Frosch fast vermöbelt oder: Neues vom Ice Tiger

Fast durchweg seriöse Neuigkeiten von den Thomas Sabo Ice Tigers sind hier nachzulesen. Die neuesten subjektiven Eindrücken eines der sieben Blogger sollen den Fan im Folgenden erfreuen – sofern er sich zufällig mal wieder auf diese zuletzt mal wieder selten aktualisierte Seite verklickt hat (wir geloben Besserung, auch Berichterstatter sehnen den Saisonstart herbei):

  • Vitalij Aab war zwar stehen geblieben, allerdings nur kurz, und auch Tim Schüle hat noch ein paar Schirmmützen unterschrieben. Ansonsten schien der Praktikant der Ice Tigers allmählich nervös und die Kinderschar in seinem Rücken zunehmend unruhig zu werden. Ein Training hat er ihnen bieten können, einen Gänsemarsch am Eis vorbei zur Kabinentür und eben die Schrifzüge von Aab und Schüle – mehr aber auch nicht. Die Profis waren im Stress. Dann aber öffnete sich die Tür und es wurde dunkel. Jan Benda trat heraus, griff sich die Schirmmützen und lud die Kinder kurzerhand zum Kabinenrundgang ein. Allerdings nicht ohne vorher bei Lorenz Funk nachzufragen und als der Manager eher verwundert von der Tribüne aus zustimmte, merkte man ihm an, dass ihm in diesem Moment klar wurde, dass sich die Verpflichtung Bendas nicht allein in sportlicher Hinsicht als lohnend erweisen könnte. Die Kinder traten übrigens fünf Minuten später aus der Kabinentür wieder an die frische Luft – die Jungs selig lächelnd, die Mädchen hielten sich noch immer die Nasen zu.
  • Letzte Übung in der Vormittagseinheit: verschärftes Zweikampftraining – zwei Kontrahenten, der Rest der Mannschaft sieht zu, offensive und defensive Rolle wechseln von Durchgang zu Durchgang. Zuweilen ging es hart zur Sache, interessant war vor allem die Zusammenstellung der Duos, zum Beispiel: Butenschön gegen  Joseph, vermeintlich unbeweglich gegen wieselflink, hart gegen vermeintlich weich; Traynor gegen Frosch, dito; Greg Leeb gegen Johannes Sedlmayr. Dabei war es nicht der Trainer der diese Konstellationen vorgegeben hatte. Frosch ließ sich also sehr zur Freude von Brockmann („Genau so muss es sein, dann ist er im Ernstfall nicht überrascht von einem hohen Stock, einem Haken oder Halten“) von Traynor beinahe vermöbeln und revanchierte sich als verteidigender Stürmer, indem er dem Kanadier den Puck im Sekundentakt von der Kelle klaute. Und ausgerechnet Butenschön ließ Joseph mehrmals stehen wie die viel besungene Pylone.
  • Tyler Moss fehlte, allerdings nicht etwa, weil ihn dieser Artikel beleidigt hatte. Ein Knie zwickt – wie sehr, dass wollten die Verantwortlichen nicht verraten, weil sie es selbst noch nicht wussten. Im Training wurde der Kanadier von Tobias Güttner vertreten, der künftig den EHC 80 in der Bayernliga halten soll.
  • Nach dem Training: Ein Plausch mit einem Neuzugang, der eigentlich keiner ist. Jame Pollock ist zurück – und, so viel Subjektivität fällt in diesem Blog schon gar nicht mehr auf, das ist gut so. Pollock ist im Gegensatz zu manch neuem Tiger ein angenehmer Gesprächspartner. Das Ergebnis ist am kommenden Dienstag in der Printausgabe der Nürnberger Nachrichten nachzulesen – oder nach angemessener Wartezeit auf http://www.nuernberger-nachrichten.de/nn-sport.

1 Kommentar in “Frosch fast vermöbelt oder: Neues vom Ice Tiger

  1. Wieder super geschrieben und interessant zu lesen. Würde mich über noch mehr solcher Berichte freuen.

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