Spiel drei: Pit

Foto: Basti Schweles Twitteraccount

Wir sind dann schnell gegangen, sehr schnell. So ein unvermittelt einsetzender Alarm ist schließlich selbst in einer weitgehend leeren Arena furchteinflößend. Es war aber auch seltsam, dass der Alarm genau in dem Moment losheulte, als wir die großen Türen öffneten. Mit dem Warnhinweis, der auf nahezu allen Türen groß zu lesen war, konnte das natürlich nichts zu tun haben (wenn doch, wollen wir uns hiermit kleinlaut entschuldigen). Vielleicht galt dieser Alarm aber auch der naturgemäß unsachlichen Schiedsrichterkritik, die dieses sonst so neutrale Blog treffen wird wie ein sudden death nach 27 Sekunden Verlängerung.

Warm-up

  • Patrick Köppchen ist nicht liegen geblieben. Er ist einfach weitergefahren, hat sich auswechseln und später nähen lassen. Zwischendurch hat er den Schiedsrichtern vorgeführt, wie man so aussieht nach einem Ellbogencheck – so wie ein gefährlich unterlegener Schwergewichtsboxer, etwa in Runde elf. Und er hat weitergespielt, wahrscheinlich hat er sich das Vollvisier sogar aufdrängen lassen müssen. Das mag unvernünftig sein. Das aber ist Eishockey. Yasin Ehliz wurde vor einem Jahr zu Deutschlands härtestem Eishockeyprofi gemacht. An diesem Ostermontag wurde er abgelöst.
  • In Berlin glaubt man derweil, dass John Mitchell ein gemeingefährlicher stiller Killer ist, der seine Gegner verletzt, ohne dass man das sieht. Wobei in Berlin haben sie in der 59. Minute ja tatsächlich ein Foul an Nick Petersen gesehen, dass eine Spieldauerstrafe gerechtfertigt hätte. Ich sehe Mitchell geradeausfahren, Petersen kreuzen, ich sehe eine Berührung, wie ich sie am Donnerstag vor dem Spiel in der S5 nach Strausberg Nord dutzendfach erlebt hatte – ohne dass danach irgendjemand regungslos auf dem Eis liegengeblieben wäre. Glücklicherweise war Petersen nach der dritten Pause wieder einsatzbereit.

  • Marco Pfleger hat übrigens auch mitgespielt, zumindest einen Wechsel lang. Danach musste er froh sein, dass der Fehler der Schiedsrichter seinen Fehler klar überschattet haben (hold my beer). Wilson hatte Pflegers bago-bago-Spiel nicht vergessen und ihn sitzenlassen. Würde mich sehr wundern, wenn nicht Marius Möchel wieder den 13. Stürmer geben würde.
  • „Ich glaube“, sagte Uwe Krupp und im Pressekonferenzraum kehrte in Erwartung weiser Worte eine andächtige Stille ein, „dass ich dazu eigentlich nichts sagen will.“ Dazu bezog sich auf die Schiedsrichterleistungen. Dass von der DEL auch nichts anderes erwünscht wird, erfährt gerade Bill Stewart, der nach dem ersten Spiel der Serie zwischen München und Mannheim das ausgesprochen hatte, was sich außer Don Jackson alle gedacht hatten. Die DEL ermittelt gegen den Mannheimer Trainer. Gegen Krupp wird sie nicht ermitteln, auch nicht gegen Rob Wilson, der sich nach diesem Spiel, zumindest öffentlich, erneut sehr diplomatisch geäußert hat. Der Förderverein des deutschen Eishockeys ärgert sich über die entgangenen Spenden. Auch das hatte Krupp so ähnlich gesagt.

