muss einfach bleiben. Es ist eine neue Mannschaft für ihn, in der er seine Rolle finden will. Manchmal will er noch zu viel. Er hatte meistens Erfolg, wenn er einfaches und schlaues Hockey gespielt hat.“
  • Ansonsten aber war er mit dem Sportlichen zufrieden, vor allem mit den ersten 30 Minuten, „da haben wir all das gemacht, was wir seit Mittwoch besprochen haben“. Danach gefiel ihm vieles nicht, überrascht hat Martin Jiranek das aber nicht. Die Mannschaft sei „noch nicht so weit, wir müssen alles immer wieder wiederholen“. Seinen Vortrag schloss er mit den Worten: „Was soll ein Trainer meckern? Wir haben 6:2 gewonnen.“
  • Gemeckert wurde deshalb über Dinge, die man nur im weitesten Sinne sportlich nennen darf – denn sie waren ja genaugenommen das Gegenteil: unsportlich. Im offiziellen Teil der Pressekonferenz blieben beide Trainer noch sehr vage, Bremerhavens Thomas Popiesch war es sichtlich unangenehm, was passiert war. Er beschwerte sich aber vor allem, warum die Schiedsrichter „zehn Sekunden den Arm unten lassen und dann erst die Strafe geben.“
  • Martin Jiranek hinterher, in kleinerer Runde: „Meine Meinung ist: Er hat unseren Spieler gejagt, er hat gesehen, dass er mit dem Rücken zu ihm stand. Er war ein Ziel für ihn. Wahrscheinlich war er wegen des Ergebnisses frustriert. Ich finde, das war nicht sportlich. Ich weiß nicht, ob es ein Revanchefoul war, für etwas, das früher passiert ist. Er geht nur mit einem Gedanken rein – ich sage es diplomatisch: einen harten Check zu machen.“
  • Bei Taylor Aronson besteht der Verdacht einer Gehirnerschütterung, wie lange er fehlen wird, ist offen. Martin Jiranek merkte aber sofort an, dass er, trotz aller Verletzungssorgen, lieber etwas länger wartet, bis Aronson zurückkommt aufs Eis. „Das Problem ist: Wenn er nochmal eine Gehirnerschütterung bekommt, dann reden wir über Monate. Und wenn dann nochmal, dann über das Karriereende. Ich will, dass wir sicher sind. Das ist nicht optimal für Mannschaft, aber das ist kein Spaß, wir müssen vorsichtig sein.“
  • Schlimmer sieht es bei Petr Pohl aus. Er ist derzeit in den USA und erholt sich von den Folgen einer Gehirnerschütterung, die er vor einigen Wochen im Training erlitten hat. Weder Sebastian Böhm noch Florian Jennemann noch ich, die wir zu dritt beim Training waren, haben mitbekommen, was damals passiert ist. Plötzlich, das Training war schon vorbei, lag Pohl am Eis, regungslos. Später musste er von Milan Jurcina vom Eis geschoben werden. Er ist wohl beim Runden skaten gestolpert und mit dem Kopf in die Bande geknallt. Es dürfte das traurige Ende seines Intermezzo in Nürnberg sein. „Ich glaube, Petr Pohl in Nürnberg hat nicht so gut funktioniert, ich denke, dass wir uns wahrscheinlich von ihm trennen werden. Es ist alles abgesprochen und mehr oder weniger sicher. Momentan hätte ich ihn gerne hier zum spielen, aber er hat eine sehr schwere Gehirnerschütterung. Der erste Gedanken soll seine Gesundheit sein, er hat noch viel Zeit vor sich in seiner Karriere“, sagte Martin Jiranek.
  • Philippe Dupuis war nach dem ersten Drittel in der Kabine geblieben. Der Grund: Schulterprobleme. Wie lange er ausfallen wird, vermochte Martin Jiranek am Abend nicht zu sagen, er geht aber von „mindestens ein bis zwei Wochen“. Am Samstag soll er beim MRT untersucht, weil die Ice Tigers klären wollen, was genau in der Schulter los ist. „Bänder? Muskulatur? Wir müssen abwarten“, so Jiranek.
  • Thomas Sabo stand diesmal nicht in der ersten Reihe des Gästeblocks. Und ob er das in Zukunft nochmal machen wird nach dieser Vorstellung der Pinguine aus Fischtown, würde ich auch mal bezweifeln.
  • Eric Stephan hat gegen Ingolstadt fünf Sekunden gespielt, gegen Bremerhaven alleine im ersten Drittel zwei Minuten und eine Sekunde. Er wirkt noch unsicher, was aber auch nicht überrascht ob der Behandlung durch Kevin Gaudet. Nach Aronsons Verletzung wird er nun spielen müssen, das hat auch sein Trainer betont. Und gleich hinterhergeschoben, dass für ihn das gleiche gilt wie für Max Kislinger: Er traut ihnen einiges zu, sie müssen eben spielen und sich mit jeder Minute auf dem Eis etwas mehr Sicherheit holen. Und Jiranek wird sie spielen lassen. Man darf sich vorstellen, wie intensiv die Gespräche mit Kevin Gaudet angesichts solch konträrer Ansichten waren.
  • Natürlich war der Ex-Trainer nochmal kurz Thema. Martin Jiranek wiederholte nochmal seine Worte vom vergangenen Mittwoch, wonach die Gespräche mit Gaudet sehr gut gewesen seien, dreimal hätten sie „sehr lange“ miteinander geredet. Beide Seiten waren voneinander überzeugt, aber diese Überzeugung schwand auf Seiten der Ice Tigers jeden Tag seit dem Trainingsauftakt ein bisschen mehr. „Bis jemand hinter Bande steht und eine Mannschaft leitet“, begann Jiranek. Dann wartete er kurz. „Da habe ich gesehen, dass etwas nicht funktioniert hat.“

