Spiel 15: Spitzenspiel mit Klauwn

Das Zweite Deutsche Fernsehen war da, mehrere Kollegen von der ARD auch. Die Nürnberger Nachrichten berichten auf ihrer ersten Sportseite (und auf Seite 25). Und, das hat es meines Wissens in einer DEL-Vorrunde noch nie gegeben: Die deutsche presseagentur hat einen Fotografen geschickt. Für 60 außergewöhnliche Minuten erachtete Mediendeutschland dieses zweite Treffen von Eistiger und Hai als wichtig. Mediendeutschland hat sich wieder anderen Dingen zugewandt – dieses schöne 3:5 aber bleibt. Weiter lesen

Spiel zwölf: Aumüller rein!

Ja, is klar: Da darf der Kollege viermal in epischer Länge von der Schönheit der Ice Tigers-Spielfreude schwärmen und dann überlässt er es mir, den NN-Lesern von der ersten Heimniederlage zu erzählen und an dieser Stelle zu erklären, warum Roland Aumüller daran ausnahmsweise keine Schuld hat. Ach… legen wir los: Weiter lesen

Spiel elf: Zu Hause geht die Serie weiter

Andreas Jenike kann endlich feiern

Andreas Jenike kann endlich feiern

So viele Eindrücke. So viele Emotionen. Und so viele Szenen, so viele verschiedene Einstiege in einen Text. Und: So ärgerlich, dass dieser Zeitungstext immer mit dem Spielschluss aus der Arena muss. Wie schön hätte man sonst schreiben können, über einen Andreas Jenike, der in den Pre-Season-Games phänomenal gut hielt und dann trotzdem zehn lange Spiele mit einer Cap auf dem Kopf hinter der Bande zusehen musste, wie die Ice Tigers von Sieg zu Sieg eilen, sogar diesen Startrekord aufstellen. Den jeden Tag auf dem Weg ins Training und wieder nach Hause die Zweifel durch den Kopf schossen und das Gefühl, nichts zu all dem beigetragen zu haben. Und der dann, endlich, auch mal ran darf. Als Letzter von allen (Regier stand in Wolfsburg erstmals im Kader). Von null auf hundert. Und der dann, während in der Arena langsam die Lichter ausgehen, dort unten steht. Der Schweiß fließt in Bächen an ihm herab und tropft in die zerkratzte Eisfläche. Diesen albernen Boxgürtel um die Hüften. Und der erklären soll, wie er sich fühlt.

Es gab gegen die Adler einen herausragenden Jason Jaspers, einen eiskalten Jamie Pollock, einen kompromisslosen Marcus Weber. Aber die Mannschaft wählte ihn, Andreas Jenike, zu ihrem Spieler des Spiels. Jenike wusste, es war mehr als nur eine Auszeichnung für dieses eine Spiel, es war eine Würdigung, es war ein Zeichen: Du gehörst zu uns, Du bist Teil von uns, ein wichtiges Rädchen, wie es Patrick Reimer, der Kapitän, ausdrücken würde, dieses Erfolges.

Die Fakten: Zehnter Sieg im elften Saisonspiel, zu Hause – immerhin – geht die Siegesserie weiter. Das Wichtige dabei: Das 2:3 in Wolfsburg wurde nicht zum fatalen 5:6 gegen die Eisbären; die Ice Tigers stürzten in kein Tal der Trauer, begannen nicht, nach der ersten, knappen Niederlage alles zu hinterfragen, wie noch vergangene Saison, sondern – im Gegenteil – patschten die Adler aus der Halle, als wäre das 2:3 von Wolfsburg lediglich auf der Playstation passiert. Weil Patrick Reimer unmittelbar vor Schluss, das klingelnde Handy in der einen Hand, den Controller in der anderen, aus Versehen „X“ drückte, statt „Dreieck“.
„Sie begannen stark, sie blieben 60 Minuten stark, sie waren in den Bullys besser, in den Zweikämpfen und an den Banden. Tray’s Team hat heute verdient gewonnen“, sagte Adler-Coach Harold Kreis niedergeschlagen. Er hatte recht.

Spruchreif I: „Jeder war bissl sauer, dass die Serie gerissen ist. Wir wollten zeigen, dass es keine Glücksserie war, sondern Qualität.“ (Andreas Jenike)

