Spiel 10: Awesome, einfach awesome

Foto: Thomas Hahn/Zink

Fuckin‘ awesome, die Zweite (und noch ein bisschen mehr): Mit viel Pinizzotto, viel Prust, viel Reinprecht und viel Treutle und ein bisschen Gloser.

Warm-up

  • Noch eine persönliche Anmerkung vorweg: Über Niveau, Tempo, Technik, Härte, Innovationsbereitschaft, Medienarbeit, Vermarktung und Schiedsrichter der Deutschen Eishockey Liga habe ich mich oft und ungefragt ereifert. An diesem Abend aber fühlte sich die DEL mal wieder anders an – besser.
  • Die Ice Tigers haben gewonnen und trotzdem die Tabellenführung abgeben müssen.
  • Erst hat er gezögert, dann hat er gelächelt und dann hat er die Frage vom NZ-Kollegen Florian Jennemann, ob er heute Brandon Prust in seinem Aufgebot vermisst habe, folgendermaßen beantwortet: „I think the fans miss Brandon.“ Und ja, da könnte er Recht haben, der Rob Wilson.

  • Wilson fand hingegen, dass Torpy Prust gut vertreten hatte. Aber natürlich hätte er gerne einen Enforcer dabei, wenn es gegen Pinizzotto geht. Der Spieler Wilson kam selbst der Jobbeschreibung eines Enforcers ziemlich nahe. Das gilt auch für den sehr höflichen, sehr menschlichen und sehr erfolgreichen Don Jackson, der ebenfalls aus eigener Erfahrung weiß, was es bedeutet, einen Provokateur/Schläger/Angeber/Scorer wie Pinizzotto in der Kabine sitzen zu haben. Ein Beispiel des Schaffens des jungen Jackson (einfach weiterscrollen, solltet Ihr die Bewegtbilder schon kennen):

  • Und drei letzte Sätze über Münchens Nummer 14: Pinizzotto darf in dieser Liga beinahe folgenlos und grundlos Sebastian Furchner schlagen, während Wolfsburg den Siegtreffer besorgt. Man sollte da offentlich weder von seinem Headcoach noch von der DEL allzu viel Sanktionsbereitschaft erwarten. Pinizzotto wird auch weiterhin den Torhüter attackieren dürfen oder versuchen, einen Alleingang mit einem eingesprungenen Stockschlag zu beenden.
  • Nürnberg ist nach zehn Spielen auf Tabellenplatz zwei Zweiter der DEL, hat 29 Tore geschossen, 22 kassiert. Power-Play und Penalty Killing sind bislang allenfalls Mittelmaß.
  • Niklas Treutle äußerte danach noch, was sich nach dem 2:1 wohl alle Besucher der Arena Nürnberger Versicherung gedacht haben: „Ich fand das auch letztes Jahr von der Mannschaft beeindruckend und ich hätte mich gefreut, die Mannschaft gegen München in den Playoffs zu sehen.“ Dann natürlich freut es Eishockey-Fans im ganzen Land, diese beiden Teams noch häufiger als nur viermal gegeneinander spielen zu sehen.
  • Dane Fox wirkt plötzlich doch nicht mehr ganz so clever; Eugen Alanov macht noch nicht das Beste, aber schon sehr viel Gutes aus seinen Eiszeiten; Petr Pohl muss seine Chancen nutzen, um einen Platz in der ersten Reihe zu rechtfertigen – gegen München klappte das schon besser als in Ingolstadt oder gegen Bremerhaven; Beste Spieler ohne Scorerpunkt: David Steckel und Leo Pföderl; Bester Münchner: Markus Lauridsen.

