Spiel 44: War doch klar!

besko

Foto: Roland Fengler

Gut haben sie ausgesehen in ihren fleckigen Unterhemden, mit ihren Vokuhila-Haarschnitten, unter ihren Schweißbändern, die an diesem Abend längst kapituliert hatten, in ihren Ballonseide-Säcken, hinter ihren grellen Sonnenbrillen und eben sonst so allem, was die Muttis an einem Sonntagmorgen in Crakau, Benrad oder Bockum aus dem Schrank kramen. Aber erst nach dem Eintauchen in diese kleine grölende Gruppe junger Männer war mir klar, warum sie von Beamten in täuschend echten SEK-Kostümen bewacht worden waren. Die Gäste-Fans sahen nach dem 1:3 für Krefelder noch immer großartig aus, hatten dabei einen Dunst entwickelt, der Hyänen ganz wild gemacht hätte. Wenn du also denkst, es kann gar nicht schlimmer kommen als dieses 1:3 gegen den Tabellenletzten – dann kommt dir dessen ausdünstender Gaudiwurm in 80er-Jahre-Optik entgegen. Entsprechend schlecht gelaunt geht es nach dem Klick weiter. Weiter lesen

Spiel 42: Die Tränen des Marius Möchel (sowie meine und Deine)

Foto: Sportfoto Zink/Matthias Winter

Foto: Sportfoto Zink/Matthias Winter

Vor einer Stunde hat der letzte Kollege den Pressekonferenzraum verlassen. In der Nebenhalle knallen noch immer Pucks an die Plexiglasscheibe, weil in dieser Arena immer irgendwo Pucks auf Plexiglas knallen. Und auch in der leeren Arena brennt noch Licht, gerade so viel, um zu erkennen, dass da ein Mann in Leder gedankenverloren durch den Mittelkreis übers Eis schlendert. Gut, tatsächlich stützt sich da ein überforderter Hobby-Eishockeyspieler erschöpft auf seinen Schläger. Aber das Bild des alleine übers Eis franzelnden Thomas Sabo hätte eben so gut zu diesem historischen 6:3 gegen Mannheim gepasst. Weitgehend fantasielose Anmerkungen gibt es hingegen nach dem Klick. Weiter lesen

Spiel 37: Nummer 263

freeze

Ja, darf man denn das? Wir müssen das erst einmal mal im offiziellen Regelwerk der IIHF nachlesen. Ja, zugegeben, sie wertet uns, diese unrasierten, ungepflegten, schlecht angezogenen selbsternannten Eishockey-Journalisten, optisch natürlich ungemein auf. Und so ein klein wenig Charme tut uns auch gut. Dieser Reporterin von (SSNHD und) jenem Radiosender, der aus der mir unbekannten geilsten Stadt der Welt berichtet, mangelt es auch wirklich nicht an Selbstbewusstsein. Sonst hätte sie das kaum gewagt: Anna Noé hat bei der Pressekonferenz nach dem 5:3 gegen den EV Landshut die Hamburg Freezers doch tatsächlich eine Frage gestellt. Aber, nein, davon darf man sich nicht inspirieren lassen. Sonst klickt doch jetzt überhaupt niemand mehr auf Weiter lesen.

Die Fakten: 37 Spiele, 61 Punkte, 117:107 Tore – Platz fünf.

Die Superlative:

Tore: 19 Patrick Reimer (Liga-Spitze gleichauf mit Krefelds Schymainski und Schwenningens Fleury)
Vorlagen: je 25, Patrick Reimer und Steven Reinprecht
Punkte: 44, Patrick Reimer (auf Platz eins in der DEL, vier Punkte vor Schwenningens Acton, der dafür allerdings sechs Spiele weniger gebraucht hat)
Plus: 10, Patrick Reimer
Minus: -11, Derek Joslin, Marc El-Sayed und Alexander Oblinger
Strafminuten: 69, Colin Fraser
Power-Play-Tore: 9, Dany Heatley
Unterzahltore: 2, David Steckel
Siegtreffer: 4, David Steckel
Schüsse: 182, Patrick Reimer (Nummer eins in der DEL vor Schwenningens Damien Fleury, 171)
Schussquote: 22 Prozent, Dany Heatley (vor Steven Reinprecht, 21%)

