Spiel sechs: Und es war Sommer

Da dachte ich doch tatsächlich, dass die Geschichte dieses Jahrgangs noch nicht auserzählt ist. Vielleicht sollte ich nicht so viel denken. Also schreibe ich, wieder einmal auf dem Rückweg von Wolfsburg, vorbei an Myriaden von roten Windradlichtern, an Schönleben, Wanzleben und hier leben, nein danke. Dieses Drei-Acht war bitter und trotzdem sticht dieses Viertelfinal-Aus aus der reichhaltigen Nürnberger Geschichte an Play-off-Enttäuschungen heraus.

Die Fakten: Wolfsburg fordert im Halbfinale den zukünftigen Deutschen Meister (don’t blame me, blame the one and only Alpenvulkan). Nürnberg hat Urlaub, diesmal ab dem 28. März. Wieder einmal ist der Ice Tiger erlegt, bevor der April anfängt. Und 700 Fans, Mitarbeiter und Berichterstatter der Ice Tigers fahren gerade gen Heimat und wundern sich, was sie da gerade erlebt haben. Meine Mitfahrer reden gerade über die Biografien von Bormann, Heidrich und Himmler. Auch eine Art, ein Drei-Acht zu verarbeiten.

Spruchreif: Sie haben geredet. Patrick Reimer, Marco Nowak, Ryan Caldwell, Tray Tuomie und Aleksander Polaczek haben erklärt und versucht zu erklären. Nur kann ich das derzeit nicht abhören. Ich versuche, diesen Blogeintrag im Laufe des Sonntags mit Stimmen zu ergänzen (der Samstag gehört der Familie und einem Beerleague-Hockey-Game – mit beer, ohne league).

The Good: In Wolfsburg haben sie eine große 10 auf eine Pappe gemalt und diese Pappe verhundertfacht. Und immer wenn die Nürnberger 700-Hundertschaft (glaubt ja nicht dem offiziellen Twitter-Account des EHC Wolfsburg, das waren 700, Kollege Jennemann und ich haben sie gezählt) „alle auf die 10“ gehetzt hat, haben sie die Kopien hochgehalten. Zur Unterstützung, so war das wohl zu verstehen. Auf dem Eis hat die 10 das gemacht, was man von ihr erwarten durfte. Sie hat angeführt und die Ice Tigers vorgeführt. Tyler Haskins hat eine großartige Serie gespielt und während ihn Nürnberg allenfalls in Spiel fünf in Griff bekommen hat, hat er nebenbei noch dafür gesorgt, dass Nürnbergs vermeintlich beste Akteure kaum zur Geltung kamen. Christian Laflamme, Andre Savage, Martin Jiranek, Jean-Francois Labbé, Jarno Peltonen – recht viel mehr einstige Ice Tigers fallen mir nicht ein, die wie Haskins in den Play-offs noch einmal einen draufsetzen konnten.

The Better: In der Reihe direkt hinter den Presseplätzen hat ein Trikotträger einem anderen Trikotträger erklärt, wer die Nummer zehn trägt und wie genau das mit den Play-offs funktioniert („Und am Dienstag spielen sie schon wieder? Was und schon wieder gegen Nürnberg?“). Einer aus dem Dutzend Orangehemden auf den Presseplätzen (Was machen die da alle? In Nürnberg gibt es dafür einen: Roman Horlamus) hat uns erklärt, dass Revanchefouls keine Fouls sind. Und dann schreien sie doch tatsächlich nach diesem Grizzly Adams. Wer wollte, hat in Wolfsburg genügend Beweise für das Klischee finden dürfen, dass das Eishockey spielen nicht unbedingt am Allersee erfunden wurde. Aber natürlich sind das nur Momentaufnahmen. Es war laut in Wolfsburg, die Fans des EHC sind stolz auf ihre Mannschaft und deren Erfolge. „Uns schmeißt keiner raus, wir bleiben dabei“, wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Und ja, da gehen nur 2300 hin, diese 2300 aber gehen da voller Überzeugung hin – und hochgerechnet auf die Einwohnerzahl in Nürnberg wären das 9200.

