Spiel 6: 65 Minuten Ablenkung

Foto: Thomas Hahn/Zink

Don’t mix sports with politics? An einem solchen Abend nicht möglich. Während ich das schreibe, will der Gauleiter gerade noch einmal die Mutti jagen. Deshalb: Wer aus Frust, Protest oder ganz bewusst dazu beigetragen hat, dass künftig 94 Nazis im Reichstag sitzen, darf sich auf der Stelle wieder in seine braune Facebook-Blase zurückziehen. Ein Grund, warum die NSAFD von jedem siebten Deutschen gewählt wurde, ist die zynische Sehnsucht seriöser Medien nach Klicks, Kommentaren und Likes und des öffentlich-rechtlichen Fernsehens nach Aufmerksamkeit. Ich kann nur hoffen, dass der Anteil der NSAFD-Wähler unter den Freunden dieses Blogs nicht bei 13 Prozent liegt. Aber rein rechnerisch muss ich davon ausgehen. Auf diese dann etwa 350 Leser kann ich gerne verzichten. Für alle anderen gibt es die Aufarbeitung eines spektakulären Eishockey-Spiels nach dem Sprung.

Warm-up

  • Unter den 123 Spielen zwischen Profi-Eishockey-Mannschaften aus Nürnberg und Mannheim mag es auch langweilige Spiele gegeben haben. Ich kann mich nur an kein einziges erinnern.
  • Was für eine wunderbare Rivalität, aber so mancher Gesang war dann doch ein wenig drüber – und zwar, um ein einziges Mal den Mann mit den kleinen Händen zu zitieren, „on both sides, on both sides“.

  • Was auch drüber war: Während der ersten Power-Pause noch einmal zu zeigen, wie Brandon Prust David Wolf vermöbelt. Völlig überflüssig. Auf der Mannheimer Bank wurde das interessiert beobachtet. Wolfs Reihe hätte danach beinahe ein Tor erzielt. Karma can be a bitch.
  • Nichlas Torp hatte am Freitag nicht das Niveau, das ein hochambitionierter DEL-Klub von einem Importspieler erwarten darf. Milan Jurcina im Übrigen auch nicht. Je hitziger, je intensiver und härter es am Sonntag wurde, desto wertvoller wurden die beiden. David Wolf sollte man allerdings auch nicht allzu oft auf den Eierbecher boxen. Irgendwann sieht das auch einmal ein Schiedsrichter.
  • Leo Pföderl braucht ein Tor, dann wird er auch wieder über die gegnerische blaue Linie fliegen, ohne darüber nachzudenken, wie er denn nun endlich wieder einmal ein Tor erzielt. Pföderl leidet, aber die Saison ist noch jung. Nürnberg wird auch wieder einen anderen Pföderl erleben. Dass David Steckel im Schlussdrittel von Wechsel zu Wechsel sicherer und präsenter wurde, ist dafür ein Vorzeichen.
  • Am 11. Januar 2014 hat Patrick Reimer das 4:3 gegen Wolfsburg erzielt, mit der Schlusssirene, vielleicht aber auch ein wenig zu spät. Heute hätte sein Schuss mit der Schlusssirene gezählt, nur hatte da Dennis Endras etwas dagegen, auch weil er wusste, dass Milan Jurcina sicher nicht schießen würde. Karma is a bitch.
  • Die Ice Tigers haben an diesem Wochenende zwei unterschiedliche Mannschaften ins Rennen geschickt, eines aber hat das 0:4 am Freitag auch (ein weiteres Mal) gezeigt: Die Augsburger Panther haben eine ganz, ganz starke Mannschaft.

