Spiel 4: Das Alanov-Paradoxon

Foto: Thomas Hahn/Sportfoto Zink

Sie standen auf dem Eis und sahen einem sehr erwachsenen Mann dabei zu, wie er sich seiner Oberbekleidung entledigte. Sie warteten ein H, ein U, ein M, ein B, ein A und Täterä ab, sie winkten, tanzten und trugen stolz ihre Kinder übers Eis. An diesem Sonntag schien alles möglich, Siege gegen Wolfsburg, eine Finalteilnahme, Reisen nach Bern, Skellefteå, Jyväskylä, also mindestens. Immerhin eine grandiose Saison, in der Mannschaft und Fans Seite an Seite arbeiten und feiern. Zwei Wochen sind seither vergangen, vier Spiele wurden gespielt. Trotzdem fühlt es sich an wie eine halbe Saison. Noch mehr Überreaktionen nach diesem 3:4 gegen den ERC Ingolstadt gibt es nach dem Klick.

Warm-up

  • Ville Koistinen war an diesem Sonntag nicht der beste Spieler des ERC Ingolstadt, nicht einmal annähernd. Mehr muss man über das Potenzial dieser Panther nicht wissen. Eine gute und gut gecoachte Mannschaft hat aus Nürnberg verdient drei Punkte mitgenommen.
  • Und war das nicht schön, als Thomas Greilinger, 37 Jahre alt, einst Sportinvalide und fleißiger Weizen-Sommelier, erst Jason Bast und dann beinahe auch noch Niklas Treutle bis auf die Strapse entkleidet hat? Seine Geschichte ist die vielleicht erstaunlichste im deutschen Profi-Eishockey. Das nur als Hinweis an die ambitionierten Kollegen von Dump&Chase.
  • Brandon Segal hat sich im zweiten Drittel an der Leiste gezerrt. Erstaunlich frühe erste Prognose von Kevin Gaudet: die Ice Tigers werden zwei, drei Wochen ohne ihre Nummer 26 auskommen müssen.
  • Was ist eigentlich mit Petr Pohl? „Das musst du Martin Jiranek fragen.“ Kevin Gaudet verweist auf den Sportdirektor, dem Sportdirektor bin ich nicht mehr über den Weg gelaufen. Erreicht habe ich ihn aus eigenem Verschulden (auch als Reporter darf man einen schlechten Tag haben) am Abend auch nicht mehr. Ohne offizielle Bestätigung aber kann man derzeit davon ausgehen, dass man Pohl im Trikot der Ice Tigers nicht mehr allzu oft sehen wird.
  • Noch ein Eingeständnis: Manche Themen ignoriert man, obwohl man weiß, dass man das bereuen wird. An diesem Sonntag habe ich bereut, dass ich mich nicht eingehender mit der neuen U23-Regel beschäftigt habe. Offenbar aber war ich nicht allein, denn besonders gut vorbereitet haben sich auch die Ice Tigers nicht auf eine Regel, die wiederum ganz absurde Konstellationen hervorbringt. Die Ice Tigers haben nur zwei Spieler im Aufgebot, die unter diese Regel fallen, das bedeutet, dass immer entweder Max Kislinger oder Pascal Grosse dabei sein müssen. Stehen weder Grosse noch Kislinger auf dem Spielberichtsbogen, so wie gegen Ingolstadt, muss ein Ü23-Spieler für einen fiktiven U23-Spieler weichen. Alles klar?
  • Nein, egal. Das ist der Grund, warum die Ice Tigers mit sieben Verteidigern und nur mit elf Stürmern angetreten sind. Weil ein Platz (für den kranken Kislinger) frei bleiben musste und weil sich Gaudet für Eric Stephan als siebten Abwehrspieler entschieden hat, konnten die Ice Tigers Eugen Alanov zu ihrem Kooperationspartner in die zweite Liga nach Bietigheim schicken.
  • Gaudet wollte bei einer großen Strafe oder bei einer Verletzung nicht nur mit fünf Verteidigern dastehen. Das klänge nachvollziehbar, hätte Gaudet Stephan bislang überhaupt Vertrauen geschenkt. Stephan aber kommt nur auf 62 Sekunden Eiszeit – nicht pro Shift, sondern pro DEL-Spiel. Man darf durchaus annehmen, dass Gaudet dem ohnehin verunsichert wirkenden Stephan selbst im Ernstfall kaum Verantwortung übertragen hätte.
  • Gaudet hatte aber ein weiteres Mal eine Ausrede dafür, dass er keine vier Reihen aufs Eis geschickt hat. Mittlerweile muss man (auch aufgrund der Erzählungen aus der DEL2) annehmen, dass er selbst mit voller Kapelle keine vier Reihen rotieren lässt.
  • Bei Ingolstadt hat der Viert-Reihen-Mittelstürmer Tim Wohlgemuth im Schlussdrittel das 3:3 geschossen, der Viert-Reihen-Außenstürmer Joachim Ramoser hat das Spiel mit zwei Vorlagen beendet.
  • 17:41 in Hradec Kralove, 14:46 in Oulu, 25:43 gegen Hradec Kralove, 26:39 gegen Oulu, 24:32 in Schwenningen, 26:36 gegen Berlin, 20:31 in Mannheim, 21:37 gegen Ingolstadt – es gab Gründe dafür, dass die Ice Tigers in acht Pflichtspielen achtmal von ihren Gegner ausgeschossen (you know what I mean) wurde. Trotzdem ist das eine erstaunliche Statistik für eine Mannschaft, die mit Reimer, Buck, Acton, Pföderl und Lalonde herausragende Scorer und Schützen zu bieten hat.
  • Vier Mittelstürmer in der ersten Formation, Daniel Weiß in der zweiten – natürlich kann das zu Power-Play-Toren führen. Derzeit sieht es nur noch nicht danach aus. Mir ist jedenfalls nicht klar, wer Chris Brown und Leo Pföderl die Tore auflegen soll. Aber was weiß ich schon.
  • Und abschließend noch einmal zur U23-Regelung und zur Planung der Ice Tigers, ohne verletzte Spieler wird Nürnberg folgendermaßen auflaufen müssen:
    Fox/Dupuis/Segal
    Brown/Buck/Reimer
    Weiß/Acton/Pföderl
    Kislinger/Bast/Bassen
    Festerling/Aronson
    Gilbert/Weber
    Mebus/Lalonde
    Bender
    überzahlig: Jurcina, Grosse, Mieszkowski, Alanov
    oder:
    Bast/Dupuis/Segal
    Brown/Buck/Reimer
    Weiß/Acton/Pföderl
    Alanov/Bassen/Mieszkowski
    Festerling/Aronson
    Gilbert/Mebus
    Jurcina/Lalonde
    Grosse
    überzählig: Weber, Bender, Fox, Kislinger
    Fazit: Die Regel hilft niemandem. Schon gar nicht den jungen deutschen Bankdrückern. Wirklich optimal haben die Ice Tigers den Kader dieser Regel aber auch nicht angepasst.