Das Spiel

Natürlich ist es ärgerlich, sich 15 Minuten darauf vorzubereiten, ein eigentlich so gar nicht besonders gelungenes Auswärtsspiel durch eine gelungene Aktion, durch ein Tor doch für sich zu entscheiden, und den Puck dann schon nach 27 Sekunden aus dem Tor zu holen. Natürlich verteidigt da Tom Gilbert nicht ganz so konsequent. Und natürlich hat Niklas Treutle selbst solch präzise Schüsse pariert oder prallen lassen. Dieses 3:4 (1:1, 1:2, 1:0, 0:1) hat wehgetan, vor allem Patrick Köppchen. Während dieses 3:4 aber haben die Ice Tigers aber auch immer wieder zu ihrem Auswärtsstil gefunden, sie haben zwei Power-Play-Tore geschossen und sie waren diesem einen nötigen Sieg in Berlin schon sehr nahe gekommen. Die 22 Sekunden im Tiefschlaf, die zu den Toren von Louis-Marc Aubry und Marcel Noebels geführt hatten, sollten sie hingegen ebenso schnell vergessen, wie die Undiszipliniertheiten, mit denen sie auf erste grenzwertige Berliner Checks und die ausbleibenden Pfiffe danach reagiert hatten. Uwe Krupp „hatte das Gefühl, dass Nürnberg besser war“. Aber das kann wohl unter Playoff-Psychologie einordnen. Berlin hat allenfalls verpasst, nach dem 3:1 nachzulegen, die Verunsicherung der Ice Tigers zu nutzen. Stattdessen ließen die Eisbären in mehreren fahrlässig verschlampten Power-Plays zu, dass sich die Ice Tigers zurück ins Spiel kämpften. Nur schreibt sich das alles so leicht, Nürnberg bekam ein kurz vor der zweiten Drittelpause auch einmal ein Überzahlspiel geschenkt. Kurz nach der zweiten Drittelpause wusste Yasin Ehliz, dass er einen der seltenen Schüsse von Tom Gilbert nutzen musste. Dieses Momentum aber ist so flüchtig, man muss es festhalten, sonst verlässt es einen schon wieder. Im ersten Drittel machte es den Ice Tigers nach dem 1:1 durch Reinprecht und Danny Richmond Hoffnung. Im zweiten Drittel saß es zunächst bei den Eisbären auf der Bank. Dann ließ es sich von den trotzigen Nürnbergern beeindrucken. In der Verlängerung saß es ebenso wie die Nürnberger Spieler gedanklich noch in der Kabine. Petersen war es egal, der drehte sich einfach, schoss und traf. Für Spiel fünf am Freitag sollten die Ice Tigers eigentlich genau wissen, was sie besser machen müssen. So viel ist das gar nicht. Wenn es doch so einfach wäre.

Die Momente

Der Hauptstadteishockey-Blog vermutet, dass hier die Schiedsrichterleistung nicht für die Niederlage der Ice Tigers verantwortlich gemacht wird. Da liegen sie richtig. Deshalb kann man die Leistung von Marian Rohatsch und Gordon Schukies trotzdem diskutieren und kritisieren. Dazu muss man noch nicht einmal über das Berliner 1:0 schreiben, über die acht Meter, die Mark Olver im Abseits stand, über die mögliche Interpretation, wonach es Marco Pfleger selbst hätte sein können, der den Puck tief zurück ins eigene Drittel gepasst hat, über die dann aber ziemlich freche Angabe, Rihard Burkarts Treffer sei von zwei Berlinern vorbereitet worden. Man kann auch verschweigen, dass David Steckel von einem Berliner auf Petri Vehanen geschubst worden war, oder dass es ausreichte, den Schläger einfach mal fallen zu lassen, um eine Strafe zu erzwingen (so wie es Petr Pohl nach einem klaren Stockschlag vorgeführt hat). Man muss nicht von der Konzessionsstrafe für die Ice Tigers nach der aberwitzigen Abseitstorentscheidung schreiben oder den seltsamen Torhüterbehinderungen. Dass vier Tage nach Steven Pinizzottos geglückter Körperverletzung, in Zeiten, in denen jeder schon einmal von den Folgen einer Gehirnerschütterung gehört haben sollte, sowohl André Rankels Ellbogencheck an Patrick Köppchen als auch die Bandenchecks an Brandon Segal und Brett Festerling ungeahndet blieben, ist erstaunlich, um es vorsichtig zu formulieren. Zumindest die Spieler der Ice Tigers haben nicht souverän reagiert, Dane Fox muss sich im Griff haben (auch wenn er kurz zuvor von Aubry gecheckt wurde, ohne den Puck gehabt zu haben). Philippe Dupuis hätte Mark Olver seinen Schläger natürlich nicht gar so offensichtlich in die Hüfte rammen müssen (auch wenn Olver zur Sicherheit danach noch bei Treutle eingefädelt hatte und liegenblieb, als sei er und nicht Köppchen in dem Schwergewichtskampf verprügelt worden). Treutles Check war überflüssig. Das alles ändert nichts an dieser indiskutablen Schiedsrichterleistung. In Spiel eins der Viertelfinalserie waren es die Kölner, die fortgeschrittenes Embellishment vorführten. Die Schiedsrichter hießen: Rohatsch und Schukies. In Spiel zwei hatten sie daraus gelernt. Mal sehen, ob sich das vor dem Spiel am Mittwoch wiederholt.
Die Ice Tigers haben das Spiel nicht wegen der Schiedsrichter verloren. Sie hätten es trotz der Schiedsrichter gewinnen können.