Das Spiel

Was. Für. Ein. Ende! Besser wäre es nur gewesen, das Spiel mit dem Save von Dennis Endras zu beenden. Nun mag ein Penalty-Schießen an Dienstagen gegen Straulohn, Wolfsbingen oder Iserburg eine ordentliche Art sein, einen Abend zu beenden. Solch spektakuläre Eishockeyspiele haben hingegen keinen oder zwei Sieger verdient. Das eine aber gibt es nicht, das andere kann es nicht geben. Und so machten diese beiden Mannschaften auf schlechtem Eis sogar aus dem Penalty-Schießen noch das Beste. In den 65 Minuten zuvor haben sich die Ice Tigers zunächst vom konsequenten Fore-Checking der Adler beeindrucken lassen – Fehler darf man sich gegen die Adler ohnehin nicht leisten, das 0:1 war dafür der beste Beweis. Befreit haben sie sich erst, als sie ihre Gegner durch harte Arbeit zu Fouls gezwungen haben. Und nachdem Garrett Festerling hat erkennen müssen, dass man seinem Zwillingsbruder kein Bein stellt, durfte Taylor Aronson endlich beweisen, dass die erste Power-Play-Formation längst keine Baustelle mehr wäre, wenn er es konsequenter organisieren dürfte. Aronson hat keinen harten Schuss, aber er weiß, seinen präzisen Schuss nach guter Vorbereitung effizient einzusetzen. Bei zwei Überzahl-Gelegenheiten verzichtete Rob Wilson darauf, Patrick Reimer und Steven Reinprecht einzusetzen. Das muss man gar nicht als Zeichen an die beiden überragenden Stürmer der letzten drei DEL-Spielzeiten werten. Dazu ist Wilsons Respekt vor Reimer und Reinprecht auch viel zu groß. Es zeigt aber ein weiteres Mal, dass er bereit ist, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Steckels Selbstbewusstsein stieg in diesem Spiel mit zunehmender Eiszeit, bei Aronsons Schuss nahm er dem starken Endras komplett die Sicht. Im Schlussdrittel agierten beide Teams wieder disziplinierter, das nahm der Partie nur ein wenig Schwung. In der Verlängerung wurde es dann wieder aufregend – buchstäblich bis zur letzten Sekunde.

Der Moment

Das Interview

Erzählen Sie uns doch bitte, Herr Treutle, wie Sie das in der 41. Minute gemacht haben, als der nun auch nicht gerade unerfahrene Marcel Goc am langen Pfosten ihres Tors aufgetaucht ist.
Niklas Treutle: Wir hatten da ein bisschen Pech, die Scheibe springt komisch und auf einmal sind zwei Leute frei vor dem Tor. Und das sind dann nur so Angewohnheiten, die man sich im Training holt, dass man so etwas nicht aufgibt und noch versucht, irgendwas rüberzukriegen. Dann gehört natürlich auch noch ein bisschen Glück dazu.

Im Training haben Sie sich zuletzt viel angewöhnen können, im Spiel eher nicht so. Wie haben Sie diese ersten vier Spieltage verarbeitet?
Treutle: Natürlich ist das nicht einfach. Ich habe mir schon erhofft, dass ich unabhängig von unseren Ergebnissen auch spiele. Aber man muss schon sagen, der Andi hat für uns einen tollen Saisonstart hingelegt. Jeder Sieg zählt, da hat er es sich auch verdient, drin zu bleiben. Ich wusste, wenn ich dann komme, muss ich umso besser spielen, damit ich mir auch meinen Platz erkämpfe.

Normalerweise ist es für einen Torhüter eher undankbar, beim Stand von 0:4 in ein Spiel eingewechselt zu werden, in dem nichts funktioniert. Aber war dieses letzte Drittel genau die richtige Vorbereitung für den Start heute?
Treutle: Das war für mich sehr gut, einfach, um das Gefühl zu kriegen. Ich habe ja doch zwei Wochenenden nicht mehr gespielt. Für mich persönlich war das toll, das hat mir auch ein gutes Gefühl gegeben. Und dann habe ich gehofft, dass ich heute wieder drinstehe.

Haben Sie in der Zeit, in der Andreas Jenike erst einmal den Vorzug bekommen hat, auch einmal an sich gezweifelt?
Treutle: Nee, gar nicht. Es ist ja nicht so, dass es einen speziellen Grund gab. Der Andi hat seine Spiele gewonnen und wir wollen am Ende oben stehen in der Tabelle. Natürlich war ich unzufrieden und auch ein bisschen sauer, aber auf niemanden speziell, weil der der gewinnt, auch völlig zurecht weiterspielt.