Das Spiel:

Immer interessant, wenn die Kopie auf das Original trifft. Groß, stark, vor allem aber groß und stark sollten die künftigen Mannschaften der Ice Tigers sein, als Martin Jiranek als Sportdirektor übernahm, so wie die Haie oder eben die Freezers. Es hat dann ein wenig gedauert, bis James und Kaufmann und die anderen Überbleibsel aus der Funkzeit aussortiert waren. Jetzt aber sieht es tatsächlich so aus, als ob da Männer gegen Männer und nicht mehr Jugendliche gegen Männer spielen, wenn sich Nürnberg und Hamburg gegenüber stehen. In der Nachbetrachtung wollte jeder der beiden Klubvertreter (Serge Aubin und Martin Jiranek) die Leistung seines Teams im ersten Drittel schlechter gesehen haben. Tatsächlich waren beide nicht so dolle. Das sollte sich auch nach dem ersten Auftritt der Zambonis nicht ändern. Das ist natürlich erneut nur eine Momentaufnahme, aber es war schon mal unterhaltsamer, wenn die Freezers hier angetreten sind. Aus Nürnberger Perspektive war das natürlich leicht zu verkraften. Erst Tyler Beskorowany brachte die Gäste ins Spiel (weshalb er von Jiranek danach auch explizit als Grund für den Sieg erwähnt wurde), ein solches Unglück wollte Sébastien Caron sofort ausgleichen. Marco Pfleger verweigerte nach seinem zweiten Treffer denn auch jegliche Regung von Jubel – wie ein Hobbyspieler, der auf das umgelegte leere Tor getroffen hat. Das 2:2 hatte man sowohl in der Entstehung als auch im Abschluss vor zehn Tagen gegen Mannheim schon einmal gesehen. Dann arbeitete Leo Pföderl ein bisschen härter als seine Gegner, das reicht schon, um auf 4:2 davonziehen. Die Freezers haben nominell das beste Torhüterduo der Liga, tatsächlich das aktuell schwächste Torhütertrio, eine erstaunlich unpräzise Offensive, an diesem Abend aber größte Probleme das eigene Wohnzimmer sauber zu halten. Das war sowohl bei Pföderls 3:2 als auch bei Steckels 4:2 sehr gut zu sehen. Der große, diesmal nicht halb so böse Wolf ärgerte die Ice Tigers noch einmal. Das Selbstbewusstsein nach drei Siegen in Folge, vor allem aber der jüngste Reifeprozess haben die Mannschaft wachsen lassen. Jiranek sieht solche Situation stets als Training für die Playoffs. Wenn es für solche Trainingsspielchen dann noch drei Punkte gibt, umso besser.

Der NN-Moment des Spiels (präsentiert vom Frundsberg Festring Mindelheim e. V.):

Was man machen muss, um von den Fans der Ice Tigers explizit gefeiert zu werden:

  • Überdurchschnittliche Leibesfülle und beeindruckenden Körperhaarwuchs vorführen, in dem man sich das Trikot über den Kopf zieht, unerlässlich ist dabei bekannte Musik, zu der man sich möglichst unrhythmisch bewegt, obgleich man das sehr besser könnte.
  • Einen Purzelbaum oder mindestens eine Rolle in Torhüterausrüstung auf dem Eis wagen.
  • Roland Aumüller sein.
  • Wie Roland Aumüller pfeifen.
  • Oder mehr Tore schießen als anderen DEL-Kollegen.

