VF7: Neue Idole für Nürnberg

 

Ignorieren wir kurz, dass auch dieses Blog den Anspruch hat, eine journalistische Distanz zu den Tigern, den Panthern und dem ganzen Rest zu wahren: Diese Mannschaft ist ein Geschenk für Nürnberg. Und wer in dieser Stadt nach neuen Helden sucht, weil es dem Lieblingsclub nicht gelingen mag, Pinola und Mintal vergessen zu machen, der kann die Suche jetzt endgültig einstellen. Yasin Ehliz, die Reimer-Brüder, Marius Möchel, Brandon Prust und all die anderen, die zum inneren Kreis dieser täglich größer werdenden Ice Tigers-Familie zählen, kämpfen bis zum letzten Blutstropfen für Nürnberg. Und Rob Wilson beweist in diesen Tagen eindrucksvoll, dass er vollkommen zu Recht zum Trainer des Jahres gewählt worden ist. Aber genug der salbungsvollen Worte. Es gibt nach diesem würdigen Serienfinale noch einiges zu tun. Welch ein Glück.

Die Rede

Es waren sehr stimmungsvolle Bilder, die die Ice Tigers von dem beeindruckenden 3:0 in Augsburg zusammengeschnitten haben, eine entscheidende Stelle aber fehlt dabei aus guten Gründen: Rob Wilsons Rede vor dem Spiel. Als ich den Trainer danach gefragt habe, hat er erst einmal tief durchatmen müssen, dann hat er diese Antwort gegeben.

„Ich habe nicht über Eishockey geredet. Ich werde nicht ins Detail gehen, das soll zwischen den Spielern und mir bleiben. Aber: Ich habe über meinen eigenen Erfahrungen mit dem Leben gesprochen und über das, was Mike gerade widerfahren ist. Wenn du in dein 20ern bist, gehst du davon aus, dass jeder unsterblich ist, aber wenn man älter wird,… . Man bekommt im Leben nicht viele Gelegenheiten, Großes zu vollbringen. Die meisten Menschen müssen zur Arbeit gehen, sie erfahren nicht die selben Höhen und Tiefen wie wir. Meistens ist es natürlich gut, diese Tiefen nicht zu erleben, aber wir haben das Glück, diese Höhen erleben zu dürfen. Das Leben ist wertvoll, das wissen wir alle, aber auch diese Zeiten sind wertvoll, sehr wertvoll. Ich habe nicht über Eishockey geredet, ich habe über das Leben geredet.“

Abgetippt und vielleicht nicht ganz so virtuos übersetzt, verlieren Wilsons Sätze ein wenig von ihrer Kraft. Aber als er da stand, umringt von Journalisten der Süddeutschen Zeitung, der Mittelbayerischen Zeitung, der Eishockey News, der Nürnberger Zeitung, der Nürnberger Nachrichten und des Sonntagsblitzes, da wirkte dieser sehr würdevolle, zuweilen aber auch sehr komische Kanadier sehr ernst und sehr emotional. Rob Wilson spricht oft von Integrität, von Rechtschaffenheit – er selbst ist dafür das beste Vorbild.