Three Stars

Ich muss es kurz machen, weil ich allmählich mal das Steuer übernehmen sollte.

Steven Reinprecht – drei Punkte, wieder schnell und trickreich, je länger dieser Playoff-Run andauert, desto besser wird der ewig junge Kanadier.

Patrick Reimer – natürlich wird man sich an die Chancen erinnern, an die Schüsse über das Tor, die verunglückte Direktabnahme, aber auch offensiv nimmt der Kapitän allmählich Fahrt auf (zwei Vorlagen, viele gute Aktionen); defensiv und als Penalty-Killer ist er inzwischen ohnehin über jeden Zweifel erhaben.

Brett Festerling – solide, hart, zäh und mit sicherem und schnellem Passspiel.

8 Kommentare in “Spiel drei: Pit

  1. Hallo,

    Fazit für mich: Wenn wir am Donnerstag die Chancen so konsequent wie heute genutzt hätten, wären die Serie bei 1:2. Deutlich bessere Chancenverwertung, gute Überzahl. Leider nur im Konjunktiv.

    Warum sich die Eisbären über einen, zumindest für mich nicht erkennbaren, Check von Mitchell vs. Peterson dermaßen aufregen, ist mir ein Rätzel. Entweder war nix oder Krupp lässt Spieler mit Gehirnerschütterung im ersten Wechsel gleich wieder aufs Eis und die medizinische Abteilung der Bären ist blind… Die Aktionen gegen Köppchen und Segal waren dagegen „unglücklich“. Beide dürften da eine andere Ansicht vertreten.

    Zur Leistung der Refs hab ich mein Pulver auf Twitter verschossen, daher verzichte ich zugunsten meines Blutdrucks auf eine Würdigung. Hoffe, Rohatsch und Schuckies nicht mehr sehen zu müssen in dieser Saison. Denke Köppchen, Segal und Dupuis sehen das ähnlich. Ihre Linesman waren übrigens auf gleichen Level, leider wurde die (falsche) „Kein Abseits“ – Entscheidung vor dem Tor von Reimer einmal vom Hauptschiedsrichter korrigiert.

    Erfreulich wär die Leistungssteigerung unserer 1. Reihe. Hoffe, die Jungs kommen jetzt wieder richtig ins Rollen. Jeder kann ein Spiel entscheiden, gemeinsam können Sie zum wesentlichen Faktor in der Serie werden.

    Neben Pfleger wird, denke ich, auch Busaz eine Auszeit bekommen am Mittwoch. Hoffe, dass Köppchen spielen kann und gehe davon aus, dass Möchel und Alanov wieder dabei sind. Und Petersen natürlich.

    Freu mich auf die Berliner Freunde am Mittwoch und hoffe auf wieder besser aufgelegte Schiris als heute.

    Herzlicher Gruß
    Stefan

  2. Kleine Korrekturanmerkung:
    Die Schiedsrichter im ersten Spiel des Viertelfinals waren auch Rohatsch / Schukies…
    und nicht Rohatsch / Hunnius

    • Vielen Dank. Das war sogar mir schon aufgefallen, die Korrektur muss nur irgendwo in einem Funkloch auf der Höhe von Lederhose verloren gegangen sein.

  3. In Spiel zwei ein Eisbären-Tor nach klarem Foul gegen Steckel, aber da noch mit glücklichem Ausgang für die Ice Tigers. Und gestern nun diese katastrophale „Leistung“ der Schiris, und zwar aller vier. Klar, da waren wieder gravierende Fehler (Pfleger, Buzas) vor den Gegentoren, aber meiner Meinung nach haben die Schiris das gestrige Spiel entschieden. Das ist ein Armutszeugnis für das deutsche Eishockey!