The Good: Es wird allerhöchste Zeit, diesen freundlichen, liebenswürdigen Herrn Tuomie endlich einmal angemessen zu würdigen. Mag sein, dass er taktisch seine Mannschaft herausragend einstellt. Mag sein, dass er auf der Bank clever wechselt. Mag sein, dass er das nötige Händchen besitzt, das Gespür, um in den verschiedensten Situationen so eines Eishockeyspiels intuitiv das Richtige zu tun. Mag sein, dass wir Journalisten uns ein bisschen in ihn verliebt haben seit diesem Doppelinterview vor der Saison, als er uns bereitwillig durch die Kabine führte, uns unglaublich ehrliche, fast schon naiv schöne Antworten auf unsere Fragen gab. Mag ja alles sein. Aber wie er es schafft, in einem Erfolgsteam, das zehn von elf Spielen gewonnen hat, wirklich jedem das Gefühl zu geben, ein unverzichtbarer Teil, oder, wie Patrick Reimer, der Kapitän, sagt, ein wichtiges Rädchen des Erfolges zu sein, ist eine ganz, ganz große Leistung. Tray Tuomie ist, Stand elftes Saisonspiel, nicht nur ein guter Eishockey-Trainer, sondern auch zwischenmenschlich ein toller Kerl. Er versteht es, ähnlich wie Jupp Heynckes einst beim FC Bayern, jeden einzelnen auf Erfolg zu trimmen. Unzufriedene scheint es in diesem Team, das letztes Jahr noch von Egozentrik zerfressen war, gar nicht zu geben. Das lässt nur eine Vermutung zu: Tuomie ist offenbar wirklich Chuck Norris.
Beispiel gefällig? „Auch wenn wir in Wolfsburg gewonnen hätten, hätte ich heute Andy Jenike ins Tor gestellt. Andy hatte es sich verdient, endlich einmal drin zu stehen“, sagte der Chefcoach. Seit heute Abend hat Tuomie zwei zufriedene Torhüter. Jetzt fühlt sich auch der Ersatztorwart als Teil dieser Erfolgsmannschaft. Die Zweifel, die ihn ins Training begleiteten, werden jetzt weg sein. Oder, um es wie Patrick Reimer zu sagen: Er ist ein wichtiges Rädchen des Erfolges.

The Bad: Man müsste mal wieder über die Schiedsrichter schimpfen. Wenn man gewinnt, das wissen wir von Max Müller, dem Kapitän der Feldhockey-Nationalmannschaft und Sohn einer EHC-Legende, dann darf man den Unparteiischen rügen, „dann ist man nicht deswegen gleich ein schlechter Verlierer“. Doch das mit dem Schiedsrichter hat Freddy Eriksson schon für uns erledigt, Mitte des ersten Drittels. Urplötzlich vor dem Tor aus dem Gewühl heraus, da holte Eriksson Schwung und schubste wie ein schwerer, großer Volvo, der bei Göteborg ein Stauende übersieht, mit seiner Stoßstange einmal kräftig den Linesman. Der hatte Mühe sich auf den Beinen zu halten, wie ein Motorradfahrer, der bei Göteborg im Stauende steht und von einem heranbrausenden Volvo übersehen wird. Eriksson entschuldigte sich sofort und tat so, als hätte er diesen Unfall ja gar nicht gewollt, wie konnte das denn passieren, er wollte ja eigentlich, nichts für ungut, wird nicht mehr vorkommen… Aber, irgendwie, fanden Eriksson und wir,  hat der Linesman diesen Schubser einfach mal gebraucht.

And the Ugly: So richtig unfair wurde es eigentlich nie. Nicht Ryan Caldwells Check, der ihm eine Spieldauerdisziplinarstrafe einbrachte, war wirklich unfair, sondern aus unserer Sicht eher ein harter Pfiff. Auch Caldwell sah es so: „Der Check war vielleicht ein bisschen hoch, ja. Aber ich glaube nicht, dass dafür fünf Minuten angebracht waren. Ich kann den Pfiff verstehen, sie versuchen, einen vor diesen Kopfchecks zu schützen.“
Nicht einmal die Verletzung von Jon Rheault war durch ein Foul entstanden, durch einen bösen Stockschlag oder einen gemeinen Check von hinten. Im Gegenteil, Rheault fuhr ungebremst auf die Schulter von Mitspieler Christoph Ullmann. „Jon hat eine Schnittwunde, vielleicht hat auch der Kiefer etwas abbekommen, wir müssen erst noch sehen, wie schlimm es ist“, sagte Harold Kreis. Gute Besserung von dieser Seite.
Somit bleibt nur noch die schmutzige Aktion von Dominik Bitter kurz nach Beginn auf dem Zettel stehen: Jason Jaspers hatte einen Querpass mit dem Schlittschuh Richtung Tor gekickt, der Goalie die Scheibe aufgenommen, die Situation abgepfiffen. Da zischte Bitters Rechte urplötzlich in Jaspers Gesicht, als hätte dieser am Neunkirchener Busbahnhof nach Mitternacht die Freundin eines Halbstarken falsch angeblickt.