Das Spiel

Es wäre nicht verdient gewesen. Bis auf Willen und das individuelle Talent von Buck, Bender oder Lalonde hatten die Ice Tigers gegen Ingolstadt nur wenig zu bieten. Trotzdem führten sie nach 40 Minuten mit 3:1. Nürnberg spielte engagiert, aber hektisch, ohne erkennbare Struktur, Konter waren das Ergebnis schöner langer Pässe (Jurcina, Lalonde), nicht das Ergebnis schnellen Umschaltspiels. Im Power-Play wurde das Spiel breit gemacht, ohne es danach zu verengen. Es war kein schönes Spiel. Brandon Buck aber war aus Gründen motiviert. Zwei Tore hat der Ex-Panther geschossen, Chancen hatte er für fünf. Chris Brown hat dann auch noch im Power-Play getroffen, Moment, noch einmal in Versalien, weil damit niemand mehr hatte rechnen können: IM POWER-PLAY (derzeit sind nur Wolfsburg und, keine Überraschung, Augsburg schlechter). Natürlich profitierte Ingolstadt von der frühen Führung, wirkte aber durchweg strukturierter. Danach zählte Doug Shedden auf, was in diesem zweiten Drittel alles schief lief: Strafen, ein von Cannone vergebener Penalty, 1:3 statt 1:0. Deshalb war der Coach so stolz auf sein Team, das trotzdem noch in Nürnberg gewonnen hat, weil zweimal die Zuordnung nicht gestimmt hat und weil offenbar noch immer nichts aus dem prallen Anschauungsmaterial der ersten sieben Spiele gelernt hat. Es war ein verdienter Sieg für Ingolstadt.

Der Moment

Kevin Gaudet hatte nach dem zweiten Drittel gedacht, dass es seine Mannschaft endlich verstanden habe. Dabei hatte Chris Brown doch gerade noch eindrucksvoll bewiesen, dass das für ihn nicht galt. Eine Strafe (Haken) reichte ihm in der 23. Minute noch nicht, also ließ er noch einen Stockschlag folgen – zwei Minuten, ein Penalty. Beides blieb ohne Folgen. Als Jason Bast jedoch im dritten Drittel so lange auf Vili Sopanen einklopfte, dass erst die Ingolstädter Bank und dann ein Schiedsrichter reagierte, dachte sich nicht nur Gaudet, dass seine Nachhilfe-Arbeit noch lange nicht beendet ist. Nürnberg hat viele Verletzte und nicht gut gespielt und trotzdem hätten die Ice Tigers an diesem Sonntag mindestens einen Punkt behalten dürfen, wenn Bast Sopanen ordentlich bedrängt hätte. Diese erfahrene Mannschaft hat noch immer ein Disziplin-Problem.

Foto: Thomas Hahn/Sportfoto Zink

Three Stars

Marcus Weber bleibt einer der auffälligsten Spieler der Ice Tigers, zu den offensiv effizientesten Ice Tigers zählt er noch lange nicht. Unter Rob Wilson galt das Umschaltspiel als Nürnbergs Stärke, davon ist nur noch wenig zu sehen. Weber aber hat es nicht verlernt, dazu spielte er aktiv, schnell und, wenn es nötig war, hart.

