Spiel 16: Der Papst ist wieder katholisch

Foto: Thomas Hahn/Zink

Zu viele Ausländer, zu wenig Russen, zu viele Dienstags-, zu wenige Samstagsspiele, zu wenig Alkohol in den Hallen (Grüße an die Kollegen von den Shorthanded News), überhaupt zu wenige Hallen, zu viele Eventfans, zu wenig Spielkultur und überhaupt war früher alles stimmungsvoller. Wir alle, Fans und Berichterstatter, neigen dazu, das Produkt Deutsche Eishockey Liga nicht unbedingt schlechtzureden, aber doch mit erstaunlicher Hingabe zu kritisieren. Und dann steht da ein Profi wie John Mitchell auf dem Eis, der regelmäßig im Madison Square Garden gespielt hat und gegen Datsyuk, Crosby oder McDavid. Auf seinem Arm trägt er seine staunende Tochter und auch der Papa genießt diese wundersame Stimmung, die früher doch angeblich noch viel besser war. So schlecht kann diese DEL gar nicht sein. Über einen Abend, den man nicht nur als 566-facher NHL-Profi hat genießen dürfen.

  • Wir müssen über Marcus Weber reden. Aber noch nicht jetzt.
  • Die Kölner Haie hatten am Dienstag die Berliner Eisbären empfangen, drei Tage später war ihre Verletztenliste noch immer mit prominenten Namen wie Potter, Bolduc oder (Blair) Jones besetzt. Zuweilen lohnt es sich, nach einem überzeugenden Sieg der Ice Tigers die Perspektive auf den Gegner auszuweiten. Das gilt auch nach diesem 5:2 (2:2, 1:0, 2:0).
  • Kölns prominentester Verletzter aber ist Gustaf Wesslau. Auch das hat dieser Abend exemplarisch vorgeführt.
  • Torhüter nach einem (zudem noch nicht einmal missratenen) Spiel zu evaluieren, ist unseriös: Trotzdem: Mit Justin Peters wird Team Canada in Püeongdingsbums nicht Olympiasieger (was aber natürlich auch an der ohne Steven Reinprecht allenfalls achtklassigen Auswahl liegen könnte).
  • Die Ice Tigers rechnen offenbar immer noch mit der Rückkehr von Colten Teubert – trotz der Sorgen um seine Frau Ashley. Coach Rob Wilson zählte den Verteidiger wie selbstverständlich auf und Martin Jiranek will Teubert natürlich alle Zeit geben, die seine Familie und er brauchen, zugleich spekuliert aber auch der Sportdirektor über eine gar nicht so ferne Rückkehr des vom Schicksal so schwer getroffenen Gute-Laune-Profis. Zunächst einmal aber gilt: #teuberttough
  • Patrick Reimer hat ein Tor geschossen. Bis zu dieser Saison fiel ein solcher Satz in die Kategorie Der-Papst-ist-katholisch. 2017/2018 aber verlief bislang eher unglücklich für den Kapitän. Das erklärt auch, warum er nach dem sehr schön herausgespielten 2:2 gar so gute Laune hatte (wunderbar sein Lächeln für Sebastian Uvira, nachdem dessen Versuch, Reimer zu checken, mit einem eher unsanften Aufprall endete). Apropos 2:2, wir müssen über Marcus Weber reden. Aber noch nicht jetzt.
  • Diese Ice Tigers sind so konstruiert, dass sie nicht länger von einzelnen Spielern abhängig sind. Yasin Ehliz aber ist ein Motor für diese Mannschaft. Auch auf sein Mitwirken kann man dieses 5:2 zurückführen.
  • Hot take: Dane Fox wird aus spitzem Winkel in dieser Saison kein Power-Play-Tor mehr schießen.
  • Nichlas Torp musste Mitchell Platz machen. Das war nicht überraschend. Aber man darf Wilson glauben, dass ihm diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist und dass der Schwede spätestens nach der Deutschland Cup-Pause nicht mehr der naheliegende Kandidat sein muss.
  • Frühestens nach der Deutschland Cup-Pause ist wieder mit allen Patricks (Buzas und Köppchen) und mit Niklas Treutle zu rechnen.