Patrick Reimer hat in 686 DEL-Spielen 263 Treffer (0,38 Treffer pro Spiel) erzielt. Michael Wolf in 567 Spielen 262 Treffer (0,46) und Daniel Kreutzer in 1022 DEL-Spielen 261 Treffer (0,26). Und allein an diesem Freitagabend hätte der Kapitän der Ice Tigers in der ewigen Torjägerliste davonziehen können. Martin Jiranek (der in seinem 611. und letzten DEL-Spiel sein 200. Tor erzielt hat) rechnet mit 300 DEL-Treffern für Reimer, wenn auch nicht mehr in dieser Saison („dann wäre ich der glücklichste Mann“). Behält er seine aktuelle Quote (fünf Tore in fünf Spielen 2016) bei, beendet er die Punkterunde mit 278 Treffern, aber selbst mit weiteren 21 Playoff-Treffern käme er nur auf 299 Treffer – wobei man dieses „nur“ nicht zu ernst nehmen sollte. Jiranek sagte auch, dass es ganz schwer werden dürfte, Reimer diese Bestmarke wieder abzunehmen. Und als ihm Steven Reinprecht Nummer 263 so wunderbar aufgelegt hatte, schien er sich ausnahmsweise mal auch für sich selbst zu freuen.

Übertriebene Härte:

Über jede einzelne Icing-Enscheidung und die Details dieser Foul-Pfiffe sollen andere diskutierten. Aber drei kleine Strafen in der entscheidenden Phase, sind drei kleine Strafen zu viel – zumal sie von zwei Spieler abgesessen wurden, die sie auch verursacht haben (muss man in dieser Liga dazuschreiben) und die sich ob ihrer Erfahrung in dieser Phase keine Strafen mehr leisten sollten. Steven Reinprecht ist diesbezüglich noch nicht aufgefallen, David Steckel schon (wenngleich Dany Heatley und Matt Murley die Ice Tigers-Hitliste der Strafzeiten zu den ungünstigsten Zeiten anführen).

Die NN-Three Stars:

Bronze: Marc El-Sayed verließ die Kabine nach dem 5:3 zufrieden in sich reingrinsend. Genau diesen Eindruck hat er wahrscheinlich hinterlassen wollen. Seht her, es macht mir gar nichts aus, dass mich ein junger Verteidiger aus der vierten Reihe verdrängt hat. Die Schnelligkeit von Marcus Weber und Patrick Buzas tut der vierten Reihe (also Alexander Oblinger – dem aber vor allem ein Torerfolg guttun würde) gut, sagt Jiranek. Als gelungen empfinde ich diese Lösung. Die erwartete Rückkehr von Yasin Ehliz wird die Balance der Mannschaft ab dem kommenden Wochenende erneut stören. Ehliz rückt wieder an die Seite von Reinprecht und Reimer, Marco Pfleger muss wieder an die Seite von Matt Murley (sehr undankbar) und Marcus Weber darf wieder verteidigen – oder auch nicht. An offensichtliche Fehler des Garmisch-Partenkircheners kann ich mich nicht erinnern, im Falle von Marco Nowak, Derek Joslin, Kurtis Foster und Derek Joslin allerdings an sehr viele – trotzdem ist es im Zweifel Weber, der den siebten Verteidiger oder den 13. Stürmer spielen soll. Schade, immer wieder schade ist das.“

Silber: Patrick Reimer, nuff said.

Gold: Entschuldigen Sie bitte den abschließenden Exkurs. Wobei das Lied, das noch nicht einmal von ihm selbst ist, beweist, wie schnell er fremde Lieder zu den seinen gemacht hat und wie ehrfürchtig ihm alle anderen begegnen. David Bowie, wake up:

Spiel 35: Blinder, dou!