Vielleicht wurde er etwas zu sehr gehypt, vielleicht hat man über die Fehlpässe generös hinweggesehen, weil andere Pässe so präzise waren. An diesem Sonntag aber kommt man natürlich nicht daran vorbei, Tim Bender hier zu erwähnen. Sein blitzschneller Querpass auf Brandon Buck war großartig, in Erinnerung aber wird vor allem sein Doppelblock Ende des zweiten Drittels bleiben.

Und natürlich darf auch Brandon Buck nicht fehlen. Seine Herausforderung wird es sein, solche Leistungen auch gegen Mannschaften zu bringen, die nicht der ERC Ingolstadt sind.

Foto: Thomas Hahn/Sportfoto Zink

Und sonst?

Nürnberg hat gegen den Vizemeister gewonnen und drei Spiele mit einem Tor Unterschied verloren. Auf Platz sechs fehlen drei Punkte. Am Freitag kommt Fischtown, am Sonntag geht es nach Düsseldorf. Noch lange ist nichts Entscheidendes passiert, die Stimmung rund um diese sehr, sehr talentierte Mannschaft aber ist seltsam.

32 Kommentare in “Spiel 4: Das Alanov-Paradoxon

32 Comments
  1. Das war wirklich eine verdiente Niederlage. Geht völlig in Ordnung. Die 10 min im 2. Drittel sind nicht ausreichend.
    Es machen sich doch einige Gedanken zu den Punkten Spielanteile und Spielsystem. Sind die Schussanteile beim Spiel in Schwenningen noch erklärbar (frühe Führung, weniger geschossen als der Gegner, hatten wir letzte Saison in sehr vielen Spielen), so ist der Gesamteindruck doch etwas beunruhigend. Sicherlich liegt das noch an der Form des ein oder anderen Spielers. Denn der Leo bekommt neben Acton auch fast nichts aufgelegt. Aber zum Spielsystem war das gestern nicht die erste Diskussion, die wir führten.
    Das Powerplay ist sicher nicht gut (die offizielle Statistik der DEL macht mir aber auch Sorgen. So wurde die Strafe eines Berliners parallel zur 5+SD von Alanov als PP-Situation für uns und Unterzahl für Berlin gerechnet – und das bei zwei Minuten 4-4 und dann Unterzahl). Da muss man wohl weiterhin selber rechnen. Aber Vorletzter in der Statistik (Augsburg hat ja gestern Abend ein Tor im PP erzielt).
    Und bei der Berechnung der Unterzahl ist es wohl auch anders als letzte Saison. Da rechnet die DEL ab dieser Saison bei einer Strafe und bei einer weiteren Strafe 3 Unterzahlsituationen (4-5,3-5,4-5). Aber bin auch nicht sicher ob das konsequent so gerechnet wird.
    Und so komme ich aktuell auf 66,7% beim PK (6 Gegentore bei 18 Situationen). Auch das ist nicht wirklich gut. Also viele Baustellen.

    Ich habe mich mit der U23 auch nicht wirklich beschäftigt. Ich dachte dies wäre der Grund für die Auslistung von Sharipov (4. Goalie) auf der DEL Seite. Das uns das „etwas Luft“ verschafft…

    Viele Baustellen. Schauen wir mal, was das nächste Wochenende bietet…

  2. Die U23 Regel besagt in der Tat, dass man diese Saison nur noch 18 Feldspieler aufstellen darf, die Jahrgang 95 und älter sind.
    Ich glaube fast, dass während der Kaderplanung der Irrglaube vorlag, der 95er Jahrgang würde dazu zählen. Dachten auch viele Fans. So wäre man mit Alanov, Bender, Kislinger, Grosse und damals noch Gläser komfortabel aufgestellt gewesen.
    Dafür spricht,dass Alanov Fans gegenüber auf der Abschlussfeier betonte, er wäre fest im Kader diese Saison. Das hat man ihm sicher so versprochen, weil man dachte Jahrgang 95, erst nach Saisonstart Geburtstag, müsste gehen.
    Leider aber hat man inzwischen nur noch Kislinger und Grosse zur Auswahl (und theoretisch 2,3 Jungs aus Bietigheim).
    Vor dem Hintergrund hätte man sich viel mehr um Valentin Busch bemühen sollen.
    Dass Gaudet die 4.Reihe und junge Spieler er ungern bringt, hätte man hinsichtlich der Regel besser auch bedacht.
    Und es wird ja in den nächsten Saisons immer um eine U23 Stelle erhöht.

    „Geplant ist eine verpflichtende Anzahl junger Spieler der Altersklasse U23 im Kader beginnend ab der nächsten Saison. Die stufenweise Anpassung geschieht recht behutsam, erst ab der Saison 2023/24 müssen unter 19 möglichen Feldspielern pro Begegnung mindestens drei Nachwuchsakteure sein.“ So die offizielle Formulierung“.