Das Spiel

Für Dylan Wruck (von dem ich anlässlich eines prospect drafts in meiner Fantasy-Liga tatsächlich annahm, dass er in der NHL zumindest zu einer mittelgroßen Nummer wird – aber das nur nebenbei) läuft diese Saison auch noch nicht ganz so dufte. 16 Spiele, kein Tor, keine überzeugende Bilanz. In der 52. Minute aber hätte er alles zum Guten wenden können, für sich selbst und für seine Mannschaft, die gerade eben das 2:5 kassiert hatte. Dylan Wruck aber schaffte es nicht, die Scheibe aus nächster Nähe im gerade eben nicht sehr gut gedeckten Nürnberger Netz unterzubringen. Wruck schien sich noch nicht einmal über die vergebene Großchance zu ärgern. Wruck scheint sich mit dieser Saison arrangiert zu haben. Die Haie hatten sich danach auch mit der Niederlage arrangiert. Dabei hätte man kaum besser in ein Auswärtsspiel starten können. Nürnberg musste sich nach dem Notfallprogramm der letzten Wochen erst sortieren, musste sich noch daran gewöhnen, dass es mit Ehliz und Mitchell zunächst nicht mehr nur darum ging, Tore zu verhindern. Und Köln nutzte die Fehler, die sich aus dieser Umstellung ergaben. Mitchell nahm das 0:2 durch Ben Hanowski auf sich (darüber wird er selbst noch reden). Andreas Jenike aber hatte schon bei Nick Lattas 0:1 nicht ganz so souverän ausgesehen. (Erst als er sich erinnerte, wozu so eine Fanghand gut sein kann, war er den Ice Tigers der gewohnt sichere Rückhalt.) Und Wilson zählte später noch vier andere Begebenheiten auf, in denen sich seine Spieler von den Ereignissen und den neuen Freiheiten derart hatten beeindrucken lassen, dass sie sich um das Backchecking nicht mehr kümmern wollten. Wilson war sauer und Marius Möchel nicht über die gedankenschnelle Vorarbeit von Taylor Aronson und Leo Pföderl überrascht. Der US-amerikanische Verteidiger, der entweder von Team USA nicht gescoutet oder (vielleicht sogar bewusst) übersehen worden war, setzte den Puck frei, indem er konsequent gegen Felix Schütz nachsetzte. Kurzer Pass, präziser Rückhandschuss – 1:2. Das Zweizuzwei: Weber fliegt, Ehliz wartet, passt, Reimer trifft. Zwei schnelle Treffer als Antwort auf das schnelle 0:2. Nürnberg aber hätte das erste Drittel trotzdem noch mit einer Führung abschließen müssen, vielleicht sogar noch mit einer hohen. Nürnberg war zu schnell für Köln, das im zweiten Drittel wieder aktiver wurde. Das Tor aber schoss Philippe Dupuis, nachdem Dane Fox gegen den Kölner, na? – genau!, Schütz energisch nachgesetzt hatte. Dupuis‘ Reihe legte noch zweimal nach. Wruck schoss daneben. Das war’s. Ehrenrunde. Ein Schlüssel zum Sieg: Nürnberg ließ nur ein Power-Play zu und war offensichtlich bestens vorbereitet auf das Kölner Überzahlspiel. Christian Ehrhoff konnte nicht schießen, Philip Gogulla wollte nicht schießen, weil ihm die Nürnberger gar so nahe rückten.

Der Moment des Spiels/Das Interview

Sie wissen, wie es sich anfühlt, 566 Mal in der besten Liga der Welt aufzulaufen. Jetzt wissen Sie auch, wie es sich anfühlt, einmal in der DEL aufzulaufen. Wie denn?
John Mitchell: Es hat Spaß gemacht. Es war cool, Teil des Ganzen zu sein. Die ersten zehn Minuten waren nicht ganz so toll für uns. Aber danach haben wir es ihnen wirklich gegeben.

Hat man Ihnen gesagt, dass Köln zu den besseren Teams in der Liga zählt?
Mitchell: Der Coach hat es erwähnt – einige Male. Aber ich denke, dass wir auch zu den besseren Teams zählen, wenn wir nicht ohnehin das beste Team sind. Ganz ehrlich, so hat es da draußen gewirkt. Wir hatten vier Reihen, die funktioniert haben. Jeder hat großartig ausgesehen. Wir waren alle auf der selben Seite des Buchs. Wir haben nur wenige Fehler gemacht, einer war von mir, der hat dann prompt zu deren zweitem Tor geführt.

Sie haben den Fehler gemacht?
Mitchell: Ja, unser Verteidiger ist an der Bande aufgerückt. Ich war es, der sich an die blaue Linie hätte zurückfallen lassen müssen. Stattdessen habe ich mich hinter dem Tor wiedergefunden – weiter hätte ich gar nicht entfernt sein können. So habe ich deren Drei-auf-eins ermöglicht. Ich weiß nicht, ob das ein Hirnfurz war oder ob ich nur nach Offensive geschnüffelt habe („sniffing for offense“ – es ist zu spät/früh für eine passende Übersetzung). Das muss ich berichtigen, um sicher zu gehen, das so etwas nicht mehr passiert.