The Best: Siebenhundert Fans. Zehn Busse. Nach Wolfsburg. Das mögen Freunde des Fußballsports belächeln, aber in der Geschichte des Nürnberger Unterhaltungseishockeys war das schon einzigartig. Sie mögen auch belächeln, dass Sponsoren all diese Busfahrten bezahlt haben. Aber was ist daran verwerflich, wenn Sponsoren nicht nur Geld abgeben, sondern mitfiebern, mit leiden und mit singen. Irgendetwas ist da passiert zwischen Spiel zwei und drei. Vielleicht waren es tatsächlich jene 50 Fans, die gut sicht- und hörbar für die Fans auf der Couch das gesamte Spiel durchgesungen haben und uns fränkischen Dauernörglern gezeigt haben, dass man in einer best-of-seven-Serie nach der vierten Niederlage noch genügend Zeit zu motzen und zu meckern. Vielleicht auch nicht. Fans und Sponsoren waren jedenfalls in grandioser Play-off-Form. Das macht es noch bitterer, dass die Play-offs auch für sie schon wieder vorbei sind. Es bleiben die Bilder von einer rot-blau-schwarzen Fankurve und die Eindrücke der Verabschiedung – nach einem enttäuschenden Viertelfinal-Aus. Auch das gibt es jetzt in der Nürnberger Play-off-Geschichte.

The Bad: Der Abend war bitter. Allerdings nicht, weil der EHC Wolfsburg acht Tore erzielt hat und Nürnberg nur drei. Der Abend war bitter, weil die Ice Tigers zu keinem Zeitpunkt so wirkten, als hätten sie eine echte Chance. Nicht nach dem etwas glücklichen 2:1, nicht nach dem glücklichen 3:3. Die Ice Tigers haben nie wirklich in dieses Elimination Game gefunden, die Versuche der Punkterunden-Leistungsträger das Unvermeidliche abzuwenden, wirkten durchweg hilf- und ratlos. Und wenn einer doch einmal ein Zeichen gesetzt hat, dann musste er dafür auf die Strafbank (ja, Willi Schimm, es gibt Spieler, die können auch im offenen Eis checken, Yan Stastny zum Beispiel – wobei die Schiedsrichter an diesem Abend wirklich nur eine Nebenrolle spielten). Wo, wann und warum sie das Selbstbewusstsein, das Tempo und die Leidenschaft vom 6:2 verloren hatten, das vermochte nach dem 3:8 niemand zu beantworten.

And the Ugly: Tray Tuomie hat ihn danach für seinen letzten Einsatz gelobt. Steven Reinprechts tatsächlich beeindruckende Keilerei mit, naja, Vincenz Mayer war eine unmittelbare Reaktion auf einen anlässlich des Spielstands überflüssig harten Checks. Vor allem aber entlud sich dabei der Frust dieses Spielers, der in seiner Karriere beinahe alles erreicht hat. Beinahe. Der Olympiasieg und die Deutsche Meisterschaft fehlen ihm noch. Gold wird schwierig (wobei, wenn die NHL 2018 nicht nach Südkorea will…), der Händedruck von Gernot Tripcke ist noch drin. Reinprecht hat 2014/2015 noch etwas zu erledigen. Genauso wie Patrick Reimer und Evan Kaufmann (dessen törichter Stockschlag allerdings spielentscheidend war), die sich ebenfalls nicht auf die ganz feine Art verabschiedet haben. Jason Jaspers aber hat sie alle noch übertroffen. Vielleicht wäre es besser für ihn und die Wolfsburger gewesen, wenn ihn die Schiedsrichter im dritten Drittel aus dem Spiel genommen hätten. In diesem Blog war oft die Rede vom tadellosen Auftreten der Ice Tigers und ihren verschlagenen Gegnern. Da soll auch nicht verschwiegen werden, dass all diese Fouls trotz des verständlichen Frusts peinlich waren.

Unsung three stars: Da fallen mir tatsächlich keine ein. Jame Pollock vielleicht, „Evan Kaufmann – bis zu seinem Stockschlag“ (ein Beitrag von der Rückbank, vielen Dank, Kollege Jennemann), Leo Pföderl, sagt der Fahrer, klingt dabei aber nicht sehr überzeugt. Wolfsburger würden sich für diese Kategorie dagegen zu viele anbieten.

Und sonst? Stehen wir gerade im Stau. Nachdem uns eine halbe Stunde außer zehn Bussen aus Franken niemand begegnet ist, stehen wir jetzt im Stau, mitten im Nichts. Was soll man da noch schreiben…

9 Kommentare in “Spiel sechs: Und es war Sommer

  1. Ich versuch mal den Post aus dem vorherigen Spiel hierher zu kopieren, weil es ja hier her eigentlich besser passt. Weiß aber nicht, ob die Standard-Tags so funktionieren und ob es OK ist.

    Berni
    Eigentlich vielleicht noch zu früh, aber mit solch einer Leistung aktuell in WOB hat man es auch nicht verdient weiterzukommen.

