Spiel 14: Der Schlussspurt

Dreißig Minuten ohne Aggressivität. Dreißig Minuten Hinterherlaufen. Dreißig Minuten voller vieler, kleiner Fehler – und zweier großer, die sofort eiskalt bestraft wurden. Nein, die Tabellenführung scheint den Thomas Sabo Ice Tigers irgendwie noch nicht gutzutun, zu ungewohnt vielleicht ist dieses Gefühl, dort zu stehen, wo sonst immer nur Mannheim oder Berlin stehen. In Heimspiel eins nach Schwenningen wollte jeder Einzelne am besten ganz allein alles wieder gut machen, das konnte man bis hinauf in den Oberrang spüren. Nur so war zu erklären, warum defensiv plötzlich all die Ordnung verloren ging, warum Iserlohn mehrfach zum Kontern eingeladen wurde, weshalb alles nur noch schlimmer wurde nach dem 1:2, weil die Ice Tigers die Brechstange noch mehr ansetzten – und die Partie dadurch nach dem 1:3 durch Boris Blank eigentlich schon verloren schien. Hätte es nicht Eiswasser für die erhitzten Köpfe in der Kabine und dann diese bärenstarken letzten zehn Spielminuten gegeben. Und die herausragende individuelle Klasse der Ice Tigers in dieser Saison.

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