Warm-up

  • Eine halbe Stunde wurde Yasin Ehliz im Krankenhaus behandelt, 20 Stiche waren nötig, um die Einzelteile wieder zu einem Ohr zusammenzufügen: „Es war komplett offen, das Ohr war zweigeteilt“, sagte Ehliz, als er im schwarzen Anzug auf dem Eis stand, und er bestätigte natürlich, was eher jeder vermutet hatte, der ihn auch nur ein bisschen kennt: „Die Überlegung war ja, dass ich wieder zurückkomme und je nach Spielstand wieder draufgehe, aber dann haben die Jungs geführt und ich hab gesagt, ich gehe duschen. Mir war ein bisschen schwindlig nach dem Schuss, schauen wir mal, wie es die nächsten Tage ist, eventuell kann ich am Freitag spielen.“
  • Was Wilson dazu zu sagen hatte: „Ich war sehr in Sorge um Yash, Patrick hat einen harten Schuss, jeder auf der Bank war sehr besorgt. Aber er ist ein Krieger. Er ist ins Krankenhaus, um sich zusammennähen zu lassen und um wieder zurückzukommen. Das zeigt einmal mehr den Charakter dieser Mannschaft. Manchmal aber muss man die Spieler vor sich selbst schützen. Yash wollte der Mannschaft helfen. In dieser Jahreszeit ist es das, was Jungs machen, die wirklich, wirklich gewinnen wollen. Sie würden alles machen. Aber manchmal geht es einfach nicht. Teubi, Leo und Jurcina wollen da draußen sein, wir wollen sie da draußen haben, es geht aber einfach nicht. Yash wollte auch, aber die Ärzte waren schlau genug, um ihm zu sagen, hör zu, wir erkennen deinen Mut an, aber wir werden deine Gesundheit nicht riskieren.“
  • Die Ice Tigers wissen genau, wie es nach dem Spiel in der Kabine der Augsburger Panther ausgesehen hat. Sie wissen, wie es sich anfühlt, in einem Moment noch an den Sieg zu glauben, an das Halbfinale und noch viel mehr, und im nächsten Moment, die Niederlage, das Saisonende und das Ende eines Traums verarbeiten zu müssen. Augsburg wäre ohne Zweifel ein würdiger Halbfinalist gewesen und egal, welche Mannschaft sich im kommenden Jahr mit Lamb, Valentine, Parkes und Cundari (der den Panthern in den letzten beiden Spieler so sehr gefehlt hat) abmühen muss, sie wird sich dem stellen müssen, was dieser AEV 2017 dazugelernt hat.
  • Verboten in jedem ambitionierten Spielbericht: ausgerechnet. Nicht zu vermeiden in der Nachbetrachtung dieses Spiels sieben: ausgerechnet. Ausgerechnet Yasin Ehliz hat Patrick Reimer den Torerfolg genommen (Wilson: „Ich habe mich erst geärgert, ich war mir sicher, dass der reingeht.“). Ausgerechnet Jesse Blacker, der Offensivverteidiger, der punktbeste Abwehrspieler der ersten beiden Saisondrittel, der in dieser Serie aber bis zur 34. Minute von Spiel sieben genau null Punkte beigetragen hat, ausgerechnet dieser Blacker schießt das wichtige 2:1. Ausgerechnet Patrick Reimer, der großartige, in den Playoffs aber zuweilen etwas übermotiviert wirkende Patrick Reimer, der zu genau auf das Ohr seines Kollegen gezielt hatte, traf in Überzahl, ausgerechnet. Ausgerechnet Marco Pfleger, dem gerne (und vollkommen zu Unrecht) unterstellt wird, nicht hart genug für diesen Sport zu sein, erzielte das beruhigende 4:1. Und ausgerechnet Marius Möchel, Nürnbergs einziger Nürnberger, sorgte effektvoll für die endgültige Entscheidung.
  • Gut, dann also wieder mal gegen und nach Wolfsburg. Rob Wilson gab vor dem Treffer des weißrussischen Nationalspielers Charles Linglet in Mannheim an, dass es ihm egal sei, ob es gegen Mannheim oder Wolfsburg ginge. Und angesichts dieser Auswahl mag das auch nicht geflunkert sein. Aber man darf davon ausgehen, dass Wilson kein Bewunderer der Wolfsburger Spielweise ist.
  • Noch einmal, all die Kritik haben sich die DEL und Telekom Eishockey redlich verdient: Gerade eben habe ich noch einmal alle drei Zusammenfassungen angesehen, was für großartige Eishockeyspiele, was für eine großartige Liga, in der drei Serien über sieben Spiele gehen und am Ende nur Millimeter darüber entscheiden (armer Nick Latta), wer im Halbfinale steht und wer auf dem Golfplatz. Und was für ein Vergnügen, sich all das noch einmal ansehen zu können.
  • Die Headlines in dieser Serie gehörten Ehliz, Prust und Jochen Reimer – aber wer steht derzeit schon wieder auf dem dritten Rang der Scorer-Wertung (und das nicht in der Ü40-Wertung): Steven Reinprecht (7 Spiele, 3 Tore, 5 Vorlagen).

Das Spiel

Die Kleinigkeiten entscheiden in den Playoffs darüber, wer gewinnt und wer verliert. Noch so eine Eishockey-Phrase. Selten zuvor aber ist mir das so sehr aufgefallen, wie an diesem 21. März 2017. Augsburg ist in Führung gegangen, weil das Power-Play der Ice Tigers mittlerweile Power hat, das Play im ersten Drittel aber noch ausbaufähig war, weil Jesse Blacker an der Bande zu spät kam und weil Philippe Dupuis nicht erkannt hatte, dass Jesse Blacker zu spät kommen würde. Dann aber traf Ehliz, gerade noch rechtzeitig, bevor er selbst getroffen wurde. Die Ice Tigers waren besorgt um Ehliz, sagte Wilson – und natürlich hatte das einen Einfluss auf das Spiel. In der Zeit nach dem Unfall wirkten die Augsburger sicherer, kontrollierter. Nürnberg widmete sich derweil wieder den Kleinigkeiten, klärte Pucks, hielt Pucks im Spiel, verzichtete auf den schnellen Pass, wenn es zu riskant war, und spielte den schnellen Pass, wenn es sein musste. Und plötzlich stimmten auch die Großigkeiten wieder. Erstmals machte Rob Schremps Schuss aus spitzem Winkel Sinn, weil er Jesse Blacker die Möglichkeit gab, den Puck mit all seinem Frust ins Augsburger Netz zu hämmern. Erstmals funktionierten auch Power und Play wieder, weil Schremp und Blacker kreuzten, damit Blacker diesen herrlichen Pass auf Patrick Reimer spielen konnte. Und Marco Pflegers Nervenstärke brauchen wir hier auch nicht ein weiteres Mal herauszuheben. Natürlich kam Augsburg noch einmal zurück, aber die Kleinigkeit, dass Patrick Reimer nachsetzte, als das Nachsetzen keinen Sinn zu machen schien, und die Kleinigkeit, dass Dupuis in der Lage ist, den perfekten Pass zu spielen, diese Kleinigkeiten ermöglichten Marius Möchel das 5:3. Der Rest war eine Kleinigkeit.