    Ein Caldwell abermals ohne DEL-Format, ein Nowak, der zwar Schlittschluhlaufen kann, wie ein junger Gott, aber im Bezug auf Verteidiger im Eishockeyspielen sogar nichts aufs Eis bringt (ja, ich weiß der hat seine Fanboys).

    Vieles bisher spiegelt nun einfach das wieder, was man seit Ende Dezember zu sehen bekam…
    …dass man abermals den Spielbeginn verpennt
    …dass die Defensivarbeit bei manchen Spielern und auch dem Trainer eher ein schönes Hobby ist
    …dass man die Topscorer (17,28,20,9) relativ unnötig im Unterzahlspiel körperlich platt macht (auf die Saison gesehen)
    …dass man wohl lieber einen starken Goalie nachverpflichten hätte sollen, als einen recht sinnfreien Hussey.

    Ja, man hat es vermutet, dass das Team noch nicht reif genug ist, aber dass die Trainer sich nahezu beliebig von P.Gross auscoachen lassen ist schon bitter.
    Klar, der Gross hat die Tendenz zum Psycho, aber er macht halt in PlayOffs verdammt viel richtig.

    Wieviele 2-auf-1 bzw 1-auf-0 Gegentore waren das nun in dieser Serie?
    Bis auf Spiel 3, wo war das In-Game-Coaching, wo die Kommunikation mit den Spielern? Zu Beginn der Saison war ich begeistert, dass die beiden Trainer nach fast jedem Wechsel mit den Spielern, speziell den jungen, gesprochen haben. Irgendwann vor Weihnachten stand dann vor allem Tuomie in der „Anderl Brockmann Gedächtnis Pose“ hinter der Bank herum.
    Des weiteren muß man natürlich feststellen, dass die 1.Reihe von WOB die Serie entschieden hat und die hochgelobte 1.Reihe so gar nicht stattfand, bzw von WOB geschickt aus dem Spiel genommen wurde (Reife, Coaching, usw).
    Dass ausgerechnet ein Reinprecht nun jeglichen Körperkontakt vermied, kann evtl die Folge einer unbekannten Verletzung sein, aber dann muß man halt mit oder auch ohne ihn mal ertwas anderes probieren (nur in Überzahl bringen, die Reihe auseinandernehmen o.ä.), aber 6 Spiele lang mit der DEL-Top-Reihe so herunterlaufen zu lassen geht einfach nicht. Der Gegenentwurf dazu war die 1.Reihe von WOB oder auch ein Greilinger in Ingolstadt.

    Na klar, die Saison hat zum Zuschauen schon Spaß gemacht, aber die Verbitterung kommt halt auch genau daher, denn das Gefühl „da war mehr drin“ ist nunmal da und aus den Möglichkeiten wurde in den PlayOffs einfach zu wenig gemacht. Erinnert ein wenig an die Zeit unter Greg Poss, mit geilem Hockey aber unreif und ohne Erfolg in den PlayOffs zerpflückt.

    PS: Auch wenn es Geld kostet, aber den Caldwell muß man los werden, dafür darf man keine AL verschenken.

    Sebastian Böhm
    Wow, Berni, sehr treffend zusammengefasst.

    Zwei Anmerkungen:
    Caldwell wird man nicht loswerden wollen. Seine Pässe sind eine Zumutung, sein Körperspiel nicht mehr vorhanden, Skating und Positionsspiel sind ein Witz – sein Wert für die Mannschaft scheint diese offensichtlichen Defizite aber für Jiranek und Tuomie tolerabel zu machen. Das ist schwer zu erklären, vor allem nach den Eindrücken dieses Abends. Aber es ändert nichts daran, dass Caldwell wohl seinen Vertrag wird erfüllen dürfen.

    Tuomie hat gegen Gross verloren, zweifelsohne. Aber sein Stil ist nicht polternd, eifernd und laut. Tuomie beruhigt, nach Toren und nach Gegentoren. Das hat die Mannschaft durch Höhen und Tiefen in der Punkterunde geführt. In den Play-offs aber war der Headcoach Tuomie ein Rookie, das darf man nicht vergessen. Ein guter Coach lernt daraus, Tuomies Play-off-Tauglichkeit darf man seriös erst 2015 beurteilen.