Spruchreif II: „Das Geheimnis dieser Mannschaft ist, dass sie nicht zur Arbeit geht, sondern die Jungs sich treffen, um gemeinsam Spaß zu haben. “ (Sportdirektor Martin Jiranek)

Unsung three stars: Unfassbar gutes Powerplay-Killing. Lag es vor dem Spiel schon bei knapp 95 Prozent, so dürfte es – trotz des Treffers von Jochen Hecht – nun bei gefühlt 101 Prozent liegen. Starkes Vorchecking von Kaufmann, James und Co, starke Laufarbeit von Lindlbauer, Rupprich und Co, kompromisslose Defensive von Festerling, Weber, Nowak und Co. Das neue Prunkstück ist die Defensive (das alte ist die Offensive). Ein überragender Jaspers, ein eiskalter Pollock und ein Jenike, der zwar nicht die ganz großen Schüsse halten musste, aber trotzdem nach zehn Spielen Pause zeigte, dass er da ist, wenn man ihn braucht. „Man muss auch sehen, dass die Vorderleute unheimlich stark gearbeitet haben, sich in die Schüsse geworfen haben, sie geblockt haben“, lobte er artig. Es schmälerte seine konzentrierte, fehlerlose Leistung nicht. Wer im kommenden Spiel im Tor steht? „Der Tyler wahrscheinlich.“

Spruchreif III: „Natürlich wissen wir, dass Mannheim ein ganz besonderer Gegner ist für unsere Fans. Aber nicht nur für die, sondern für jeden einzelnen Spieler von uns auch.“ (Jamie Pollock)

Und sonst? Ein durch die Nürnberger Nacht schleichender Patrick Buzas mit einer Art medizinischer Trommel unter dem rechten Arm (im dunklen Ice-Tigers-Anzug, damit ich ihn auch ja beinahe zusammenfahre auf dem Weg nach Hause). Ein Sportdirektor mit einem unfassbar glücklichen Gesichtsausdruck, wie ein Vater, der seinem Sohn beim Schlittschuhlaufen zuguckt. Und, am schönsten von allem: Völlig verstummte Mannheimer Eishockeyfans.

Spruchreif IV: „Mannheim, wir hören nichts” (Ice-Tigers-Fans bejubeln die angenehme Stille aus dem Oberrang)

Spiel 9: Im Geschichtsbuch

Kalle Schmid, nachdem er sich bei den Wild Wings in die Kabine geschmuggelt hatte

Kalle Schmid, nachdem er sich bei den Wild Wings in die Kabine geschmuggelt hatte

Nein, diesmal nicht. Ich habe mir vorgenommen, die Nacht auf Montag ohne Schlaflosigkeit zu verbringen und mich gezwungen, den Artikel ganz ohne Superlative, nunja, zumindest zu beginnen. Was bekanntlich schwierig ist, wenn die Ice Tigers einen All-Time-Startrekord in der Deutschen Eishockey-Liga aufstellen, und man schon völlig aus dem Häuschen gerät, wenn Pföderl, Lindlbauer oder Nowak Checks zu Ende fahren. Ganz ehrlich: Nach dem ersten Drittel aber war ich schon wieder derart in Feierlaune, dass ich mich erst echauffierte, dass es im Pressekühlschrank immernoch kein Bier gibt (was ist da los?! So müsste Andi Lindner wenigstens nicht immer das Feierabend-Weizen von Tray Tuomie wegtrinken). Und kurz darauf war ich sogar drauf und dran, alle guten Vorsätze wieder über den Haufen zu werfen – nach immerhin 20 Spielminuten. „Wahnsinn, begeist….“, tippte ich also schon wieder, dann: Stop! Durchatmen. „DELETE! Siebzehnmal DELETE!“, sagte mir irgendeine Stimme im Kopf. Die Stimme hatte kanadischen Akzent, weshalb ich jetzt grüble, ob das Engelchen zu John Craighead mutiert ist und das Teufelchen mit übertriebener Härte aus meinem Bewusstsein gecheckt und gemöbelt hat? Oder (gespentischer Gedanke!) hab‘ ich irgendwie kommen sehen, was da noch kam in den zwei übrigen Dritteln?
Ich weiß es nicht und ganz ehrlich: Ich bin sogar irgendwie froh, dass es am Ende eng wurde. Auf die Art froh, wenn man weiß, dass es eh gut ausgegangen ist, schon klar. Aber, im Ernst: Wollen wir wirklich in Zukunft nur noch ein herausragendes Startdrittel sehen und dann ein sehr, sehr gähniges Verwalten der Führung? Außerdem hat ein Siegtor kurz vor Schluss weitere, ganz persönliche Vorteile: Es setzt mich unter Zeitdruck. So komme ich nicht im späten Siegestaumel unmittelbar vor Redaktionsschluss, wenn das Arena-Wlan wie immer streikt, doch noch dazu, im Textdokument eben mal noch an den Anfang zu scrollen und irgendwelche Superlative vor den Text zu setzen.
Na gut, ich hab’s gemacht. Aber nur ein Wort: Phänomenal.

