46/52: Schießen, einfach schießen

Foto: Zink/Matthias Winter

Mit den Ice Tigers hätte man mal reden müssen. Weil sie so schöne Videos machen und weil sie den langen Weg aus dem Langwasser Helsinkis gekommen waren, um sich im Langwasser Nürnbergs ein Eishockeyspiel anzusehen. Ich war dann allerdings ungefähr 87 Bier zu spät. Juha, Antti und Petteri waren nicht mehr ansprechbar. Also geht es nach dem Klick doch nicht um die Ice Tigers aus Espoo, sondern erneut um die Ice Tigers aus Thomas Sabo.

Warm-up

93 Punkte werden den Thomas Sabo Ice Tigers nach diesem 6:3 (1:2, 2:1, 3:0) gegen den Krefelder EV gutgeschrieben. Das hätte 2016 zum zweiten, 2015 zum vierten, 2014 zum dritten, 2013 zum dritten und 2012 zum zweiten Platz gereicht. Die Ice Tigers von 2017 aber haben noch sechs Gelegenheiten zum Punkten. Das nur mal einleitend, um zu verdeutlichen, welch überzeugende Saison diese Mannschaft spielt.

Was bei der Durchsicht der letzten fünf Spielzeiten noch aufgefallen ist: Es ist gerade einmal drei Jahre her, dass die Krefeld Pinguine eine Saison auf Rang zwei abgeschlossen haben. Ein Urteil kann ich mir aus der Distanz natürlich nicht erlauben, aber bedauerlich ist es schon, wie nachhaltig da eine Mannschaft an einem komplizierten, aber guten Standort herabgewirtschaftet wurde. Welchen der aktuellen Krefelder Importspieler könnte man sich bei einer ambitionierten Mannschaft vorstellen? Genau.

Und welchen aktuellen Importspieler der Ice Tigers wird man in der kommenden Saison in Nürnberg wiedersehen? Genau. Wohl nur Jesse Blacker. Bei Jurcina, Syvret, Torp, Reinprecht, Steckel, Prust, Dupuis, Segal, Schremp und Kozek würde ich derzeit keine Prognose wagen wollen.

In jeder Hobbymannschaft gibt es einen, der schon schreit, obwohl sich seine Mannschaft den Puck gerade erst in der Rundung erkämpft hat, obwohl er immer noch an der gegnerischen blauen Linie wartet, obwohl er immer nur zwischen den blauen Linien patroulliert (und obwohl er der einzige Eishockeyspieler auf der Welt ist, dessen Schussquote besser als seine Passquote ist – das bezieht sich allein auf den Kandidaten aus meiner Hobbymannschaft). Aus irgendeinem Grund meine ich, dass das die passende Einleitung ist, um die Leistung Rob Schremps nach drei Spielen für die Ice Tigers zu beschreiben. Bisher ist der YouTube-Star vor allem durch ausgiebiges Klopfen aufgefallen. Neben den verlässlichen Philippe Dupuis und Brandon Segal ist ihm jedenfalls nicht mehr gelungen als zwischen Marius Möchel und Marco Pfleger. Die Frage, wie es ankommt, wenn ein neuer Spieler meint, ständig den Puck fordern zu dürfen, dann aber nicht zu liefern, wird mir zwar leider niemand beantworten, die Antwort wäre aber schon spannend.

Minus drei nach 35 Minuten im ersten Spiel für den neuen Arbeitgeber – für einen Verteidiger, der geholt wurde, um die Abwehr zu stabilisieren, hätte Nichlas Torps Start schlechter kaum sein können. Natürlich war der Schwede nicht allein verantwortlich für die drei Tore der Pinguine. Wirklich sicher aber wirkte er auch nicht. Das wichtige 3:3 hat aber erst sein Durchsetzungsvermögen an der Bande und sein cleverer, kurzer Aufbaupass möglich gemacht. Nach den ersten 60 Minuten sieht es zwar nicht so aus, als sollte Torp eine große Rolle spielen, wenn Colten Teubert, Milan Jurcina und Oliver Mebus wieder fit sind. Seine Qualitäten aber hat er schon andeuten können, der noch gar nicht so alte Schwede.

