22/52: Fucking awesome

Foto: Steffen Oliver Riese

Foto: Steffen Oliver Riese

Dieser Text hätte wieder einmal mit der vollkommen zutreffenden Feststellung beginnen können, dass wir Eishockey genauso wegen solcher Spiele lieben. Ehrlich aber wäre das nicht gewesen, ich zumindest brauche solch überbordende Spiele nicht, um diesen Sport zu lieben. Deshalb soll dieser Text mit dem Leuchten in Thomas Sabos Augen beginnen, mit der kindlichen Freude, die dieser Mann danach ausstrahlte. Man braucht diese Spiele nicht, um sich seiner Liebe zu vergewissern. Als Dauerkartenbesitzer aber braucht man solche Spiele vielleicht, um sich mal wieder darüber klar zu werden, warum man so viel Geld investiert. Und nach solchen Spielen sind die Fans, die Hunderte von Euros investieren, den Fans, die Millionen von Euro investieren, ganz nah. Dieses 6:5 hat keine Meisterschaft entschieden, es hat Menschen glücklich gemacht. Dieses 6:5 ist mit Worten nicht zu beschreiben, packen wir es an.

Warm-up

Off records ist off records ist off records, das muss trotzdem sein, Rob Wilson, Sorry: „What a crazy night!“

Brandon Prust hat angeblich noch immer nicht unterschrieben, trotzdem gibt es mittlerweile keinen Zweifel mehr daran, dass der Kanadier das Land alsbald in einem Trikot der Ice Tigers unterhalten wird:

Von der Verpflichtung Prusts bin ich zu 100 Prozent überzeugt. Wobei auch für diesen Eishockey-Prominenten gilt, was einst für Colin Fraser und David Steckel galt und was zumindest einer dieser beiden dann auch unter Beweis stellen wollte: Den wahren Wert dieses Spielers wird man erst nach den Playoffs beurteilen können.

Der Vergleich mit Steve Pinizzotto liegt nahe. Aus vielerlei Gründen. Prust hat es zu einem wichtigen Stammspieler in der NHL geschafft, Pinizzotto nicht. Und auch wenn ich glaube, dass Prust in der DEL nicht nur als Enforcer, Provokateur oder Goon für Furore sorgen wird, haben mich heute vor allem Pinizzottos spielerische Qualitäten beeindruckt. Über den Rest muss man nicht mehr Worte verlieren, das sollte in Zukunft kein Problem mehr sein, dem sich ein Torhüter annehmen muss.

Im Kalender sollte man sich in diesem Zusammenhang schon einmal ankreuzen: 28. Dezember und 12. Februar (Prusts Ice Tigers gegen David Wolf), 15. Januar und 3. Februar (Prusts Ice Tigers gegen Pinizzotto) sowie 30. Dezember und 22. Januar (Prusts Ice Tigers gegen Wurm/Haskins/Voakes/Likens).

„Fucking awesome“, fand Thomas Sabo dieses 6:5. Und weil Sascha Bandermann ein wenig irritiert dreinblickte, sagte er es gleich noch einmal: „fucking awesome.“ Schließlich war es ja auch: „fucking awesome.“

Der große Dan Jackson (kein bisschen Ironie) zum selben Spiel: „Wow!“

Zwischendurch: starke Schiedsrichter.

Es ist November, ein bisschen früh vielleicht, aber ein Playoff-Run mit Wolfsburg im Viertel-, Mannheim im Halbfinale und München im Finale hätte durchaus seinen Reiz.

Achtung, ich wage mich auf ganz dünnes Eis, aber als Colten Teubert seine Kinder in einem Einkaufswagen zur Ehrenrunde aufs Eis fuhr; als die Spielerfrauen an der Bande standen, um ihre Männer auf der Ehrenrunde mit dem Handy zu fotografieren und zu filmen; und als Brandon Segal auf dem Eis seine Faust triumphierend gen Arena-Decke reckte, da erinnerte mich das alles an die Saison 1998/1999. Aber das vergessen wir ganz schnell wieder.