Die Fakten: Ab sofort stehen die Ice Tigers in den DEL-Geschichtsbüchern! Das mühsame 4:3 (2:0, 1:0, 1:3) über die Schwenninger Wild Wings bedeutet den unfassbaren (und phänomenalen!) neunten Sieg im neunten Spiel. „Die Jungs haben das im Kopf, aber wir haben nicht explizit darüber gesprochen vor dem Spiel“, sagte Tray Tuomie. Das muss er ja sagen. Und vielleicht stimmt es auch, dass sie es nicht explizit angesprochen haben. Aber, ganz ehrlich, Tray: Du findest es genauso geil wie wir alle!

Spruchreif I: „I hatt ja in den Spuin z’vor scho a baa guade Schahsn. Aber da woit’s ums verrecka einfach net eini!“ (Leonhard Pföderl, angesprochen auf seine zwei Tore)

The Good: Schon schwierig, in dieser vom Kollegen irgendwann einmal tief in der vergangenen, traurigen Saison aufgesetzten Textmaske überall etwas reinschreiben zu müssen, das sich noch dazu vom letzten Feier-Fan-Blog unterscheidet. Auch heute fällt es mir schwer, jemanden herauszuheben aus der Teamleistung. Gut, die war im ersten Drittel phänomenal (!) stark, im Zweiten unfassbar schlecht und am Ende des Dritten wieder der Schlüssel zum späten Erfolg.
Vielleicht war es einfach toll, Kalle Schmid endlich mal auf dem Eis zu sehen? Wie, das war gar nicht Kalle Schmid, sondern Philipp Schlager?
Na gut, dann: Was Leo Pföderl heute abgeliefert hat mit seinen 20 Jährlein war schon außergewöhnlich. Auch das einfache, aber effektive und nahezu fehlerlose Spiel von Marcus Weber beeindruckt. Für Peter Lindlbauer gilt das gleiche. Und für Marco Nowak sowieso, aber der ist aus der Wertung, der spielt ja schon ein paar Jahre länger DEL. Wenn er so weiter macht, wird Pat Cortina nicht mehr an ihm vorbeikommen. Was Nowak von Fredrik Eriksson positiv unterscheidet, außer, dass er einen BMW X5 fährt? Nowak sorgt neben kompromissloser Verteidigung auch noch für offensive Akzente, die hatte der Schwede heute nur auf Seiten der Gäste zu bieten (haarsträubender Scheibenverlust vor dem 1:3). Kommentar Tray Tuomie: „Diese Fehler bringen uns aus dem Konzept und den Gegner zurück ins Spiel. Die dürfen natürlich nicht passieren.“

The Bad: Pierre-Michel Lasogga, ganz klar. Aber der spielt ja Fußball. Zum Glück, ich hatte schon Angst, Schwenningen läuft schnell rüber und verpflichtet den für die ersten sieben Minuten des zweiten Drittels.
Richtig „bad“ ist diesmal vielmehr eine Szene, die nach exakt 7:45 Minuten. Schwenningen hatte bis dahin noch keinen einzigen Schuss aufs Gehäuse des starken Tyler Weiman (wäre auch ein Kandidat für „The Good“ gewesen, darf sich aber bei seinen Vorderleuten bedanken, dass es nicht geklappt hat. Und bei mir, ich habe Mitte des Zweiten einmal das S-Wort benutzt) abgegeben. Da rutscht Patrick Buzas todesmutig, als hätte er unter der Dusche nie zugehört, wenn Jason Jaspers von seinem Zungenkuss mit dem Puck erzählte, in einen Schussversuch. Erst dachten wir auf der Pressetribüne, Buzas hat die Scheibe an die Hand bekommen. Dann, er sei auf sein Handgelenk gefallen. Dann waren wir uns sicher, er ist auf seinen Schläger gefallen. Dann wiederum brachte einer die Theorie ins Spiel, es sei der Schläger des Schwenningers gewesen, der ihm beim Schwung unters Visier gerutscht war („War aber kein Foul zu erkennen“ – Ach was!). Kalle Schmid, der echte, also der Betreuer, behauptete direkt nach Spielschluss, er wisse nicht, was passiert sei. Guckte aber so, als täte es ihm weh, wenn er auch nur daran denken muss. Auch Leo Pföderl konnte die Szene nicht auflösen: „I woas net, i hob’s net gseign. I hob nan bloß gsehn, dass er scho wieder umanand läuft.“ Und Tray Tuomie wollte wie immer, wenn es um Verletzungen geht, eigentlich am liebsten gar nichts sagen. Also sagte er: „Am liebsten würde ich nicht viel darüber sprechen.“ (Kurze Pause. Fragt jemand trotzdem nach? Nein? Wirklich nicht? Es ist doch Euer Job, verdammt, aber warum seid ihr still? Na gut, ich hab gewonnen. Dann kann ich es ja jetzt einfach trotzdem erzählen…) „Aber er hat irgendetwas mit seiner Schulter, wir wissen noch nicht genau was es ist.“