Das Spiel

Ein Tor in Unterzahl von Patrick Reimer, eines in Überzahl von Daniel Weiß, eines von Jason Bast. Hatten diese Ice Tigers Probleme in irgendeiner Formation, in irgendeinem Special Team? Natürlich, diese Sichtweise ist vereinfacht, aber es gab dieser doch verunsicherten Mannschaft natürlich Sicherheit, so schnell so deutlich mit 3:0 zu führen. Jason Bast zeigte, warum sie ihn in Bremerhaven vermissen, Will Acton, dass er eigentlich immer für ein Tor gut ist. 5:0 nach 26 Minuten, das Spiel war da natürlich gelaufen, die Ice Tigers hatten sich selbst vergewissert, dass sie eine sehr gute Mannschaft sind. Bremerhaven war stellenweise überfordert, eine Überraschung wie in den vergangenen zwei Jahren darf man wohl ausschließen. Später drückten sie noch ein bisschen, aber in Erinnerung bleiben nur die vielen unfairen und DIE EINE, hässliche Aktion. Abwarten, wie sich die Liga entscheidet. Tipps, wie lange der rumpelnde Rumble gesperrt wird, gerne in die Kommentare. Der Gewinner bekommt eine belegte Brötchenhälfte aus dem Presseraum.

Der Moment

Der Moment? Okay, sagen wir: die zwei Momente. Denn nur in diesen zwei Momenten waren die Pinguine den Ice Tigers überlegen. Chad Bassen hatte im Faustkampf gegen Alex Friesen keine Chance, auch Chris Browns Einsatz nach dem Blind Side Hit von Chris Rumble war zwar ehrenhaft, um sich für den verletzten Mitspieler zu rächen, aber vielleicht sollten die Ice Tigers mal ein paar Trainingsstunde in einem Nürnberger Box-Studio ihrer Wahl nehmen, um auch in dieser Kategorie als Sieger vom Eis gehen zu können.

Three Stars

„Ach, der Weber“, man hört diese drei Wörter öfters, wenn ein Schuss ungefährlich in Richtung Tor fliegt. Doch an diesem Freitagabend hat Marcus Weber gezeigt, dass er es viel besser kann. Er hat zwei Tore aufgelegt und später noch eines selbst geschossen. Sein Jubel zeigt, dass dieser Treffer mehr war als einer von sechs der Ice Tigers. Er war auch eine Erleichterung und Bestätigung. Weber wird inzwischen immer besser, das hat auch Martin Jiranek hinterher nochmals betont – und verkündet, dass sie den Vertrag vor kurzem um zwei weitere Jahre verlängert haben.

Eugen Alanov dürfte sich wohl am meisten gefreut haben, dass da inzwischen wieder jemand anderes an der Bande steht. Vom Bietigheim-Verbannten zum Stürmer in der ersten Reihe in nur wenigen Tagen. Auch gegen Bremerhaven zeigte er wieder, dass er im Sommer noch einmal einige Schritte nach vorne gemacht hat. Stellvertretend sei genannt, wie er vor dem 3:0 ganz selbstverständlich den Aufbaupass der Gäste abfing und dann sehr schön das Tor einleitete.

Der Fairness halber, weil hier Niklas Treutle so oft genannt wird. Auch Andy Jenike ist ein sehr guter Torwart, das hat er in den wenigen Phasen gezeigt, in denen Bremerhaven gefährlich vor sein Tor kam. Vielleicht ist das sogar noch mehr Wert, weil er immer auf den Punkt da war, obwohl er nicht dauerhaft warm und geistig gefordert war. Die zwei vermeidbaren Gegentore werden ihn am meisten nerven.

Und sonst?