Das Interview (präsentiert von fuckinawesome.com)

Verzeihung, aber das Interview mit Thomas Sabo spare ich mir für die Nürnberger Nachrichten auf. Nur ein Satz, um euch die Kaufentscheidung (am Mittwoch,) am Donnerstag(, am Freitag und am Samstag und überhaupt immer) zu erleichtern:

„Das ist einfach die geilste Profisportart, die wir momentan in Mittelfranken haben – und auch in Zukunft haben werden. Dankeschön.“

Der Moment (präsentiert von TBV Gummers-Handewitt Löwen)

Es ist albern, darüber zu diskutieren, ob es jemals schon so laut, so stimmungsvoll in dieser Arena war. Ich kenne da einen Kollegen, der wahrscheinlich behaupten würde, dass es bei jedem einzelnen Treffer des HCE gegen die HSG Burgdorf-Bissingen lauter war. Zwei Momente aber werden mir aus den Heimspielen dieser Serie in Erinnerung bleiben: Der trotzige Roarrr nach dem Ablauf des Doppelboardings in Spiel eins und diese Sekunde, in der man nach Thomas Holzmanns 4:3 die Augsburger Fans gehört hat, ehe der Nürnberger Anteil der Arena wieder den Lautstärkeregler übernommen hat, so als wollten die Zuschauer den Spielern sagen: Ja, haben wir registriert, dass es noch einmal hart und spannend wird, aber wir glauben an euch, ihr schafft das. Noch so ein starker Moment in einer Serie, die unzählige an klitzekleinen und übergroßen Geschichten produziert hat.

Die drei Stars

Nichlas Torp schien eine Ergänzung zu sein, einer, der nur zum Einsatz kommt, wenn andere nicht mehr eingesetzt werden können. Tja, wie man sich täuschen kann (ja, ich auch). Torp war in diesem siebten Spiel unglaublich stark. Sein Einsatz ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Wie der Schwede aber das Geschehen geprägt, ohne dass er damit auf dem Statistikbogen Erwähnung findet, das war beeindruckend.

Patrick Buzas hat Yasin Ehliz schon einmal ersetzen müssen/dürfen. Damals meinte man noch, dass er mit seinem Talent und seinem Tempo diese Chance hätte nachhaltiger nutzen müssen. Wenn er diese Rolle aber so stark ausfüllt, wie ab der zwölften Minute, ist es vollkommen einerlei, mit vielen Punkte er das Spiel beendet.

Und weil ich mich nicht recht zwischen Reinprecht, Blacker, Patrick und Jochen Reimer, Möchel, Festerling, Syvret und Steckel entscheiden kann, nenne ich sie alle noch einmal: Steven Reinprecht, Jesse Blacker, Patrick und Jochen Reimer, Marius Möchel, Brett Festerling, Danny Syvret und David Steckel.

Und sonst?

Geht es hier in der Nacht auf Samstag weiter. Ist das nicht schön?

#nurnoch8

21 Kommentare in “VF7: Neue Idole für Nürnberg

  1. Was soll man nach diesem herrlichen Abend, nach dieser Serie, nach diesem Auf und Ab noch kommentieren, loben, kritisieren? Ich für meinen Teil: Nix. Einfach nur genießen und sich freuen, dass es weitergeht. Im übrigen hat Sebastian wie üblich alles wunderbar dargelegt.
    Nur noch acht!

  2. Zu Tode betrübt nach Spiel 1 himmelhochjauchzend nach 2-1 Führung in den Playoffs im Tal der Tränen gelandet nach der 3-2 Führung der Augsburger um nach spiel 7 in den Eishockey Olymp aufzusteigen, so lässt sich unsere Stimmungslage während der 7 Spiele gegen den AEV beschreiben. Den Glauben an das Team verloren, nach dem Gewinn in Augsburg dann doch wieder gefunden um das ultimative Finale im Spiel 7 erleben zu dürfen. Auch ein Höhepunkt die geradezu kindliche (sehr positiv) Freude des Herrn Sabo über das weiterkommen. Jetzt freuen wir uns auf spannende Spiele gegen Wolfsburg und hoffen auf das Finale. Ein Riesenlob an das Team und die gesamte Organisation der Thomas Sabo Ice Tigers zum Erreichen des Halbfinales. Herzlichen Glückwunsch. Freitag drücken wir wieder die Daumen.