Das Spiel

Erinnert sich noch jemand an das 1:0? Pföderl trifft direkt vom Bully weg, perfekter Schuss. Überhaupt das erste Drittel, rasant, intensiv, Eishockey ohne Verschnaufpausen. Nürnberg schaltete in beide Richtungen schnell um, großartig war das, genauso wie Münchens Tempo – in allen Aktionen. Ein Spitzenspiel, exakt, wie wir das angekündigt hatten. Und doch waren diese ersten 20 Minuten nur ein Versprechen für das, was noch kommen sollte. Ein zweites Drittel, in dem der Meister seine Überlegenheit demonstrierte. Ja, Nürnberg hatte gute Chancen, München aber dominierte – physisch und psychisch. Genauso wie die Ice Tigers im Schlussdrittel. Drei Spiele in einem, herrliche Tore, krachende und platzierte Schüsse, statistische Seltenheiten – allein ob der Hoffnung auf solche Spiele, hätte Eishockey, hätten auch die Ice Tigers mehr Aufmerksamkeit verdient. Aber warum schreibe ich das hier? Ihr wisst das ja. München hat einen verdienten Punkt mitgenommen, Nürnberg hat verdient gewonnen. Dieses Spiel aber wird nachwirken – vielleicht bis tief hinein in die Playoffs.

Die Szene des Spiels

Brandon Prust ist kein Trash Talker, zumindest behauptet er das von sich selbst („I’ll tell guys to shut the eff up and all that, but I’m not one to go after guys’ feelings and whatnot. My thing is, if you want to go, you want to go. There’s no point in making fun of each other’s moms out here.“). Steve Pinizzotto kann das nicht glaubwürdig von sich selbst behaupten. Nach seinem Tor soll er bereits das Nürnberger Publikum beleidigt haben, nach dem 1:5 hat er Jochen Reimer beleidigt. Das war dann selbst dem sehr entspannten Torhüter zu viel. Die Vehemenz seines Angriffs, sein zweiter, sein dritter Versuch, mit Pinizzotto zu tanzen, hatte nicht nur das Publikum überrascht. Es hatte auch seine Mitspieler beeindruckt. „Wir haben einen Wachrüttler gebraucht, vielleicht war es die Aktion von Jochen, weil er sich von einem Pinizzotto nicht hat alles gefallen lassen“, sagte Patrick Reimer. „Vielleicht hat das gezeigt, dass wir uns wehren, da kommt keine Münchner Mannschaft und führt uns vor.“ Ich glaube auch nicht, dass Jochen Reimer alleine aus dem Affekt gehandelt hatte, das war nicht allein Frust. Das war eben auch die Tat eines Enforcers. Natürlich hätte die Situation ganz anders bewertet müssen, wenn München das Spiel nach Hause geschaukelt hätte. So aber war sie ein Momentum-Changer. Marco Pfleger vergab direkt nach dem Unterzahlspiel die Riesenchance zum 2:5, traf aber kurz danach, weil plötzlich wieder Energie in der Arena zu spüren war. „Von Pflegis Tor haben auch die Zuschauer gezehrt“, sagte Wilson, „das Momentum haben wir danach ins dritte Drittel gerettet.“