Es ist an der Zeit, den Schiedsrichterbeobachter vorzustellen. Den inoffiziellen Schiedsrichterbeobachter, um ehrlich zu sein. Oder, noch präziser: den Generaldirektor unter den inoffiziellen Schiedsrichterbeobachtern. Der Schiedsrichterbeobachter sitzt in der Verlängerung von Reihe zwei der Pressetribüne – einen besseren Platz hätte er sich gar nicht aussuchen können. In normalen DEL-Spielen dauert es schon so zehn Minuten, bis der Schiedsrichterbeobachter die erste Wertung vornimmt, meist ein verächtliches herausgespienes „Blinder, dou“. Als die 6287 Beobachter des Spiels gegen die Berliner Eisbären noch davon ausgingen, ein solch normales DEL-Spiel zu sehen, wusste der Schiedsrichterbeobachter, dass die Schiesdsrichterleistung heute noch ein wenig schlechter ausfallen könnte. Er widmete den vier Schiedsrichtern also nicht „Blinder, dou“ (fränkisch für: Du Blinder), sondern bediente sich eines Worts, dass in einem feinsinnigen Umfeld nicht wiedergegeben werden sollte. Der Schiedsrichterbeobachter sonderte also bereits nach acht Minuten ein „Arschloch“ ab, so verächtlich ihm das nur möglich war. Sein vernichtendes Urteil stand bereits fest – und selbst wenn seine Wortwahl natürlich zu verurteilen ist, gaben sich Willi Schimm und Jens Steinecke auch in den 58 Minuten danach keine Mühe, den Schiedsrichterbeobachter zu widerlegen.

Der Blog zum 3:2 gegen den Eisbären – nach dem Klick heute endlich wieder mit herrlich unqualifizierter Schiedsrichterschelte. Weiter lesen

Spiel 34: Alles ist gut (bis Freitag)

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Und die wollen Deutscher Meister werden? Nee, ernsthaft jetzt, als Erstes muss der Trainer weg, kein System, kein Plan, keine Ansprache in den Werbepausen. Dann muss einer her, der den Herren Kanadiern Feuer unterm Hintern macht, am besten gleich der Alpenvulkan. Hans Zach wäre jetzt genau der richtige. Jawohl. So kann es doch nicht weitergehen, da muss gehandelt werden, sofort, bevor es zu spät ist. Herr Hopp, jetzt ist es an Ihnen, die Saison in Mannheim zu retten.

Weitere wie immer wohlformulierte Thesen zum 5:3 der Thomas Sabo gegen die Adler nach dem Klick auf „Weiter lesen“. Weiter lesen

Spiel 33: Fraser fehlt (und noch viel mehr)

Sportfoto Zink/Matthias Winter

Sportfoto Zink/Matthias Winter

Über Nacht kam der erste Schnee. Das Jahr so neu, voll guter Vorsätze. Über 6000 Zuschauer wieder in dieser Arena beim Eishockey. Ja, es war alles angerichtet für einen großartigen Abend bei den Thomas Sabo Ice Tigers, für eine Kehrtwende, dafür, dieses riesengroße Versprechen, das diese großen Namen mit sich herumtragen, nun endlich einzulösen. Doch es wurde dann doch wieder ein Auftritt, so schlampig, als hätte man als Sportredaktion vor der Saison zwei Durchfahrtscheine erhalten und beide schon an Spieltag 33 verschlampt. Ein Auftritt, so beschämend, als würde man Jahresrückblicke fürs Wochenmagazin schreiben. Ein Abend, so verbraucht, wie der Kaffeesatz drüben, ein Raum weiter, im Abfluss der Spüle, wie er traurig auf der Seite liegt und braune Tropfen langsam ins Abflussrohr rinnen. Doch es wäre alles nur halb so schlimm, könnte man einfach akzeptieren, dass es in dieser Saison doch wieder nur für die Pre-Playoffs reichen wird und dann für ein Ausscheiden im Viertelfinale, einfach weil diese Mannschaft es nicht drauf hat. Weil sie zu schwach ist, zu brav, zu weich, zu langsam, zu unerfahren, zu klein, zu dick, zu dünn. Aber dann kommen diese fünf, sechs Minuten im Schlussdrittel und man liest das Etikett dieser Cola noch einmal, man guckt in die Packungsbeilage der Grippetabletten, und Chrsitoph Benesch und Sebastian Böhm fragen sich: Crystal Meth? Koks? Da drin? Weiter lesen