Das Spiel

Da werden wir jetzt alle gemeinsam durchmüssen. Ganz Nürnberg freut sich auf die Playoffs, Fans, Spieler, Schreiberlinge. Aber da stehen dann halt doch noch Spiele gegen Iserhaven und Bremerlohn, in Schwenningen und Berlin an. Dass das nicht immer ganz so aufregend werden könnte, das ließ sich schon an diesem Freitagabend erahnen. Starke acht Minuten, gute Chancen, das Tor eines Ausnahmekönners. Dann: kein Biss in den Zweikämpfen, kein Zug zum Tor, leichtfertiger Umgang mit der Hartgummischeibe. Nach zwei Dritteln hat Rob Wilson zu Martin Jiranek und Mike Flanagan gesagt, dass die Paradereihe wohl riechen würde, dass sie dieses Spiel würde entscheiden müssen. Und so kam es dann auch. Patrick Galbraith hat sie dabei zwar unterstützt, dieses 6:3 aber war vor allem das Verdienst von Reimer/Reinprecht/Ehliz. Gutes Zeichen, wenn die Leistungskurve bei diesem Trio Mitte Februar wieder stark nach oben zeigt.

Der Moment

Wie so mancher Cheftrainer in der jüngeren Vergangenheit der Ice Tigers tue auch ich mich schwer damit, Torhüterleistungen einschätzen zu können. Hätte Jochen Reimer diesen verdeckten Schuss aus der Drehung zum 1:2 halten können? Ja. Hätte er ihn halten müssen? Keine Ahnung. Und ist es allein Patrick Galbraiths Schuld, dass Krefeld Nürnberg ohne Punkte hat verlassen müssen? Nein. Die Pinguine haben tapfer gearbeitet, hatten starke Szenen, letztlich war aber doch offensichtlich, wie viel schwächer diese Mannschaft im Vergleich mit einem nicht 100 Prozent konzentrierten Nürnberger Team ist. In der Nachbetrachtung aber wird man dieses 6:3 wohl allein auf Galbraiths Slapstickeinlage reduzieren. Natürlich darf das nicht passieren – und trotzdem ist es jedem Torhüter schon mehrfach passiert, dass er einen Ausflug aus dem Torraum verhunzt hat. Nicht immer endet es gar so fatal, wie bei diesem 4:3 zum psychologisch besten/schlechtesten Zeitpunkt. Yasin Ehliz hat danach übrigens verraten, dass er selbst die Situation gar nicht erfasst hat. Es war Brett Festerling, der ihm lautstark empfohlen hat, einfach mal zu schießen.

Die drei Stars

Am Nachmittag zuvor habe ich zufällig einen längeren Text über Steven Reinprecht geschrieben, von dem noch nicht ganz klar ist, ob er jemals erscheinen wird. Ein Text, der wie jeder Text über Steven Reinprecht zu dem Schluss kommt, dass es für jeden Nürnberger eine Ehre ist, diesen Mann noch immer in dieser Arena spielen sehen zu dürfen. Lange war er in dieser Saison ein normaler Leistungsträger in dieser Liga. Derzeit nimmt er das Spiel wieder langsamer wahr als anderen um ihn herum.

Vier Punkte, ein Spiel – in diesem Fall führt kein Weg an Yasin Ehliz vorbei. Auch wenn man meint, diesen unverwüstlichen, oftmals spektakulären Stürmer schon aufregender spielen gesehen zu haben.

Nach vorne schalten die Ice Tigers wieder ganz vernünftig um. Noch nicht wieder ganz so präzise, aber das Bemühen um die Schnelligkeit ist doch ganz klar erkennbar. In die andere Richtung fehlt es noch so ein wenig an der Konsequenz. Umso überraschender war es, dass die vierte Reihe gegen Krefeld viele abgegebene Pucks sofort wieder zurückerkämpft hat. So wünscht man sich das auch wieder von den ersten drei Formationen. Pfleger, Möchel und Filin als Vorbilder, warum nicht?

Und sonst?