And the Ugly: Adam Borzecki – na kommt schon, guckt nicht so komisch, wer denn sonst? Der Kollege von den Eishockey News war zwar der Meinung, der böse Check wäre auf freiem Eis, weg von der Bande, nicht einmal ein Foul gewesen. Aber weil die Bande nunmal dort stand, wo sie stand, war es nunmal ein Foul. Und weil es im neutralen Drittel passierte, ohne Not, war es sogar ein hässliches Foul. Eins, das noch dazu seine Spuren hinterlassen wird. Schon auf der Ehrenrunde hatte der schneeweiße Rupprich zwei kleine Klammerpflaster an der Backe, als hätte ihn Oberstudiendirektor Taft höchstpersönlich mit dem Schlüsselbund geohrfeigt. Aber auch das hat sein Gutes: Steven Rupprich wird eines Tages, wenn er nach einer satten NHL-Karriere mit Leo Pföderl auf seiner Veranda in einem Vorort von Chicago sitzt, im Schaukelstuhl knarzend auf und ab wippt, den Möwen im Schilf des Michigan See zuhört und verträumt den Stanley-Cup-Ring an seiner knochigen, altersfleckigen Hand dreht, seine Enkelin sagen hören: „Du Opa, was ist denn das an Deiner Backe? Stammt das von dem, was man mal DDR nannte?“ Und Opa Steven wird langsam über die Narbe streichen, feuchte Augen bekommen und antworten „Nein, mein Kind. Die stammt vom 6. Oktober 2013. Ein besonderer Tag, der Club verlor 0:5 gegen den HSV und wir haben einen All-Time-Startrekord aufgestellt, der auch heute, sechzig Jahre später noch Bestand hat. Das war im ersten Jahr der Meisterschaftsserie, von der ebenfalls heute noch die Leute ehrfürchtig sprechen. Da hat mich ein gewisser Adam Borzecki von den Schwenniger Wild Wings in die Bande gecheckt und ich musste genäht werden. Doch bald sah man die Narbe schon gar nicht mehr, weil ich einen ganz, ganz langen Play-Off-Bart bekam. Und den erst abrasierte, als ich den verdammten Cup mit ins Bett nehmen konnte…“ (Und die Fachleute werden sagen: Stimmt, das war die Saison, in der es Klick! machte und Steven Rupprich urplötzlich begnadet mit der Scheibe umgehen konnte…)

Spruchreif II: „Ich weiß nicht, wir haben auf einmal so viele Fehler gemacht, unfassbar viele Fehler. Ich glaube einfach, dass wir müde waren, wir haben immerhin eine immer kleinere Bank in den Spielen. Und, auch wenn wir es gar nicht wollten, begannen wir irgendwie, uns auf dem 3:o auszuruhen.“ (Evan Kaufmann über die erloschene Leistungsflamme im zweiten und dritten Drittel)

Unsung three stars: Marco Nowak (Bronze), Marcus Weber (Silber), Tyler Weiman (Gold). Ein Spiel des Goalies, zweifelsohne. Bis zum Ende unfassbar (phänomenal!) starke Saves, vor allem Ende des ersten Drittels. Dann im zweiten Drittel mit dem Ehrgeiz, die Fang- und die Stockhand einfach mal wegzulassen und alles mit der Stirn zu klären. Hatte Pech, dass Eriksson die Scheibe herschenkte und er im Eins-gegen-Eins mit Marcel Rodman den Kürzeren zog. Aber dafür konnte Marcel Rodman die Ehre der Familie Rodman wieder herstellen und Bruder David rächen. Der durfte immerhin zwei Wochen mittrainieren bei den Ice Tigers, ehe sie ihm absagten und ihn ohne Vertrag wieder nach Hause schickten. Und was ist eigentlich aus dem ältesten Bruder Dennis geworden? Spielt der noch Basketball?

Spruchreif III: „Mir hoabm einfach an Riesenspaß und lachn uns schief, wenns im Training zum Beispui oanen hinhaut“ (Leo Pföderl)