Die NN-Three Stars

Rob Wilson redet nicht gerne über Torhüter. Wahrscheinlich mag er sie nicht mehr oder weniger als Feldspieler, vor allem aber müssen sie funktionieren. Mehr als: „Wir haben zwei sehr gute Torhüter“, sagt er meistens nicht. Natürlich ist das alles kokett. Denn bislang hat er in dieser Sache zusammen mit Goalie Coach überwiegend gute Entscheidungen getroffen. Nach den Spielen gegen Wolfsburg (Reimer) und Düsseldorf (Jenike) sah es so aus, als hätte Reimer wieder einen Vorsprung – zwei Spiele an einem Wochenende sind bislang selten gewesen. Reimer traf dann keine Schuld, Wilson aber direkt nach dem 1:5 entschieden, den Torhüter zu tauschen. Mit der Aktion gegen Pinizzotto hatte das nichts zu tun. Wilson aber wollte Reimer nicht vorführen, also wartete er bis zur Drittelpause, informierte aber Andreas Jenike schon einmal. Das Spiel kippte, aber die Ice Tigers hätten nicht gewonnen, wenn Jenike nicht diesen sensationellen Save vom Spiel in Mannheim wiederholt hätte. Die Parade gegen Yannic Seidenberg war so großartig, dass sich die Schiedsrichter vorsichtshalber noch einmal das Video anschauen wollten. Dieses Spiel hatte viele prägende Szenen, Joslins Tore, Blackers Tore, Kozeks Tor, Jochen Reimers Attacke – ohne Jenike aber hätten die Ice Tigers nicht gewonnen.

Rob Wilson erwähnte danach eine unglaubliche Statistik: David Steckel soll 31 Bullys genommen haben, 23 davon hat er gewonnen. Insgesamt gewinnen die Ice Tigers 55 Prozent ihrer Anspiele, das ist ein traditionell unterbewertetes Erfolgsgeheimnis. Aber wenn ein Spieler, der alle wichtigen Faceoffs nehmen muss, davon 74 Prozent gegen diesbezüglich ebenfalls nicht gänzlich unbegabte Gegner gewinnt (München ist Vierter in dieser Statistik), dann ist das nicht weniger als sensationell. Dazu hat sich Steckel in Überzahl vor dem Tor aufgerieben, ist wieder einmal die ganz langen Wege gegangen und hat seine Checks klug verteilt. Der Wert dieses Spielers lässt sich nicht mit Zahlen erfassen.

Zwei Verteidiger haben in diesem Spiel jeweils 21 Minuten gebraucht, um sich Hattricks gutschreiben zu lassen. Verteidiger-Hattricks sind selten, ehrlich geschrieben kann ich mich nur an Paul Stanton erinnern (Sein erstes Spiel für die Ice Tigers? Der Gegner war Augsburg?). Was ist mit Jame Pollock? Eine schnelle Google-Suche hat nichts erbracht, auf Twitter konnte mir auch niemand helfen. Bis mir jemand das Gegenteil beweist, behaupte ich also, dass es das in der DEL zuvor noch nicht gegeben hat. Er solle öfter mal schießen, habe ich ihm danach gesagt. „I know“, hat Jesse Blacker geantwortet. „I know.“ Wie respektlos das war, ist mir erst klargeworden, als ich mir gerade noch einmal seinen Siegtreffer angesehen habe. Was! Für! Ein! Tor! Noch wichtiger aber waren Blackers Reaktionen auf dei Tore, sein Jubel nach dem ersten Treffer zeigte der Arena, dass da einer ist, der daran glaubt, dieses Spiel noch gewinnen zu können.

Und sonst?

Colten Teubert hat sich mit (dem übrigens sehr auffälligen) Maxi Kastner angelegt. Warum war zunächst nicht klar. Die Aktion wirkte ein wenig peinlich, weil sie so durchschaubar schien, weil Kastner kein Gegner für Teubert sein sollte, weil Teubert Kastner schüttelte, Kastner aber wusste, dass er die Handschuhe nicht fallenlassen durfte. Kastner trug also ein Schleudertrauma davon, Teubert verdoppelte seine bis dahin bescheidene Strafengesamtbilanz. Zuvor aber muss etwas vorgefallen sein. Blacker deutete das an und Rob Wilson lobte Teubert danach nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Wenn auch auf seine ganz eigene Art und Weise:

Lesenswert

Noch einmal Brandon Prust, diesen Text muss man lesen und ein paar Namen und Andeutungen von Namen durch DEL-Spieler ersetzen. Dann freut man sich noch ein wenig mehr auf die Spiele gegen München, Mannheim und Wolfsburg.

