Das ZEUGNIS: Sturm oder laues Lüftchen, Teil zwei?

Der aktuellste Arbeitsnachweis geriet nicht sehr überzeugend. Schüsse: 42. Tore: 0. Hier soll aber nicht die Leistung beim 0:5 in Iserlohn bewertet werden, sondern die Saisonleistung von Greg Leeb, Yan Stastny, Björn Barta, Brad Leeb und Shane Joseph. Viel Vergnügen.

Für Rookies, noch einmal der Modus:

Das Ziel: Am 13. März ein Zeugnis veröffentlichen, das sowohl auf meinen unseren als auch auf Euren Einschätzungen beruht.

Der Weg: Die Note Eurer Wahl anklicken – wobei der kurze, nicht immer ganz ernst gemeinte Text natürlich nicht Eurer Meinung entsprechen muss. Allein die Zensur zählt. Großartig wäre natürlich, wenn Ihr noch einen Kommentar abgeben könnten. Die jeweils fiesesten geistreichsten werden wir dann in der Zeitung veröffentlichen. CROSSMEDIA! INTERAKTION! GROSSARTIG! Auf ein Weiteres:

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Abschließend mal wieder ein Bewegtbildbeitrag aus der Welt des Eishockeys, diesmal empfohlen von Kamerakind Peter (Danke, Peter):

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8 Kommentare in “Das ZEUGNIS: Sturm oder laues Lüftchen, Teil zwei?

8 Comments
  1. sullivan gegen zwei 3rd rounder, fehr und zwei wechselrechte zu tauschen ist aber auch sehr optimistisch … zum glück haben sie nicht den job von lenz funk, werter herr böhm … ;-)

  2. Greg Leeb: Nachdem der Trainer abgesägt war wieder mit mehr Einsatz aber offensiv nicht mehr existent. Ordentlich bei Unterzahl und am Bullypunkt. Note 4
    Yan Stastny: Wenn er körperlich fit ist, wahrscheinlich der kompletteste Spieler der Liga. Trotz seiner Nebenleute hat er immer wieder Top-Leistungen gezeigt! Neben ihm konnte es sogar Shane Joseph nicht verhindern gelegentlich positiv in Erscheinung zu treten. Note 1
    Björn Barta: Unermüdlicher Kämpfer, der jedes Spiel Einsatz bis zum Schluß zeigt. Leider hat er aber auch offensiv an Wirkung verloren. Würde ihn trotzdem nächste Saison gerne in Nürnberg sehen. Note 3
    Shane Joseph: Hält das eigene Drittel sowie den deffensiven Zweikampf wohl für Erfindungen der Gebrüder Grimm. Wie sonst erklärt sich seine Spielweise! Schoß zu Saisonbeginn immer mal wieder die “wichtigen” Tore, hier mal ein 1-4 und dort mal ein 2-7 stach ansonsten nur durch nicht existenten Körpereinsatz heraus. Die lichten Momente gegen Saisonende schreibe ich seinem Sturmführer Yan Stastny zu. Eventuell spielte es auch eine Rolle, dass sich Joseph noch für einen Vertrag in evtl. der EBEL empfehlen musste (in der DEL wird keiner mehr so dumm sein?!). Note 6

  3. so sebastian, nachdem ich ja schon mehrmals angedroht habe, meine meinung kundzutun, ist es nach dem gestrigen desaster nun soweit:

    Greg “i had a dream” Leeb
    … und als er endlich mit seinem bruder spielen durfte, wandelte sich der anfängliche traum stetig in einen alptraum.
    zuerst funktionierten die “bros” mit ihrem dritten bruder noch, doch als man sich zu höherem berufen fühlte, begann der unaufhaltsame abstieg.
    noch nie war der spruch “schuster bleib bei deinen leisten” treffender.

    aufgrund seiner leistung der jahre 2003 – dez. 2010 drücke ich beide augen zu … Note: 4

    Yan Stastny
    eigentlich DER lichtblick im team. auch wenn wohl so mancher mitspieler und schiedsrichter es langsam schafft, seinen willen zu zerstören …. he´s the man (wobei die bully-statistik besser werden muss) Note: 2

    Björn Barta
    lebte saisonal durch die familienzusammenführung auf … wurde aber genauso schnell mit hinabgezogen.
    rackert zwar (z.T.) unermüdlich und bemühte sich stets … auch hier bekommt er einen kredit für die zurückliegenden jahre Note: 4