Zuletzt haben Sie vor sieben Jahren für die Ice Tigers zu Hause in Ihrer Heimatstadt gespielt. Wie hat sich das heute für Sie angefühlt?
Treutle: Toll. Und dann auch noch gegen Mannheim. Ich glaube, das ist für jeden Nürnberger etwas Besonderes, für mich genauso. Ich habe auch noch das Finale im Linde-Stadion in Erinnerung. Ich war hochmotiviert und ich denke, wir haben den Fans heute ein tolles Spiel geliefert. Aber natürlich wäre ein Sieg noch schöner gewesen.

Der Kollege Jennemann von der Nürnberger Zeitung hat dann noch nach der Maske gefragt:

Treutle: Ich habe mich wirklich angestrengt und den Express noch bezahlt, weshalb die Maske fast doppelt so teuer wurde. Am Mittag vor unserem ersten Heimspiel ist sie dann gekommen. Vor dem Mittagsschlaf habe ich sie schnell vom Zoll geholt. Ich wollte den Pinguin loswerden.

Three Stars

Niklas Treutle. Keine Diskussion. Im ersten Drittel ist er noch so weite Wege wie mancher Verteidiger gegangen. Treutle war viel unterwegs, zu viel. Wie er sich dann aber über gutes Stellungsspiel und sichere Fanghandsaves in dieses Spiel gearbeitet hat, war sehr beeindruckend. Anders als viele Kollegen war ich überzeugt davon, dass Treutle in Nürnberg wieder zu seiner Form finden würde. Allerdings habe ich geglaubt, dass er nach der schwierigen Vorsaison dafür noch ein wenig mehr Zeit brauchen würde. Seit diesem 1:2 aber muss man Rob Wilson die Frage nach dem starting goalie nun doch wieder regelmäßig stellen.

Yasin Ehliz. Ebenfalls keine Diskussion. Neben einem Patrick Reimer, dem ein Tor ebenfalls ganz gut tun würde (um dessen Form man sich aber nach sechs Spielen nicht wirklich sorgen muss) und einem Steven Reinprecht, der ausgerechnet in der Disziplin des Bandenzweikampfs und als Penalty-Schütze glänzt, fällt Ehliz durch kaum zu zügelnde Spielfreude und Agilität auf. Ein Lattentreffer, viele dynamische Einlagen und die übliche Furchtlosigkeit gegen Denis Reul und Thomas Larkin (mit David Wolf traf er diesmal kaum zusammen, vielleicht haben sie sich in Köln ein wenig angefreundet) – Ehliz war an diesem Sonntag, wieder einmal, Nürnbergs präsentester Stürmer.

Taylor Aronson. Sehr spielintelligent (nichts Neues), sehr aufmerksam in der Defensivarbeit, der Höhepunkt aber war, wie er David Wolf verhöhnt hat. Sein Grinsen und Wolfs Grimasse danach hätte ich gerne als Gif.

Und sonst?

Jesse Blacker spielt in Peking Eishockey, weil er dort das Fünffache des Gehalts überwiesen bekommt, das ihm die Ice Tigers künftig überwiesen hätten. DEL-Profis dafür kritisieren, dass sie des Gelds wegen den Klub wechseln, war schon immer scheinheilig. Würde ich die Nürnberger Nachrichten verlassen, weil mir die Nürnberger Zeitung das Fünffache, das Doppelte bezahlt? Wo muss ich unterschreiben? Würde ich die Nürnberger Nachrichten wegen 10.000 Euro mehr verlassen? Nicht auszuschließen. Für mich es keinen Unterschied, ob ein Fußballprofi zwei Millionen Euro oder drei verdient – vielleicht fehlt es mir da aber auch an der nötigen Phantasie. Ob ein Eishockeyprofi jedoch mit 50.000 Euro mehr, die er sich über die Jahre klug verhandelt hat, ins Berufsleben einsteigt, ist für mich hingegen sehr wohl eine entscheidende Frage. Womit wir bei Yasin Ehliz wären. Ich persönlich (und nicht nur ich, siehe Tweet unten) würde diesen nahezu perfekten Stürmer zwar gerne in der dritten Reihe einer NHL-Mannschaft sehen, aber dazu fehlt es den NHL-Scouts wohl an Phantasie. Bis zum Sommer 2021 wird man ihn aber nicht in irgendeiner Reihe von Rasenball München sehen. Red Bull hatte ihm einen höher dotierten Vertrag angeboten, Ehliz hat sich trotzdem für Nürnberg entschieden. Seine Treue und seine Dankbarkeit sollen sein Management und sein Arbeitgeber feiern, das ist nicht die Aufgabe eines Journalisten. Aber dass er hier weiter zu sehen sein wird, das kann man, ganz privat, schon mal ganz dufte finden.