Elliotte Friedmans 30 thoughts sind Pflichtlektüre. Eigentlich. Auf die Erwähnung eines in Nürnberg nicht unbekannten Spielers aber musste mich erst Joachim Meyer von den Eishockey News aufmerksam machen. Danke dafür. Also: Was macht eigentlich… ach, seht selbst:

„It’s been a tumultuous 16 months for this franchise, which played last season in Langley, B.C. One of the owners is John Craighead, who played five NHL games with the Toronto Maple Leafs in 1996-97. He doubled as coach last season until he went onto an opponent’s bench during a wild brawl. The resulting suspension? Six years. The Knights won four of 44 games.“

10 Kommentare in “46/52: Schießen, einfach schießen

  1. Das mit Rob Schremp trifft es meiner Meinung nach ganz gut. Bin gespannt ob er morgen in Mannheim nicht der „Healthy Scrathcher“ ist. Nach seinen bisherigen Leistungen sollte dies aber wohl der Fall sein. Das Fordern des Pucks kann sich auf Dauer unbeliebt machen. Aber ich glaube, dass das Team intern stark genug ist auch das zu regeln.

    Von den genannten Importspielern Jurcina, Syvret, Torp, Reinprecht, Steckel, Prust, Dupuis, Segal, Schremp und Kozek wäre es sehr schön, wenn Jurcina, der jetzitge Syvret, Prust(PO-Spieler), Dupuis sowie Segal(stark an der Bande wie kein Zweiter in der DEL mMn) ihre Verträge verlängern und Reino und Steckel ihre Gedanken an ein Karriereende nochmal nach hinten schieben. Bei Reino stimmte mich zumindest das Interview mit nhl.com etwas positiv.

    Zum Spiel: ein gutes Pferd springt nur so es muss. Lieber jetzt nochmal die Kräfte konzentriert einsetzen bevor die langen PO-Serien anstehen. Beim 1:2 bleibt Jochen Reimer mir zu lange unten bzw macht sich klein. So verliert er den Überblick.

  2. Beginnen wollen wir mit einer kleinen Korrektur Herr Böhm. Wir spielen Auswärts in Mannheim-Düsseldorf-Ingolstadt und Schwenningen. Daheim gegen Iserlohn und Bremerhaven. Sollte es ein Joke sein ist es OK. Auf die Spiele in Mannheim und Ingolstadt sind wir besonders gespannt. Mögliche Gegner in den Playoffs. Zum Spiel gegen Krefeld könnte man schreiben 3 Punkte auf der Habenseite und dann? Viel wird davon abhängen ob es gelingt Schremp (3 Spiele) und Torg (1 Spiel) in die Mannschaft wirkungsvoll zu Integrieren. Beide brauchen noch Zeit deswegen wollen wir Ihre Leistungen noch nicht kritisch hinterfragen. Das beide Eishockey spielen können ist bekannt. Interessant ist ihre berechtigte Frage welche Importspieler wir 2017/18 noch im Trikot der ice tigers sehen werden. Unsere Meinung dazu, je weiter die Mannschaft in Richtung Meisterschaft marschiert desto größer werden die Säcke der Spielerberater (da geht viel hinein). Wir denken da an 1998/99. Anderseits gilt es auch in Nürnberg an die Zukunft denkend, die Mannschaft bei den AL Spielern behutsam zu verjüngen. Was uns etwas ratlos macht das fehlende Bekenntnis zum Jochen Reimer dessen Vertrag eigentlich zeitnah verlängert werden sollte (oder wird er sich verändern).Da wird man noch viele Fragen stellen an die sportliche Leitung. Im Augenblick gilt die ganze Konzentration der Vorbereitung auf die Playoffs, das sollten wir respektieren und noch nicht in Versuchung geraten was wird oder wäre wie wann wo und was. in diesem Sinne freuen wir uns auf die Begegnung gegen die Iserlohn Roosters.

  3. Segal-Dupuis-Kozek hat eigentlich die komplette Saison über konstant gut funktioniert, daran hatte auch Kozek seinen Anteil. Auch wenn er nicht gepunktet hat, hat er 60 Minuten für seine Reihe und das Team ordentlich gearbeitet.

    Schremp steht nicht für harte Arbeit, sondern eher für geniale Aktionen in der Offensive, die bisher allerdings sehr übersichtlich waren. Auch wenn es bisher nur 3 Spiele waren, aber aktuell erinnert er mich eher an Locke 2.0.

    Da muss deutlich mehr kommen.

