44/52: Der mit dem Puck tanzt

Foto: Zink/Matthias Winter

Nach der Pressekonferenz stand er wieder am Tresen. Ein Bier in der Hand, zufrieden, entspannt, ohne Berührungsängste, stets mit diesem angedeuteten Lächeln. Don Jackson ist einer der wenigen echten Sympathieträger in dieser Liga. Pure Class würde man in Nordamerika schreiben. Und bisher sieht alles danach aus, als würde ihm Rob Wilson künftig in dieser Kategorie Gesellschaft leisten. Wonach es überhaupt nicht aussah? Als würde Münchens Meistertrainer diese vierte Niederlage gegen Nürnberg belasten. Und auch das hatte er mit seinem Nürnberger Kollegen nach dem 3:2-Penaltysieg der Ice Tigers gemein. Was es für die Playoffs bedeute, dass der EHC Red Bull Thomas Sabo auch im vierten Anlauf nicht bezwingen können, wurde Wilson gefragt. Wilsons Antwort: „Nothing.“

Warm-up

Die Ice Tigers haben das Viertelfinale erreicht. Zum 15. Mal seit 1999. Nicht, dass daran noch irgendjemand gezweifelt hätte. Rechnerisch aber ist Nürnberg erst durch dieses 3:2 gegen EHC München dem ERC Ingolstadt enteilt.

Vier Siege gegen Spitzenreiter, DAS TOR, aber eben auch: 13 Spiele von Jan Benda, drei Brad Leeb-Tore in 44 Spielen, minus 14 von Shane Joseph und am Ende der vorletzte Tabellenplatz. Wer damals behauptet hätte, dass nur fünf Jahre später eine potenzielle Meistermannschaft mit einem Mitglied aus dem Double-Gold-Club, mit Milan Jurcina, Rob Schremp, Brandon Prust, den beiden vielleicht besten deutschen Torjäger und mit David Steckel in die Playoffs geht, für den hätte man damals schon den Begriff fake news erfinden müssen. Es macht Spaß, sich in Nürnberg mit Eishockey zu beschäftigen.

Wer braucht Youtube, wenn er Rob Schremp künftig live sehen kann? Um zu staunen, braucht man nicht mehr als das Aufwärmen. Was er da heute schon mit dem Puck veranstaltet hat, das habe ich in dieser Arena noch nie gesehen. In der vierten Reihe fiel er danach überhaupt nicht auf, im ersten Power-Play nur dadurch, dass er zwei Minuten durchgespielt hatte – und Patrick Reimer deshalb auf keine Sekunde kam. Wilson erteilte ihm danach die Absolution, die Spieler entscheiden angeblich selbst, ob sie 40, 50 oder doch noch ein paar Sekunden länger auf dem Eis bleiben wollen. Im Schlussdrittel tauchte Schremp neben Steckel und Pföderl auf, weil ihn der Cheftrainer auf einmal auf dem Flügel sehen wollte. Seinen ersten Arbeitstag in Nürnberg beendete Schremp mit einer Vorlage zum Ausgleichstreffer und einem von Danny aus den Birken ziemlich souverän entschärften Penalty. Da sollte noch sehr viel mehr möglich sein.

Scoring Streaks:
8 Spiele: Patrick Reimer 4/7 – 11 Punkte
4 Spiele: Jesse Blacker 0/6 – 6

Man muss kein versierter Lippenleser sein, um zu erkennen, was Steven Pinizzotto da noch Lasse Kopitz empfohlen hat. Er hat es ja auch oft genug wiederholt. Als er da in der Bandentür stand. Mit einem Schlittschuh im Feierabend. Nach einem 7:1. Schon im Spiel hatte er einiges dafür veranstaltet, am Freitag mal frei zu haben. Das hatte noch nicht hingehauen, aber nach dem Kantersieg hat ihn Lasse Kopitz dann doch noch von der Dienstreise nach Nürnberg erlöst. Ernsthaft: Das hat auch in der dritten Wiederholung nicht so ausgesehen, als hätte sich Pinizzotto da überhaupt nicht unter Kontrolle gehabt. Die Frage nach dem „ähm, warum eigentlich?“, muss dann jeder für sich selbst beantworten. Rob Wilson beantwortete die Frage, ob das wirklich Zufall gewesen sein kann, mit: einem Grinsen.