Das Spiel

„It was a very, very good hockey game.“ Rob Wilsons Einschätzung mangelte vielleicht ein wenig am „fuckin‘ awesome“-Faktor, sie drückte allerdings auch ein wenig die Zurückhaltung aus, die sich die Fans der Ice Tigers versuchen anzugewöhnen. Es war ein sehr gutes Eishockeyspiel. Am 6. Oktober 2017. Was bedeutet das für den weiteren Saisonverlauf? Wenig bis nichts. Die Ice Tigers führten sich aber immerhin selbst vor, welch gute Mannschaft sie stellen, wenn sie diszipliniert, opportunistisch, konzentriert und dosiert spektakulär Eishockey spielen. Nürnberg hat bislang erst zweimal vollends überzeugt – in den Spielen gegen Mannheim und München, gegen die beiden vermeintlich besten Teams der Liga. Keine schlechte Zwischenbilanz. Im ersten Drittel war das läuferisch und taktisch bereits ganz großes Kino, weshalb es den Abschlüssen an Wucht und Präzision fehlte. Im zweiten Drittel lockerten Strafzeiten das Geschehen, nur bei numerischer Ungleichheit waren Niklas Treutle und David Leggio zu überwinden. Dass Tom Gilbert kurz vor der korrekten Fox-Strafe die Beine weggezogen worden sind, ist nur deshalb nicht ärgerlich, weil Philippe Dupuis den Abend dann doch mit einem sehr schönen Power-Play-Treffer beendet hat.

Der Moment (präsentiert von „Stadionverbot – das Magazin für Ausgesperrte/immer bei uns“)

6. Oktober 2017, höchste Zeit, Steven Reinprecht zu huldigen, selbst wenn es das 761. Mal allein an dieser Stelle sein sollte. Das 1:0 durch Petr Pohl wäre nie gefallen, wenn Steven Reinprecht Yasin Ehliz‘ etwas hoppelnden Aufbaupass nicht dazu genutzt hätte, in vollem Tempo an dem ebenfalls nicht ganz langsamen Florian Kettemer vorbeizuziehen. Tom Gilbert erkannte das Potenzial dieser Situation und schaltete sich an Stelle von Ehliz ein, ein langer Querpass, gefolgt von einem kurzen. 1:0 durch Petr Pohl. Perfektes Umschaltspiel diesmal nicht vorgeführt von Rasenball München, sondern von den Ice Tigers, eingeleitet vom erstaunlichen Herren Reinprecht (dazu später mehr).

Three Stars (präsentiert von Kaffee)

Tom Gilbert. Allen Zeitungs- und Nordbayern-Lesern (die Facebook-Zuschauer blieben Facebook-Zuschauer, weil das Mikrofon nicht funktionierte – im Gegensatz zu den Mannschaften war der Berichterstatter nicht in Spitzenspielform) ein heartfelt Sorry. Natürlich war das nicht der Linksschütze Yasin Ehliz, sondern der Rechtsschütze Gilbert, der Reinprechts Querpass direkt weitergeleitet hatte. Weil er später auch noch Dupuis‘ eleganten Siegtreffer entspannt vorbereitet hatte, darf der US-Amerikaner erstmals in dieser Aufzählung nicht fehlen. Dabei hätte er das auch ohne die zwei Vorlagen geschafft, mit denen er seinen bisherigen statistischen Ertrag verdoppelt hat. Gilbert zeigte auch sonst, warum die Ice Tigers im Sommer gar so stolz waren, ihn von einem Wechsel nach Nürnberg überzeugt zu haben. Gilbert blieb fehlerfrei, hielt den Puck, wenn es besser war, den Puck zu halten, oder passte im richtigen Moment. Wo stand kürzlich noch gleich, dass man sich um Gilbert nicht zu sorgen brauche?

Steven Reinprecht. Erst seit dieser Saison frage ich mich, ob sich DEL-Coaches in der Nachbetrachtung von Ice Tigers-Spielen die Szenen mit Steven Reinprecht herausschneiden, um ihren Verteidigern vorhalten zu können, dass der Typ, der sie da eben an der Bande vorgeführt hat, ihr Vater sein könnte. Vielleicht weil das einzige Mitglied im French Gold Club (Weltmeister, Stanley Cup-Sieger, französischer Meister) seinem Werkzeugkasten noch einmal ein Fach hinzugefügt zu haben scheint. Reinprecht ist an der Bande bislang kaum vom Puck zu trennen. Reinprecht ist neuerdings Vater von drei Kindern, 41 Jahre alt und trotzdem flinker als seine Gegenspieler – im Kopf und in den Beinen. Und das nicht nur gegen Schwenningen und Iserlohn. Reinprecht überforderte auch die nachweislich kompetenten Verteidiger des Meisters. Einen sehr viel besseren Reinprecht hat man in Nürnberg noch nicht gesehen – und man hat tatsächlich schon sehr viel gute Reinprechts in dieser Stadt gesehen.