  3. Hallo,

    fuckin`awesome eben…. Aber auch starke Leistung des AEV, gute Truppe. Und das erste mal seit (immer?) vielen Jahren können sie das Team auch zusammenhalten. Bin auf ihre nächste Saison gespannt…

    Im HF müssen wir sehen, wie wir mit den Verletzten und Groß klarkommen. Denke, Yasin wird spielen, wäre schön wenn Jurcina auch wieder langsam dazu kommen würde.

    Gruß
    Stefan

    #8togo #nurderTitel

  4. (Wie immer) schön und treffend geschrieben.

    Auch ich finde, dass Nichlas Torp eine absolute Bereicherung für unsere Abwehr und unser Spiel ist. Besonders wenn man sich vor Augen hält was alles fehlte, als er in Spiel 4 in Augsburg nicht mit von der Partie war.

    Yasin: Kämpfen bis zum Umfallen. Respekt, aber Du wirst im Halbfinale gebraucht. Kurier mal Dein Ohr aus.

    Endlich, möchte ich sagen, fand das Team/der Trainerstab die richtigen Antworten auf Augsburg, den richtigen Plan und den Grad zwischen Härte und Überhärte/Unnötigkeit, den es braucht, um Playoffs und gerade auch Spiel 7 zu gewinnen.

    Großartige Mannschaftsleistung, von den Comebackqualitäten war ja scon oft genug die Rede.

    Wer weiss, wo die Reise nun hingeht, der ganz große Druck wird hoffentlich jetzt erst einmal Freude und Euphorie weichen.

    Respekt für Augsburg. Die Mannschaft hat uns alles abverlangt. Es war wirklich verdammt knapp.

    Freitag geht es – mal wieder – bei Null los.

  5. ein gutes Spiel aller Beteiligten dennoch möchte ich Torp und Reinprecht hervorheben. Das war gestern große defensive Arbeit. Der „alte“ Mann Reinprecht darf gerne noch ein Jahr dran heben. Auch Prust muss erwähnt werden. Vor dem hatten die Panther gestern mal richtig Bammel, dazu auch wieder gut gespielt. Hoffentlich erkennen jetzt alle, dass er auch ein guter Spieler Spieler ist.

    Ansonsten kann das Powerplaytor und sowie Blacker seines nochmal zwei Knoten gelöst haben. Ich bin da guter Dinge.
    Ich bin positiv gestimmt, dass wir WOB heuer in 6 Spielen rauskicken. Ehliz und Jurcina werden sicherlich ihre HF-Einsätze bekommen. Prust wird Wurm, Fauser und Haskins alleine durch seine Präsenz in Schach halten.

    Meinen Glückwunsch auch an Rohatsch und Schukies! Zunächst war ich ja sehr skeptisch aber sie haben ein Spiel 7 das sein lassen was es ist: ein Spiel 7. Klasse Leistung!

    Augsburg verdient Respekt und Anerkennung. Eine der spannendsten Serien der Sabo-Ära.

    Letzter verdient auch meinen Respekt, überragend wie er gestern die Haupttribüne im zweiten Drittel animierte mit Stimmung zu machen. Ob Pavel/Fauser schon in Furcht vor ihm wieder sind ;).

  6. Einfach nur Geil! Überragender Blog wie immer! Dem Spiel so weiter nichts hinzuzufügen!

    Das einzige was ich echt schade finde, das nicht mal bei so einem Spiel unser Pausenspiel eine Erwähnung findet!

    Ein Pausenspiel mit den Gegnern gab es noch nie! Das ganze ist zu Stande gekommen weil am Wochenende beide U8 Mannschaften beim 7. Internationalen Frühlingsturnier in Bozen waren. Dort hatte man sich eine Kabine geteilt und am Sonntag gegeneinander Spielen müssen. Am Ende des Spiels, das die Nürnberger U8 für sich entscheiden konnte, entstanden dann tolle gemeinsame Bilder.
    Das der Verein und die Icetigers es dann möglich gemacht haben das wir bei Spiel 7, vor ausverkauftem Haus, gemeinsam das Pausenspiel austragen durften, war eine tolle Geste! Zumindest 5 kleinen Augsburgern und 5 kleinen Nürnbergern wird dieser Tag ein unvergesslicher bleiben, und das nicht aufgrund des Abschneidens Ihrer Mannschaft in dieser Serie!

    So, und jetzt Wolfsburg in den Urlaub schicken bitte!