„Es kann nur eine geben.“
Don Jackson auf die Frage, ob er heute zwei Meistermannschaften gesehen hat.

„Für uns mag es bedeutender sein. Wir wissen jetzt, dass wir zu Hause gewinnen können. Wir wissen, dass wir auswärts gewinnen können. Für München ist das hingegen jetzt schon Vergangenheit. In den Playoffs beginnt die Saison von Neuem. Aber für uns ist es wichtig, dass wir auch weiterhin Spiele gewinnen – und das machen wir, wie andere Teams auch, trotz verletzter Spieler.“
Rob Wilson

Und mitten im netten Plausch mit dem Trainer erinnert der Eishockey-News-Meyer an die Bilanz des EHC Wolfsburg gegen den EHC München: vier Siege nach den vier Spielen in der Punkterunde, vier Siege, vier Niederlagen nach vier Spielen in der Finalserie.

Das Spiel

Man hat es in ihren Augen gesehen. München wollte dieses Spiel gewinnen. Oder: München wollte nicht auch noch dieses Spiel verlieren Deshalb haben die roten Bullen gar so konzentriert gespielt, so bissig, so konsequent. Angeführt von einem sehr präsenten Jason Jaffray war das ein sehr souveräner Auftritt des Meisters. Gut, die Tore fielen ein wenig arg glücklich. Aber München hatte dieses Spiel unter Kontrolle – bis sich der sechste Mann ins Spiel brachte. Dass die Zuschauer das Spielgeschehen beeinflussen, kenne ich aus Mannheim, ja, sogar aus Wolfsburg. Aus Iserlohn auf eine ganz andere Art und Weise. Auch in Köln versuchen die Fans vor allem den Schiedsrichter zu beeinflussen. In Nürnberg war das etwas Neues, vielleicht haben aber auch die Fans der Ice Tigers gelernt, dass man diese Mannschaft nicht abschreiben sollte, vielleicht haben sie auch anerkannt, dass es ohne Jurcina und Teubert nicht ganz so einfach ist, gegen diesen EHC München zu bestehen. Im Schlussdrittel war jedenfalls eine dieser seltenen Energieübertragungen zu spüren. Spätestens in der turbulenten Verlängerung profitierten beide Mannschaften von der großen Atmosphäre.

Das Interview

Herr Schremp, Sie haben beinahe überall auf der Welt Eishockey gespielt. Wie hat Ihnen Ihr erstes DEL-Spiel gefallen?
Rob Schremp: Es war eine coole Erfahrung. Die Fans standen den ganzen Abend hinter uns, das hat uns am Ende diesen Extra-Antrieb gegeben, um in diesem Spiel zurückzukommen.

Wie würden Sie das Niveau einschätzen?
Schremp: Es war ein sehr schnelles Spiel, sehr umkämpft, trotzdem mit viel Können auf beiden Seiten – und doch zugleich taktisch. Es war ein hartes Spiel für mich, vor allem zum Einstieg.

Sie haben schon im Power-Play gespielt, durften im Shootout ran – aber Sie begannen in der vierten Reihe. Wie oft ist Ihnen das zuvor schon passiert?
Schremp: Nürnberg hat mit dieser Mannschaft etwas ziemlich Gutes am Laufen, das wollten die Coaches sicher nicht gefährden. So kann ich mich allmählich anpassen. Wenn man dann noch gewinnt, macht es natürlich besonders Spaß.

Aber man hat Ihnen schon gesagt, dass es diese Mannschaft ist, die man derzeit besiegen muss? Dass diese Mannschaft die vielleicht beste in der Liga ist?
Schremp: Ohja, sie sind gut. Gestern und heute haben wir Videos angesehen, da konnte man schon erkennen, dass sie eine richtig gute Mannschaft sind. Und natürlich kannte ich ein paar Spieler, weil ich schon gegen sie gespielt hatte. Keith Aucoin, zum Beispiel, er ist ein großartiger Spieler. Überraschend war das nicht für mich.