Niklas Treutle. Früher durfte er nicht spielen, wenn Don Jackson in der Stadt war. Der gebürtige Nürnberger Treutle war ja damals noch selbst Gast. Nun wäre es töricht, Treutle zu unterstellen, dass er nicht jedes DEL-Spiel gleich motiviert angeht, nach dem Spiel aber sagte er: „Gegen den alten Verein, gegen den Meister, da fehlt es nicht an Motivation.“ Natürlich ist ein Spiel gegen München für Treutle bedeutender als ein Spiel gegen Krefeld, obwohl er für die Pinguine ja auch schon gespielt hat. In München aber wurde Treutle zum DEL-Starter, in München hat er sich für seine Chance auf die NHL empfohlen. Für München musste er meist zusehen, wenn es gegen die Ice Tigers ging. An diesem Freitag hat er von Beginn an gemerkt, „das wird ein Ein-Tor-Spiel“. Wobei nicht ganz klar war, was er damit gemeint hat, das Jesse-Blacker-Festspiel war schließlich auch ein Ein-Tor-Spiel. Er hat aber tatsächlich alles dafür gemacht, dass es ein Wer-nur-ein-Tor-kassiert-gewinnt-Spiel wurde. Treutle stand bis auf eine Ausnahme sicher, war agil auf den Schonern, über die gesamte Spielzeit drückte seine Körpersprache aus, wie schwierig das heute werden würde, ihn zu überwinden.

Die Außenansicht (präsentiert von der Automatenkantine des Pressehauses Nürnberg)

Sebastian Gloser ist unerschrockener Sportredakteur der Nürnberger Nachrichten, der ein prima Politikredakteur oder ein noch besserer Feuilletonist hätte werden können. Stattdessen opfert er sich für das Sportressort. Und zwar buchstäblich. In den letzten Wochen hat er das Fußballderby, die DTM, Amateurfußball, die Falcons in der zweiten Basketballbundesliga, Marathon in der Dunkelheit, Volleyball und seine ständigen Muskelverletzungen besprochen. Und weil ich einen kleinen Eishockey-Urlaub mache, um mich vom Eishockey zu erholen, wird er künftig auch auf Tiger starren. Bis 0.01 Uhr hat er sich dem Thema schon einmal bisschen angenähert:

Zunächst einmal muss ich mich an das Tempo gewöhnen. Also an das vergleichsweise langsame Tempo. Die Baustellen in meinem Sportredakteur-Alltag lauten normalerweise Basketball, Fußball, Feldhockey, Football – ja eigentlich betreue ich fast alles irgendwann mal, nur zum Eishockey habe ich es bislang immer nur dann in die Arena geschafft, wenn die Spieler sehr lange Bärte tragen. Oder Mannheim zu Gast ist. Das Tempo, vor allem die Intensität ist dann meist ein anderes als im zehnten von 52 Hauptrundenspielen. Im Vorjahr hat der Namensgeber von Nürnbergs besten Eishockeyspielern eine der Begegnungen mit München als „fucking awesome“ empfunden, an einem ähnlich wilden Spiel wie diesem 6:5 im November 2016 scheint im Oktober 2017 allerdings zunächst niemand ein Interesse zu haben. Bis Steven Pinizzotto auf die irre Idee kommt, im Nürnberger Tor könnte immer noch Jochen Reimer stehen. Statt Reimer steht dort aber inzwischen Niklas Treutle und statt Brandon Prust zeigt anschließend Nichlas Top Pinizzotto die Grenzen auf. Dass sich beide Mannschaften kurze Zeit später in der Kabine abkühlen dürfen oder müssen, stört sie nicht besonders, es wird dann doch noch ein intensives Eishockeyspiel. Ich glaube ich komme nächste Woche wieder. Auch wenn dann nur Krefeld zu Gast ist. Am zwölften Spieltag.