Und sonst? Es hat sich eingebürgert, diese Rubrik dafür zu nutzen, die Götter zu beschwören. Das ging mit Stastny (spielt spätestens gegen die Adler wieder, sagt Tuomie, wahrscheinlich schon gegen Wolfsburg) und Pollock (spielt ebenso gegen Wolfsburg wohl wieder) gut. Festerling (zu 99 Prozent, so Tuomie, gegen Wolfsburg zurück) und Regier (sein erster Auftritt wird wohl ebenfalls gegen Wolfsburg zu sehen sein) standen nicht an dieser Stelle, sind folglich länger ausgefallen. Shame on us!! Jetzt schreiben wir also (*Räucherstäbchen anzünd*, *Machu-Pichu-Gottfigur aus Holz aus den Anden Richtung Nürnberg dreh*, *indisches Mantra anstimm*) Patrick Buzas hier hinein. „So etwas wie der Otto Addo oder Sebastian Tyrala der DEL“, wie der Kollege, der sonst immer hier bloggt und für den ich nächste Woche leider wieder Platz machen muss, per SMS mitteilte (Und, ja, ich hab verstanden, dass diese SMS nur kam, damit er im Blog auftaucht!).
„Hoffen wir“, schrieb ich zurück, „dass Buzas nicht langsam zum Jens Jeremies der DEL wird“. Was wir alle aber gemeinsam hoffen, ist, dass Buzas bald wieder gesund ist. Laut Tuomie ist er nicht ins Krankenhaus gefahren, was schon als erstes gutes Zeichen gewertet werden darf. Wobei: Der Kollege, der sonst immer hier schreibt, wollte vor kurzem auch nicht ins Krankenhaus fahren. Wenig später musste der Notarzt kommen. (Darf man so etwas überhaupt bloggen? Wenn er fragt, behauptet einfach, ihr hättet es vom Roman…)

Spruchreif IV: „Wahrscheinlich stink ich schon. Mein Aberglaube ist nämlich, dass ich immer das selbe Hemd trage, wenn wir gewonnen haben, das wird auch nicht gewaschen. Aber nicht die selbe Unterhose, die wechsel ich“ (Tray Tuomie)

Spiel 7: Sieg Nummer sieben

Steven Reinprecht als Mister Miyagi

Steven Reinprecht als Mister Miyagi

Ich habe den morgigen Artikel tatsächlich unmöglich begonnen. Manchmal merkt man das erst, wenn man wieder zu Hause ist. Wo nicht 4447 Fans auf ihren Stühlen stehen, singen und klatschen, wo man sich nicht dabei ertappt, wie wild auf den Fingernägeln zu kauen, weil Felix Brüggemann sich zurückgezogen hat, um einen Videobeweis zu begutachten. Und wie man dann jubelt, als eigentlich neutraler, seriöser Berichterstatter. Sondern wo zu später Stunde einzig der leise tickende Sekundenzeiger die Stille im Arbeitszimmer durchbricht. Es ist ein furchtbares Gefühl des Fremdschämens vor dem eigenen Text. Ja, man wird wohl zwei, dreimal aufwachen heute Nacht, kurz erschrecken, denken „ich hab doch nicht wirklich…“, dann hoffen, es sei bestimmt nur ein Traum gewesen, dann aber wird es einem dämmern: das war kein Traum. Dann schießt das Adrenalin ein, man ist hellwach, dreht sich links, rechts herum. Und zwingt sich, zu hoffen, dass morgen früh keine Zeitung im Briefkasten steckt. Waren wirklich „Wahnsinn, begeisternd, unglaublich“ die drei ersten Adjektive des Artikels gewesen? Genau so, als Aufzählung nur von zwei Kommata voneinander getrennt? Der Spielrausch dieser Mannschaft hat auch mich gepackt, dieser Teamgeist mich angesteckt. Entschuldigung, Ed Benesch, entschuldigung Harry Valerien. Aber ich kann nicht anders.

Die Fakten: Wahnsinn, begeisternd, unglaublich: Siebtes Spiel, siebter Sieg (ich hab aus dem vorherigen Text in dieser Maske gerade eben tatsächlich nur die Zahlen ändern müssen), heute Abend mit 6:5 (2:1, 1:2, 3:3) gegen Red Bull München. Die Ice Tigers bleiben damit natürlich an der Tabellenspitze – wahnsinn, begeisternd, unglaublich!
Heute Abend haben sie nicht nur Pierre Page, den Münchner Trainer beeindruckt („Sie waren so viel besser als wir am Anfang, das ganze Spiel voller Disziplin, und so wahnsinnig schnell…“), sondern auch gezeigt, dass Teamgeist auch bedeutet, gemeinsam in wichtigen Situationen nervenstark zu sein. Immerhin war München lange Zeit nicht abzuschütteln – nach dem 3:1 auf 3:3 und nach dem 5:3 auf 5:5. Und es waren 72 Stunden nach der Lehrstunde des alten Meisters Steven „Mister Miyagi“ Reinprecht diesmal die Jungen wie Lindlbauer-San, Pföderl-San, Schüle-San und Ehliz-San, die den Unterschied ausmachten. Frei nach dem Motto: „Wer Fliege fangen mit Stäbchen, der vollbringen alles.“ Oder auch einfach: wahnsinn, begeisternd, unglaublich!