14 Kommentare in “22/52: Fucking awesome

  1. Selbst vor dem TV war es ein denkwürdiges Spiel. Andere Verpflichtungen haben leider den Arena-Besuch verhindert aber es war wohl die beste Werbung seit langem für die DEL wenn man die Reaktionen sieht.

    Zum Spiel selbst wurde eigentlich schon alles gesagt. Das Jochen Reimer auch ein Zeichen setzt als eher ruhiger Vertreter im Team zeigt, dass jeder im Team heuer bereit ist. Mit Prust kommt jetzt vielleicht noch das fehlende Puzzleteil für den möglichen großen Wurf.

    Vielleicht wollte darum Pinizzotto auch ein letztes Mal ungestraft in Nürnberg etwas „spielen“. Aber das sind genau die Spielertypen, die Meistermannschaften brauchen. Uns ging ja letzte Saison leider Fraser nach ein paar Spielen ab. Jetzt bekommen wir nach einem Drittel der Saison genau so einen Spieler. Ich freu mich drauf.

    Schiedsrichter mit guter Leistung – erfreulich, da Brüggemann ja auch abgebaut hatte.

    Noch ein Wort zu Sabo: das ist genau der Unterschied zwischen uns und den anderen Vereinen mit Mäzenen: Sabo lebt diesen Sport und diesen Verein. Das Interview und seine Stimme danach sagten alles.

  2. Selbst wenn Teubert mit Kastner vielleicht den falschen erwischt hatte, es war zu diesem Zeitpunkt schon eine deutliche Ansage: „Wir leben noch. So einfach wird es für Euch nicht.“ Ich fand die Szene sehr wichtig. Die Provokationen von Pinizotto bei seinem Tor sind meinen Junior sofort aufgefallen. Der war außer sich. Ich glaube Teubert hatte das auch schon registriert. Ich freue mich auf den Fight zwischen Prust und #muc14. Diesen wird es geben…

    Zu den Statistiken:
    In 18 von 22 Spielen gepunktet. Beeindruckend
    Schon 8x in die Verlängerung gegangen. Liga Spitze
    Im November haben die IceTigers 79,2%der möglichen Punkte geholt und kein Spiel in 60 min verloren (4-3-1-0)
    Patrick Reimer mit 14 Toren Liga Spitze
    Leo Pföderl so viele Punkte wie Reimer: 10-13-23
    Jesse Blacker mit 21 Punkten (8-13) Top Verteidiger der Liga.
    Blacker und Steckel mit einer +15, Festerling mit +13
    Blacker ist in den EHN Spieler der Woche

  3. In einem der ersten Blog-Kommentare dieser Saison hatte ich geschrieben, dass es für den großen Wurf wohl wieder nicht reichen würde – falls nicht bei den noch zu vergebenden AL’s Volltreffer gelandet werden. Nr. 1 ist mit Jurcina bereits gelungen und nun noch Prust!!!
    Sicher noch unter dem Eindruck von gestern (aber nicht nur deshalb): Das kann was werden! Was für ein Spiel und was für eine Moral. Danke an beide Teams für diesen Nachmittag!

  4. Zum Spiel gestern braucht man eigentlich gar nicht viel zu sagen. Das einzige dazu vielleicht: Das war ein Sieg des Willens. Allerdings waren die Füsse gestern schon in den meisten Fällen den entscheidenden Schritt langsamer als in den letzten Wochen. Ich vermute mal, dass das jährliche „Dezember-Tief“ sich mit großen Schritten nähert.