Und sonst?

Ist „111 Gründe, die Ice Tigers zu lieben“ erst Mitte November erhältlich. Nun habe ich die letzten Korrekturen zwar erst an diesem Donnerstag eingeschickt, trotzdem habe ich alle Fristen – sehr zu meiner eigenen Überraschung – eingehalten. Brandon Prust kommt übrigens vor, genauso wie Betty Scheller und Richard Schütz. Und übrigens: Eine Lesung wird es auch geben (noch so ein Satz, von dem ich nicht gedacht hätte, dass ich ihn je schreiben würde).

7 Kommentare in “Spiel 10: Awesome, einfach awesome

7 Comments
  1. ein sehr starkes Spiel beider Mannschaften, das Lust auf mehr macht.

    Treutle in der Schlussphase überragend und auch davor mit einigen wichtigen Saves… Aber man hat ja einen Fehlgriff geholt, wo sind jetzt die ganzen Zweifler der Facebook-Kommentarspalten?

    Gilbert scheint angekommen zu sein, nicht nur durch die zwei Assists sondern auch durch viel Ruhe und starke Übersicht. Er wird kein dritter Foster oder zweiter Syvret werden.

    Pohl müsste mehr aus seinem Speed, den er beim Warmup zeigt, machen in der Reihe. Alleine den Alleingang mit einem Schlagschuss bei der möglichen Geschwindigkeit abzuschließen zeigte mir, dass da noch Luft nach oben ist.

    Was Reinprecht in dem Alter noch abruft ist wirklich bemerkenswert und man kann sich wirklich glücklich schätzen, dass dieser Mann sich entschlossen hat weiterhin in Nürnberg aufs Eis zu gehen. Unglaublich einfach nur. Das er jüngeren Spielern davon läuft ist mir schon öfters aufgefallen aber das er nun noch an der Bande agiert mit 41? Starke Leistung, chapeau.

    Mit den Three-Stars geh ich konform allerdings möchte ich noch Festerling erwähnen. Er fällt nicht groß auf aber gestern mit starkem Spiel und sicherlich einer der wichtigsten Leute in der Abwehr.

    Zu Pinner: ja, er ist ein dreckiger Spieler und übertrifft sogar Corbet in dieser Sparte aber man darf nicht vergessen, dass er für die DEL-Verhältnisse sogar noch gut Eishockey spielen kann. Gestern hat er wieder mal mehrmals um einen Meinungsaustausch förmlich gebettelt, aber entweder reagierten Fox und Aronson sowie Jurcina cool mit einem Lächeln oder so wie Torp, der einfach mal zeigt wer Herr im Hause sein kann. Warum aber Pinner sich aber gestern mal wieder in Nürnberg austoben konnte war aber auch klar: es fehlt nach außen hin der „Sheriff“, wie Pinizzotto sich gern selbst nennt, im Team.
    Damit wäre ich auch beim Thema „Prust“: ja, er fehlt wahrscheinlich am meisten den Fans, wie so bei ziemlich jedem seiner Ex-Teams liest man da manch Kommentar, wenn es um Prust geht. Aber er fehlt auch dem Team als Aufpasser. Wir erinnern uns gern an die Kopitz-Beleidigung durch Steven P., damit er nicht nach Nürnberg mitfahren musste oder wie auf einmal andere Spieler wie Buzas oder Pfleger den Körperkontakt nicht mehr scheuten, weil sie wussten Prust war noch zur Stelle. Er hat also das Team besser gemacht und das ist eines dieser Mosaiksteinchen, dass am Ende mitentscheiden kann wer am Ende den Pokal im Mai in die Luft hebt. Man braucht einfach diese Role-Player und da ist Prust wohl einer der Besten, die es gibt. Eine Rückkehr würde mich und wohl den Großteil des Twitter-Stammtisches sowie der Fans erfreuen.