    @Seb Böhm
    Ich mag den Tuomie ja auch, aber hatte gehofft, vielleicht auch ein wenig erwartet, dass die Lernkurve etwas steiler steigt und dass M.Manzi da auch hilfreich ist. Dass nicht nur ein Team, sondern auch der Coach dazu reifen muß, ist mir schon klar, daher auch die nostalgische Note an die Zeit mit Greg Poss.
    Allerdings hast Du, habe ich und sicherlich einige Andere Beobachter beispielsweise auch erkannt, dass beispielsweise bei der 2.Reihe während diese Kalenderjahres der Tank zusehens leerer wurde, warum gibt er ihnen dann noch Eiszeit in Unterzahl, das sieht er doch auch.
    In der Serie gegen WOB haben die Trainer doch auch gesehen, dass Reinprecht gegen Haskins den Kürzeren zieht, warum hat er denn da nicht spätestens im 3.Drittel in Spiel2, als dieses durch war, mal etwas mit der 1.Reihe ausprobiert. Das hat doch mit Erfahrung nicht so schrecklich viel zu tun.

    Am meisten bei Tuomie hat mich aber schon der Punkt mit der Kommunikation mit den Spielern, vor allem den jüngeren Spielern verwundert bis fast geärgert, da ich das zu Beginn der Saison als große Stärke des Trainers sah und das hat nun auch mit der Erfahrung nicht viel zu tun.

    Aber ich gehe mal davon aus, dass die Trainer auch das analysieren und ihre Schlüsse daraus ziehen. Ist ja jetzt eh nur Klugscheixxerei vom entäuschten Beobachter und Entäuschung ist halt der Fluch der guten Taten im Vorfeld.

  2. Jetzt ist doch wieder Murmeltiertag. Irgendwie war ich mir bis gestern mittag sicher, dass es nicht so weit kommt, aber die Mannschaft hatte wohl andere (Urlaubs-)Pläne. Übrig bleibt wieder mal ein fader Beigeschmack.

    Spätestens jetzt hat sich auch die Diskussion um den besten Topsturm der Tiger erledigt. Mit Momesso-Jiranek-Miller hätte es nie solche Playoffs gegeben.

    Was ich mir wünsche für die kommende Saison:
    1. Ein Torhüter, der den Namen verdient. Unsere beiden waren in der Saison absoluter Durchschnitt (und das ist schon fast übertrieben) und in den Playoffs weit weit darunter. Cya…

    2. Ein Spieler, den man nur mag, wenn er im eigenen Team ist und sonst hasst (Momesso, Pola-check, Haskins, Cimetta, Chitaroni, um nur eine lose Auswahl des Typs zu nennen)

    Es war schon lange nicht mehr so leicht, Meister zu werden. Eine vergebene Chance. Wieder einmal.

    Und es war (zu früh) Sommer. NICHT zum ersten Mal im Leben…

  3. Ich liebe Sommer. Aber wenn sie auf diese Art und Weise beginnen. Nee. Wie 700 andere Fans haben wir gedacht, das wir uns das Heimrecht zurückholen. Totale Euphorie. Geballte Energie bei den Fans. Und dann das.
    Eine Mannschaft, die nicht bereit war. Nicht wie in Spiel 3,4 und 5. Nach 5 Minuten blieb nur die Hoffnung, dass da noch ein Schalter umgelegt wird. Aber den hat die Mannschaft nicht gefunden.

    Und deshalb nun. Leere. Irgendwie so leer und freundlos wie die 5 Tigers Fans letzte Nacht in irgendeinem McDonalds in, keine Ahnung. Vor lauter Nebel konnte man nicht mehr erkennen, wo man war. Hoffe alle sind gut heimgekommen.

    Was ich mir wünsche:

    Das nicht Alles jetzt wieder zeredet und schlecht gemacht wird (ich habe wohl schon zu viel gelesen). Das nicht einzelne Spieler und die Trainer von den Fans in der Öffentlichkeit total durch den Kakao gezogen werden. Das hilft keinem. Management und Trainer sind Profis. Die werden analysieren und Schlüsse ziehen. Und für die nächste Saison die Weichen richtig stellen.

    Das die Euphorie wenigstens etwas mit in die nächste Saison getragen wird. Denn es hat viel Spaß gemacht diese Saison (ja, auch die Playoffs – ja, tut trotzdem weh). Das wir im Schnitt 5200+ Zuschauer pro Spiel haben. Von daher freue ich mich schon jetzt auf den Beginn des Dauerkartenverkaufs und versuche noch weiter Freunde dazu zu motivieren…

    Und zum Glück gibt es ja noch Anfang Mai eine kleine Sommerpause in Nürnberg. Wir bekommen also nochmal Eishockey zu sehen 😉

  4. Hallo,

    nach 10 Minuten war zu sehen, dass die Mannschaft nicht das Spiel angenommen hat. Wie Spiel 1 und 2 chancenlos.