Im Schlussdrittel sind Sie mit den Haien tanzen gegangen. Das sah so leicht aus, als ob Sie gegen eine Jugendmannschaft spielten.
Mitchell: Natürlich will ich hier Spaß haben. Aber ich will natürlich kein Idiot sein, der seiner Mannschaft Tore und Spiele kostet. Die Möglichkeit, ein paar Moves und ein paar schöne Spielzüge zu machen, werde ich trotzdem nutzen. Immer zum richtigen Zeitpunkt, zur rechten Gelegenheit.

Mit dem Coach braucht man nicht über erste, zweite, dritte oder vierte Reihe reden. Für Wilson sind alle Reihen gleichberechtigt. Aber natürlich macht auch er einen Unterschied. Stört es Sie, dass Sie trotz der Erfahrung aus 566 NHL-Spielen in der nominell vierten Reihe spielen?
Mitchell: Ich verstehe das. Die Jungs haben das bislang großartig gemacht. Nur weil ich jetzt plötzlich hier auftauche, heißt das nicht, dass jetzt alles anders ist. Das verstehe ich alles. Unsere Reihe hatte dann ja auch genügend Chancen. Ich versuche, mich da hineinzufühlen. Und wenn wir vier Reihen haben, die die anderen Mannschaften überrollen, und dabei kaum Sprit verbrauchen, haben wir jeden Abend eine sehr gute Chance auf den Sieg.

Vor zwei Wochen kam Krefeld hierher mit dem ehemaligen NHL-Profi Jordan Caron, der danach behauptete, noch niemals in einer solch lauten Arena gespielt zu haben. Dabei war die Stimmung nicht außergewöhnlich gut, nur ein normales DEL-Spiel. Wie haben Sie die Atmosphäre heute empfunden?
Mitchell: Großartig. Das ganze Spiel über wird getrommelt. Ich freue mich schon darauf, nach Hause zu kommen, um meine Tochter zu fragen, wie sie es fand. Ich konnte sie nach dem Spiel sogar mit aufs Eis nehmen. So etwas machen wir nicht in Nordamerika. Du spielst das Spiel, ziehst dich um und bist raus. Hier bedanken wir uns bei den Fans, heben unsere Hände – auch wenn ich das nicht machen konnte, weil sonst meine Tochter heruntergefallen wäre. Sorry. Aber allein, dass meine Tochter das erleben durfte, mit mir auf dem Eis, das allein war schon sehr schön für mich. Und für sie sicher auch.

(Normalerweise werden in dieser Rubrik einzelne Checks, Tore oder Slapstick besprochen. Manchmal aber tragen sich die bemerkenswertesten Geschichten erst nach dem Spiel zu. Zum Beispiel nach diesem 5:2, bei dem John Mitchell debütiert hatte und danach nichts Besseres zu tun, als die alleinige Verantwortung für einen Gegentreffer zu übernehmen. Dieses 0:2 war überhaupt ein schönes Beispiel für die ungenügenden Sichtweisen auf das Spiel: Die Mehrzahl der Fans machte Oliver Mebus für den Puckverlust an der Bande verantwortlich. Ich sah bei Petr Pohl den Fehler, weil ich annahm, er hätte Mebus absichern müssen. Tatsächlich war es wie so oft der Mittelstürmer, der sich in einem solchen Fall hätte zurückfallen lassen müssen. Wir alle lagen falsch. Diesen Fehler ungefragt einzugestehen rundete Mitchells gelungenes Debüt endgültig ab.)

Three Stars

Als in Düsseldorf nahezu alle Ice Tigers nur darauf warteten, dass irgendetwas passiert, sorgte er dafür das etwas passiert. Sein Solo konnte Dan Bakala gerade noch stoppen. Andrew Peters war hingegen zweimal machtlos gegen Philippe Dupuis, der bislang keine überraschend starke, aber doch immer wieder erwähnenswert starke Saison spielt. Zwei Tore, ein Assist – Dupuis war Nürnbergs bester Mann.

Defensiv, läuferisch und kämpferisch ganz stark: Brett Festerling.

Für Marco Nowak ließ sich Jeff Tomlinson einst den Begriff „million Dollar legs“ einfallen, weil der jetzige Wieder-Düsseldorfer schneller war als viele seiner Kollegen. Marcus Weber hat hingegen „magische Beine, wie Jesse Blacker“ (Wilson), „die er nur benutzen muss“ (ebenfalls Wilson). „Weebs will es wirklich sehr. Er kämpft und arbeitet. Wenn wir ein Extra-Training ansetzen, ist er immer da. Er will ein sehr guter Spieler in dieser Liga werden. Ich sage das ihm und Oliver (Mebus) immer wieder: Verteidiger haben ihre besten Jahre erst nach dem 27. Geburtstag. Weebs arbeitet sehr hart an sich.“ Ich kann mich hingegen daran erinnern, dass Weber auch in der Vorsaison schon über das Eis geflogen ist, jetzt aber scheinen seine Ausflüge einen Sinn zu haben. So wie vor dem 2:2, so wie er das immer öfter zeigt.