    Ansonsten steht jetzt Straubing an, ein Team bei dem man sich gerne mal schwer tut und verliert. Mal sehen wie die Mannschaft es angeht nach gestern.

  2. Hallo,

    ein Spiel, fast schon auf Playoff Niveau. Der Blog ist da schon und alles wesentliche zum Spiel wurde geschrieben.

    Drei kleine Anmerkungen noch von mir.

    Schade dass es zum Ende hin zerpfiffen wurde, ohne die dreckigen Aktionen wirklich zu würdigen.
    Bleibe dabei, solange die DEL und auch die Presse/Kommentatoren Schiedsrichterleistungen nicht kritischer würdigen, wird das Thema nicht besser werden.

    Meine Meinung zu Prust steht im Tweet. Schade, dass sich „Däivid“ Wolf gestern verletzt hat, im Gegensatz zu Pinizzotto spielt er wenigstens meist mit offenen Visier und hätte Sonntag sicher nicht zurückgesteckt…

    Tom Gilbert hatte gestern imo der erste Spiel im Tigers Jersey ohne groben Fehler (Bremerhaven hab ich nicht gesehen). Ab dem 2. Drittel sogar mit klugen Aufbaupässen. Ob er wirklich nicht in die logische Reihe „Forster-Syvret-?“ passt, muss sich aber noch zeigen. Erste Saison in Europa, Anfang Oktober, alles noch im grüngelben Bereich. Aber auch noch nicht mehr nach zwei guten Dritteln.

    Herzlicher Gruß
    Stefan

    PS: Amazon hat schon Lieferschwierigkeiten per Mail zugegeben… 😉

  3. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass zu den 111 Gründe-Bücher, es tatsächlich auch eines für unsere IceTigers geben wird!
    Danke Sebastian!

    Die Buchbestellung wurde schon aufgegeben 🙂

  4. An Tagen wie diesen darf der gemeine Fan erleben, dass auch die allenfalls durchschnittliche DEL ab und zu Eishockey von internationalem Format bietet.
    Das Spiel hatte – abgesehen von einem Faustkampf gegen den zuverlässig unerträglichen Pinizzotto – alles was ein Spitzenspiel braucht. Tempo, Härte Intensität, Spannung, starke Goalies und leidenschaftliche Fans in der Halle. Rational spricht derzeit sehr wenig für eine erneute Verpflichtung von Brandon Prust, als emotionaler Beobachter dieses Sports wünsche ich mir dennoch nichts sehnlicher.

    Kommen wir zum unangenehmen Teil: Ich habe – sogar mehrfach und vor Zeugen – die Qualitäten von Niklas Treutle angezweifelt und war angesichts seiner Rückkehr nach Nürnberg sehr viel weniger euphorisch als andere. Um Abbitte für diese Fehleinschätzung zu leisten, habe ich beschlossen, mich den Rest des Wochenendes im Heizungskeller einzusperren. Damit ich zukünftig ein wenig vorsichtiger werde mit meinen Prognosen. Gestern hat Treutle gezeigt, warum er in der besten Liga der Welt zwischen den Pfosten stehen durfte.

    Aronson ist bereits voll in Nürnberg angekommen, Gilbert kommt zunehmend besser zurecht. Hält dieser Trend an und kommt auch Teubert wieder zurück, können die Ice Tigers ab Januar ohne Torhüter spielen und werden trotzdem nicht mehr als zwei Tore bekommen. Die Defensivleistung gegen München war eines zukünftigen Meisters würdig. Meisterschaften werden aber, wie Freunde des Nürnberger Eishockey in der Vergangenheit nicht selten leidvoll erfahren mussten, nicht im Oktober, sondern im April entschieden. Bei allem Lob, das sich die Mannschaft nach dieser Leistung verdient hat, sollte man nicht vergessen, dass es sich um nicht mehr als eine Momentaufnahme handelt.

    Kommentar zu Reinprecht? Erübrigt sich. Ich werde mich dieser Person nur noch auf Knien nähern, zitternd vor Ehrfurcht.

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