    Zu Prust: Der Junge kann richtig gut Eishockey Spielen. Mir wird der viel zu viel auf seine physische Präsenz reduziert. Einige werden, wenn sie ihn zum erstenmal auf dem Eis sehen, verwundert sein, dass der weder sonderlich groß, noch sonderlich breit ist.
    Klar ist das einer, bei dem sich viele die eine oder andere Aktion gegen Nürnberg genau überlegen werden, allerdings hat man gestern bereits gesehen, dass die Mini-Schubserei von Teubert bereits mit 2+10 belohnt worden ist … allzu oft wird er da nicht „loslegen“ können.
    Trotzdem wird uns der auch spielerisch gut tun und die dritte Reihe nochmals deutlich upgraden (und damit auch die vierte wenn Möchel wieder nach hinten rutscht). Ich freu mich jedenfalls sehr.

    P.S. Köln mit Dane Byers sollte man aber auch unbedingt in die „Terminliste“ eintragen …

  5. Ein Spiel, am TV verfolgt, von dem wir noch lange sprechen werden. Und wie immer ein prima Blog.

    Weiter erwähnenswert:
    1. Die immer bessere Form der Dupuis-Reihe, immerhin schon 44 Scorerpunkte.
    2. Eine sehr gute TV-Übertragung mit vielen Zeitlupen
    3. Patrick Ehelechner mit klasse Erklärungen über das TW-Stellungsspiel. Zuhören hat Spaß gemacht.

  6. Mein Gott, wenn man dieses sympathische Bürschlein so sieht, glaubt man an alles, nur nicht an einen tollen fighter mit über 1000 Strafminuten in der NHL (Wohlgemerkt). Den nötigen Respekt hat er schon bekommen durch die Ankündigung seines Wechsels in die DEL. Es ist schön zu wissen so einen Spieler neben sich zu haben, beruhigt ungemein und die Gegner kommen nicht auf dumme Gedanken. Ihn als Goon zu bezeichnen verbietet sich, sollte es dennoch einer der gegnerischen Spieler tun, gibt’s hoffentlich etwas auf die Glocke. Dass er ein exzellenter Schlittschuhläufer ist und weiß wo das Tor steht braucht keiner besonderen Erwähnung. Wir freuen uns jedenfalls riesig und gratulieren allen Beteiligten zu diesem gelungenen Coup. Auch Liam Garvey und Mario Chitaroni waren keine Riesen, aber mit Löwenmut ausgestattet. Wir sind gespannt wie Spieler wie Conboy – Pinizzotto –Byers -Wolf auf eine Einladung reagieren werden. Die anderen werden wohl alle den Schwanz einziehen.

  7. Worüber ich mir schon seit Tagen den Kopf zerbreche… In welcher Reihe wird Prust auflaufen? Welche unserer ersten drei gut funktionierenden Reihen wird auseinander genommen werden müssen? Wird es Segal trotz guter Leistungen treffen? Oder Kozek? Für Möchel wäre es extrem schade, denn die Reihe scort beständig und ist defensiv unglaublich stark (zeigt auch die +- dieser Spieler). Wäre fast zu schade diese Reihe zu ändern.
    Einfach mal ein Tipp: Kozek geht in Reihe 4
    Andere Tipps/Meinungen…

  8. @Frank: meine Meinung ist, dass wir zunächst Pfleger öfter auf der Tribüne sehen, dazu war seine Form zuletzt nicht immer die Beste. Möchel wird in Reihe 3 bleiben und Prust nimmt die Stelle von Pfleger ein. Filin wird im Dreieck damit stattfinden: DEL-DEL2-Tribüne. Pfleger pendelt zwischen DEL und Tribüne im Wechsel mit Buzas oder Möchel sehen – je nach Form.

