Spiel 22: Alle für die Zehn

hask2

Das schönste Foto zu diesem 1:3 gegen den wie immer grandios nervenden EHC Wolfsburg wird man auch nach dem Klick leider nicht zu sehen bekommen (ich war bereit, mein Smartphone nicht): Rob Wilson hatte soeben ein paar seltene Interviews nach dem Spiel genossen, als ihm ein Mobiltelefon von der Südtribüne gereicht wurde. Es entstand ein sehr wahrscheinlich großartiges Selfie (unten: ein ob der Aufgabenstellung leicht überforderter, dennoch grinsender Wilson; oben: Jungs, ange…, be…, rotzevo…, Jungs eben, die trotzdem bester Laune waren). Es gibt also Menschen, die diese Niederlage in guter Erinnerung behalten werden – Philip Lehr zählt ganz offenbar auch dazu. Weiter lesen

Spiel 20: Eishockey, nur Eishockey

tsit_websVier Einstiege habe ich soeben wieder gelöscht, drei hatten sich mit Paris, Söder und Polizeipräsenz beschäftigt, einer mit der Definition des Begriffs Affront. Es ist gut, dass sie niemand lesen musste. Das ist ein Eishockey-Blog (vielleicht trägt er demnächst auch den Namen eines Eishockey-Blogs), nach dem Sprung geht es allein um Eishockey, noch dazu um ansehnliches Eishockey. Weiter lesen

Spiel 17: Wen kümmert’s?

eodm

„Please don’t pray for Paris. Think for Paris. Love for Paris. Laugh for Paris. Have sex for Paris. We’ve had enough religion for one night.“ @stephanegallay – das würde den Eagles of death metal gefallen.

Während offenbar 100 Menschen bei einem Konzert einer Band, die ich mehrmals live gesehen habe, als Geiseln genommen worden sind, Kollegen, die ich nicht gut, aber eben doch kenne, in einem Fußballstadion festsitzen und die Zahl der Toten von Tweet zu Tweet nach oben korrigiert wird, gibt es wenig Unbedeutenderes als ein missglücktes Eishockeyspiel. Für solche Worte aber wird sich an diesem Wochenende niemand auf diese Seite klicken. Hier wird die Show also weitergehen – aber lustig kann das heute nicht werden. Weiter lesen

Spiel 16: Der Hauptschiedsrichterflüsterer

frasee

Kürzlich hatte ich es doch tatsächlich verpasst, mich zu empören. Es blieb dann unerwähnt, dass in Nürnberg ein netter Mann dafür gefeiert wird, dass er der Welt immer wieder seinen auch irgendwie imposanten Oberkörper vorführt, nicht aber ein Geschenk wie Steven Reinprecht, ein nimmermüder, noch dazu einheimischer Kämpfer wie Marius Möchel oder einfach mal der beste deutsche Stürmer der DEL. Heute war das anders, heute wurde Colin Fraser dafür gefeiert, dass er seinen Job ernst nimmt, das war erfreulich. Nicht erfreulich waren: das Verhalten einiger Straubinger Zigarettenbürschla während des (und offenbar auch nach dem) Spiel, das Ergebnis und die Sichtweise ein einzelnen gestreiften Mannes. Weiter lesen