    • Das habe ich leider nur am Rande wahrgenommen, weil ich da immer noch den Facebookkasper geben muss. Tatsächlich aber war ich erstaunt und beeindruckt, das so etwas während der Playoffs möglich ist. Das wäre etwas für das Blog, dachte ich mir noch. Jetzt habe ich es vergessen. Pardon. Umso besser, dass es jetzt noch einmal erklärt wurde.

  7. Am Freitag noch (fast) ausgeschieden, am späten Dienstagabend im Halbfinale – das gibt es nur in den Playoffs, das gibt es nur in diesem Sport.
    Und es lehrt vielleicht auch diejenigen, die in diversen sozialen Medien mit erschreckend viel Wut und bemitleidenswert wenig Sachverstand diese Nürnberger Mannschaft verächtlich gemacht haben eine gewisse Demut vor den Gesetzen dieser Sportart und vor der Leistung der Ice Tigers.

    Diese Serie war extrem eng – enger als ich sie erwartet hatte. Diese Serie, die genauso gut und verdient von den Augsburgern hätte gewonnen werden können, hat den Ice Tigers alles abverlangt. Das darf man in Schwaben durchaus als Kompliment sehen.

    Der Kampf, der Siegeswille, die mentale Stärke haben in dieser Serie eine zentrale Rolle gespielt. Hier waren die Ice Tigers den Panthern den kleinen aber entscheidenden Tick voraus. Exemplarisch dafür steht Brandon Prust: Dass ein Spieler, der frisch aus der NHL nach Europa gekommen ist, sich so für sein neues Team aufopfert, ist (leider) nicht selbstverständlich. Es spricht für das Mannschaftsgefüge und für den Charakter dieses Spielers.

    Sehr erfreulich ist, dass es gelungen ist, den Puck aus dem Ohr des famosen Yasin Ehliz herauszuoperieren. Hoffen wir alle, dass dieser Schlüsselspieler am Freitag wieder auflaufen kann. Sehr erfreulich ist ebenfalls, dass mit Marius Möchel ein stets hart arbeitender und in seiner Bedeutung oft unterschätzter Spieler mit original fränkischem Stallgeruch das so wichtige 5:3 erzielte. Sticktap an dieses Kampfschwein!

    Wolfsburg: Überragender Goalie, taktische Disziplin, läuferische Klasse, dreckige Stockfouls, Trainer mit Beliebtheitswerten knapp unterhalb von Rainer Brüderle. All das kennen wir. Vielleicht gelingt es den Ice Tigers diesmal, den hart arbeitenden Wolfsburger einen wohlverdienten Urlaub zukommen zu lassen. Leicht wird das nicht – zuzutrauen ist es den Ice Tigers aber.

    Sticktap auch an den Autor dieses Blogs, der während der Playoffs täglich 17 Artikel über die Ice Tigers in diversen Print- und Onlinemedien publiziert und nebenher noch ganz entspannt dieses Blog füttert. Wie er das macht, ist mir schleierhaft, freuen wir uns, dass es ihm gelingt.

    Bleibt die Frage: Was ist mit Milan Jurcina? Kann ich irgendwas für ihn tun?

  8. Ich möchte noch Rob Schrempp nennen, der sich meiner Ansicht nach deutlich gesteigert hat und der Mannschaft nun gut hilft. Am Fernseher habe ich Gänsehaut bekommen ob der Stimmung in der Halle. Großes Kompliment an alle, die dazu beigetragen haben.

  9. Das sind diese Momente, wofür ich diese Sportart so liebe. Zwischen himmelhoch jauchend und zu Tode betrübt. Playoffs sind einfach geil! Und an all die Dauernörgler und Berufspessimisten sei gesagt, dass das mit der dicken Dame schon seine Berechtigung hat.

    Augsburg hat uns als ebenbürtiger Gegner auch dieser Viertelfinal-Serie ebenso wie schon 1999 alles abverlangt. Nur brauchte es dieses Mal kein fragwürdiges Foul, um die Serie zu entscheiden. Respekt an den AEV und danke für diese sensationelle Serie.

    Dieser Jahrgang der TSIT kann wirklich viel erreichen und ich glaube auch fest daran, dass wir WOB bezwingen werden. Immerhin sind wir nach einer gewonnenen Viertelfinal-Serie gegen Augsburg noch nie im Halbfinale ausgeschieden. 😉 Nein im Ernst. Diese Mannschaft kann es wirklich schaffen. Und Prust, Torp und vielleicht auch Jurcina ist doch WOB und was da mal war sowas von egal.

    In diesem Sinne auf geht´s ins Halbfinale! #geilstezeit #nurnoch8

  10. Phänomenaler Abend. Mannschaft hat sich zerrissen und ist belohnt worden. HALBFINAAAAALE!

    Der Moment des Spiels war für mich nicht das Tor von Möchel, sondern ein paar Sekunden vorher das Gestochere von PReimer in der Bande: Das war eine komplett aussichtslose Situation, der Rest des Teams war wechseln, Reimer war, wenn ich das richtig gesehen habe, der einzige Nürnberger im Augsburger Drittel gegen 5 Augsburger. Aber er beißt sich da rein, erobert den Puck und kann den vorbereitenden Pass spielen. DAS war Wille. Absolut beeindruckend.