    Lichtblick: Die erste Reihe endlich mal mit einem Lebenszeichen, auch wenn bei Reimer noch deutlich Luft nach oben ist. Weiter so!

    Noch ist nichts verloren. Die Eisbären wirkten gestern auch schon etwas angeschlagen. Auch klar: Spiel 4 muss gewonnen werden.

  4. Die Eisbären waren das bessere Team gestern. Spritziger, Zielstrebiger und vor allem lauffreudiger. Insoweit könnten wir froh sein, es in die Verlängerung geschafft zu haben. Da hat uns dann Uwe Krupp „ausgewischt“. Wir dachten wohl, dass erst mal ein Abtasten passiert, pustekuchen. Das gleiche ist übrigens auch den grizzlys passiert. Schön, dass bei den meisten unserer Fans bei Niederlagen die Schiedsrichter schuld sind. Wie ähnelt man doch sehr den Fußball Fans. Wenn das Abseitstor nicht, dann wären alle weiteren Tore so gefallen… und wir hätten als das schwächere Team gewonnen. Als ob in unserer Arena kein Aufschrei losgeht, wenn unser Spieler am Boden liegt. Niemals, wir alle wären mega objektiv. Ich stimme Sven Felski zu. Die Härte und einher gehenden Schiedsrichterpfiffe haben uns ins Spiel zurückgebracht. Wie wäre es also ausgegangen, wenn Rohatsch und Schukies nicht den Überblick verloren hätten? 5:1 für die Eisbären?

  5. ein ziemlich verfahrenes Spiel was die Leistung der Refs angeht, die aber nicht an der Niederlage Schuld sind. O-Ton TV Übertragung: „das ist nicht das bekannte Nürnberg“. Meiner Meinung nach agiert die Mannschaft von Wilson wie in den ersten Spielen gegen Köln noch körperlich zu passiv und geht Berlin damit nicht auf die Nerven. Was uns aber sicherlich mit am meisten weh tut sind die einfachen Puckverluste in der eigenen Zone, da wird der Puck nicht einfach mal über die Bande rausgespielt sondern man geht fast jedes Mal einen Zweikampf ein, den man verliert und so sind die Berliner relativ schnell vor dem Tor. Wir schlagen uns aktuell eher selbst durch diese Kleinigkeiten sowie der schlechten Chancenauswertung.
    Ich würde aber morgen mit Jenike starten. Beim 4:3 sieht Treutle nicht gut aus und eine Pause würde auch dem Kopf mal gut tun. Ich bleibe da bei meiner Meinung, dass die alleinige Nummer 1 in den Playoffs evtl. eine Saison zu früh für ihn kommt.

    Warum Wilson nach der langen Pause zwei Spiele in Folge auf Pfleger setzt ist mir allerdings ein Rätsel. Wenn ein Profi solange draußen sitzt muss er eigentlich brennen auf seine Einsätze und zeigen, dass er wieder in den Kader will. Das sah ich bei Pohl und im Re-Live des Spiels von Samstag bei Möchel, da wirkte er ziemlich angefressen, dass er nicht spielte. Aber bei Pfleger? Das ist Alibi-Eishockey, da zeigt jeder Hobbyspieler teilweise mehr Einsatz. Wenn Straubing stimmt wird es seine letzte Chance auf DEL-Niveau – sein größtes Problem: seine Einstellung. Das seine Shifts begrenzt waren und eigentlich an einer Hand in zwei Spielen abzählbar sind sagt eigentlich alles.
    Wilson sollte wieder auf vier ausgeglichene Reihen setzen und so die Berliner vor ein Problem stellen, dass stellte schon die Kölner hart auf die Probe.

    Reimer und co wieder mit etwas mehr Oberwasser, das macht Hoffnung für Spiel 4 in dem es nur um eines geht: siegen oder fliegen. Schafft man wirklich wieder mehr körperlichen Zugriff, stellt die kleinen Fehler hinten ab und setzt bei den Berliner Spielern wie Buchwieser und Richmond Reizpunkte wird diese Serie noch mindestens bis Sonntag gehen. Ansonsten sehe ich leider die Chancen für einen Finaleinzug schwinden.