Der Moment

Nein, das hatte überhaupt nicht gut ausgesehen. Als Jesse Blacker da so gebückt und ein wenig orientierungslos für das Eis fuhr, da macht sich auch Rob Wilson so seine Gedanken. Wie das wohl werden sollte, am Sonntag in Augsburg mit fünf Verteidigern. Blacker aber kam nach der zweiten Drittelpause zurück, spielte ein starkes Schlussdrittel. Dass ihn Mads Christensen mit einem Cross-Check niedergestreckt hatte, davon war nichts mehr zu sehen. Das Foul selbst hatten Lars Brüggemann und einer seiner Assistenten jedenfalls nicht gesehen. Obwohl sie direkt danebenstanden. Insgesamt war das eine ordentliche Schiedsrichterleistung, die von dieser Szene aber ebenso ordentlich eingetrübt wurde.

Die drei Stars

Seitdem Christoph Benesch nicht mehr auf die Tiger starrt, ist Steven Reinprecht hier eindeutig zu kurz gekommen. Das muss sich heute einmal wieder ändern, das Außergewöhnliche darf nicht normal werden. Selbst wenn man außer Acht lässt, dass Reinprecht nicht mehr 39 ist, dass er sich das nach all seinen Erfolgen nicht mehr antun müsste und dass er wohl auch das Geld nicht mehr nötig haben sollte, selbst wenn man also das Offenkundige ignoriert, darf man feststellen, welch großartiger Spieler dieser Reinprecht ist. Seine Eleganz ist unerreicht, dass er an beiden schmutzigen Toren zum Ausgleich beteiligt war, beweist – auch wenn es eines Beweises nicht mehr bedurfte -, wie sehr er mit den Ice Tigers gewinnen will.

Vor dem Spiel hat er den Leberkas bekommen. Damit ist diese Geschichte endlich abgeschlossen. Aber natürlich war Leo Pföderl damit nicht zufrieden. Besonders wenn er auf Konrad Abeltshauser traf, war Pföderl kaum zu bremsen, klaute Pucks, ließ ihn stehen. Ansonsten kassierte er harte Checks, war aber immer aktiv, stocherte nach, stocherte rein. Kämpferisch eine ganz starke Leistung.

Bevor Don Jackson am Tresen im zweiten Stock stand, stand Rob Wilson bereits am Eis und beobachtete seine Jungs. Vor allem aber wollte er endlich mal den Mann am Megafon beobachten. Auch Rob Wilson hat Spaß an dieser Spielzeit. Einen außergewöhnlichen Spieler wie Rob Schremp integrieren zu müssen, das sieht er eher als Herausforderung. „Danny und Prusty haben nur gut über ihn geredet. Genauso wie zwei weitere Spieler, die mit ihm gespielt haben. Ich habe auch mit zwei Trainern geredet, die gut von ihm gesprochen haben. Und dann habe ich noch ein langes Telefonat mit ihm geführt, indem er sich gut angehört und immer die richtigen Antworten gegeben hat.“

Und sonst?

Sie sind richtig wütend!
Reimer: „Ja. Als die Sache aus dem Köln-Spiel öffentlich wurde, war ich gerade in einer Krebsstation von Kindern und habe versucht, denen einen Moment der Ablenkung zu geben, damit sie ihr Leid vielleicht mal für ein paar Minuten vergessen können. Und dieses Leid dort ist unvorstellbar. Und wenn dann über die Aktion einige Leute schreiben, was das für eine Scheinheiligkeit von mir sei, weil ich ja in Wirklichkeit so ein schlechter Mensch bin, der auf andere einschlägt, dann ist bei mit das Maß einfach voll. Wie gesagt, das kotzt mich an. Heutzutage kann man gar nichts machen, ohne dass sich jemand drüber aufregt. Und wenn man nichts macht, dann regen sich die Leute darüber auf.“

Die letzte Frage und die letzte Antwort eines auch darüberhinaus lesenswerten Interviews mit Jochen Reimer.

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9 Kommentare in “44/52: Der mit dem Puck tanzt

  1. Schremp deutete gestern an was er für einen Pass spielen kann. Aber für mich war im ersten Powerplay doch etwas übermotiviert. Aber das wird sicher noch und seine drei Ex-Mitspieler und jetzt wieder helfen bestimmt dabei.