  9. @blackhawk: die Mischung in Reihe 1-3 ist aktuell richtig gut (IMO). Die harmonieren gut, weshalb ich die Idee der 4. Reihe für Prust nicht schlecht finde. Doch kann man diesen Spieler in Reihe 4 nehmen? Da habe ich meine Zweifel, ob die Coaches dies wirklich machen. Und spielerisch werden wir es am Freitag sehen 🙂
    Ein Effekt war meiner Meinung nach jedoch gestern schon zu sehen: Pfleger hat das beste Spiel seit 6-8 Wochen gemacht. Nach wirklich ziemlich dürftigen Leistungen. Ist da jetzt plötzlich Druck da, mehr bringen zu müssen? Konkurrenzkampf hat meistens was Gutes…
    Ich glaube derzeit eher daran, dass #47 oder #74 nicht spielen. Warten wir ab, wie sich das entwickelt…

  10. Meine Herren, glauben sie mir der Trainerstab hat sich bei der Verpflichtung schon was gedacht, aber garantiert nicht für die 4 Reihe. Da gebe es genügend billige Hau drauf Spieler wie einst (Adam Spylo). Es ist immer noch ein Mannschaftssport, da sind wechsel im Team und in den Reihen immer an der Tagesordnung

  11. Aktuell wird die Reihe um Kozek immer besser, würde ich so lassen. Kozek in Reihe vier passt mal gar nicht. Von seiner Spielweise passt Möchel am besten in Reihe vier. Mit 13 Stürmern würde ich mir keine großen Gedanken machen, Verletzungen werden kommen, da erhält jeder genügend Eiszeit.

    Sehe Prust zuerst eher neben Stecks und Pföderl. Stecks ist einer der komplettesten Spieler der DEL, für einen neuen Spieler am Anfang sicher hilfreich.

  12. Hallo,

    großes Spiel, denkwürdiges Spiel, viel Lob wurde schon zu Recht gezollt (auch an die Schiris)…
    Dennoch:
    ich war gestern erstaunt, erschrocken und auch endtäuscht, dass Jochen Reimer den Part übernehmen musste, das Team aufzurütteln. Da hätte ich mir von Jurcina, Teubert oder Steckel eher ein Zeichen gewünscht.

    Der Tag als Colin Fraser ging war ein schlechter für unser Team 2015.
    Der Tag an dem Brandon Prust kommt, wird ein wichtiger für unser Team 2016. Damit steigt unsere Chancen auf den Titel 2017 deutlich.

    Denke, Prust wird mit Steckel und Pföderl spielen, Möchel dann in die Vier. Schade für Möchel, stärkt aber auf jeden Fall die 4.Reihe, die aktuell zu wechselhaft spielen. Prust ist kein Goon, er wird in der DEL auch spielerisch mithalten können und für Punkte gut sein nachdem er sich an die große Eisfläche gewöhnt hat.

    Das Team muss zeigen, was es an Schwung aus dem Spiel mitnehmen kann. Es hat Kraft gekostet, schon Freitag in Schwenningen wirkten einige müde, vor allem im Kopf. Freitag ist Ingolstadt ein guter Gegner. Machbar, wird aber nicht unterschätzt. Ich freu mich auf das Spiel und auf Prust.

    Herzlicher Gruß
    Stefan

  13. Wohin mit Prust? Könnte mir vorstellen, dass er zunächst mal in der 4. beginnt, plus special teams. Warum auch nicht? Filin (zur Zeit eh noch angeschlagen) und Pfleger werden sich abwechseln. Die ersten drei Reihen funktionieren zur Zeit zu gut, als dass man was ändern müsste. Später wird man dann weiter sehen. Wird auch interessant, wer von den Verteidigern rausgeht, wenn Weber nicht mehr im Sturm aushelfen muss. Habe so eine ungute Vermutung, wen es nicht treffen wird….
    Die Saison ist jedenfalls noch lang und wir werden sie alle noch brauchen.

  14. Diese ungute Vermutung (Syvret) haben wir schon seit langem, aber egal was er für ein Mist zusammenspielt, wird er immer wieder aufgestellt. Why ? keiner außer Trainer Wilson weiß es.

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