    Was mir am Rande auch noch gefallen hat: Als die Augsburger nach dem Spiel sich bei ihren Fans bedankt und von ihnen verabschiedet haben, hat die ganze Nürnberger Nordkurve (mich eingeschlossen), von der Pressetribüne bis Block 114, den Augsburgen langen, respektvollen Beifall gezollt. Das war richtig stark, ein Gänsehautmoment.

  11. fuckin`awesome, fuckin`awesome waren die ersten Worte, die ich gestern nach dem Schlusspfiff gehört habe. fuckin`awesome denke ich mir wenn ich wie heute Morgen den Blog öffne um die Beiträge zu Spielen der Ice Tigers zu lesen. Und fuckin`awesome denke ich mir, wenn ich wie gestern in der NN Print den Artikel #EineStadtEinTeamEinZiel lese – Sorry Sebastian, bleibe bei der anderen Reihenfolge 😉

    Was soll man diesen vielen guten Beiträgen/Kommentaren eigentlich noch schreiben? Vielleicht über das Glück und den Eishockeygott. Dinge, die hier in der Serie auch schon angesprochen wurden. Kein Puck ist gestern wirklich glücklich auf die Kelle des Stürmers gefallen. Alles hoppelt blöd und unglücklich weg. Natürlich liegt das an der guten Defensivarbeit des AEV. Aber richtiges Puckglück sieht anders aus… Jeden Zentimeter Eis, jede Chance, jedes Tor und jeden Sieg mussten die Ice Tigers hart erarbeiten. Es ist nicht zugefallen. Das macht den Serienerfolg noch wertvoller.

    Mitte Januar war ich wie viele der Meinung, diese Ice Tigers werden Meister. Ja, sie müssen Meister werden. Ich kann auch gut verstehen, wenn das jetzt noch viele fodern und hoffen. Natürlich hoffe ich das auch jetzt noch. Doch die vielen Verletzungen (selbst wenn Ehliz spielen sollte) haben bei mir zum Umdenken geführt. Spätestens seit Leo so schwer erwischt wurde, fordere ich den Titel nicht mehr ein. Mit dem Erreichen des Halbfinales ist diese Saison ein Erfolg. Ein absoluter Erfolg, nach dieser harten und schweren Serie. Egal, was jetzt noch kommt. Völlig egal…

    Es werden spannende Spiele. Es wird wieder eine enge Serie. Und die Vorfreude auf die Heimspiele und auch Busfahrten sind riesig. Es wird klasse, da habe ich keine Zweifel. Denn die Mannschaft hat sich in diese Playoff reingekämpft. Und sie wird sich auch in diese Halbfinalserie reinkämpfen. Lassen wir uns einfach überraschen…

    Wünsche allen viel Spaß. Viele Grüße Frank 🙂

    #8togo @Ice_Tigers

  12. Sinnbild dieser Serie für mich Yasin Ehliz im blauen Turban, der sofort nach dem Nähen wieder zu seiner Mannschaft wollte und ja vermutlich auch sofort wieder aufs Eis.

    Ehliz war der Matchwinner in Spiel 6 und sein schneller Ausgleich war gestern brutal wichtig.

    Torp mit seinem bisher besten Spiel für uns.

    Noch zwei Sätze zum AEV. Ich habe Sie bereits im August in Südtirol gesehen und hatte da schon einen guten Eindruck. Respekt, was Stewart, den ich für einen richtig guten Trainer halte, aus dieser Mannschaft gemacht hat.

    Zu einer großen Serie gehören immer zwei Teams und der AEV hat seinen Teil dazu beigetragen.

    Freue mich auf Freitag, die geilste Zeit geht weiter, Rasierer bleiben im Schrank.

  13. Was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle in dieser verrückten Serie! Zum Glück endete sie für uns mit den zwei stärksten Spielen zum richtigen Zeitpunkt und dem letztendlich nicht unverdienten Weiterkommen. Der Kräfte- und Personalverschleiß hat den Augsburgern dann doch gewaltig zugesetzt, während wir hintenraus dank der größeren Kadertiefe trotz bekannter Ausfälle noch zulegen konnten – auch wenn es nach Spiel 4 und 5 zappenduster aussah. Beeindruckend, dass die Mannschaft in der Drucksituation so cool geblieben ist und geliefert hat, als es keinen Raum mehr für Fehler gab.