  3. Tja was soll ich dazu sagen. Auf dem Papier eine bomben Mannschaft. Auf dem Eis zu viele Häuptlinge und zu wenig Indianer. Super Einzelspieler aber noch kein Team…
    Und die vergängliche Stärke vom harten und schnellen Spiel der Tigers ist offensichtlich. Wer ist eigentlich der Leader…? Unser Kapitän anscheinend nicht. Zumindest hinkt er weiterhin seiner Form massiv hinterher.
    Naja Spieltag 4, noch nix passiert aber langsam heißt es aufwachen, arschbacken zusammen kneifen und hart arbeiten!!!

    • Das sehe ich tatsächlich anders. Diese Mannschaft hat kein Führungsproblem. Die Siege in der CHL und gegen Berlin waren allein das Ergebnis einer Kombination aus Treutle, Talent und Wille. Und Reimer muss nicht Topscorer der DEL sein, um allen anderen Spielern ein Vorbild zu sein. Dazu kommen Segal, Gilbert, Dupuis – Häuptlinge, wenn es nötig ist, aber auch damit zufrieden, Indianer zu sein.

  4. zum Spiel braucht man eigentlich nichts mehr sagen. Nur warum man wirklich Alanov weg schickt und dann nicht mal Mieszkowski nach dem Ausfall Segals Eiszeit gibt werd ich nicht verstehen. Über den verschenkten Platz bei Stephan rede ich erst gar nicht.

    Mit Gaudet könnten sich die Offiziellen der Ice Tigers auf lange Sicht bereits in dieser Saison verspekuliert haben. Angenommen er lässt selbst bei voller Kapelle nur drei Reihen spielen geht dieses Team spätestens ab Dezember am Stock. Gaudet muss lernen, wie er selbst nach dem Spiel sagte, dass die DEL sich verändert hat und nochmals ein Unterschied zur DEL2 ist ansonsten haben die Ice Tigers mMn im Dezember einen neuen Übungsleiter.

    Kadertechnisch schaut es natürlich aktuell Mau aus und wird uns noch vor große Probleme stellen vor allem dann, wenn die jungen Spieler aufgrund geringer Eiszeiten nach einer Saison in Nürnberg wieder ihre Zelte abbrechen. Wäre unter dem Aspekt der U23-Regelung fatal, da das auch nach Außen hat.

    Zur von Sebastian angesprochenen Stimmung: wenn man sich so durch ein paar Kommentare liest außerhalb Twitter und hier wird man merken, dass man doch gestiegene Erwartungen hat aber auch das Erreichte sieht. Ich bin da ehrlich: unter Gaudet sehe ich aktuell die Gefahr, dass die Ice Tigers sportlich eher wieder einen Schritt zurück machen werden. Zwar waren da zwei starke Heimspiele gegen die CHL aber hier ging es bereits über die Grenzen mit den drei Reihen. Das Powerplay ist gefühlt schlechter geworden und was geht wenn man vier Reihen vernünftig einsetzt sah man letzte Saison oder gestern bei den Schanzern.

  5. Ich mache mir zunehmend Sorgen um diese IceTigers. Auch wenn erst vier Spieltage vorbei sind, sieht man schon so einige Dinge, die nicht gut sind, bzw einen deutlichen Rückschritt zum Vorjahr darstellen.
    Bei 5 gegen 5 kommt es jetzt immer wieder dazu, dass die Verteidiger hinter dem Tor stehen bleiben, bevor sie den Angriff einleiten (das habe ich das letzte Mal zu Ernst Höfner Zeiten gesehen …). Die Konsequenzen daraus sind relativ klar: Man nimmt sich selbst Tempo aus dem Spiel und der Gegner hat mehr als genügend Zeit um sich zu sortieren, was dazu führt, dass es den IceTigers kaum noch gelingt, eine Scheibe vernünftig aus dem eigenen Drittel zu bringen.
    Dies führt dann zu einer weiteren Konsequenz: Der Mannschaft gelingt es damit nicht mehr, die Mittelzone schnell zu überbrücken (das Transition Game hat uns die letzten Jahre ausgezeichnet), was vermehrt eine Rückkehr zum Dump&Chase bedeutet. Dieses wiederum kostet sehr viel Kraft, was mich zum nächsten Punkt führt.
    Wir werden dieses permanente Spiel mit zweieinhalb Reihen noch sehr teuer bezahlen. Im Moment, an Spieltag vier funktioniert das noch halbwegs, aber spätestens ab November wird die Anzahl an Bänder- und Muskelverletzungen deutlich zunehmen, da dann mit dem Umstieg auf drei Spiele pro Woche, die Regenerationszeiten wegfallen. So kann man eventuell in der 2. Liga mit einer Topmannschaft spielen, in der DEL funktioniert das schon lange nicht mehr.
    Alleine gestern musste man ja schon fast bitterlich lachen: Der Trainer setzt lieber einen Eric Stephan auf die Bank und gibt ihm keine einzige (!!!) Eiszeit, anstatt auf den siebten Verteidiger zu verzichten und vorne mit vier Reihen zu spielen.
    Dazu die bereits von Sebastian angesprochenen Punkte geben in meinen Augen eine Gemengelage, in der Jiranek dringend reagieren muss. Jetzt ist es noch sehr früh in der Saison, um das schiff wieder auf den richtigen Kurs zu bringen, im November hilft dann schon nur noch ein Feuerwehrmann. Lieber jetzt übergangsweise mit Jiranek und Flanagan an der Bande und in Ruhe einen Trainer suchen, als Gaudet die Möglichkeit zu geben, die Mannschaft weiter kaputt zu machen.