Apropos. Thomas Greiss findet es lustig, Hillary Clinton mit Adolf Hitler zu vergleichen. Drei seiner Instagram-Likes verhalfen dem Eishockey ein halbes Jahr später zu einer Aufmerksamkeit, auf die selbst Randsportarten gerne verzichteten. Das Affärchen war ein Lehrstück darüber, wie Medien funktionieren und darüber, was man als misslungenes Krisenmanagement bezeichnen muss. Profi-Sportler wissen seitdem, dass 2017 jeder Klick eine Schlagzeile nach sich ziehen kann. Soweit muss es hier nicht kommen. Auf die Entdeckung, dass auch Colten Teubert die Ansichten des geisteskranken, narzisstischen, rassistischen und Frauen verachtenden US-Präsidenten liket, hätte ich trotzdem gerne verzichtet.

Nach 499 Ice Tigers-Spielen in Folge hätte Roman Horlamus etwas Besseres verdient gehabt als dieses 0:4. Etwas Besseres als Roman Horlamus hat diese Liga wiederum kaum zu bieten. Nürnberger Eishockey-Fans sollten zu schätzen wissen, wie sehr der Pressesprecher ihr Saison-Erlebnis zum Besseren verändert hat.

Und abschließend, aus der unendlichen Serie Wie-kann-ich-in-Sachen-Öffentlichkeitsarbeit-wirklich-alles-falsch-machen: Zu Beginn des Homepage-Fiaskos kursierte unter Journalisten schnell ein Link ins Glück. Unter datenarchiv.del.org fand man alles, was man für eine umfassende Berichterstattung braucht. Zu Beginn dieser Saison vergab die DEL zunächst ein sehr schönes Passwort, sperrte die Seite dann aber erneut, als sich auch dieses Passwort verbreitete. Warum sollte eine Liga auch Interesse daran haben, dass Journalisten die Arbeit erleichtert wird?

9 Kommentare in “Spiel 6: 65 Minuten Ablenkung

  1. Sebastian bringt es wie immer auf den Punkt, da ich das Spiel aber am TV verfolgen musste diesmal kein großes Statement dazu. Außer, dass Treutle mit der gestrigen Leistung hoffentlich auch die Zweifler im Vorfeld der Saison schnell eines Besseren belehrt.

    Über den politischen Teil möchte ich hier nicht diskutieren, aber es gilt: die Gesellschaft und auch die Etablierten sollten und müssen sich hinterfragen. Frau von der Leyen war da gestern kein gutes Beispiel.

    • Politisch soll hier auch gar nicht diskutiert werden. Aber im Einstieg wird so etwas immer mal wieder vorkommen. So war das nach dem Bataclan, so wird das hoffentlich nicht mehr allzu oft sein müssen. Nur eines noch: hätten Medienmenschen öfter mal auf die Klicks der Frustrierten/vermeintlich Abgehängten/Menschenfeinde/Nazis verzichtet, hätte sich auch nicht jeder siebte Deutsche zumindest als Nazi-Sympathisant offenbart.

  2. Irgendwie ein bescheidener Tag, wenn ein Club Sieg als Highlight herhalten muss … aber ok, jetzt kann jeder von uns vier Jahre alles tun was in seiner Macht steht um das wieder „gerade“ zu biegen …

    Zum Eishockey: Hochklassiges Spiel gestern, vor allem Rob Wilson hat gestern herausragend taktisch agiert. Er hat bei jeder Shift das Recht des letzten Wechsels konsequent genutzt, so dass immer das von ihm gewünschte Lineup gegen dass jeweilige Pondon auf dem Eis stand. So konnte sich David Wolf bei jedem Wechsel sicher sein, dass der Schatten von Milan Jurcina stets in seiner Nähe war. Zudem musste unsere erste Reihe in keiner Situation gegen die Schmutz-Formation der Mannheimer um Markus King antreten. Alleine das zu beobachten hat Spass gemacht.