Spruchreif I: „Und sooo spielt man Eishockey, und sooo spielt man Eishockey…“ (Freudetrunkener Fangesang nach dem 3:1 durch Leo Pföderls Antritt direkt von der Strafbank zum Kontertor, das Peter Lindlbauer vorbereitet hatte)

The Good: Wen soll man aus dieser Teamleistung herausheben? Die vielen stillen Arbeiter? Die (heute auch: vielen) furiosen Torschützen, die cleveren Torvorbereiter? Wieder die ganzen San-s?
Oder einfach auch mal Tray Tuomie und Maurizio Mansi, die stillen, unermüdlichen und stets mahnenden Coaches? In der vergangenen Saison war immer sofort der Trainer ein Thema, als noch gar nichts lief, als es lief, als es nicht mehr lief. Auch noch, als die Zeit abgelaufen war.
Jetzt, nach sieben Siegen in sieben Spielen sind die Trainer gar kein Thema. Obwohl es so gut läuft, wie nie zuvor. Tuomie und Mansi, die ach so Unerfahrenen, die in dieser Phase, in der momentan alles gut zu laufen scheint für die Ice Tigers (selbst die bösen Vorahnungen in Sachen Yan Stastnys Knieverletzung haben sich nicht bestätigt) munter die jungen Wilden aufs Eis jagen und ihnen soviel Eiszeit schenken, dass man auf ihren Oberschenkeln Spiegeleier braten kann. Pföderl, Lindlbauer, Ehliz, Schüle, Elsner, Pfleger, Weber – ganz stark, Jungs! Aber denkt daran, wird Mister Miyagi-Reinprecht vielleicht mahnen: „Das war Glück Anfänger.“

The Bad: Heute, leider muss man es so sagen, die Unparteiischen Lars Brüggemann und Carsten Lenhart. Dem 2:3 durch Lewis, das unmittelbar nach Power Play erzielt wurde, ging eine lächerliche Strafzeit gegen Leo Pföderl voraus, direkt zuvor blieben zwei harte Stockchecks in den Rücken von Steven Reinprecht ungesühnt – um nur ein Beispiel zu nennen. Die passende Antwort auf diese Ungerechtigkeiten lieferten die Ice Tigers selbst – Connor James Unterzahltor und Pföderls Antritt von der Strafbank. Wahrscheinlich sollte man sich aber trotzdem nicht über die Schiris ärgern, sondern einfach anerkennen: Das famose Eishockey heute war einfach eine Nummer zu groß für die Jungs.

And the Ugly: Wie hatte ich mich auf Matt Smaby gefreut! Brutale Checks, böse Stockschläge, wüste Faustkämpfe. Ein Typ wie ich, könnte ich endlich rückwärts Schlittschuhlaufen. Als der Baum mit seinen 1,96 Metern und 109 Kilogramm dann bei den Starting Six auf dem Eis stand, dachte ich erst: das ist doch der Kühnhackls Erich. Genau so hüftsteif präsentierte sich die Abwehrreihe, die an die besten Zeiten der Flames erinnerte. Wie schrieb Theo Fleury doch in seinem Buch, das ich immer dann las, wenn ich mal wieder drei Stunden auf einem Provinzbahnhof gestrandet war und auf den verspäteten Zug warten musste? „It’s like skating through a forrest of redwoods“, so wird sich das auch für Evan Kaufman oder Yasin Ehliz angefühlt haben, als sie die ersten Male auf Smaby und Wozniewski zugefahren sind. Doch die vermeintlichen Bösewichte entpuppten sich vielmehr als unbewegliche, schwerfällige Riesen. Immer wieder fuhren die Tigers ihnen nach Scheibengewinnen davon, stark angespielt mit langen Pässen in die Schnittstellen. Ach könnte doch Mesut Özil Schlittschuhfahren… Und was würde Steven Reinprecht mahnen (einer geht noch): „Nicht wissen. Haben nie gekämpft gegen Baum.“

Spruchreif II: „Ja, das war der bislang schönste Moment für mich in Nürnberg. Wobei: Alle Siege sind irgendwie special. Es war schon großer Spaß, gegen meinen alten Club, die Eisbären zu gewinnen. Haha!“ (Ryan Caldwell, angesprochen auf seinen Game-Winner zum 6:5, zwei Minuten vor Spielschluss)

Unsung three stars: Wen soll man, nochmals, aus dieser Teamleistung herausheben? Eine Hilfe ist hier immer das unsichere Gerätsel des Kollegen. Die, die knapp daran scheitern, in seine offiziellen three stars auserkoren zu werden, die nehme ich dann immer. Aber der Platz des Kollegen blieb heute aus privaten Gründen leer (wer hat dann eigentlich die offiziellen three stars ausgewählt?!?) Folglich haben meine Ohren nichts eingesaugt, daher muss ich mich auf meine bebrillten Augen verlassen – keine gute Idee, wetten? Gold geht an Jochen Reimer. Ha! Ich hab doch gesagt, keine gute Idee! Reimer hat zwar sechs Gegentore gefangen, die meisten davon aber durch Abpraller und Alleingänge. Von denen hat er geschätzte zehn nochmal gehalten. Ohne den bemitleidenswerten Nationaltorwart (auch das steht morgen im Artikel, dafür schäme ich mich aber nicht) hätte es nach sieben Minuten schon 0:8 geheißen. Aber, wie sagte Tray Tuomie in der Pressekonferenz so schön? „Das wäre egal gewesen, denn gegen  München kannst du dir mit keiner Führung sicher sein. Egal, ob du sechs, sieben, acht oder zehn Tore schießt, das könnte alles nicht genug sein.“  Könnte ein Satz sein, den er wiederum von Steven „Miyagi“ Reinprecht aufgeschnappt hat. Hai, Tray-San.

