Spiel 44: Diese Aumüllers

marts

Echt jetzt, Roland? (Foto: Sportfoto Zink/Matthias Winter)

 

Mal ehrlich, kann sich hier irgendjemand an Spiel gegen Straubing erinnern, das nicht nur spannend war, sondern vielleicht sogar, naja, gut. Irgendwelche bemerkenswerten Szenen, an die man sich auch nach dem Viertelfinal-Aus gegen Mannburg oder Wolfsheim erinnert? An schönes Eishockey? Große Kunst? Geile Tore? Spaß? Ich kann es nicht (jene vier Treffer von Eric Chouinard hab‘ ich nicht live gesehen). Spiele gegen Straubing bleiben einem nur in Erinnerung, wenn dazu noch Roland und drei weitere Aumüllers auflaufen. Das war heute leider nicht anders. Weiter lesen

Spiel 42: Die Antwort auf alle Fragen

Spiel 42 – so oder so ähnlich trägt das Yasin Ehliz auf seinem Rücken. So oder so ähnlich ist die 42 die Antwort auf alle Fragen (hä? Douglas Adams, sagt Kollege Böhm, Per Anhalter durch die Galaxis, sagt Kollege Jennemann) – Klar, dass er dieses Spiel zu seinem machen musste, dass er diesen Lederpuck (was ist das eigentlich genau?) vom Fernsehen überreicht bekam, dass ihn Joachim Meyer zum First Star machte, dass ihn die drei Nürnberger Journalisten nach der Partie glorifizierende Fragen stellten, aber nichts anderes bekamen, als lässige, coole Antworten von diesem coolen, lässigen First Star des Abends. „Schulter verletzt bei der Rolle?“ – Nein, alles noch dran zum Glück. „Coole Stimmung heute?“ – Ja, wenn man gewinnt, ist die Stimmung immer gut. „Habt ihr die anderen Spiele beobachtet?“ – Nein, wir haben gar nichts gesehen. „Alle haben für Euch gespielt“ – Das freut mich.
Danke, Yasin, für diesen Sieg über die Kölner Haie. „Jetzt sind die Play-Offs wieder machbar“, sagt er zur Verabschiedung. Ja, wenn man gegen Iserlohn gewinnt, beim nächsten Sechs-Punkte-Spiel.  Weiter lesen

Spiel 40: Instant Karma

Jetzt ist schon wieder was passiert. Das hätte schon am Freitag hier stehen sollen, hat es aber nicht, weil große Themen, aber kleines Hirn. Und zu mehr als zwei Sätzen im Wolf Haas-Stil reicht es jetzt auch nicht mehr. Zu viel Eishockey an diesem Wochenende. Zwei sehr erfreuliche Spiel, ein erstaunlich blutleeres Winter Game, das aber hier keine Rolle spielen soll. Hier soll es nur um DAS TOR VON DAVID PRINTZ gehen (und um das 5:4 gegen Rasenball München und um zwei, drei weitere erfreuliche Entwicklungen). Weiter lesen

Spiel 39: Da ist die Leidenschaft

Der Nachtbus kommt erst in zwanzig Minuten. Und weil es hinter dem Vorbau des Königpalasts gerade so lauschig ist (zwölf Grad, Nieselregen, bisschen Orkan), fange ich eben schon einmal das Tippen an. Oder, vielleicht noch einmal zurück zum Anfang. Das 6:3 der Ice Tigers in Krefeld ist gerade einmal eine halbe Stunde Geschichte (EINE HALBE STUNDE!) und hier fährt kein Bus mehr? GEHT’S NOCH? Ruhig, Brauner. Es gibt mal wieder Schönes zu berichten. Packen wir es an. Weiter lesen

Spiel 38: Danke, Mnnhm!

mnnhm1

Wir 4, die 0 – echt jetzt? (Foto: Tina Fengler)

 

Eishockey ist dieses allumfassende, immer wieder überraschende Spiel, das wir auch deshalb lieben, weil es anders ist, rasanter, härter, unbarmherziger. Nur hatte man das alles in Nürnberg zuletzt schon mal vergessen können. Erst dieses wunderbare 4:0 hat uns wieder daran erinnert. Warum immer erst die Adler Mnnhm in die Stadt kommen müssen, um die Thomas Sabo Ice Tigers zu einer solch ungeahnten Leistung zu motivieren, diese Frage zählt weiterhin zu den großen Mysterien dieser schönsten aller Sportarten. Und das ist, vielen Dank, Wowi, gut so. Weiter lesen

Spiel 37: DEG oder Mannheim, Hauptsache Banane!

pucks

Der Twistman zieht sich das Trikot aus. Jedes Mal. Den Leuten gefällt das. Ob das mir gefällt, muss also niemanden interessieren. Dass die Ice Tigers inzwischen ligaweit für Pucki, chronische Playoff-Schwäche und den Typen, der voller Stolz seinen Astra-Körper (nein, kein Tippfehler) präsentiert, bekannt sind, muss hier ebenfalls nicht diskutiert werden. Aber weil auch Ron McCool mittlerweile hat erkennen müssen, dass er sein Publikum immer wieder wird aufs Neue wird schockieren überraschen müssen, muss man trotz des 4:1 gegen die DEG noch immer befürchten, dass 2014/2015 als jene Saison in die Geschichte eingeht, die zwar ohne Playoffs zu Ende ging, aber in der immerhin der Twistman die Hosen hat fallen lassen. Weiter lesen