    Und jetzt also wieder Wolfsburg. Es bleibt die Hoffnung, dass zumindest Ehliz – für mich bisher überragender Mann in den Playoffs – nicht länger ausfällt und am Freitag spielen kann. Bei Jurcina bin ich skeptisch, ob wir ihn in dieser Saison noch einmal sehen. Zu hoffen wäre es allerdings, denn wir haben gemerkt, dass es gegen Mannschaften mit weniger Größe aber mehr Geschwindigkeit gerade defensiv schon schwierig wird. Wolfsburg schätze ich offensiv einen Tick schwächer als Augsburg, defensiv, läuferisch, aber v.a. taktisch nochmal stärker ein. Größtes Plus ist aber Torwart Felix Brückmann, an dem man hoffentlich nicht wieder verzweifeln wird. Da bedarf es einer noch besseren Schussqualität als gegen die – bei allem Respekt – Glücksritter Meisner und Boutin.
    Wolfsburg ist natürlich auch wegen der Vorgeschichte eine reizvolle, aber irgendwie auch undankbare Aufgabe, da ein drittes Scheitern in vier Jahren gegen diese Quälgeister schwer zu verdauen wäre. Aber wenn nicht dieser besondere Jahrgang der Icetigers das Trauma überwindet, wer dann? Heuer ist die orangefarbene VW-Betriebssportgruppe fällig!

    #nurnoch8 🙂

  14. Ich kann nur sagen Herr Böhm, dass ich Ihren Blogs fast genauso entgegenfiebere wie den Spielen der Diecher. Sie fangen – zumindest meine eigene – Stimmungslage bei diesem wundervoll enervierenden „Auf-und-Ab“ in dieser Play Off Serie so gut ein, dass ich mir wünsche, ich könnte es ebenso eloquent und stimmungsvoll formulieren. Dafür DANKE.

  15. Quasi fast alles schon geschrieben- danke!

    Nur noch ein paar Kleinigkeiten:

    Ich kann mich an keine derartige Stimmung in der Arena erinnern (und das nicht nur, weil mich normal eine Glasscheibe vom fanvolk trennt). Standing ovations der haupttribüne minutenlang zu spielbeginn – ganz großes Kino!

    Ich hab nach spiel 5 gesagt, dass wir -wenn wir die serie noch holen – auch meister werden. Allerdings die Wahrscheinlichkeit des seriensiegs mit max 10 % beziffert. (Und gedacht noch weniger).

    Also jetzt Titel 😬

    Genauso sicher, wie ich ans ausscheiden nach spiel 5 dachte, war ich gestern nach dem 4:3, dass wir trotzdem gewinnen. Und genauso sicher bin ich, dass die orangen zwerge um die alle-auf-die-10 diesmal kein Hindernis darstellen…

    Auch ich würde gern was für Jurcina tun 😉

  16. Alle Beiträge haben ins Schwarze getroffen.
    Wann Sebastion Böhm schläft ist auch mir nach wie vor unerklärlich.

    Wenn in die Berichten nichts über die Schiedsrichter steht, dann kann man davon ausgehen, dass sie ihren Job fehlerlos erledigt haben.

    Gestern war so ein Tag. Die Herren Schukies und Rohatsch waren von Beginn an Herr der Lage. Klare, zweifelsfreie Entscheidungen haben das Spiel, bei allem möglichen Zündstoff, einwandfrei über die Runden gebracht. Keine Reklamationen der Spieler und Trainer, keine Pfiffe der Fans
    Großes Lob, liebe Zebras.

  17. Spiel 5 – Depression überwunden, Mannschaft gesehen, die anders als andere Jahrgänge zuvor den Schalter umlegen konnte, Nacht drüber geschlafen, immer noch Pippi in den Augen, weil passiert ist, was ich einfach nicht für möglich gehalten habe. Für mich war die Saison am 17.03., 21:45 Uhr beendet. Asche über mein Haupt.

    Herzlichen Glückwunsch an unser Team und alle Beteiligten!

    Gute Genesung an Yasin Ehliz! Wir werden ihn brauchen.

    Wolfsburg an uns scheitern zu sehen wäre Genugtuung pur. Packen wir es an!!

  18. Wie immer ein toll geschriebener Blog von Sebastian, der die Stimmungslage und auch die Feinheiten des gestrigen „Jahrhundertspieles“ wieder zum Leben erweckt.
    Auch die fachkundigen Kommentare kann ich fast durch die Bank so unterschreiben.

    Ich muss auch gestehen, dass ich den Ice-Tigers (auch vor dem Hintergrund unserer überwiegend frustrierenden Play-off-Historie) am Freitag nach dem 1:5 kaum noch Chancen für das Weiterkommen eingeräumt habe.
    Und auch mit zeitlichem Abstand bin ich immer noch der Meinung, die Ice-Tigers haben an diesem Abend eine wirklich starke Leistung geboten, die Augsburger klar dominiert und wir hatten schlicht und ergreifend unglaubliches Pech, dass eben nach den ersten beiden Dritteln die Scheibe bei 29 eigenen Torschüssen kein einziges Mal ins Tor ging und umgekehrt die Augsburger aus mageren 9 Schüssen 4 Tore erzielten.