    Shane Joseph
    um mich nicht in rage zu reden und schreiben, nur ein kleines zitat meines ehemaligen fussballtrainers zu einem mitspieler (nur auf S.J. übertragen)

    ” es gibt so schöne sportarten … handball, volleyball, basketball … und du? du spielst eishockey und das auch noch bei mir …”

    bei ihm ist die versetzung nicht gefährdet, sondern das klassenziel ist eindeutig nicht erreicht. Note: 6

  4. Greg Leeb:
    Im Zeugnis würde stehen: “War ab der Saisonmitte stets bemüht, konnte dem schlechten Einfluss seines Bruders aber nicht entkommen.”. Ein verdienter Nürnberger Spieler, der aber keine Leistung und zu Beginn der Saison keinen Einsatz zeigte. Stark am Bullypunkt, aber schon lange nicht mehr Torgefährlich. Danke für ein paar schöne Jahre in Nürnberg und viel Glück auf dem weiteren Lebensweg (nicht in Nürnberg).
    Note: 4

    Yan Stastny:
    Kam in eine verunsicherte, leblose Mannschaft und konnte (obwohl nicht 100% fit) sofort zeigen, dass er ein für DEL-Verhältnisse hervorragender Eishockeyspieler ist. Technisch stark, immer voll dabei und auch keine Angst vorm “großen, bösen Wolf” (ja genau der aus Hamburg). Ein geniales Tor gegen Berlin und die Fähigkeit alle die mit ihm auf dem eis stehen besser zu machen (ja sogar die Eisprinzessin Joseph), da kann man sich über die Verlängerung nur freuen. Nächstes Jahr in einer Top-Reihe ein Anwärter auf den Titel Top-Scorer.
    Note: 2

    Björn Barta:
    Kämpfer vor dem Herrn, aber leider dieses Jahr ohne jeglichen Scoring-Touch. Bullys sind nicht seine Stärke, das hat man diese Saison deutlich gesehen. Wo auch immer die Reise hingeht, viel Glück und Danke für ein paar gute Jahre in Nürnberg. Spielerisch kein großer Verlust, kämpferisch schon, das können aber andere (jüngere) ausgleichen.
    Note: 4

    Shane Joseph (aka Sugar Shane):
    Hat er eigentlich einen einzigen Zweikampf diese Saison gewonnen? Ich kann mich nicht erinnern. Ja er hat ein paar Punkte gemacht, das hätte neben Stastny aber vermutlich auch ein Blinder geschafft. Hat anscheinend Angst vor den Gegenspielern und gibt ihnen den Puck deshalb freiwillig. Für mich kein Eishockeyspieler, sondern eine Eisprinzessin, die noch dazu nicht kritikfähig ist und lieber Fans anpöbelt. Tschüss “Prinzessin auf der Erbse”, wir werden dich nicht vermissen!
    Note: 5-

    Brad Leeb: (Im Text wird er genannt, eine Abstimmung gibt’s aber nicht)
    Brad war sooo schlecht, dass der Autor des Blogs sich nicht mal die Mühe machen wollte die Abstimmung über seine Note zu erstellen. Ist wohl mehr mit Wetten beschäftigt, als mit Eishockey. Beschwert sich in Twitter vor der Saison über das zu frühe und zu harte Training, dabei hätte er wohl noch früher Anfangen müssen um wenigstens irgendwas auf die Reihe zu bekommen. Neben der schlechten Leistung noch eine keinen Bock Einstellung zu haben ist nicht gerade Hilfreich. Hat zudem noch einen negativen Einfluss auf seinen Bruder… UND TSCHÜSS!!
    Note: 6 (und selbst das ist eigentlich noch zu gut)

  5. @alle:

    Da hab ich doch tatsächlich Brad Leeb vergessen. Wie nennt man das? Freudscher Fehler? Mitleid? Vielleicht sogar: Selbstschutz?

    Egal, die 38 wird sogleich nachgereicht. Vor allem, weil ich weiß, dass die Benotung keines Spielers so heiß erwartet wurde.

    @Klaus:

    Das ist eben der Preis, um… an den Play-offs zu scheitern. Außerdem hatte ich da noch was gutzumachen. Soll er erst einmal zeigen, dass er mit diesen Picks auch was anfangen kann, der Harper. Wenn ichs mir recht überlege, gehe ich aus diesem Deal sogar eindeutig als Sieger hervor. Und zum Manager-Vergleich: Im Sommer noch wäre das eine typische Funk-Verpflichtung gewesen – allerdings hätte er nicht so viel bezahlt wie ich.