    P.S. Ich befürchte fast, dass Gaudet ein Kerngrund für Pföderl sein könnte, seinen Vertrag nicht zu verlängern …

    • Mebus war bereits verletzt, Fox hat sich nicht aufgrund von Überbelastung verletzt. Bei Gilbert, spätestens aber bei Segal kann man sich nicht mehr sicher sein, ob diese Verletzung nicht bereits Folge von Überbelastung ist. Eine Leistenzerrung klingt ganz danach.

  6. @ Klaus: das mit Pföderl sehe ich genauso und befürchte, dass es ihne nach münchen zu seinem kumpel konny zieht

    Wenn man sieht wieviele der „Topleute“ ihre Form noch suchen ist das schon befremdlich, einzig die Reihe um Segal scheint zu funktionieren

    Generell kann ich kein System erkennen und das macht mir Angest für den Rest der Saison, ich glaube auch, dass ab Mitte Dezember wieder Jiranek mit Flanagan das Trainerduo stellt aber so lange wird es dauern bis Martin seinen Fehler mit Gaudet eingesteht. Die Gründe hierfür wurde von den anderen Schreibern schon mehrfach aufgezählt.
    Auch ist die PP Quote erschreckend, aber noch schlimmer finde ich, dass man beim PP oft gar nicht vernünftig in die Zone kommt

    Wenn sich nicht viel ändert sind die ersten 6 sicher in Gefahr, noch ist nicht viel passiert, aber genau deswegen muss man den Finger in die Wunde legen

  7. Eines vielleicht noch on top: Die letzten Jahre hat unsere Defensive so gut wie keine Schüsse aus dem zentralen Bereich vor dem Tor zugelassen, sondern die gegnerische Offensive immer nach Außen gedrängt. Treutle und Jenike müssen derzeit unheimlich viele Schüsse aus dem Zentrum nehmen, weil unglaublich viel Platz gelassen wird.

  8. Danke, endlich habe ich mal diese U 23 Regel begriffen. Scheint so, als wäre der Kader an dieser Stelle schlecht geplant worden.

    Bei mir stellt sich nach vier DEL-Spieltagen die Trainerfrage noch nicht, aber das Spielen mit einer extrem kurzen Bank und gesunden Spielern ohne Eiszeit verstehe ich beim besten Willen nicht. Zum Glück spielen wir nicht mehr im Linde, da hätte Stephan und Mies nur eine extrem warme Wolldecke den Abend gerettet.

  9. Das gestrige Spiel läßt mir auch keine Ruhe so das ich mich als eigentlicher Ausschließlichleser dieses genialen Blogs mal zu Wort melden muß.

    Über allen was wir schreiben und jetzt gesehen haben steht natürlich erstmal das wir in den letzten Jahren Ergebnisstechnisch durchaus verwöhnt waren.

    Trotz allem muß man vor allem in den Spielen der DEL einige Punkte erwähnen die wirklich auffallen.

    – Das bereits angesprochene Power Play. Es war noch nie gut nur ist es jetzt so gut wie nicht mehr vorhanden. Schon beim Aufbau des PP müssen oft Einzelaktionen der Spieler herhalten um überhaupt in das Offensivdrittel zu kommen. Spielerisch sind da im Moment keine Ideen da bzw. stimmen die Abstimmung und die Laufwege überhaupt nicht so das viele Verlegenheitspässe gespielt werden müssen oder lange tiefe Pässe die leicht verteidigt werden können.
    – Spielaufbau und System. Hier ist eigentlich nicht wirklich ersichtlich welches System gespielt werden soll. Oft stehen die Spieler beim Aufbau lange hinter dem Tor und warten bis sich eine Möglichkeit des Passes ergibt. Nur hab ich das Gefühl das viele Spieler gar nicht wissen wo sie stehen sollen oder sich anbieten sollen. Aus dem Spiel heraus werden zu viele lange Pässe gespielt die von den Stürmern selten bis nie verarbeitet werden können. Generell muß man feststellen dass das Umschalten kaum noch funktioniert. Erschreckend sind die vielen Fehlpässe und Abstimmungsprobleme am Feld was für mich ein klares Zeichen ist das die Spieler entweder noch nicht das neue System, falls vorhanden, verinnerlicht haben oder das Laufwege nicht passen bzw. abgestimmt sind. Die Abstimmungsprobleme sind klar ersichtlich. Selten habe ich so viel Kopfschütteln der Spieler gesehen.
    Die Körpersprache der Spieler zeigte so einige Defizite. Es war deutlich Unsicherheit da und mangelnde Führung am Platz.
    -Trainer. Natürlich … Neuer Trainer neues System neuer Umgang. Und natürlich bin ich der Meinung man sollte ihm noch 2-3 Wochen Zeit geben. Was mir gestern aber aufgefallen ist war das er oft sehr Ratlos war und sehr oft mit seinen Notizen beschäftigt war. Eine richtige Führung während des Spieles war nicht erkennbar man konnte bald meinen das er mit der Situation und dem Spiel etwas ratlos und überfordert war. Warum er den jungen keine Chance gibt und warum immer wieder Spieler nur sitzen und nicht spielen dürfen weiß nur er nur ich als Jugendtrainer Fußball habe mal gelernt das Spieler nur durch Spielpraxis dazu lernen können und das jedes Spiel wo man aufgestellt ist aber nicht oder kaum zum Einsatz kommt das Selbstbewustsein seines Spielers durchaus zerstören kann. Wie schon bei den anderen beschrieben sehe ich auch die Gefahr das wir mit dem momentanen 3 Reihensystem spätestens im November massiv Probleme bekommen werden. Auch hab ich gerade das Gefühl das nicht alles Rund läuft Intern, siehe auch Spieler Pohl der wahrscheinlich den Verein verlassen wird.