    Ansonsten war es ein absolutes Topspiel auf Augenhöhe bei dem man sah, dass in einer PO-Serie gegen München die Spezialteams den Ausschlag geben werden. Da müssen wir noch etwas zulegen.
    Auf der anderen Seite wird es spannend zu sehen, wenn wir durch die Rückkehr von Jurcina und Teubert hinten wieder komplett sind. Da will kein Team der Liga gegen uns in den PO ran. Auch München mMn nicht, denn als wir angezogen haben im letzten Drittel war München sofort defensiver und in Bedrängnis.

    Ansonsten Joker noch mit einem überragenden Poke-Check in der OT. Wirkte mir aber gerade im ersten Drittel noch etwas unsicher. Bei Syvret muss ich und sollten einige andere(FB etc) Abbitte leisten. Hat in der zweiten Hälfte der Hauptrunde sich enorm gesteigert und spielt mittlerweile sehr abgeklärt.

    • Die Kritik an Syvret fand ich gar nicht so überzogen. Die Ansprüche an einen potenziellen Nummer-eins-Verteidiger sind naturgemäß höher als an Mebus (weshalb ich seine Beurteilung von Beginn an schwach fand).

  2. Hallo,

    brutal gutes Spiel.

    München hat gezeigt, dass es die Top – Mannschaft der Saison ist. Der Auftritt gestern war schlicht stark. Stärker als jede andere Gästemannschaft in den letzten paar Jahren.
    Gut, dass die Tigers aktuell die stärksten aller Zeiten sind. Cleverer als 1999, härter als 2007. Das Team will immer gewinnen und findet meist auch einen Weg. Sabo, Jiranek und Wilson haben viel erreicht. Nicht zu vergessen Funk, Tuomi und die anderen Coaches… Danke dafür.

    Reimer war in Verlängerung und Penaltyschießen sehr stark. Im Spiel, vor allem in den ersten beiden Dritteln, mit ungewohnt vielen Abprallern in den Slot. Da die Defense aber auch ohne Jurcina und Teubert solide stand konnte MUC nicht profitieren. Die Offensive konnten die Defense der Münchner im 5 vs. 5 nicht knacken, entscheidend war für mich das 1:2. Ohne diese direkte Antwort wäre das Spiel entschieden gewesen… dann ist die Arena aufgewacht.

    Schremp hab ich beim Warm machen leider verpasst, im Spiel verständlicher weise noch unauffällig. Da merkt man imo die vielen Stunden auf der Tribüne… Stark war Festerling, zeigte auch nicht das erste Mal gute Offensivaktionen. Syvret mit guter Übersicht und bei Gelegenheit sehr abgezockt.

    Insgesamt muss das Team in den Playoffs beweisen, dass es noch einen Gang höher schalten kann. Ich zweifle nicht daran. Das werden allerdings auch alle anderen tun. Ich freu mich auf die Playoffs!

    Gruß
    Stefan

  3. Stimmung: Brachial

    Steven Reinprecht: Oldie but Goldie (alternative Begriffe aus dem Gruselkabinett des Sportjournalismus: Altmeister, Routinier, Urgestein). Ich gehe gelegentlich gerne in die Sauna: Wer Lust auf einen amüsanten Abend dort hat, darf sich gerne mal anschauen, wie Männer um die 40 dort so aussehen – und sie dann mit Steven Reinprecht vergleichen….

    Drittel 1 und 2: Taktisch geprägtes Spiel mit ungewöhnlich zurückhaltenden Ice Tigers.

    Drittel 3: Mehr Härte, bessere Körpersprache, (noch) mehr Einsatz, aggressives Offensivspiel —> Ein Tor wie ein Orgasmus, wenige Sekunden vor Schluss.

    Playoff-Orakel: Ratlos. Ob es ein psychologischer Vorteil ist, den Meister 4 mal, teils spektakulär, geschlagen zu haben? Keine Ahnung. Ich wäre mit solchen Schlussfolgerungen extrem vorsichtig. Die Playoffs haben ihre eigenen Gesetze. Es geht wieder bei null los. Was in der Hauptrunde war ist egal. Jetzt beginnt wieder eine neue Saison. Da rappelt es im Phrasenschwein.

    Rob Schremp: Solange er charakterlich gut zum Team passt, ein echter Gewinn. Puck klebt am Schläger. Ist aber erst bei etwa 71,9%.