  6. Nachbrenner: Brad Leeb

    großer aktivposten, ständige präsenz und sehr engagiert … so zeigte sich brad auf diversen internetseiten.

    dachte man noch, dass er durch die entlassung von brockmann auch auf dem eis wieder aktiver wird, sah man sich getäuscht. seine auftritte wirkten weiterhin lustlos, wenig engagiert und gleichgültig.

    in der schule muss man mit solch einer leistung die klasse wiederholen. sehr gerne, aber auf gar keinen fall in nürnberg.

  7. Also auf in die letzte, äh vorletzte Bewertungsrunde nachdem ich den gestrigen Abend ausreichend verdrängt habe:

    Greg Leeb war über lange Zeit ein Leader im Team. Leider hat er damit aufgehört als sein kleiner Bruder in Nürnberg eintraf. Nach wie vor hat er seine unbestreitbaren Qualitäten am Bullypunkt und als Defensiv-Stürmer. Man ist also geneigt, die Leistungen des Vorjahreskapitän als befriedigend zu bewerten. Allerdings waren in dieser Saison auch bei Greg Leeb mehr Schatten als Licht und er hat sich nahtlos an das schlechte Niveau der Mannschaft angepasst. Insgesamt daher leider nur eine Note 4.

    Yan Stastny, was soll man da sagen. Er war eigentlich das Beste, was den Ice Tigers 2011/12 passieren konnte. Er hat stets versucht, das Team zu einem Sieg zu führen. Es hat auch immer Spaß gemacht, seiner Art Eishockey zu spielen, zuzusehen. Dennoch kann ich mich zu einer Note eins nicht durchringen, also deshalb 2+ und die Hoffnung, dass es mit Stastny in der nächste Saison deutlich nach oben geht.

    Bjorn Barta ist ebenso wie Greg Leeb einer der Spieler, denen man einen Einsatzwillen nicht absprechen kann. Einsatzwillen allein reichte jedoch insbesondere in dieser Saison nicht aus, um erfolgreich zu sein. Oft schien Barta neben den jungen Spielern aus der vierten Reihe der Einzige zu sein, der sich gegen eine weitere drohende Niederlage stemmen wollte. Trotzdem ist in der Gesamtschau der Saison mehr als ein ausreichend nicht drin. Leider nur Note 4.

    Bei Shane Joseph, war ich in manchen Spielen froh, dass er nicht ins Eis eingebrochen ist. In manchem Spiel stellte man eigentlich nur bei einem Blick auf den Spielberichtsbogen fest, dass er überhaupt dabei war. Leider war er eine echte Enttäuschung, deshalb nur Note 5, den es war maximal ausreichend.

    NAchdem der Autor des Blogs zwischenzeitlich einen eigenen Blog-Beitrag für Brad Leeb verfasst hat, folgt ein Kommentar zu seiner (Nicht-)Leistung dort.

  8. G.Leeb: ist in den letzten 14 monaten unter brockmann komplett abgetaucht. nachdem er diesen – zusammen mit seinem bruder demontiert hatte – ist er in ansätzen wieder “aufgetaut”, ohne seine offensive produktion wieder zu finden. gut am bully, gut in der defensive, das war es dann aber auch.

    Stastny: gehört definitiv zu den fünf besten centern der liga. einer der wenigen spieler in der del, der eishockeyspiele zu aussergewöhnlichen abenden machen kann. schwäche? keine, die einem normalen fan auffällt.

    Barta : war nach dem neustart unter thomas sabo einer der leistungsträger der mannschaft, ist dann allerdings gemeinsam mit den dalton-brüdern komplett abgetaucht. in dieser saison kämpferisch ein vorbild, ohne allerdings effizient zu sein. mittlerweile “nur” noch ein vierte reihe spieler, dafür vermutlich aber deutlich zu teuer. schade eigentlich …

    Joseph: vermutlich kat kevin gaudet während des letzten lock-outs mit seinem berühmten satz: “jesus, mara and joseph” explizit ihn gemeint, als er auf die bodenlose leistung von paul mara aufmerksam machen wollte … seine zeit in deutschland ist einfach vorbei, dafür ist die liga zu eng und physisch zu stark, guter ebel spieler.

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