    Generell hat gerade die CHL über viele Probleme hinweggetäuscht die spätestens jetzt zutage kommen. In dieser Rechnung muss man natürlich die Integration vieler neuer Spieler einbringen sowie neuer Trainer und System.
    In der Hoffnung das wir bald wieder über was positives sprechen können sehe ich gespannt auf die nächsten Spiele und vertraue darauf das bald Fortschritte erkennbar sind.

    • Das mit dem Selbstbewusstsein ist ein wichtiger Punkt: Eric Stephan hat nicht einmal in den wenigen Vorbereitungsspielen Vertrauen bekommt, wie soll er Selbstbewusstsein, Sicherheit entwickeln? Warum hat Max Kislinger nicht mehr Eiszeit bekommen, wenn er doch wusste, dass er ihn oder Grosse immer wieder wird aufbieten müssen?

  10. Falls der Worst Case eintritt und sich das mit Gaudet so entwickelt, wie es bei allen seinen Erstliga-Stationen der Fall war (ist ja nicht so, dass man das nicht hätte ahnen können wenn man sich etwas informiert hätte), hoffe ich doch umso mehr, dass es nach dem Abgang von Sandner noch jemanden gibt, der Martin Jiranek kritisch auf die Finger schaut. Die erwähnten Fehler bei der Kaderplanung und die völlig unnötige, weil übereilte Verpflichtung von Gaudet als Wilson-Nachfolger lassen mich nicht zum ersten Mal an seiner Managementkompetenz zweifeln. Aber warten wir noch ein paar Wochen ab und hoffen, dass die Mannschaft ihr Potential allmählich ausschöpft und nicht nur von der individuellen Klasse einzelner leben muss. Dazu – und sage ich jetzt schon – bedarf es aber einer fachlich und sozial kompetenten Führung von der Bande aus.

    • Nur eine Anmerkung dazu: Der erwähnte ehemalige Geschäftsführer hätte vor allem selbst jemanden gebraucht, der ihm auf die Finger schaut.

  11. allem in allen kann man sagen, dass man wohl bei Gaudet auch unter dem Vorzeichen der U23 Regel sowie der jetzt kommenden Verletzung von Segal evtl. einen Griff ins Klo getan hat.
    Sebastian trifft es mit seinem Kommentar zwecks Kislinger und Stepahn eigentlich vollkommen richtig.

    Bei Pohl passiert wohl nur das, was man ggf. im Sommer verpasst hat. Die Mannschaft wirkt noch intakt – wie lange halt wird die Frage bleiben sollte Gaudet bleiben. Aktuell wird er mMn Unzufriedenheit erzeugen und ggf. auch ein Hemmschuh bei Verlängerungen/Verpflichtungen.

  12. Schön das man hier viele Stimmen liest, die sich genauso sorgen wie wir es nicht erst seit gestern tun!
    Mir sind auch noch einige Punkte aufgefallen, die mich dauernd beschäftigen.
    Klaus hat es um 8.50 Uhr sehr schön beschrieben. Ich habe seit dem ersten Spiel, damit meine ich die CHL bei Mountfield, sehr oft das Gefühl das wir bei 5-5 in Unterzahl spielen! Damit meine ich, wir laufen im Prinzip immer hinterher und wenn wir mal den Puck haben, ist er auch spätestens in der neutralen Zone wieder weg. Die Passgenauigkeit ist wirklich nicht berauschend im Moment, was denke ich alles so kleine Puzzleteile sind, die sich zu einem Spiel wie gestern entwickeln.
    Wenn wir doch mal ehrlich sind, waren die beiden Heimsiege gg. Mountfield u. Oulo doch wirklich nur Dusel. Natürlich haben wir gg Oulo gut gespielt, aber nur weil unser Goalie überragend gehalten hat und Oulo im Prinzip nach dem 3:1 aufgehört hat zu spielen. Wir waren bei beiden Partien doch sehr viel am zuschauen was der Gegner macht, oder?
    Ich persönlich möchte mich nicht an der Trainerdiskussion beteiligen, ob der richtig ist usw.
    Die beiden Sachen die da sauer aufstossen sind aber definitiv die, ich finde ihn einfach zu ruhig für einen Trainer (ich habe ihn in Tschechien aus allernächster Nähe beobachten können…) und nicht nur er (aber jetzt ist er halt mal Trainer…) sondern m.M. nach viele Trainer lassen die Jungen auf der Bank sitzen und frieren. Versteh ich nicht wirklich.., wenn jeder paar Minuten (damit mein ich nicht nur 3 Minuten …) Eiszeit bekäme würden doch alle im Team mal entlastet. Sicher ist auch kein Fan sauer, wenn einem jungen Burschen mal ein Fehler passiert.., nur so kommt er doch weiter. Yasin, Leo usw. haben auch nicht alles sofort richtig gemacht.
    Tja, so könnte man noch endlos weiter tippen.., aber ihr habt ja alles im Vorfeld schon richtig gesagt und auch meine Eindrücke bestätigt!
    Sebastian möchte ich einfach nur Danke sagen, das er so prima berichtet…, nicht umsonst schwärmt Holger K. (Du weißt wen ich meine..??) von Dir und Deiner Berichterstattung!
    Bleibt zum Schluß nur zu hoffen das wir bald alle nicht mehr in so deprimierender Art und Weise unsere Kommentare hier ablassen.., aber verd…t wir sind halt mal Ice Tigers Fans durch und durch.