    Jochen Reimer, der Schlächter von Nürnberg: Sah sich ausnahmsweise nicht veranlasst, einen Mordversuch zu begehen. Der mit Abstand unfairste, unsympathischste und brutalste Spieler der Liga konzentrierte sich aufs Toreverhindern. Beim 0:2 gelang das nur unterdurchschnittlich gut. Im Penaltyschießen absolut souverän. Und er hat niemanden gefressen. Allein das ist schon ein Erfolg. (Hinweis für die weniger kluge Hälfte der Social-Media-Junkies: In diesem Absatz wurde mit Ironie gearbeitet.)

    Gesamtzufriedenheit das Verfassers: Die ersten beiden Drittel haben mich tatsächlich nicht meterweit vom Hocker gerissen. Das Spiel der Ice Tigers wirkte mir etwas zu kontrolliert, zu taktisch, phasenweise auch zu passiv. Sicherlich ging es darum, möglichst wenige Strafzeiten zu produzieren. Dass dritte Drittel zeigt aber, dass die Mannschaft hart, aggressiv und körperbetont spielen muss um ihr gesamtes Potential zu entfalten. Solange es gelingt, zum richtigen Zeitpunkt den Schalter umzulegen, ist das aber unproblematisch. Ich beende hiermit mein leises Jammern auf höchstem Niveau. Insgesamt ein geiles Spiel, knapp unterhalb der Kategorie „fucking awesome“ angesiedelt.

    • Ich muss nicht in die Sauna, um mir anzusehen, wie Männer um die 40 so aussehen, junger Kollege. Da muss ich nur in den Spiegel sehen.

  4. … und bitte nicht vergessen: Es haben nicht nur Teubert, Buzas und Jurcina gefehlt, sondern auch Smaby, Quint und Pinizotto, die für die Dosen auch nicht ganz unerheblich sind.

  5. Das war in erster Linie eine herausragende Defensivleistung von beiden Teams, wobei die klareren Chancen auf Seiten der Ice Tigers waren. Die Gegentore waren unglücklich (0:1) bzw. unnötig (0:2). Ich muss mich immer mehr über Mebus wundern. Erneut eine tadellose Vorstellung. Hätte auch eine Berufung in die „Three Stars“ verdient.
    Ice Tigers im letzten Drittel brutal stark, auch mit beeindruckendem Körperspiel. So brauchen wir in den Playoffs niemanden zu fürchten (Euphorie!!!!).

  6. @Sebastian: in der nicht mehr abgehörigen Facebookgruppe gab es auch des öfteren Stimmen er könne sofort gehen, das meinte ich damit. Das in der ersten Hälfte zu wenig kam ist klar.

  7. Ob das hier der richtige Ort ist, bin ich mir nicht sicher. Wir wollen ja über Spiele reden. Schreibe aber trotzdem was. Es ist nicht nur auf FB mit dieser Stimmung.
    Natürlich ist es nicht schön so eine Partie in Augsburg Live zu sehen. Natürlich nimmt man einigen Aufwand auf sich (aber alles freiwillig). Natürlich ist es auch nicht toll, neun Tage nach Straubing wieder zu zu sehen wie der Gegner durch die neutrale Zone kommt, wie ein heißes Messer durch kalte Butter und Angriff auf Angriff auf das Tor der IceTigers kommt. Aber diese Mannschaft ist Zweiter und nicht Elfter. Dieses Team ist trotz solcher Spiele richtig gut.

    Doch sind das auch die Fans? Ein Gemecker ohne Ende hinter uns. „Der Steckel ist total schlecht seit einigen Spielen. Der Weber ist nicht DEL reif. Schau den Pfleger…“ usw im Minutentakt. Unerträglich. Das gleiche in Straubing. In Ingolstadt. In Iserlohn. Und immer sind es andere Personen. Und Support für das Team von diesen Leuten. Keiner. Da macht es kaum noch Spaß im Gästeblock zu stehen.

    Nach ca. 35 min habe ich es nicht mehr ausgehalten und meinen Unmut (mangelnder Support, Gemecker) über diese Leute lautstark kund getan. Dann war wenigstens Ruhe. Schade, dass so etwas notwendig ist. Wahrscheinlich meckern diese Leute noch, selbst wenn wir Meister werden würden. Wenn… Wenn nicht, mag ich gar nichts mehr hören oder lesen…

    Eine schöne Woche. Bis Freitag in der Arena…

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