    Umso erstaunlicher wie die Tigers diesen demoralisierenden Abend weggesteckt haben. Im Augsburger Hexenkessel stand das anschließende 6. Spiel ja auch trotz erneuter Dominanz lange Zeit auf der Kippe, aber man hat die Ruhe und Geduld bewahrt und Yasin Ehliz in Klassemanier den vorentscheidenden Penalty verwandelt. Und gestern nach dem unglücklichen 0:1 hatte ich schon Deja-Vu-Gefühle und dachte, jetzt geht das Drama vom Freitag wieder los. Und wieder war es Ehliz, der mit unbändigem Willen den enorm wichtigen und schnellen Ausgleich erzwang. Ich bin nicht sicher, ob wir einen eventuellen 0:2 Rückstand auch noch gedreht hätten.

    Von daher ein Riesenkompliment an das Team (Mannschaft und Trainer) für die tolle Moral!

    Noch eine Anmerkung zu den Zuschauern: ich war ja bei allen 4 Heimspielen live im Stadion und natürlich war gestern die Stimmung super und die Mannschaft wurde toll unterstützt. Aber ich fand mindestens genauso beeindruckend die Reaktion der Fans beim 1:5 am letzten Freitag: es gab lange Zeit auch noch beim Stand von 0:4 laute Anfeuerung für das eigene Team, es gab zu keinem Zeitpunkt Pfiffe trotz des klaren und frustrierenden Rückstandes und ich habe auch bis kurz vor Schluss keine Zuschauer vorzeitig gehen sehen, obwohl lange vorher schon klar war, dass wir dieses Spiel nicht mehr gewinnen können. Auch das zeugt davon, dass unsere Zuschauer ein sehr gutes Gespür für den Einsatzwillen und das Engagement der Mannschaft haben und Team und Zuschauer auch zu einer Einheit zusammengewachsen sind.

    Zu den Schiedsrichtern: grundsätzlich fand ich die Schirileistungen von Spiel 2 bis Spiel 7 erfreulich gut. Es wurden keine gravierenden Fehlentscheidungen getroffen und die Spiele wurden souverän geleitet. Ich bin aber nach wie vor der Meinung, dass die drei doppelten Hinausstellungen in Spiel 1 gegen uns deutlich überzogen waren und letztlich dieses Spiel zugunsten von Augsburg entschieden haben. Für uns hatte das auch noch Nachwirkungen in den Folgespielen: man hat den Spielern eine deutliche Verunsicherung im Hinblick auf das eigene Zweikampfverhalten angemerkt, was auch z.B. Brandon Prust nach Spiel 4 selber eingeräumt hat. Und natürlich müssen wir uns aber auch an die eigene Nase fassen: wenn wir in den Special Teams (Unterzahl sowie eigene Überzahl) den Augsburgern nicht so unterlegen gewesen wären, wäre die Auswirkung nicht so gravierend gewesen.

    Die Chancen für das Spiel gegen Wolfsburg sehe ich ausgeglichen bei 50:50. Bei Vollbesetzung hätten wir das stärkere Team, aber inwieweit wir auch im Halbfinale die Ausfälle unserer beiden besten Verteidiger und unseres Top3-Stürmers Leo Pföderl verkraften können, muss sich erst noch zeigen. Ich hoffe stark, dass zumindest Ehliz wiederkommt. Er ist für mich bislang unser bester Spieler in den Play-offs.

  19. Hallo Sebastian,
    der beste Blog für mich ever…
    Alles wurde bereits geschrieben…Nur noch eine Anmerkung: von Block 111/112 war die 44, also Schremp und nicht die 91, Dupuis, beim AEV Führungstreffer zu sehen wie er abbremste und nicht den Puck, den Blacker nicht erreichte, entgegen lief. Auch auf dem Videowürfel sah ich die 44!?

    Hat er ja ausgebügelt, denn beim Schuss vor Blackers Führung, unterstelle ich ihm die Absicht, dass er wusste wo er hinschießen muss, dass die Scheibe so abprallen.

    …Und hoffentlich setzt sich endlich mal das „schöne“ Hockey durch und nicht wieder der Gross’sche Stil…

    • Das stimmt, auch im Zusammenschnitt sieht man nur Schremp. In der Entstehung der Szene aber war es Dupuis, der den Puck hätte klären können, Dupuis aber orientierte sich zur blauen Linie – weshalb es nach Schremp aussah.
      Und ja, nicht jeder von Schremps Schüssen scheint mit Kalkül abgefeuert zu werden. Dieser ganz sicher schon.

Kommentare geschlossen.