Werbung

Ich bin ein Podacst-Junkie, auch deshalb war es eine Ehre, sich zumindest virtuell zu den #Eismeistern zu gesellen. Ich durfte neunmalklug über die Ice Tigers dozieren, ein paar Späße machen. Das war’s dann. Keine Ehrenrunde.

Hier kann man das nachhören:

Die Eismeister (mit Fetzi, Paddy, dem Paddy-Pad, Marcel Noebels und mir)

Weitere unterhaltsame Podcasts bieten die Shorthanded News an, Pucksoup, The Hockey News (zuletzt mit einer guest appearance eines Nürnberger Fans, der davon gar nichts mitbekommen hat), die Spittin‘ Chiclets und natürlich der großartige Bill Simmons.

3 Kommentare in “Spiel 16: Der Papst ist wieder katholisch

3 Comments
  1. Ein überzeugendes Spiel. Gegen diesen gefährlichen Gegner nach einem schnellen 0:2 so zurückzukommen, beeindruckend.
    Ein dezenter Hinweis: Justin, nicht Andrew Peters. Der hat nicht immer souverän ausgesehen.
    Insofern ist es wohltuend zu sehen, dass wir nach der Verletzung von Niklas nicht hektisch einen ausländischen Goalie geholt haben, sondern auf Andi vertrauen.

  2. Ein sehr guter Bericht zum Spiel und das kurze Interview mit John Mitchell, der scheint wirklich eine ganz ehrliche Haut zu sein ohne irgendwelche Starallüren. Für Thorp tut es mir schon leid, er war der erste aber ich glaube es wird auch andere erwischen da sollte sich keiner sicher sein. Zum Spiel selber, die ersten 10 Minuten dachte ich wir knüpfen an die Leistung wie gegen Düsseldorf an, fahrig mit furchtbaren Fehlpässen und Puckverlusten, sah gar nicht aus nach einem gelungenen Eishockey Abend aus. Das 0:2 war dann folgerichtig. Das die Mannschaft dann das Spiel doch noch so souverän drehte hat mich schon überrascht (wissend das sie es können). Überrascht hat mich allerdings nachdem sie in Rückstand geraten sind (nur kurzes Aufbäumen) anschließend die leblose Vorstellung der Haie. Ich glaube dass in Köln vieles in argen liegt und sie riesige Probleme haben ihrer Favoriten Rolle gerecht zu werden. Noch ein Wort zum Teubert, ich wünsche ihm von ganzen Herzen das sich in seinem familiären Umfeld alles zu besten wendet und er vollständig genesen bald wieder im Team der Ice Tigers seinen Mann steht. Ich und alle meine Kollegen vermissen ihn schon sehr. Ein ganz toller Sportler und Mensch.

  3. Bemerkenswertes Spiel unserer Mannschaft, die zu jeder Zeit Torgefahr ausstrahlt, wenn alle mitziehen. Titelanwärter zeichnet aus, dass Verantwortung auf viele Schultern verteilt ist. Wir nähern uns diesem Ziel Stück für Stück und man sieht, dass unser Manager weiß, was er tut.
    Mitchell hat gleich mal angedeutet, welch wertvolle Verpflichtung er sein kann. Reinprecht, Dupuis, Steckel und Mitchell als Center aufbieten zu können ist Luxus und endlich können auch Pohl und Pfleger vernünftig in Szene gesetzt werden.
    Bleiben wir endlich mal vom Verletzungspech verschont, muss mit uns zu rechnen sein. Zumal immer noch Luft nach oben ist.
    Gilbert z.B. spielt mit Sicherheit noch nicht das, was er kann, aber schon jetzt ist er deutlich präsenter als Syvret zum gleichen Zeitpunkt letztes Jahr.
    Es fällt natürlich leicht, nach so einem Spiel der Euphorie freien Lauf zu lassen, aber wer so einen Gegner nach 0:2 Rückstand dermaßen selbstverständlich über 50 min an die Wand spielt ist nichts anderes als ein Spitzenteam. Natürlich wird es immer mal wieder ernüchternde Spiele wie das gegen die Eishockeyerfinder geben.
    Aber unsere Truppe scheint so gefestigt, dass ich daran glaube, dass sie bis zum Schluss konstant oben mitspielen wird.

    Auch ich möchte nicht versäumen, dem armen Tubes alles erdenklich Gute für ihn und seine Familie zu wünschen. Solche Schicksalsschläge sind schwer zu begreifen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Um zu überprüfen, dass Sie eine reale Person und kein Spam-Roboter sind, lösen Sie bitte vor dem EINTRAGEN die nachfolgende kleine Rechenaufgabe, das sogenannte CAPTCHA *