  4. Zum gestrigen Spiel fällt mir ein, dass es sich bemerkbar macht, dass wir einige Verletzte haben und deshalb durchgetauscht wird. Das sieht insgesamt nicht richtig eingespielt und etwas müde (z. B. bei Steckel) aus. Gut, dass die erste Reihe richtig in PO Form kommt.
    Das positive an den Leistungen von Schremp und Torp ist, dass wir sehen was wir Gutes mit Kozek, Buzas (leider schon lange nicht mehr dabei) Teubert, Jurcina und auch Mebus haben. Beide Neuen haben bei ihren Vereinen gespielt. Man sieht aber, weshalb die Coaches beim letzten Verein mit ihnen nicht wirklich zufrieden waren.
    Ist Filin wieder richtig fit? War nur noch ein Wechsel im 2. Drittel und keiner mehr im letzten Drittel. Oder habe ich nicht richtig aufgepasst?

    Wenn Schremp als möglicher Ersatz für Reinprecht oder Steckel bei einem möglichen Karriereende gedacht ist, dann muss er sich gewaltig steigern. Sonst zünde ich Kerzen an, dass beide weiter machen 😉 Zumindest der Spaß den Reino derzeit zeigt, lässt noch keinen Schluss zu. Beide Center zeigen ein anderes Defensivverhalten (in der DEL notwendiges) als Schremp. So sitzt er am Sonntag draußen. Er kommt dann vielleicht für Steckel gegen die DEG oder Ingolstadt um ihm eine kleine Pause zu verschaffen. Mehr Möglichkeiten sehe ich da nicht.

    Wer verlängert ist momentan noch nicht so wichtig. Doch Danny Syvret möchte gerne bleiben, wie er mir gegenüber im kurzen Gespräch äußerte. Und so wie er seit Wochen spielt, sollten wir da auch ernsthaft drauf hoffen. Und auch bei Dupuis, Segal und Kozek glaube ich an ein weiteres Jahr. Aber jetzt genug dazu.

    Freuen wir uns auf das Spiel morgen in Mnnhm. So wie die drauf sind, ist das ein echter Prüfstein. Mal schauen wie sich die Ice Tigers steigern um dort zu bestehen.

  5. Ich konnte den gestrigen Eishockey-Leckerbissen zwar nicht mitverfolgen und kann daher auch Schremps Leistung gegen Krefeld nicht beurteilen, allmählich mehren sich bei mir jedoch Zweifel daran, ob er in unser Mannschaftsgefüge passt. Dass er goldene Hände hat steht außer Frage, das allein wird in einer Mannschaft, deren Erfolg sich nicht zuletzt aus Tugenden wie Ehrgeiz, Härte und Siegeswille erklärt, jedoch nicht ausreichen.
    Torp sehe ich ohnehin eher als Ergänzung für den Notfall. Solange alle Stammverteidiger fit sind, wird er die Spiele der Ice Tigers wohl nur aus luftiger Höhe zu sehen bekommen.
    Die Frage, welche der AL-Spieler nächste Saison noch in Nürnberg spielen, ist alles andere als trivial. Ich hoffe inständig, dass die Verantwortlichen schon dabei sind, die ein oder andere Verlängerung auf den Weg zu bringen. Der Erfolg der kommenden Saison wird in nicht unerheblichem Maße davon abhängen, wie viele Leistungsträger gehalten werden können. Besonders wichtig aus meiner Sicht: Steckel, Prust, Jurcina und Segal. Die dann verbleibenden Lizenzen könnte man evtl auch an etwas jüngere Ausländer vergeben, damit die Mannschaft nicht schleichend überaltert. Reinprecht wäre auch in der Saison 2017/18 noch ein Gewinn für die Ice Tigers. Hier wird man aber die Entscheidung des Spielers abwarten müssen. Ich jedenfalls würde mich freuen, den Eishockeygott noch ein weiters Jahr im Waschbetontempel der Ice Tigers bestaunen zu dürfen.

  6. Es wäre aus meiner Sicht äußerst schade, wenn wir aus der aktuellen Mannschaft nicht mehr Ausländer außer Blacker halten können, bzw. wollen.
    Dass man sich punktuell – wohl auch gezwungenermaßen – wird verändern müssen (Reinprecht, Steckel -> Karriereende?), daran wird wohl kein Weg vorbeiführen. Auch muss man natürlich das Durchschnittsalter der Mannschaft im Auge behalten. Aber ich bin kein Freund davon, zu viel zu verändern, wenn es nicht unbedingt sein muss. Zu sehr bin ich von der diesjährigen Mannschaft und einzelnen Spielern überzeugt.
    Spieler wie Jurcina, Dupuis und Co. schüttelt man nicht von den Bäumen.