  6. Hallo Herr Böhm,

    trotz der diesmaligen Überzahlausbeute muss man leider eingestehen, dass Nürnberg immer noch die Erwartungen eine Überzahlkätzchens erfüllt. Wenn man sich alle Überzahlspiele der Playoffs anschaut … sind wir nicht zwingend genug… geben krine bzw. wenige Schüsse ab … (Direktabnahme ist in Nürnberg weiter eine Unbekannte)
    Unsere Gegentor gegen Köln und (vor allem) gegen Berlin … sind zum größten Teil selbstverschuldet… (leider) … wir handeln in der Verteidigung immer mal wieder gegen unser eigentliches Naturell und ermöglichen Berlin … unverdiente Torausbeuten …
    Über die Schiedsrichterleistung und deren Niveau lässt sich immer gut streiten… jedoch wird sich da anscheinend nie etwas ändern… Das Pfleger nach seinem Fehler (sinnbildlich bei Nürnberg für die Entstehung von Gegentoren in diesen Playoffs) nicht mehr zurück kam bzw. für Mittwoch ersetzt wird… ist verständlich.
    Fazit: Nürnberg macht sich durch mangelnde Konzentration im Aufbau und in der Verteidigung selbst das Leben schwer … wenn sie dies wie in Spiel 6 gegen Köln endlich dauerhaft abstellen können wird es echt schwer für Berlin wenn nicht sogar gefährlich. Ein Spieler wie Jurčina würde Nürnberg gut tun … aber hier wird wie erwartet (und wie letztes Jahr) sich leider totgeschwiegen…

  7. Wirklich nicht einfach das gestrige Spiel zu bewerten. Aber ich glaube, dass die Ice Tigers so werden keine weiteren Spiele gewinnen werden. In der Verteidigung wird nicht konsequent genug gearbeitet. Das gilt für 5to5, wo Berlin immer wieder durch leichte Fehler zu Toren kommt, als auch bei 4to5. Auch wenn es gestern keine Gegentore in Unterzahl gab, wurde der Puck zu oft nochmal gespielt, aber nicht aus der eigenen Zone gebracht. Dadurch entstehen lange Wechsel die viel Kraft kosten. Und bei gleicher Spielerzahl sieht man das auch zu oft. Lieber mal ein Icing, als lange im eigenen Drittel eingeschnürt werden. Ich hatte schon im 3. Drittel das Gefühl, dass das Team relativ müde ist. Für die OT war ich aus genau diesem Grund nicht so optimistisch. Und leider ist es schnell eingetreten…

    Leider hatte auch Treutle keinen so guten Tag (einige Unsicherheiten). Mal ein oder zwei Spiele Erholung würden ihm wohl ganz gut tun. Ich wäre für einen Wechsel.

    Das es Reimer in die Top3 geschafft hat, stimmt mich zur Form der Mannschaft und den einzelnen Spielern noch nachdenklicher. In den ersten 30 min konnte er keinen Puck richtig kontrollieren und kein Pass kam an. Schüsse, die er nehmen muss traut er sich nicht. Er hat sich im Laufe des Spiels gesteigert, das ist anzuerkennen. Aber insgesamt ist das einfach viel zu wenig. Ich mag den Patrick sehr und ihn so spielen zu sehen, tut wirklich weh. Ich leide sehr mit…

    Für morgen hoffe ich, das die Coaches im Lineup zu #39, #93 und #77 zurückehren. Die vierte Reihe dann mit #21, #79 und #62 (ggf. mal ein Wechsel für #95). Ich will die Alibi-Spieler Pohl und Pfleger nicht mehr sehen. Bin aber gespannt, ob Köppchen wirklich auflaufen kann. Das Auge sah nicht gut aus.
    In den Playoffs 2 min gegen Treutle für den leichten Schubser zu geben („Kopfschüttel“), aber Rankel für den Ellebogencheck gegen Köppchen keine Strafe, sagt alles über die Refs aus. Kein weiterer Kommentar…

    Gespannt auf die Antwort des Teams und der Coaches. Vorfreude auf morgen 🙂

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