Vier Spieltage lang war Kevin Gaudet Trainer der Ice Tigers, drei Tage war er nach seiner Freistellung still. In der Freitagsausgabe aber äußerte er sich gegenüber der Bietigheimer Zeitung, die ihn in den Jahren zuvor immer als erfolgreichen Coach beschreiben durfte. Diesmal ging es um Misserfolg. „Das ist die größte Enttäuschung meines Lebens“, sagte Gaudet. „Ich bin immer noch sprachlos.“ Weiter vertiefen wollte er die Vorgänge in Nürnberg nicht, genauso wenig wie es die Verantwortlichen und Spieler der Ice Tigers in den Tagen danach tun wollten. „Er wollte mehr Zeit haben, aber wir haben entschieden, ihm diese Zeit nicht zu geben“, sagte Martin Jiranek. Apropos Zeit: In beinahe jedem Gespräch betonte Kevin Gaudet, dass er seit 28 Jahren Trainer sei – und dabei eigentlich immer Erfolg hatte. Auch gegenüber den Kollegen in Bietigheim verwies er noch einmal darauf. „Ich hoffe, dass meine 28 Jahre Arbeit als Trainer mehr Bedeutung haben als die kurze Zeit jetzt in Nürnberg.“

16 Kommentare in “Spiel 5: Das hässliche Gesicht des Pinguins

  1. Sehr gelungener Blog. Wovon sicher auszugehen ist: Eric Stephan wird dadurch, dass er in den kommenden zwei Wochen sicher sehr viel spielen muss, viel Selbstbewusstsein bekommen und Sicherheit gewinnen. Das kann er in diesem Moment noch nicht haben, wenn er nicht mal beim Mercedes-Benz-Cup Eiszeit bekam. Ich denke mal, dass in Stephan Potential steckt. Er kann es in Nürnberg weiterentwickeln und nutzen, wenn er die Sicherheit gewinnt. Vergleicht man seine Wechsel im ersten Drittel mit den sehr langen Einsätzen im Schlussabschnitt sah das schon gleich ganz anders aus. Damit kann man problemlos arbeiten.

  2. Top Blog wieder einmal!
    Ich denke, dass der Rumble erstmal für vier Spiele zuschauen muss. Alles drunter wäre eine Frechheit.
    Ich freu mich auf eine Woschdsemmel!

  3. Hallo,

    guter Blog, thx!

    Tatsächlich haben viele gestern befreit gewirkt, die „Jungen“ haben sich ins Team schnell integriert, verständliche Anpassungsprobleme inbegriffen. Besonders auffällig war das imo bei Reimer zu sehen, gutes Spiel von Ihm.

    Weber spielte auch unter Gaudet schon konstant gut, das Tor war verdiente Belohnung für viele beherzte Vorstöße in den letzten Wochen. Zurecht als besten Spieler gelobt.

    Alles gute für Taylor Aronson! Dreckiger Hit von Rumble. Wenn er ein Eisbär wäre, würde ich auf 1 Spiel sperre Tippen, da er aus Bremerhaven kommt, werden es vermutlich drei. Die Liga schützt ihre Spieler nicht….

    Thomas Popiesch hat im zweiten Drittel offensichtlich die Parole ausgegeben, wenn wir spielerisch nicht gegenhalten können, dann zeigen wir härte. Trainer des Jahres in der DEL. Da sollte einem mehr einfallen. Sehr enttäuschend, zumal ich mich an kein Team erinnern kann, dass sich in der Arena so oft ins Abseits gestellt hat. Tumbe, schwache Vorstellung der Gäste.

    Leider fehlt im Blog ein Statement zu Dupuis! Hat irgendwer Info, wie es Ihm geht? Schulterverletzung klingt nach 6-8 Wochen und das wäre echt bitter…

    Gaudet sollte nicht nachtreten, wir auch nicht. Haben beide auch nicht. War ein Irrtum und gut ists.

    Herzlicher Gruß
    Stefan

    • Es war gestern leider schon sehr spät, das ist meine einzige (und vielleicht nachvollziehbare) Entschuldigung. Ich habe einen Absatz zu Dupuis oben beim Warm-Up ergänzt.

  4. Im Beitrag zum Ingolstadt-Spiel von Sebastian wurden die Spielanteile angesprochen. Das sah gestern völlig anders aus. Auch nach der Führung haben die Ice Tigers nicht locker gelassen und sich weiterhin Chancen erarbeitet und aufs Tor geschossen. Im PP wurde gestern deutlich mehr geschossen. Auch wenn nicht mehr als ein Tor heraus gekommen ist (das erste Tor von Bast war nach Ende des PP und auch keine klassische 5-4 Situation mehr).
    Schaut man rein auf die Zahlen sieht das Schussverhältnis mit Schüssen aufs Tor 29:32 und Schüsse gesamt 44:52 nicht besser aus als in den letzten Spielen. Es ist trotzdem völlig anders zu werten. Nach zwei Dritteln haben die Ice Tigers 27:22 (SOG) und 39:31 (Schüsse gesamt) zu Buche stehen. Für ein Team das in Führung liegt wirklich ordentliche Werte.