    Bin ganz bei Frank Stube. Vieles war genial in der Saison. Begeisternde Spiele, viele Zuschauer und zum Ende 3 Spiele Playoff.

    Trainer, Team und Manager harmoniere, ziehen an einem Strang.
    Ebenso wichtig: Thomas Sabo hält sich vom Team fern und lässt die sportliche Leitung leiten. Auch er lernt aus früheren Fehlern und ist ein riesengroßer Glücksfall für das Nürnberger Eishockey.

    In der neuen Saison, mit gezielten Verstärkungen (Tor & Defense, ggf. wenn 28 aufhört, noch einen Spielmacher), starten wir den nächsten Anlauf. Natürlich wieder mit All Incl. Dauerkarte…

    Macht’s gut, schönen Sommer!

    Herzlicher Gruß
    Stefan

  5. Kein Wunder, wenn es hier nicht mehr Kommentare gibt…. da macht man sich Gedanken und will sie mal ausführen …und es steht schon alles da. 🙂
    So schließe ich mich an und bleibe ein regelmäßiger gespannter Leser dieses blogs.

    Einen schönen Sommer und am 6. Mai sehn wir uns ja alle nochmal.

    Bernd
    p.s. Eishockey wird ja in Hochfranken noch weitergespielt und vielleicht gibt es ja bald einen Kooperationspartner in der DEL2 …

  6. Schade!
    Dieses Playoffs haben ab Spiel 2 (ca. ab Minute 30) richtig Spass gemacht.
    Auf einmal wurde der Frust weggesungen und geklatscht und ab diesem Moment schien es, als sei ein Ruck durch die Fans und ein bißchen auch durch die Spieler der Ice Tigers gegangen.

    Die sportliche Leistung war über weite Strecken der Saison sehr gut und auch wenn man (SCHON WIEDER) im Viertelfinale gescheitert ist fühlt es sich insgesamt nicht so schlimm an wie oftmals zuvor (z.B. der Sweep gegen Köln oder das Aus als Hauptrunden-Primus gegen die DEG).

    Aber was absolut hängen bleibt und hoffentlich über die Sommerpause gerettet werden kann ist das was sich auf den Rängen ab Spiel 2 abgespielt hat.
    Danke an alle die 3 mal mit dabei waren in Wolfsburg und natürlich auch an alle anderen die dazu beigetragen haben – egal ob zuhause oder in der Ferne……

  7. Ich bin uch unendlich traurig / enttäuscht, dass jetzt schon Sommer ist, wobei für mich ja nicht, da ich mit den kleinen Ice Tigers noch die Tuniere in Slany und Füssen habe und erst dann Sommerpause

    Ich denke, man sollte auch mal darüber reden was die letzten 3 Jahre war und nicht vergessen, wie schwierig es für uns alle war immer wieder in die Arena zu gehen

    Vor dieser Saison hatten wie einen Trainer der die erste Saison als Chef an der Band vor sich hatte, einen Sportdirektor der in dieser Funktion auch die erste Saison mit dieser Aufgabe betraut war.
    Viele junge deutsche Spieler, die zum Teil ihre erste DEL Saison spielen durften!!!

    Mit etwas Abstand betrachtet war es trotz des bitteren, aber auch verdienten Ausscheidens, eine tolle Saison, wo ich mich erstmals seit Jahren an die Stimmung im glorreichen Linde erinnert fühlte
    Man kann auch nicht erwarten in der ersten guten Saison seit Jahren Meister zu werden, ich hoffe dass wir alle diese Pflanze jetzt in den Sommerschlaf schicken und sie gestärkt I September zu blühen beginnt, dann hoffentlich auch im April 2015

    Um noch auf die Beiträge oben einzugehen
    – ein Torwart der den Namen verdient wäre wichtig, einer der uns auch einmal ein paar Spiele gewinnt

    – und wie oben richtig erwähnt wir brauchen wieder einen bad guy in der Mannschaft wie zb auch einen david wolf, momesso, etc

    Ich bin dennoch dankbar für diese Saison, die Dauerkarte wird selbstverständlich auch wieder geholt

  8. momesso und wolf in einem Satz zu nennen ist knapp an gotteslästerung vorbei … frevelhaft ist´s auf jeden fall 🙂

  9. ab freitag ist wieder winter … wird zeit, dass sich hier mal wieder was tut, ggf mit einem preaseason blog …

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