  13. Zum Spiel denke ich ist vieles gesagt worden. Ich sehe es da um Gaudet ähnlich wie Blackhawk, wenn er so weiter macht, wird er nicht mehr lange hier Trainer sein. Solche Trainer schaden dem deutschen Eishockey, wenn man es einmal ganzheitlich sieht. Ich bin hier aber mal so frei und gebe hier auch unserem Manager/Sportdirektor eine Teilschuld. Speziell im Bereich der deutschen jungen Spieler ist in den letzten Jahren nicht gut gearbeitet worden. Der EHC 80 ist jüngst für seine gute Jugendarbeit ausgezeichnet worden und die Profimannschaft entwickelt sich hier immer weiter zurück.

    Man muss halt den Jungen auchmal eine Chance geben, stattdessen verpflichtet man einen Bassen. Nichts gegen ihn persönlich, aber da würde ich lieber mal einen jungen Spieler über das Eis laufen sehen.

  14. Hallo,

    nur noch ganz kurz zwei Punkte von meiner Seite.

    1.) Warum man mit Valentin Busch einen überaus talentierten und, wie man in seinen auch unter Wilson nur sehr kurzen Einsätzen gesehen hat, auch durchaus schon am DEL Level schnuppernden Nachwuchsspieler so einfach hat ziehen lassen, verstehe ich bis heute nicht. Regel hin oder her.

    2.) Das Team hat definitiv Charakter, zweifellos Talent. Aber aktuell keinen Matchplan. Gar keinen. Weder im PP noch im Spielaufbau. In den ersten Spielen war, für mich sehr überraschend auf Grund der vielen neuen Spieler, noch das „Wilson – System“ zu erkennen. Aktuell waren gestern nur Einzelaktionen (Lalonde, Buck, Weber) oder Glück/Geistesblitze (Bender/Jurcina) und Treutle zwischen uns und einer klaren Niederlage.

    Fazit: Sicher noch früh in der Saison, sicher noch einige Verletzte. Dennoch ein beunruhigend, dass es Coach Gaudet so gar nicht gelungen ist, irgend eine Handschrift zu Hinterlassen. Ok, außer dass mit drei Reihen gespielt wird, aber das wurde ja schon gewürdigt…

    Herzlicher Gruß
    Stefan

  15. Ich denke über Gaudet ist alles gesagt worden. Ich hoffe, dass man da schnell die Reißleine zieht wenn er so weiter macht. Aber auch unseren Sportdirektor darf man in dem Zusammenhang nicht frei von jeglicher Schuld sprechen. Gerade auf dem deutschen Spielermarkt agiert er mehr als unglücklich. Die letzten richtig starken Deutschen sind fast alle noch aus der Ära Funk. Mebus mal ausgenommen, wobei man da auch geteilter Meinung sein darf.

    Für mich persönlich kommt da viel zu wenig im U23 Bereich. Dann holt man noch einen Trainer der mit den jungen Deutschen sowieso nichts anfangen kann, was er ja auch in Bietigheim schon unter Beweis gestellt hat. Gläser hat da ziemlich schnell die richtigen Schlüsse gezogen. Allerdings muss man sagen, dass da auch unter Wilson nichts getan wurde.

    Die Verpflichtung von Bassen ist in meinen Augen auch absolut nicht notwendig gewesen. Da hätte ich lieber einen jungen deutschen auf dem Eis gesehen. Aber die vergrault man lieber. Solche Trainer sind Gift für die positive Entwicklung im deutschen Eishockey.

  16. Noch eine Anmerkung zu der immer wieder gehörten Äußerung:“ Ist noch früh in der Saison, ist ja noch nix passiert. Sind ja noch 48 Spiele.“ Wir sind letzte Saison um einen Punkt an der direkten CHL-Qualifikation vorbeigeschrammt. Es ist Scheißegal ob man den einen Punkt im 1. , im 26. oder 52. Spiel verloren hat. Und es geht von der 1.Minute an um jeden einzelnen Punkt, auch wenn die Saison ach so lange ist.