    Und sonst:
    Niklas Trendle hat einige Wahnsinns Sales geliefert, ist in manchen Szenen aber auch mehr als wild durch seinen Torraum gesegelt.
    Die Penalty Schützen waren teilweise zumindest „interessant“: Ob Tom Gilbert das schon mal gemacht hat ?
    Die neue Unberechenbarkeit im Powerplay tut der Mannschaft gut. Nach fünf Jahren wusste mittlerweile jeder Abwehr das es reicht Patrick Reimer zu zu stellen.
    Leo Pföderl hat gestern das erste wirklich gute Spiel dieser Saison geliefert, Tore werden folgen.
    Der Captain wirkt noch etwas verkrampft, auch hier sollte ein Tor wunder wirken …
    Niklas Torp hat mir gestern sehr gut gefallen: Furchtlos und ohne „hirnrissige“ Aktion, darauf lässt sich aufbauen.
    Dane Fox ist an diesem Wochenende aus seinem Honeymoon in der Liga angekommen. Hat sich unter Goalies herum gesprochen, dass er eher schiesst als passt.

    Unterm Strich war das Ergebnis gestern dem Spielverlauf entsprechend (leichte Vorteile für Mannheim) und mit einem anderen Wahlausgang wäre ich durchaus zufrieden nach Hause gegangen …

  3. Hallo,
    melde mich auch wieder mal an dieser Stelle.

    Zum politischen Auftakt: Kann man an dieser Stelle ruhig mal so schreiben, auch wenn’s nicht zum eigentlichen Anlass für diesen BLOG gehört.

    Zum Spiel kann ich nicht mehr viel Erhellendes beitragen. Der Zusatzpunkt für Mannheim geht in Ordnung. Erstes Drittel klar besser und auch im Dritten mit (leichten) Vorteilen.

    Das Erstaunliche für mich nach den ersten sechs Spieltagen ist die Tatsache, dass die Ice Tigers ganz vorne in der Tabelle zu finden sind (klar, sagt zu diesem Zeitpunkt eigentlich gar nix). Die bisherigen Leistungen geben das nicht unbedingt her – wohl aber die Ergebnisse, was unterm Strich ja zählt.

    Ursachen:
    – stets schwaches Auftaktdrittel
    – unübersehbare Absimmungsprobleme in der Defensive und noch nicht die erhoffte Durchschlagskraft vorne
    – einige Leistungsträger sind noch längst nicht auf dem gewohnten oder erwarteten Niveau (Reimer, Pföderl, GILBERT). Steckel sehe ich dagegen ebenfalls auf dem richtigen Weg.

    Dass es bisher trotzdem meistens reichte, lässt doch einigen Optimismus für den weiteren Saisonverlauf aufkommen.

  4. Hallo,

    first & most important:
    natürlich ist Sport politisch. Immer schon. Von allen Seiten. Siehe auch gerade die Diskussion in NFL und NBA. Von daher: guter Kommentar, das unterschreib ich so.
    Zu Teubert: die die hier unterstellte Geisteskrankheit des vor noch nicht mal einem Jahr bei freien Wahlen von den US-Amerikanern gewählten Präsidenten noch nicht nachgewiesen ist. Deshalb ist er noch Präsident… Amerikaner ticken zum Thema Patriotismus anders. Persönlich find ich seine Statements dennoch grenzwertig.

    and also:
    Sehr gutes Spiel für einen warmen Sonntagnachmittag. Mnhm war, wenig überraschend, das stärkste Team seit Wolfsburg in der Arena. Treutle sehr stark, Endras ebenfalls. Das Spiel, auch der Mannheimer Auftritt, macht Lust auf mehr!
    Ansonsten freut es mich einfach, Yasin weiter bei uns zu sehen. Nicht nur München hätte Ihm mehr gezahlt…

    Herzlicher Gruß
    Stefan

  5. PS: Fangesänge sind Fangesänge. Verstehe die Aufregung über diesen nicht wirklich, mag aber sein dass ich da was übersehe. Da finde ich das „Sieg“ Gebrüll, das leider überall verbreitet ist, deutlich schlimmer!

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