    Im Hinblick auf ein mögliches Halbfinale würde ich es begrüßen, unsere Mannschaft am Ende vor Köln und Mannheim zu sehen, aber das dürfte sehr schwer werden. Vor allem Mannheim war zuletzt deutlich im Aufwind.

  7. Servus Sebastian! Ich bin ein großer Fan dieses Blogs und Eishockeyromantiker mit ausgeprägter Lindestadion-Vergangenheit und zu 95% mit dir auf einer Meinungswellenlinie. Du musst mir aber bitte deinen Satz über unseren Eishockeygott Steven Reinprecht… ‚ Derzeit nimmt er das Spiel wieder langsamer wahr als anderen um ihn herum ‚ erklären… Nehme mal stark an, du hast dich hier nur verschrieben (inhaltlich! Die Grammatik schieb ich mal auf eine eventuelle Müdigkeit 😉) Bin nämlich der Meinung, dass er gerade und wie so meist mal wieder alles und trotz seines fortgeschrittenen Alters viel schneller als der Rest wahrnimmt..! In der Vorfreude auf einen spektakulären Auswärtssieg in Mannheim schicke ich sportliche Grüße an alle, die regelmäßig auf Tiger starren und dieses geile Blog lesen…

    • Willkommen Sven.
      Ich nehme Eishockey wahnsinnig schnell wahr. Viel schneller als es tatsächlich ist. Selbst auf dem niedrigen Niveau in meiner Hobbymannschaft bin ich ständig unter Druck und mache Fehler. Ein Viertreihenspieler nimmt ein DEL-Spiel auch schneller wahr als es eigentlich ist, so entstehen Fehler in ungewohnten Situationen. Steven Reinprecht nimmt das Spiel schneller wahr als es ist, wenn er spürt, dass er 40 Jahre alt ist, wenn Reimer und Ehliz ebenfalls nicht in Topform sind. Derzeit erkennt er wieder alle Zweikämpfe in bestens ausgeleuchteter Klarheit, hier den Puch noch über den Schläger des Gegners lupfen, dort eine unerwartete Drehung oder der schnelle Pass mit der Rückhand. So meinte ich das. Wie in Matrix. Genau, Steven Reinprecht ist wieder in seine Matrix eingetaucht.

  8. Was die Leistung gegen Krefeld deutlich gezeigt hat ist zum einen, das du mit der jetzigen Besetzung aller spätestens im HF Servus sagen darfst. Anderseits wird aber auch klar wie brutal gut die Mannschaft in Bestbesetzung ist und das die Meisterschaft nur über Nürnberg gehen wird.

    Vllt. hofft man bei Schremp einfach drauf das er echt sehr, sehr gut einschlägt und ein ganz klare Daseinsberechtigung als Ersatz für Kozek abliefert, dafür hat er aber viel zu wenig Zeit um ins Team zu finden und ist körperlich und defensiv doch ziemlich limitiert. Kozek spielt zudem eine gute Saison und hat meine Erwartungen sogar übertroffen.
    In den POs ist jeder gesunder Spieler wichtig und ich glaub das wissen Schremp und Torp, wie ich die Führungsetage um Jiranek und Wilson einschätze war man von Anfang fair und man hat den beiden auch gesagt wie es ausschaut (sprich Tribüne) wenn alle anderen fit sind.

    Mir gehts wie Hr.Böhm und sicherlich auch dem Team es wird Zeit das Saisonspiele gegen Düsseldorf und Schwenningen bald nichtig sind und für möglichst lange Zeit der 3 Tagesrhythmus mein Leben bestimmt. Ich hoffe das wir in PO nicht auf Bremerhaven treffen, diese träge Fahrerei ist wahrscheinlich ultrastressig davon abgesehen das die ein unbequemer Gegner sind der nichts zu verlieren hat, bitte nicht.

    Hat jemand Infos was das Fanradio in POs angeht. War letztes Jahr eine unglaubliche Erfahrung, vllt kan man das wieder möglich machen.

  9. @ Sebastian, sorry, da war ich verdammt lange schwer von Begriff. Hab dich jetzt verstanden und stimme dir vollkommen zu! 😉

Kommentare geschlossen.