Spiel 31: Geschenke nach Weihnachten

Nur zwei Tore. Was anfangs aus Jux und Tollerei „wohl nicht reichen wird fürs Mitteldrittel“, wie der geschätzte Kollege Joachim Meyer von den Eishockey News spaßte, reichte fürs Mitteldrittel. Nur eben nicht mehr fürs Schlussdrittel. Eine souveräne 3:0-Führung gegen phasenweise stark überforderte Düsseldorfer, die sich von einer Strafzeit in die nächste schleppten, schafften die Thomas Sabo Ice Tigers an diesem Dienstagabend tatsächlich noch komplett herzuschenken – binnen 21 Minuten vier Gegentreffer in Folge zu kassieren und damit anstelle von drei oder zumindest zwei Punkten nur einen aus dem Spiel gegen den Tabellenzweiten vor Rekordpublikum mitzunehmen. Es waren eben wirklich nur zwei Tore.  Weiter lesen

Spiel 29: Die Metamorphose des Mitteldrittels

Die treffendste Aussage für dieses Spiel gibt es im deutschen Vokabular gar nicht. Lange habe ich überlegt, wie man dieses 9:3 über die Iserlohn Roosters am besten kurz in Worte fasst. Aber egal, welche Umschreibung mir einfiel, entweder sie war zu weich, zu hart, zu klein, zu groß. Bis dann Papa Joslin vor der Kabinentür auf seinen Sohn wartete und, als er diesen erblickte, ein breites Grinsen aufsetzte. Derek wackelte auf Schlittschuhen die paar Meter hinüber zu seinem alten Herren und, unmittelbar, bevor er ihn drückte, sagte Papa Joslin exakt diese Worte, die ich gesucht und nicht gefunden hatte. So treffend wie Wilhelm Tell, so weich wie der Bauch des Twistman, so hart wie der Anblick des Bauches des Twistman, so klein wie Sohn Klubertanz, so groß wie der Schläger von Sven Butenschön; Papa Joslin blickt auf die Anzeigetafel und fragte: „Derek, what the fuck?“

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Spiel 27: Dr. Jiranek und Mr. Hyde

jekhyde

Ein preiswerteres Produkt war auf der Schiefertafel nicht zu finden, also hat der Eishockey-Profi dem Journalisten eine Bio-Limo ausgegeben. Portemonnaie vergessen, besser als das Gespräch nicht aufzuzeichnen, was auch schon passiert ist. Peinlich war es dennoch. Der Eishockeyprofi hat trotzdem viel erzählt und viel offenbart über ein Leben, das auf Facebook, Twitter, Online-Portalen und in der Zeitung ständig ausgeleuchtet und bewertet wird. Das war nicht nur spannend, das war vor allem ein Anlass, die eigene Arbeit mal wieder zu überdenken – ein paar Tage nach der Anfertigung eines Zwischenzeugnisses hätte der Zeitpunkt besser nicht sein können. Die Bewertung dieses ziemlich fiesen 6:4 gegen Augsburg fällt an dieser Stelle entsprechend milde aus. Die Rolle des bad cop hatte an diesem ohnehin der Sportdirektor der Thomas Sabo Ice Tigers übernommen. Weiter lesen

Spiel 26: Die Tücken der Aufklärung

Icetigers Nürnberg - ERC Ingolstadt

Ich hätte da wieder einmal eine Bitte an den Arena-DJ: Ja, „Schade, wie kann das passieren?“ ist tatsächlich so etwas wie ein deutscher Eishockey-Song mit wunderbaren Bezügen zum Nürnberger Kapitän und die Toten Hosen sind natürlich ohnehin großartig (unhörbar, aber großartig). Aber mittlerweile wäre ein anderer Soundtrack zu den Heimniederlagen der Ice Tigers ganz nett (solltest du Kipin Kapin verschlampt haben, sag Bescheid). Vor allem, weil es nach dem 2:4 gegen den ERC Ingolstadt so aussieht, als sollten wir dieses Lied in dieser Saison noch des öfteren hören müssen.

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