    Der Check gegen Aronson war nicht die einzige dreckige Aktion. Mehrmals hat Alanov (und nicht nur er) nach Abpfiff der Spielsituation einen Check in den Nacken erhalten. Er war ein ständiger Unruheherd, weshalb die BHV Spieler wohl permanent ihrer Unzufriedenheit und Unterlegenheit mit solchen Aktionen Ausdruck verleihen wollten…
    Gestern hätte ich gerne Prust auf dem Eis gesehen. Wie sagte er vor ein paar Jahren: „Faustkämpfe müssen sein um die Spieler zu schützen“. Man kann dazu geteilter Meinung sein, aber man sieht viel zu oft, dass die Schiris es nicht können (konsequentes Eingreifen erfolgt oft zu spät). Mit Prust wäre es gar nicht erst zur Situation mit Rumble gekommen. Der erhält 2 Spiele Sperre. Falls er „eine Vorgeschichte hat“, ist mir jedoch nicht bekannt, werden es 4 Spiele.

    Was viel Eiszeit aus einem Spieler herausholen kann, sieht man an Weber. Auch unter Wilson war er als 7. Verteidiger oder Ersatzstürmer immer mal unsicher. Als Top6 Spieler sieht das richtig gut aus. Mit zunehmender Eiszeit dürfte es auch bei Kislinger und Stephan (wo ist eigentlich Grosse?) besser werden. Den ein oder anderen Fehler dürfen beide jedoch auch machen. Gehört dazu…

    Wird interessant, wie es mit dem engen Kader und dichtem Spielplan weiter geht…

  5. Die Entlassung – nimmt man gestern – kam wohl wie im Kommentar in der Printausgabe vom Mittwoch gefragt zu spät. Das Team wirkte gestern merklich befreit vom Knoten „Gaudet“. Alleine das Auftreten, die Schnelligkeit und Spritzigkeit im Kopf als auch am Eis zeigte, dass da wohl eine ziemliche Blockade war.

    Pföderl sollte auch bald funktionieren – hier hoffe ich übrigens auf selbiges wie bei Weber, dass MJ beiläufig die Verlängerung durchsickern lässt.

    Was mir aber gestern aber nebem dem Ergebnis gefallen hat: trotz der Umstände Gaudet sowie den kurzfristigen Neuzugängen Bassen und Lalonde steht da ein komplettes Team am Eis. Jeder geht für den anderen den Weg mit, wenn es mal fehlt und wird es dreckig sind Leute wie Brown, Bassen und Lalonde sofort zur Stelle. Auch Weber hatte gestern einen dieser Momente, als Alanov hinterm eigenen Tor in die Bande gedrückt wurde. Da wächst was richtig gutes zusammen.

    Gespannt darf man auf Mieszkowski und Kislinger sein wenn die Eiszeit weiterhin steigt. Da waren richtig gute Ansätze dabei. Bei Stephan merkte man die lange Pause ohne richtige Eiszeit aber auch er wird kommen.

    Es geht wieder aufwärts mit den Ice Tigers des Jahrgangs 2018/19.

  6. Randbemerkung 1:
    Mir hat gestern besonders gut das Spiel in der Verteidigungszone und der damit verbundene Spielaufbau gefallen. Bis zum Ende des zweiten Drittels sind mehr Aufbaupässe angekommen, wie in der ganzen Saison (inkl. CHL und Vorbereitung) zusammen!
    Randbemerkung 2:
    Der Artikel der Bietigheimer Zeitung ist sehr interessant. Das ist Stimmungsmache gegen Nürnberg. Bin mal gespannt, wie sich die gesamte Situation auf die Zusammenarbeit mit den Steelers auswirkt.
    Randbemerkung 3:
    Die vielen muskulären Verletzungen der Spieler lesen sich wie die Verletztenliste von Bietigheim der letzten drei Jahre. Bin froh, dass Gaudet auch seine Fitnesskönigin wieder mitgenommen hat 😉

  7. Nur eine Anmerkung zu diesem -wie immer sehr lesenswerten – Blog : Im Faustkampf gegen Rumble war Brown für mich klarer Punktsieger. Ich habe mir den Fight gerade nochmal angeschaut und bin weiterhin der Meinung, dass Brown recht eindeutig gewonnen hat.

  8. Wie immer, guter Blog und fundierte lesenswerte Expertenkommentare…thx
    …wie eng der Knoten Gaude gewesen sein muss, sah jeder bei der Ehrenrunde…die Spieler
    lachten so befreit, dass war in dieser Saison so noch nicht zu sehen…meinem Bauch geht’s wieder gut…😁

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