  17. Das eigentlich erschreckende ist, dass man hier nicht von einer überzogenen Facebook-Hysterie sprechen kann, sondern durchaus von geballter wir-gehen-alle-schon-lange-genug-zum-EHC-Eishockey-Fan-Kompetenz.
    Hinzu kommt die kaum versteckte Kritik in Ihrem Blog und teilweise in den Antworten (Stichwort Selbstvertrauen, schlechtes Schussverhältnis, z.B.), Herr Böhm. Zumindest deute ich nicht alles als vollste Zustimmung für den aktuellen Trainer.

    Das deckt sich mit den bisherigen Eindrücken von den – zugegebenermaßen – wenigen Spielen. Wirklich viel Plan ist da eigentlich nicht zu erkennen. Auch die Kaderzusammenstellung sehe ich in Bezug auf einheimische Spieler mehr als kritisch. Nicht auszudenken, wenn Pföderl den Verein nach dieser Saison verlassen sollte. Er wäre nicht der erste Spieler, der auch wegen des Trainers wechselt (siehe Möchel).

    Hoffen wir, das die Klubührung gesundes Augenmaß besitzt, und natürlich dass es aufwärts geht.

  18. In der Tat bemerkenswert, dass hier(!) bereits jetzt schon so viel Unverständnis und Kritik am Trainer und zum Teil auch am Sportdirektor geäußert wird. Im Grunde kann ich dem nur zustimmen.

    Allerdings dürfen die Spieler nicht ganz außen vor gelassen werden. Reimer/Lalonde/Acton/Buck/Dupuis. Was besseres hat die DEL für’s Überzahlspiel nicht zu bieten, zumindest den Namen nach. Was dabei rauskommt ist beinahe schon grotesk schlecht. Kann man mMn nicht dem Trainer anlasten.
    Auch nicht (bzw. nicht nur), dass einige Leistungsträger momentan völlig außer Form spielen. Teilweise sogar saisonübergreifend.

    Zu viele Baustellen, dazu die Verletzten.
    Sehe leider nicht, wie sich das kurzfristig ändern sollte.

  19. Ich glaube „uns Fans“ geht es nicht um eine kurzfristige Änderung. Ich persönlich kann auch mit den unteren Tabellenregionen zum Saisonstart leben. Es geht vielmehr darum einen drohenden Rückschritt in die „Eishockey-Steinzeit“ vor Augen zu fürchten…

    Es hört sich nach Trainer-Diskussion an, es ist aber vielmehr eine Grundsatz-Diskussion sich den Veränderungen des Regelwerkes (U23) und den Anforderungen des modernen Eishockeys jetzt und in der Zukunft zu stellen – und dabei macht gerade Herr Gaudet (bis jetzt) keine gute Figur. Maddin befindet sich sicherlich schon im Krisenerkennungsmodus, doch Herr Gaudet hat seine Jungspielerallergie aus der Vergangenheit wohl noch nicht erkennbar hinterfragt…

    Noch ein kurzer Exkurs zu den kommenden Spielen: Diejenigen, die hier meckern (wie ich) sollten nicht meckern, wenn wir die nächsten Spiele mit soviel wie möglich „jungen Wilden“ verlieren und sollten ruhig weiter meckern, wenn wir die nächsten Spiele mit 0-61 Sekunden Eiszeit für Jungspieler glücklich platt und mit neuen Verletzten gewinnen.

  20. Männer-die-auf-Tiger-starren-Leser wissen mehr… 😉 Ein kurzer Schrecken mit erfreulich schnellem Ende. Jetzt kann es doch noch eine gute Saison werden. Der Kader bietet reichlich Möglichkeiten.

  21. Der Schritt war zu erwarten. Es kann trotz der vielen Verletzten nur besser werden. Die Fans werden auch die eine oder andere Niederlagen hinnehmen. Die Personalie Gaudet war von Beginn an fragwürdig.

  22. Dankeschön…an Sebastian und alle Anderen hier für die geballte Fachkompetenz…
    Bevor ich heute den Blog (Jawoll…den Blog) lesen könnte, erfuhr ich von der Gaudet Entlassung.
    Danach las ich diese vielen Wahrheiten…
    Chapeau…liebe Schreiber
    P.S. Vielleicht hat ja unser Maddin auch mitgelesen…😉

  23. Danke…an Sebastian und alle kompetenten Schreiber hier im Blog…
    Bevor ich heute Abend den Blog (jaaa: den Blog) lesen könnte, erfuhr ich bereits von der Gaudet
    Entlassung. Danach diesen Blog hier, mit allen seinen Wahrheiten, zu lesen, zeigte mir wieder mit wieviel sachlichem Eishockeyverstand hier geschrieben wird. CHAPEAU !!!

    All das Geschriebene erklärt mein flaues Bauchgefühl, welches ich am Sonntag nach dem Spiel hatte…nicht zu Unrecht.
    …und vielleicht liest ja unser Martin hier auch mit…schaden kann es nicht…😉

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