Spruchreif III: „So ne tolle Sache habe ich noch nie erlebt.“ (Patrick Buzas, angesprochen auf den siebten Sieg im siebten Spiel)

Und sonst? Letzte Woche stand an dieser Stelle die böse Vorahnung in Sachen Yan Stastnys Knie. Hat sich zum Glück nichts davon bewahrheitet. Heute stand Stastny nach Spielschluss sogar in feinem Zwirn und gebürstetem Vollbart (hab ich mich verrechnet? Haben die Tigers die Play-Offs schon sicher?) vor der Kabine und schüttelte eifrig Hände. Und, ja, ich glaube er fror auch ein wenig durch die dünnen Ledersohlen seiner italienischen Designerschühchen. „Es geht mir gut“, sagte er, er freue sich mit den Jungs, klar sei es hart, wenn man nicht mitspielen kann, gerade im Schlussdrittel habe er nicht mehr hinsehen können, weil er so gern aufs Eis wäre, um zu helfen, aber die Jungs, wie man sieht, machen es ja auch allein und so kann er sich in Ruhe auskurieren, vielleicht kommt das Wochenende noch zu früh, aber danach sicher wieder, er sei jedenfalls heiß undsoweiter undsofort you know you know you know. Nicht aber das Gesagte gibt jetzt Anlass der guten Diagnose zu vertrauen, sondern die Tatsache, dass Stastny mit mir spricht. Und obendrein dazu gut gelaunt durch seinen Holzfällerbart grinst. Ehrlich gesagt ist das derart unwirklich, dass man vermuten muss, Stastny hat das alles nur simuliert!
Und daher schreiben wir an dieser Stelle noch Jamie Pollock in diese Rubrik mit rein – hat ja schon einmal Glück gebracht. Urplötzlich fiel uns auf der Pressetribüne nämlich auf, dass der Pollock ja gar nicht mehr auf dem Eis steht. Auch die Sichtkontrolle ergab, dass Pollock nicht mehr auf der Bank saß. Kollege Horlamus hatte noch notiert, dass Pollock in der 19. Minute aufs Tor geschossen hatte, seitdem war nichts mehr passiert – kein Schläger gebrochen, kein Puck durch die Scheibe gerast, kein Fangnetz gerissen, Die Frage war also: Wo ist Pollock? „Jamie hat sich leicht (ja, Tuomie hat „leicht“ gesagt) am Bein verletzt, er wollte nichts riskieren. Wir wissen aber noch nicht mehr.“ Auch Pollock ward übrigens noch einmal gesehen, im feinen Zwirn, im Kabinengang. Krankenhaus scheidet also schonmal aus. Und wenn, dann höchstens wegen einer Erkältung von diesen italienischen Schühchen. Er sollte es wie Stastny machen und sich einen Schal im Gesicht wachsen lassen.

Spruchreif IV: „Das ist super, dass Düsseldorf Berlin geschlagen hat. Dadurch fahren wir da nicht hin und sagen, die haben ja alles verloren. Sondern die Jungs wissen, hoppla, die haben ja die Eisbären geschlagen” (Tray Tuomie auf der Pressekonferenz)

Knallhart nachgefragt:
Yasin Ehliz: „Das ist brutal, wie jeder für den anderen kämpft, wie jeder 100 Prozent gibt. Wenn man aufs Eis geht, weiß man, der, der da neben mir steht, macht auch was für mich.“
Reporter: Hört sich so an, als sei das letztes Jahr nicht so gewesen…
Ehliz: „Ich glaube, dieses Jahr haben wir richtig viel Spaß in der Kabine. Und das bringen wir einfach auch aufs Eis.“
Reporter: Inwiefern Spaß in der Kabine…
Ehliz: „Die neuen Spieler, David Elsner oder Ryan Caldwell. Das macht einfach Spaß, mit denen in einer Mannschaft zu spielen.“

Und jetzt, all ihr Ehliz-San, Schüle-San, Pföderl-San und Pfleger-Sans: Linke Hand auftragen. Rechte Hand polieren. Einatmen durch Nase, ausatmen durch Mund. Auftragen, polieren.